Naturpark Wildeshauser Geest

Zwei Tage nach meinem ersten Trailrunning-Versuch im Wildenloh habe ich einen größeren Wald bei Sandkrug im Naturpark Wildeshauser Geest angesteuert.

Das Wetter war wenig berauschend: Regen und starker Wind (von Sturm reden wir hier Norden nicht so schnell). Der Wind hätte mir allerdings das Laufen auf meiner Hausstrecke an der Hunte doch verleidet. Mir fehlt der Vergleich: Ist gegen starken Wind laufen eigentlich schlimmer als Bergauflaufen?

Wie auch immer, im Wald war der Wind kein Thema. Und so bin ich  über Forstwege ungewollt wieder an der Hunte gelandet. Allerdings schlängelt sie sich hier idyllisch durch Wald und Wiesen. Kaum zu glauben, das sie keine 20 km weiter schon schiffbar ist und sogar schon von kleineren Seeschiffen befahren wird. Ich bin dem Flußlauf einige Kilometer über einen schmalen Pfad gefolgt. Das dürfte Trailrunning pur gewesen sein. Über Stock und Stein, über umgestürzte Bäume, vorbei an Uferabbrüchen. Einfach nur schön. Trotz oder auch gerade wegen dem nassen Wetter. So war kaum eine  Menschenseele unterwegs und ich konnte den Lauf richtig für mich geniessen.

Irgendwann bin ich dann vom Flußufer wieder in den Wald abgebogen und war nach ca. eineinhalb Stunden wieder am Auto. Nass, aber total zufrieden.

Es war so klasse, dass ich am vergangenen Freitag dort erneut gelaufen bin.

 

 

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