Spätabendliche Sonntagsfahrradtour

Das letzte Wochenende war irgendwie hart. Zur Zeit bin ich Strohwitwer und somit hatte ich das Wochenende genutzt um mal Freunde zu treffen, die ich schon lange nicht mehr so richtig gesehen hatte.  Die Folgen bin ich einfach nicht mehr gewohnt, Samstag morgen zwischen drei und vier ins Bett, Sonntag morgen ebendso. Alkohol war glücklicher Weise aber nicht im Spiel, da ich fahren mußte.

Nachdem ich dann Sonntag am frühen Nachmittag irgendwann aufgestanden bin, meine erste Mahlzeit des Tages bestand in Kuchenessen zur Kaffeezeit bei Muttern, kam ich einfach nicht in Quark.

Frischluft mußte ich her. Laufen kommt ja…. nein, ich rede jetzt nicht davon. So hab ich mich mal aufs Radl geschmissen und eine Tour in den Abend hinein unternommen. Es war ausnahmsweise mal trocken, wenn sich auch immer wieder imposante Wolkenformationen bildeten. Sonne und Wolken im wilden Wechsel, dazu angenehm milde Temperaturen und wenig Wind.

Hier ein paar Impressionen der Tour:

 

 

 

Herrlich: Ganzjährig keine Hunde!

 

Demnächst kein Durchkommen mehr hier

 

 

 

 

Alle Bilder habe ich mit meinem neuen Outdoorhandy, das ich mir extra fürs Laufen als Notfallhandy zugelegt habe,  gemacht, Qulität geht so.

Das waren mal lockere 25 km so eben aufen Abend. Hat Spaß gemacht.

 

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16 Kommentare zu “Spätabendliche Sonntagsfahrradtour

  1. Ach, lieber Volker, so kann man sich auch nach einer langen Nacht selbst Freude machen. Rad fahren ist immer noch wesentlich besser, als zu Hause auf dem Sofa im Selbstmitleid zu versinken, nicht nur wegen deiner Verletzung, sondern auch wegen des Wetters, das dir aber zum Glück bei dieser Radtour nicht ins Handwerk gepfuscht hat.

    Hat Spaß gemacht – und !!! – du hast dich bewegt.

    P.S. Gut dass du keinen Alkohol getrunken hattest, denn sonst wäre wohl aus dieser Tour nichts geworden.

    Geht es dir langsam besser, kannst/darfst du bald wieder laufen ?
    Sonst würde ich wieder mal für dich……..mitlaufen…..und so….. ist aber kein guter Trost – ich weiß ! 😉

  2. Ach, liebe Margitta, manchmal ist es schön einfach in Selbstmitleid zu versinken, aber momentan ist mir nicht danach 😉

    Es fällt mir relativ leicht auf Alkohol zu verzichten, da ich ihn insgesamt garnicht so gerne trinke.

    Ich bin gestern fünf Kilometer gelaufen, da ich so ziemlich schmerzfrei war, mit dem Ergebnis, das mir nach dem Lauf wieder der Fuß schmerzt. Ich hatte das Glück heute morgen kurzfristig beim Orthopäden (Vertretungspraxis, meiner ist in Urlaub) dran zukommen.

    Der hat den Fuß geröntgt. Positive Nachricht: Bis auf minimalen Verschleiß (Arthrose) keine Auffälligkeiten. Negativ: So genau weiß er nicht wo die Schmerzen herkommen. Trage jetzt erstmal Zinkverband und bekomme Ultraschall- und Reizstrombehandlung.

    Er meint allerdings das es nix dramatisches sein kann, wie tröstlich. Möge er Recht behalten.

  3. Vielleicht hast du es doch zu früh gewagt, wieder in die Laufschuhe zu steigen, nein, ich ich möchte dich nicht rügen !

    Ruhe und Zinkverband sind bestimmt hilfreich, also werde ich doch für dich noch ein paar Runden drehen und immer mal wieder gen Himmel schauen.

    Möge er Recht behalten ! 8)

  4. Ja, hinterher fragt man sich das immer, wenn es schiefgegangen ist…

    Danke, dass Du für mich mitläufst. Freue mich schon auf den nächsten Bilderlauf 🙂

  5. Scheint auf jeden Fall eine Alternativsportart für Dich zu sein und die Bilder sind mal richtig gut, mir gefallen Bilder die aufgrund von voluminösen Wolken etwas dreidimensionales bekommen, wirklich schöne Lichtspiele.
    Ich wünsch Dir gute Besserung und lass Dir Zeit, dann läuft es auch wieder 😉

    Salut

  6. Alternativsport naja. Was ich beim Laufen liebe, den Gegenwind, verfluche ich beim Radfahren.

    Freut mich das Dir die Bilder gefallen, so der Brüller ist die Handycam nicht.
    Danke, Christian, ich lass mir Zeit, dumdidum…

  7. Schlafen bis in den Nachmittag, das bekomme ich nicht mehr hin. Ich werde immer früher wach, bin aber noch nicht so weit, dann auch wirklich aufzustehen…
    Das mit deinem Fuß tut mir leid. Ich kann deine Sorgen nachvollziehen. Irgendwie ist derzeit bei ziemlich vielen von uns Laufbloggern der Wurm drinnen. Eine Seuche? Zum Davonlaufen!

    Gute Besserung!

    Rainer

  8. Schlafen, wenn es ein Sport wäre, könnte ich Weltmeister darin sein 😉

    Danke, Rainer, es nervt mich schon. Sind inzwischen schon so viele Wochen. Aber das Gejammer nützt nix. Kann nur abwarten bis es endlich wieder in Ordnung ist und dann hoffen, dass nicht noch gleich was neues kommt.

  9. Ach Volker, das ist ja Mist, dass sich das mit deinem Fuß so hinzieht und die Diagnose unklar ist! 😦 Ich drücke weiter ganz fest die Daumen – und freue mich, dass du mit dem Radeln auch einen Alternativsport gefunden hast. Das platte Land mit den endlosen Weiden unter Wolkengebirgen … manchmal fehlt es mir doch! 8)

    Liebe Grüße, halt dich wacker!
    Anne

  10. Liebe Anne, wer könnte mehr Verständnis haben als Du. Aber auch für mich wird es wieder losgehen. Die Freude wird dann um so größer.wenn es soweit ist.

    Radeln ist eigentlich nicht mein Sport, aber bevor meine Kondition ganz den Bach runtergeht, dann lieber doch in die Pedale treten. Indoorcyceln mag ich im Moment noch nicht, da sind mir Kraft- und Zeitaufwand für mein zartes Füßchen doch noch etwas zu groß außerdem fehlt der Zugang zur Natur.

    Ja, lass Dich in Deiner alten Heimat mal wieder blicken, es lohnt sich.

    Ich lass mich nicht unterkriegen, ich doch nicht, nie nicht.

    LG Volker

  11. Ja, das sind in der Tat grandiose Impressionen. Wenn man sich diesen Momenten hingibt und ich lasse es jetzt unbeachtet – in welcher Form auch immer – so kann nur der Genuß obsiegen. Allerdings frage ich mich immer, wieso diese Augenblicke enden müssen? Sicher, weil alles endet. Dennoch.

    Ich hoffe, Du konntest diese herrlichen Eindrücke langfristig für Dich festhalten. 🙂

    Lieber Volker, weiterhin alles Gute und bald…

    Liebe Grüße

    Marcus

  12. Diese Augenblicke müssen endlich sein. Ansonsten würden wir sie nicht mehr geniessen können, sondern sie wären alltäglich und im wahrsten Sinne des Wortes „nichts besonderes“

    Deshalb ist es schon ein großer Gewinn, wenn es einem gegeben ist diese Augenblicke als Genuß wahrzunehmen.

    Das sind die schönen glücklichen Momente, die nichts weiter bedürfen als sich selbst.

    Ich gebe hiermit auch zu, wenn auch der Artikel eher salopp launig geschrieben ist, ich hatte teilweise ein Lachen auf dem Gesicht, weil es so schön war, mich nichts getrieben hatte und ich einfach nur geniessen konnte.

    Danke, lieber Marcus

    Herzlichen Gruß
    Volker

  13. Nein, es ist ein Fully. Das mag zwar für norddeutsche Gefilde etwas übertrieben wirken. Aber es gibt nichts schöneres für den Großstadtdschungel und Touren durch die Prärie

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