Mal ein anderer Weg

Nach Tagen heute mal keine Sonne, dafür „angenehme“ knappe -2°.

Irgendwie stand mir nicht der Sinn nach Bornhorster Wiesen. Da ich nochmal Zeit hatte,  bin ich von meiner üblichen Route abgewichen, die Rampe zur Autobahnbrücke hochgelaufen um von dort einen Blick auf die Eislage der Hunte zu werfen.

Auf der anderen Seite der Brücke ging es denn wieder hinunter zum Blankenburger See. Dort herrscht Winteridylle pur.

Weiter ging es durch den Oldenburger Stadtwald…

… an IKEA vorbei durch ein heimeliges Industrie- und Gewerbegebiet, wo es dieses kuriose Containerbürohaus zu bestaunen gibt:

Über die Eisenbahnklappbrücke geht es dann wieder zurück auf die andere Hunteseite.

Die alte Brückendame sorgt immer mal wieder für regen Busersatzverkehr Richtung Bremen, wenn es nach dem Aufklappen mit dem Zuklappen nicht so richtig klappt, Gerne mal an heißen Sommertagen. Somit also heute keine Gefahr. Dafür bietet sie auf dem Fußweg den rechten Durchblick und Ausblick:

Ein ätzendes Stück geht es jetzt nur an Silos vorbei, gewürzt mit dem Duft der Kläranlage. Auf der anderen Hunteseite liegt die Antares, „Antarktis“ wäre passender 😉

Hinter der Kläranlage hat die offene Landschaft mich wieder. Hier finde ich auch die Graugänse, die sich von den zugefrorenen Bornhorster Wiesen näher an Oldenburg heran geflüchtet haben.

Jetzt kam doch noch die Sonne heraus.

Nun noch wieder die Treppe zur Huntebrücke hinauf…

… und noch einmal übers Land geblickt…

… dann war ich auch schon wieder zuhause, nach 17 km im 6:03er-Schnitt.

So kann ich der geneigten Leserschaft heute doch mal teilweise etwas andere Bilder bieten.

Ach, hätte ich beinahe vergessen: Da hat jemand seine Waage ausgesetzt, wie böse. Wahrscheinlich hat sie einfach nicht das Wunschgewicht angezeigt, die Arme.

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10 Kommentare zu “Mal ein anderer Weg

    • Eine Citytour steht schon länger bei mir auf der Agenda. Die lange Laufverletzung hatte mir da erstmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber das kommt noch, wenn ich mal auf einem Sonntag morgen Zeit und Lust auf einen längeren Lauf mit vielen Fotostops habe 😉

      Und nach der Sightseeing-Tour kassiere ich dann Provision bei der Oldenburger Hotelerie 😀

      Liebe Grüße
      Volker

  1. Ein richtig schöner Lauftag mit sooo vielen Kilometern auf einer abwechslungsreichen Strecke. Ich konstatiere: Es läuft, lieber Volker! Und ich wünsch dir, dass auch dieser Lauf wieder zum Großreinemachen beigetragen hat. 😎

    Liebe Grüße
    Anne (die sich auf Brücken oder Treppen, bei denen man durch die Gitterroste nach unten schauen kannm, SEHR überwinden muss. 😦 – sollten wir je gemeinsam in und um Oldenburg laufen, such bitte eine andere Strecke aus! 😉 )

    • Soooo viele Kilometer, jau, bin ich echt froh drüber. Aber ich traue dem Braten noch immer nicht zu 100 %.

      Meine Läufe sind verhältnismäßig frei vom Problemewälzen, liebe Anne. So langsam fange ich mich auch wieder, puh…

      Da haben wir was gemeinsam, ich mag auch keine Gitterroste. Auf der Brücke geht es allerdings, weil die Roste recht flach über das Wasser führen. Du bist mir immer herzlich Willkommen in Oldenburg. Ein anderer Weg sollte sich da leicht finden lassen! 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  2. Ich bin eine sehr geneigte Leserschaft, vielen Dank für die Einblicke 😀 Man könnte beim schnellen Überfliegen der Texte kurz vermuten, dass Du einmal über die Autobahnbrücke und dann über die Eisenbahnbrücke geflitzt bist. Ich stelle mir gerade die Verkehrsdurchsagen vor 😉

    17 Kilometer einfach mal schnell so unter der Woche! Das finde ich einfach klasse und freu mich für Dich.
    Und auf die Stadtbilder bin ich auch schon sehr gespannt 🙂

    Liebe Grüße Elke

    • Na, in den Verkehrsfunk möchte ich es nicht unbedingt bringen. Praktischer Weise ist unter der Autobahnbrücke eine Fußgängerüberwegung untergehängt. Den Weg neben den Gleisen der Eisenbahnbrücke kann man ja erahnen 🙂

      Ja, unter der Woche hat man ja leider selten die Gelegenheit etwas längere Läufe zu machen. Danke!

      Die Stadtbilder folgen, wenn die Sonne wieder etwas höher steht und das Stadtbild durch etwas Grün auch etwas freundlicher aussieht 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  3. Danke für die Einblicke in deine Laufrunde!

    Ich mußte die Tage noch an dich denken, als wir auf dem Weg nach Hamburg bei Wildeshausen über eine Hunte-Brücke kamen. Ich hab noch geguckt, aber du warst am Ufer nicht zu entdecken – dabei sind es von Oldenburg bis nach dahin nur schlappe 40km 😉

    • Mal was anderes, so was ähnliches wie Industrieromantik 😉

      An dem Ufer konntest Du mich auch nicht entdecken, wie die 40 km nach Oldenburg schon vermuten lassen: Falsche Autobahn, falsche Brücke 😉

      Wie war es denn in Hamburg und AUF St. Pauli?? 😉

  4. Was ein Läufer alles sehen, aufnehmen kann auf seiner langen Runde, darunter auch Stellen, die man mit dem Auto nie erreichen könnte, und das ist das Schöne, wir kommen mit unseren Füßen überall hin, darum ist es immer nützlich, weit ab von Parkplätzen zu laufen, sehen, hören, fühlen, riechen……………

    • Manchmal ist es auch einfach schön nicht die pure Idylle zu durchlaufen. So erlebt man mal wieder ganz andere Eindrücke, Sieht was anderes, hört Züge rumpeln, Hafenanlagen scheppern, schnuppert Kläranlagen-Luft um die letzten Kilometer dann wieder in die Ruhe eintauchen zu dürfen.

      Das wird sicher nicht meine Favoritenrunde, aber ein- zweimal im Jahr kann man auch so mal laufen.

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