Das Ende der Eiszeit…

… oder auch die Rückkehr der Tristesse.

Irgendwie hatte ich es schon geahnt, dass ich die Saukälte vermissen werde. Nun ja, nicht gerade die Kälte als solche, eher den Sonnenschein und die klare Luft.

Gestern kündigte sich der Wetterwechsel schon mit Nieselregen bei noch frostigen Temperaturen an. Heute morgen war es nochmal kurz schneeweiß, sonnig und spiegelglatt.

Als ich dann heute nachmittag zu meinem Lauf gestartet bin, war es zum Glück vorbei mit der Glätte, aber leider auch mit dem Sonnenschein.

Bleierndes Grau liegt über der Landschaft, der wenige Schnee ist verschwunden. Obwohl es erst seit wenigen Stunden taut, ist das Eis schon schmutzig graubraun.

Auf meiner Hausrunde sehe ich nochmal einen Schlittschuhläufer seine Runden drehen.

Auf der Hunte sind binnen kürzester Zeit fast alle Eisschollen verschwunden. Am Ufer türmt sich aber teilweise noch das Eis. Die krankgraue Farbe läßt allerdings schon erkennen, dass es mit ihm zu Ende geht.

Ruckzuck ist die ganze Winterherrlichkeit dahin. Leichter Regen setzt ein.

Die Sielbaustelle ist noch tiefgefroren, die Arbeiter wohl noch in „Schlechtwetter“, so konnte ich mich dort nochmal wieder durchmogeln um diesen insgesamt recht freudlosen Lauf wieder nach 14 km im 6:02er Schnitt zu beenden.

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13 Kommentare zu “Das Ende der Eiszeit…

  1. Farblich unappetitlich und auch sonst trist – so sieht leider der Abschied vom
    Winter immer wieder aufs Neue aus. Nur gut, dass wir wissen, ihm folgt eine bunte Jahreszeit!

    Trotzdem hast du ja wieder ein flottest Läufchen hingelegt. Bist du noch von anderen Verpflichtungen befreit, oder hat das Grau auch deinen Alltag erobert?

    Liebe Grüße
    Anne

    • Ja, der Winter tut im Februar nochmal alles dafür, das man sich nun wirklich nach seinem Ende sehnt. Aber wir haben es ja bald geschafft 🙂

      Ich wollte garnicht so „flott“ unterwegs sein, aber irgendwie stellte sich das Thema einfach ein.

      Augenblicklich bin ich noch von den anderen Verpflichtungen befreit (schön ausgedrückt ;-)). Donnerstag geht es allerdings wieder los.

      Liebe Grüße
      Volker

  2. Bitte sei nicht zu deprimiert! Das war ja absehbar. Für mich ist es dann morgen früh grau. Aber der nächste Sonnenlauf kommt bestimmt !

    Liebe Grüße
    Rainer 🙂

    • Ich bin nicht deprimiert! Ich bin schlecht gelaunt!!! 😀

      Ich empfehle Dir so früh zu laufen, dass es noch dunkel ist. Dann siehst Du das Grau noch nicht 😉

      Auf den nächsten Sonnenlauf! 😀

      Liebe Grüße
      Volker

  3. Ups, das sieht ja wirklich obertrübe aus! Kein Wunder dass da die Stimmung etwas muffeliger wird ;-). Aber der eben gecheckte Wetterbericht (Du weisst ja ich informiere mich gern ;-)) sagt für heute Mittag SONNE und Wolken für Oldenburg! Und für morgen sogar noch etwas besser. Und wenn es heute Abend wieder trübe wird, einfach den Valentinstag ohne Konsumrausch mit dem Herzblatt geniessen, das hebt auch die Laune 🙂 Und langsam wird der Frühling auch in Sicht kommen, ich freue mich schon sehr darauf.
    Liebe Grüße Elke

    • Ja, das war wirklich ein trübseliger Anblick gestern 😦

      In der Tat, Du bist immer gut informiert, finde ich klasse. Die Sonne habe ich auch schon kurz gesehen heute. Morgen soll es noch besser werden? Hurra, da steht mein nächster Lauf an 🙂

      Valentinstag, da haben wir es insgesamt nicht so mit, mein Herzblatt kommt heute abend auch erst spät nach Hause 😦

      Der Frühling steht bald vor der Tür, hoffentlich läßt er nicht so lange auf sich warten. Draußen flitzt gerade ein Eichhörnchen durch die Tannen, ich glaube das freut sich auch schon auf den Frühling 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

      • Na siehste 😀
        Wir sind auch keine Valentinstagfans, zumindest was den Kauf von Geschenken angeht, aber ich hätte was sehr leckeres gekocht. Allerdings kommt mein Herzblatt erst am Freitag nach Hause.
        Und Du darfst morgen laufen gehen, ich habe mit dieser blöden Sehnengeschichte gerade Laufverbot.
        Wer hat also hier mehr Grund für schlechte Laune? 😀 *wie-verrückt-um-Mitleid-heischend* 😉
        Liebe Grüße Elke, die manchmal auch gerne ein Eichhörnchen wäre.

  4. Brrr, das muss man doch nicht auch noch fotografieren! 🙂 Andererseits genießt Du den nächsten Lauf bei strahlendem Sonnenschein umso mehr, wenn Du vorher noch einmal hier vorbeischaust. 🙂 In diesem Sinne: warten wir sehnsüchtig auf den Frühling…

    • Klar muß man das fotografieren, ist ja schließlich kein Schönwetterblog hier 😉

      Wenn ich hier die ganzen lieben Kommentatoren sehe und lese geht für mich immer die Sonne auf 😀

      Warten auf den Frühling, die Ungeduld wird größer. Aber irgendwann ist er da! 🙂

  5. Wer weiß, wer weiß, ob das das Ende des Winters ist , wir haben erst den 14. Februar, da könnte theoretisch noch viel vom Himmel herunter kommen, aber wer braucht das schon, wie auch immer, es gibt (fast) jedem Wetter etwas Gutes abzugewinnen, so wie ich finde – und du scheinbar auch !

    Schlechte Laune – die müsste spätestens bei Kilometer 4 – 5 auf der Strecke bleiben – oder ❓

    • Beschrei es bitte nicht, liebe Margitta. Nichtsdestotrotz die längste Zeit hat der Winter gedauert.

      Grundsätzlich hast Du Recht, kann ich fast jedem Wetter etwas Gutes abgewinnen. so war es gestern z. B. nicht mehr glatt, Aber der Bruch mit dem sonnigen Wetter war so krass gestern, da hielt sich die schlechte Laune leider über die Anfangskilometer hinaus.

      Aber dauerhaft lassen wir uns davon natürlich nicht unterkriegen, gelle ❗

  6. Ich reibe mir gerade die Augen! Jetzt wollte ich das Geburtstagskind hochleben lassen und nu? WEG! Muß ich mir Sorgen um meinen Geisteszustand machen und habe schon Erscheinungen? 😎 Ich hoffe doch nicht 😉

    • Sorry, wegen technischer Probleme mußte ich den Artikel nochmal kurz off nehmen. Nun klappt aber alles.

      Sehnenprobleme sind bitter, ich habe auch immer noch Restprobleme mit einer Sehne über dem Spann des linkes Fußes. Ich hoffe, dass es bei Dir nicht so lange dauert.

      Mein Mitleid hast Du, weil ich weiß wie nervig das ist, wenn man nicht laufen kann.

      Wer möchte nicht manchmal frei wie ein Wildtier sein. Manchmal könnte man sie beneiden 🙂

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