Ein Sonntag Anfang März

Lauf 1 nachdem mir am Donnerstag ein neuerlicher Tiefschlag im Job den gesundheitlichen Boden unter den Füßen weg gerissen hat. Da meinte die Natur sich wohl besonders für mich ins Zeug legen zu müssen. Schon als ich vor der Haustür den Garmin ums Handgelenk getüddelt habe, hämmerte ein Specht. Das Wetter wunderbar. Es war teils sonnig und erstmals roch die Luft so richtig nach Frühling. Trotzdem fühlte ich mich auf den ersten Kilometern kraftlos, gedanklich konnte ich mich  anfangs nicht recht freilaufen.

Mit Freude durfte ich dann allerdings sehen, dass die ersten Rasenmäher wieder auf die Deiche gelassen worden sind.

Sicher war mein Lauf heute auch, bis zum heutigen Tag ist mir noch nie auf der Huntestrecke die Polizei begegnet.

Sie haben mich zum Glück „laufen“ lassen 🙂 So konnte ich  zuhause in unserem Garten beim Abdampfen die Frühjahrsblüher geniessen.

Nachmittags bin ich dann mit meinen Schatz nach Dötlingen gefahren, ein idyllisches Dorf ca. 30 km von Oldenburg entfernt. Wir waren noch nie dort und mußten feststellen, dass wir da was verpaßt haben. Hier einige Impressionen:

So sieht in 30 km Entfernung von meiner Hausstrecke die Hunte aus, die reinste Idylle. Sogar ein paar Höhenmeter kann man hier machen:

Auch Hünengräber gibt es hier zu entdecken, sie tragen den romantischen Namen „Glaner Braut“ und es läßt sich nachlesen, dass sie älter sind als die Pyramiden in Ägypten. Wenn auch nicht gaaaanz so beeindruckend.

Jens

Ich kann doch noch lachen

Ständig mußte ich daran denken, dass ich mir dieses Terrain unbedingt auch noch läuferisch erschließen muß. Auf jeden Fall besser als Radfahren 😀

Ein schöner Tag, der erste Frühlingstag, es blühen sogar schon die Weidenkätzchen.

Ein guter Tag für die Seele

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18 Kommentare zu “Ein Sonntag Anfang März

  1. Hallo Volker,
    ja, Dötlingen, ist wirklich hübsch, besonders die Hühengräber haben es mir angetan. Tolle Atmosphäre dort..

    Mann sieht, der Ausflug hat Dir gut getan.

    Grüße -timekiller-

  2. Ich freue mich immer sehr auf Deine Fotos. Zum einen weil es bei Euch halt so ganz anders ausschaut wie bei uns und zum anderen weil Du für mich immer wieder unbekanntes aus dem Ärmel zauberst. 🙂 Hünengräber im Deutschland, hab ich noch nie gehört (mein Allgemeinwissen lässt wohl sehr zu wünschen übrig) und dann habt Ihr da gleich so viele! Wie Du Dir denken kannst, hab ich mich gleich noch ein wenig informiert 😉 http://www.stonepages.de/db/stone.php?rcrd=143&menu=Oldenburg. Wenn ich mir die Entfernungen so ansehe, könnte man auch eine Läuferrunde von einem Megalithen zum anderen machen :-D.

    Und Dich lachen zu sehen, freut natürlich ganz besonders! 🙂

    Liebe Grüße Elke

  3. Ein Tag, an dem die Seele baumeln durfte – gut so! Das Lächeln noch etwas angestrengt, nicht entspannt wie sonst – aber du hast es nicht verlernt! Und das zu sehen freut auch mich sehr!

    Ein lieber Gruß in den hohen Norden – die Bilder von den Hünengräbern wecken auch bei mir Heimatgefühle!

    Anne

  4. Schöne Impressionen, schöne Bilder, ich mag die norddeutsche Landschaft mit ihren roten Backsteinbauten, Gräbern, Wasser, Deichen.

    Schön, Jens zu sehen, kommt sehr sympathisch rüber, genauso wie dein Foto, auf dem du doch noch lachen kannst !!

    Gut dass man in solchen Situationen im Leben nicht alleine sein muss und überall – auch virtuell – Unterstützung finden kann, damit du bald wieder fest auf beiden Beinen stehen kannst, das wünsche ich dir ! 😎

  5. Hiho, Ihr Lieben, entschuldigt, dass ich meine Antwort heute mal an alle zusammenfasse. Aber seit gestern Abend quält mich jetzt auch noch ein Magen-Darm-Infekt. Bin völlig durch den Wind. Ich lasse wieder von mir hören, wenn es etwas besser geht!

    Liebe Grüße
    Volker

  6. Momentan scheint wohl überall die „Seuche“ zu sein 😦

    Ich wünsche Dir auf jeden Falle eine schnelle Gesundung! Lass Dich ein wenig pflegen und verwöhnen. 🙂

    Liebe Grüße Elke

    • … jetzt sind auch noch Zahnschmerzen dazugekommen *heul* Was denn noch alles 😦

      Danke liebe Elke
      Volker

  7. …jetzt auch noch Zahnschmerzen. Das kannst Du ja so gut gebrauchen wie Zahnweh… Blöder Spruch…

    Aber der Ausflug nach Dötlingen war offensichtich wirklich sehr schön. Richtig idyllisch ist es da. Und der Frühling ist im Oldenburger Land offensichtlich auch schon weiter als an der milden Mosel.

    Ich drücke die Daumen, dass es dir bald wieder besser geht!

    Liebe Grüße
    Rainer

    • Du bist ja ein echter Scherzkeks, mein lieber Rainer 🙂

      Ja, Dötlingen war schön, erstaunlich was es doch manchmal noch so neues fast vor der eigenen Haustür zu entdecken gibt.

      Danke Rainer und liebe Grüße vom sich von Salzstangen und Cola ernährenden Volker

    • Der Ruhm der Dötlinger Bilder gebührt meinem Lebensgefährten, er hat dort fotografiert, aber ich gebe das Kompliment gerne weiter 🙂

      Danke Dir!

      Viele Grüße
      Volker

  8. Salzstangen und Cola? Immer noch nicht besser, du Ärmster? Nochmals gute Besserung, auch für die Zähne!

    Vielleicht kannst du das mit dem Zahnweh ja positiv sehen: Der Zeitpunkt ist klug gewählt! Besser jetzt, wo du eh nichts Vernünftiges essen kannst, als dann, wenn du Appetit auf alles Möögliche hättest, das aber nicht beißen könntest. 😉

    Liebe Grüße
    Anne

    • Liebe Anne, Du hast ein wahres Talent in allen Dingen noch was Positives zu sehen 😉

      Aber auch bei mir gibt es positives zu vermelden: Die Zahnschmerzen sind wieder weg und auch der Magen verweigert keine feste Nahrung mehr 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

      • Ich habe auch schon vermutet, dass Du zu Beginn der Laufsaison alle Krankheiten und Wehwehchen in einem Aufwasch abarbeiten willst, um dann Ruhe zu haben und Dich ins volle Training zu stürzen 😉

        Nene, Scherz (ausnahmsweise) beiseite: Ich freue mich sehr zu hören, dass es Dir wieder besser geht! 😀

        Liebe Grüße Elke

      • Eigentlich gibt es für mich garnicht so die Laufsaison, weil ich das ganze Jahr durchlaufe. Aber trotzdem wäre es schön, wenn ich jetzt an Krankheiten und Problemen alles fürs ganze Jahr abarbeiten würde. Ich fürchte nur, dass das leider nicht klappen wird 😦

        Magen-Darm pendeln sich so langsam wieder ein, der Zahn ist wieder ruhig, kann ich mich also wieder auf mein Kernproblem konzentrieren.

        Morgen will ich aber erstmal wieder einen Lauf unternehmen.

        Danke nochmal, liebe Elke
        Gruß
        Volker

  9. Ich war mal am Lech laufen, da siehts so aus wie bei dir, also kilometerlang flach den Damm entlang. Und kilometerlang sind mir die Bullen langsam hinterhergefahren. Keine Ahnung wieso, war aber nervig…

    • So hast Du einmal erlebt, wie ich hier nahezu immer laufe. Allerdings hat das Wasser des Lech so eine wunderbar schöne Farbe.

      Mich haben die Kollegen von der Polizei zügig überholt. Wären die mir hinterher gefahren hätte mich das auch tierisch genervt.

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