Ostermontagslauf nach meinem Geschmack

Nach zwei gemeinsamen Läufen mit dem -timekiller- war heute der erste Tag an dem ich wieder alleine auf Strecke gegangen bin. Wie war das Wetter? Für alle die den Ostermontag geniessen wollten: Besch…eiden. Für den Deichläufer: Herrlich! Der Wind hat auf Südwest gedreht und war angenehm mild. Dazu fiel seichter Landregen. Die Temperatur lag bei knapp 10 °. So „warm“ wie schon lange nicht mehr. Traumlaufwetter.

Auf den ersten Kilometern schob mich der Wind kräftig Richtung Hunte. Das Tempo lag dadurch wieder viel höher als ich eigentlich wollte. Der Regen tröpfelte sanft an die Beine. An der Hunte drehte ich in den Wind. Wow, der Wind blies mir den Regen ins Gesicht. Nach kurzer Zeit tropfte er von Mütze, Brille und Kinn. Die Füße waren seit Km 5 nass. Die Beine steckten in der kurzen Tight, die richtige Wahl. So klebte kein nasser Stoff an ihnen.

Die Absperrung der Sielbaustelle stand offen und so konnte ich einfach durchlaufen. Eigentlich wollte ich zur Treppe der Huntebrücke abbiegen. Aber da das Laufen gegen den Wind so einen Spaß machte, lief ich die Strecke an der Hunte bis zu ihrem Ende durch. 5,5 km gegen den Wind und Regen sind es deshalb geworden. Erst dann lief ich wieder Richtung zu hause. Mit 17 km waren es letztendlich bescheidene drei Kilometer als geplant.

Mit einem Schnitt von 5:53 war der Lauf flotter als ich wollte, aber es ging heute einfach nicht anders. Wenn dat löpt, dann löpt dat halt 😀

Die Kamera war die einzige Leidtragende des Wetters, sie mußte heute zu ihrem eigenen Schutz zu hause bleiben.

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18 Kommentare zu “Ostermontagslauf nach meinem Geschmack

  1. Der Eine hat Berge, der Andere Wind. Du bist ja sehr fleißig. Prima! Und wenn es dann auch noch so viel Spaß macht, um so besser!!

    Ich darf morgen früh wieder ran zu 15 schnellen Kilometern. Wenn das Wetter so bleibt, auch bei Regen. Muss nicht sein 😉 aber ich freue mich trotzdem darauf.

    Liebe Grüße in den Norden

    Rainer 😀

    • Tja, der Wind ist die Berge des Nordens 😉

      Bei 15 schnellen Kilometern kann doch etwas Wasserkühlung nicht schaden 🙂 Du strotzt ja nur so vor Freude und Energie. Das läßt für Hamburg sehr gutes erahnen! 😀

      Liebe Grüße an die Mosel
      Volker

  2. Wind und Regen machen einem Seebären offensichtlich nichts aus – im Gegenteil! Schön, dass du deinen Lauf so genießen konntest, lieber Volker. Ein toller Ausklang des Feiertagswochenendes. 😎

    Liebe Grüße
    Anne

    • Seebär, haha 😀 Dafür bin ich doch noch etwas weit weg von der Küste 😉

      So ein Wetter ist lauftechnisch mein Wetter. Der Lauf war wirklich voller Genuss 🙂

      Ja, das war es schon wieder mit Ostern. Geniessen wir noch den Abend!
      Liebe Grüße

      Volker

  3. Der Wind hat seine Vor- und Nachteile. Bei Regen mag ich Gegenwind überhaupt nicht, aber wenn es warm genug ist, dann ist so eine Brise etwas Feines und sorgt für eine willkommene Abkühlung.

    Viele Grüße aus dem angezuckerten Süden in den windigen Norden

    Steve

    • Der Wind weht hier fast immer. Nachdem er mich in der Anfangszeit zum Wahnsinn gebracht hat, mag ich ihn auch sehr gerne. Auch direkt von Vorne.
      Und ohne seine Abkühlung überhitze ich regelmäßig 😉

      Schon wieder neuer Schnee in den Bergen? Ohje.

      LG Volker

  4. Wind bedeutet für mich Herausforderung, darum erst gegen ihn, um dann von ihm nach Hause gepeitscht zu werden. Das Wetter für uns Nordlichter IDEAL – ich liebe es auch.

    Wenn ich an deine vergangenen, wehmütigen Zeiten denke, an denen du nicht laufen konntest, da lacht das Herz ! 😎

    • Ich muß wirklich sage das ich den Wind inzwischen liebe. Ich kann leider nicht gleich zu Anfang gegen den Wind laufen, sondern erst so ab Mitte der Laufstrecke. Das macht aber auch nichts.

      Insgesamt wird der Wind hier in der Regel aber auch nicht ganz so stark sein, wie direkt am Wasser.

      Komisch, an die wehmütigen Zeiten mußte ich gestern beim Schreiben dieses Artikels auch denken. Hoffentlich wird dieses Jahr besser.

      Augenblicklich lacht zumindest mein Läuferherz 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  5. So, nach einer Woche Internet Abstinenz melde ich mich auch wieder zurück. Waren toll unsere beiden Läufe. Ich habe am Montag auch noch eine letzte Flachlandrunde gedreht, bevor es dann wieder 8Stunden! nach Süden ging. Jetzt muss ich erstmal meine Mails und meinen GoogleReader abarbeiten. Ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch in Oldenburg.

    Grüße -timekiller-

    • Oh, Du bist noch gelaufen vor der Rückfahrt? Nicht schlecht! 8 Stunden? Hast Du Dich verfahren? 😉 Es wird wohl reichlich Verkehr gewesen sein. Auf der A29 brauste der Verkehr nur so.

      Ich freue mich auf unsere nächsten Läufe!

      LG Volker

      • Ja, nach einem flotten 10er war der Bewegungsdrang fürs erste gestillt. Da die A29 und A1 dicht war, sind wir über Bremen – Hannover – Kassel, war aber auch nicht besser… Das nächste mal fahre ich wieder nachts.

        Grüße
        Heimo

      • Klingt nicht gerade nach entspannter Rückreise 😦 Ich hoffe Du hast heute nicht schon gleich wieder Streß gehabt.

  6. Wie schon gesagt-WInd kann schlimmer sein als Berge! Ich genieße es manchmal gegen den Wind zu laufen, allerdings darf es dann nicht zu kalt und der WInd zu stark sein. Aber sonst eine tolle Erfahrung.
    Aber trotzdem könnte jetzt mal wieder besseres Wetter werden.!!

    • Inzwischen knechte ich mich auch notfalls gegen Wind in Sturmstärke. Wenn der Wind einen aus der Bahn drückt, das ist cool 🙂

      Stürmischer Wind kann einen in der Tat ganz schön auskühlen, bislang ging es aber immer noch 😉

      Gegen etwas Frühling hätte ich auch nichts einzuwenden.

  7. Schön zu sehen. Mit Gesundung und Frühling schrauben sich deine Umfänge wieder nach oben. Gut das nach schlechten Zeiten auch wieder gute folgen!

    LG
    Daniel

    • Läuferisch bin ich inzwischen recht optimistisch was die guten Zeiten anbelangt.
      Mit den Kilometerumfängen bin ich augenblicklich sehr zufrieden. Nach und nach möchte ich sie noch einwenig steigern.

      LG Volker

  8. Ohje, Wind mag ich gar nicht. Ich gehöre irgendwie zu den armen Tröpfen die bei Wind IMMER Gegenwind haben. Die Erfahrung habe ich am Montag erst wieder mit dem Fahrrad gemacht und ich bin davon überzeugt, selbst wenn ich umgedreht hätte, hätte der Wind auch gedreht 😉

    Ok, Wind auf einem Berggipfel ist schön. Dann geht es nicht mehr weiter hinauf und man kann die Natur so richtig spüren. Das ist dann schon die Ausnahme. 🙂

    Liebe Grüße Elke

    • Dann dürftest Du hier oben nicht wohnen, liebe Elke. Der Wind ist hier unser ständiger Begleiter. Beim Fahrradfahren ist der Wind allerdings auch noch viel ätzender. Deswegen kann ich mich mit Radfahren als Sport auch nicht anfreunden. Beim Laufen macht mir der Wind nichts mehr aus, im Gegenteil.

      Liebe Grüße
      Volker

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