Schock auf der Autobahn

Sowas haben Jens und ich noch nie gesehen. Und bei aller Faszination muß uns das auch nicht so schnell wieder begegnen.Wir waren auf der Autobahn ein Stück südlich von Koblenz unterwegs.  In schwer abzuschätzender Enfernung von vielleicht zwei oder drei Kilometern bildete sich aus einer düsteren Wolkenwand ein rieseriger Funnel, wie er in Fachkreisen heißt. Sprich der Trichter eines Tornados. Wahnsinnig breit, wurde er immer länger und schmaler und am Boden bildete sich schon der Gegenwirbel.

Mit ein paar Wolkenfetzen verbanden sich beide Wirbel kurz und andeutungsweise um sich dann wieder zu trennen. Puh. Glück. Garnicht auszudenken was passiert wäre wenn 😯

Zwei Minuten später gerieten wir in ein Starkregenfeld, das das Tempo auf der Autobahn auf 30 bis 40 km/h sinken lies. Das war der Regen aus eben diesen Wolken.

Beängstigend und faszieniernd. Aber ich möchte nicht direkt mit dem Auto hineinfahren.Wirklich nicht.

Leider haben wir in dem Moment nicht daran gedacht mit dem Handy Bilder zu machen. Die wären bestimmt spektakulär geworden.

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10 Kommentare zu “Schock auf der Autobahn

  1. In der Pfalz und an der Mosel fällt eine freudige Begrüßung gern mal etwas robuster aus … besser, du stellst dich drauf ein! 😉

    • Irgendwie scheint man mich hier nicht ganz ernst zu nehmen. Ich habe sowas wirklich noch nie gesehen 😦

      Ok, ich versuche mich für weitere Begrüßungen zu wappnen. Son Mist ich habe meine Rugby-Ausrüstung nicht mit 😉

  2. Also ich finde, das klingt ja schon sehr bedrohlich!? Solche Tornados haben wir bei uns zwar nicht, aber die Wetterkapriolen sind heuer auch hier nicht ohne! Ich glaube, heute hätte man eine Zeitlang locker beim Radfahren ertrinken können…
    Hoffe, ihr habt euch inzwischen von dem Schrecken erholt!
    LG Doris

    • Ganz wohl ist einem wirklich nicht dabei. Wie hätte man sich verhalten sollen, wenn es wirklich einer gewesen wäre.Über Venedig ist heute einer hinweg gefegt.

      Der Regenguss war schon der Hammer, aber das war wohl bei euch ähnlich so

      Jo, der Schreck war schon recht schnell wieder weg, danke.

      Liebe Grüße
      Volker

  3. Ja, lieber Volker, faszinierend solche Bilder, aber nicht auszudenken, was dieses Phänomen alles anrichten kann. euer Schutzengel fährt mit, zum Glück, und ich wünsche dir, dass er euch niemals verlassen wird.

    Viel Freude dort unten !

    • Danke, liebe Margitta!

      Heute spielt leider das Wetter überhaupt nicht mit. Deshalb werde ich mich wohl gleich ins Deutsche Edelsteinmuseum verkrümmeln. Auf den morgigen Tag freue ich mich dann ganz besonders.

      Liebe Grüße
      Volker

  4. Ich habe so etwas Ähnliches schon in Florida erlebt. Da ging mit Autofahren gar nichts mehr. Wir waren aus dem Häuschen, die Einheimischen sind das wohl eher gewohnt und nahmen es sehr gelassen.
    Wir Deutschen brauchen zum Glück keine große Angst vor dem Wetter oder anderen Naturkatastrophen zu haben. Wenn ich da an die Erdbebenregionen denke, oder auch an die Länder für die es „normal“ ist, dass Hurrikanzeit ist.
    Zum Glück ist bei Dir alles gutgegangen! Habt Ihr Urlaub? Wenn ja, wünsche ich Euch viel Spaß!

    Liebe Grüße Elke

    • Wenn man den ganzen „Experten“ Glauben schenken darf, werden wir uns künftig wohl auch vermehrt auf solche Wetterereignisse einstellen dürfen 😦 Naja, vielleicht werden wir dann auch noch gelassener…

      Jens ist auf einer viertägigen Schulung, ich habe noch Urlaub und bin mitgefahren.

      Liebe Grüße
      Volker

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