morning s(r)un

Wir haben uns ein anderes Auto gekauft und das habe ich heute nachmittag abgeholt. Das Autohaus kann ich von meiner Arbeitsstelle bequem zu Fuß erreichen. Das bedingte wiederum, dass ich ohne fahrbaren Untersatz zur Arbeit mußte. Auf Busfahren hatte ich keinen Bock. So dachte ich mir, mal zur Arbeit zu laufen.

Die Entfernung beträgt allerdings nur gute vier Kilometer, so dass ich erstmal meine normale Hausrunde angesteuert habe, dann aber statt nach Hause in die Innenstadt gelaufen bin.

Morgenläufe, speziell im Sommer, haben ihren ureigenen Reiz. Alles wirkt noch so frisch und angenehme Kühle umschmeichelt einen. Leider erlebe ich das als bekennender Langschläfer nur selten.

Die Sonne steht noch tief über den dunstigen Wiesen. Müde, auf dem Weg liegende Schafe, lassen sich anteilnahmslos umrunden. Allerdings verwandeln sie meinen Laufweg zusehens in ein Minienfeld

Mienenfeld

Einen weniger schönen Kilometer muß ich durch das Hafengebiet laufen. Silos prägen hier das Bild.

Aber dann bin ich auch schon in der Innenstadt. Vorbei an Schloß und Rathaus  stoppe  ich kurz beim Bäcker und biege dann schon in die idyllische Gasse ein, in der sich der Eingang zu meiner Arbeitsstelle befindet.

Das Bürogebäude ist nicht gerade eine Augenweide.

Später als üblich angekommen und  ich noch in Laufklamotten, steht auch gleich die erste Kollegin in der Tür. Verwunderter Blick aber keine Fragen. Als sie raus ist, schließe ich die Tür kurz ab und schwinge mich in meine Alltagsklamotten, die ich mir am Vortag schon mitgebracht hatte. Eine Katzenwäsche auf der Toilette muß genügen. Eine Dusche fehlt im Gebäude leider 😉

Dann geht es frisch ans Werk. Die Zahlen warten schon.

Kommandozentrale

Aber nicht nur die Zahlen warten, sondern auch die Belohnung für meinen 15 km-Lauf 😉

jam jam jam

Die ersten fünf Kilometer war ich recht langsam unterwegs, der Schnitt lag deutlich über 6. Die 10 KM durchlief ich exakt in 0:59:59 h. Je näher ich der Arbeit kam desto mehr zog sie mich offensichtlich an. Die letzten Kilometer lief ich zwischen 5:15 und 5:45. Das machte ein Durchschnittstempo von 5:56 für die gesamte Strecke 😎 Ein g…er Lauf, auch wenn es zum Schluß schon recht warm wurde.

Ach ja, das ist er nun, der „Neue“:

Citroen C4 Grand Picasso

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16 Kommentare zu “morning s(r)un

  1. Ein Goldstückchen 😉 Schick! Und beim Anblick der Semmeln überkommt mich ein Hungergefühl…

    Aber vielleicht solltest Du häufiger zur Arbeit laufen. Die Distanz passt. Und es macht schneller. Und was meinst Du wie flott Du am Abend erst beim Weg nach Hause wärst 😉

    Schönen Feierabend!
    Rainer 😎

    • Es macht auch Spaß zur Arbeit zu laufen. Aber ohne Dusche ist es doch nur ein halbes Vergnügen. Speziell wenn man bei der heutigen Wärme weiter vorsichhin transpiriert 😦

      Nach Hause laufen wäre schon eher was, dann schleppt man allerdings immer mit den Klamotten hin und her. Aber das werde ich auch noch austesten.

      Die „Semmeln“ sind verspeist, da mußt Du Dein Hungerfühl anders befriedigen 😉

      Dir auch einen schönen „ersten“ Feierabend 😎

      Liebe Grüße
      Volker

  2. Das mit dem Auto-Wechsel ging jetzt aber schnell. Das klang bei unserem Lauf nicht so, als wenn das so kurzfristig was wird.

    Zur Arbeit laufen wäre echt mal eine Alternative. Allerdings habe ich auch keine Möglichkeit vor Ort zu duschen. 😦 Außerdem ist der Orga-Aufwand auch nicht ohne. Die frischen Klamotten müssen ja auch irgendwie zur Arbeit kommen. Da bewundere ich ja immer Gerd (http://www.diro-online.com) – der kriegt das hin.

    Ich glaub ich stell mal einen Antrag auf eine Dusche im Keller. Mal gucken, was Cheffe dazu sagt. 😉

    Liebe Grüße
    Carsten

    • Wie das immer so ist: Unverhofft kommt hofft. Nachdem wir für September unseren Urlaub gebucht haben, dachten wir uns es wäre doch schön da schon mit dem neuen Auto hinzufahren. Dann ist uns im Internet dieses Goldstück begegnet und so ging alles recht schnell.

      Ja, der Orga-Aufwand ist nicht ohne.

      Wenn man nach Hause laufen will:
      -Laufklamotten mitnehmen
      -Büroklamotten dalassen.
      -nächsten Tag wieder die Büroklamotten mitnehmen
      -und das ganze wieder von vorne.

      Im Sommer geht das ja noch, da braucht es ja nicht so vieler „Einzelteile“ Im Winter wird da ja schon eine mittlere Reisetasche voll 😉

      Wenn Dein Chef die Dusche bewilligt, gib mir Bescheid. Dann werd ich mit Blick darauf auch mit meinem Chef verhandeln 😀

      Liebe Grüße
      Volker

  3. Ich lauf lieber von der Arbeit heim, eine schöne Möglichkeit, um Abstand zu gewinnen. Hinlaufen verbietet sich wg. der fehlenden Dusche und des Anstiegs, der eben eine solche Dusche zwingend erforderlich machen würde. 😉
    Schöne Eindrücke hast du mitgebracht, der Anblick der Oldenburger Bauwerke weckt Erinnerungen an einen Besuch vor etlichen Jahren.

    Ach ja, und dann noch: Herzlichen Glückwunsch zum „Neuen“ – ich wusste gar nicht, dass Citroen eine Olympia-Edition aufgelegt hat! 😆

    Liebe Grüße
    Anne

    • Das „Hinlaufen“ wird aus genannten Gründen auch sicher die Ausnahme bleiben. Das „Zurücklaufen“ paßt da schon besser, führt nur zu o. g. Klamottenschlepperei. Wie löst Du das denn?

      Ach, Du warst schon mal in Oldenburg? Hast Du ja noch garnicht erzählt 🙂

      Die Farbe hat mit Olympia nichts zu tun, sie spiegelt lediglich unsereren Wohlstand wider *prust*

      Liebe Grüße
      Volker

      • Durch Klamottenschleppen! 😉

        So viel Zeug braucht man ja nicht, auch im Winter passt es in einen kleinen Rucksack. Die Straßenklamotten bleiben im Büro und werden an einem der nächsten Tage heimtransportiert.

        In Oldenburg war ich vor 8 oder 9 Jahren mal, die Erinnerungen sind quantitativ und qualitativ mäßig, was aber nicht an der Stadt liegt.

        Lieber Gruß an die beiden Oldenburger „Wohlstandsjünglinge“ 😆

      • Ich werde das mal ausprobieren. Irgendwie gefällt mir der Gedanke von der Arbeit mit Umwegen nach Hause zu laufen. Heißt allerdings auch, dass ich morgens mit dem Bus zur Arbeit fahren muß. Das ist nicht so schön.

        Quantitativ und qualitativ mäßige Erinnerungen? Das ist schade, gut, dass es nicht an Oldenburg gelegen hat. Die mäßigen Erinnerungen müssen wir unbedingt mal auffrischen, quantitativ wie qualitativ 🙂

        Danke Danke, den lieben Gruß haben wir huldvoll entgegen genommen und wird hiermit erwidert 😀

  4. Goldisch – das Auto – ein wenig größer als das andere, na ja, in Anbetracht dessen, dass du ja so viele Laufklamotten und Schuhe auch damit transportieren musst,außerdem in goldisch, auch das passt zu dir, bist ja auch ein Goldischer !!

    Schöner Weg zur Arbeitsstätte, ein wenig kurz, aber besser als nix, nur dass man da nicht duschen kann, das wäre mir bei diesen Temperaturen zu wenig.

    Und wenn ich deinen mit Köddeln bespickten Weg betrachte, dann fällt mir ein, dass das Entfernen zu Hause auch nicht besonders prickelnd ist – bei uns ist es anderes Getier, aber der Effekt ist der gleiche – zum Glück habe ich jemanden, der mir diese Hinterlassenschaften sang- und klanglos entfernt. 🙄

    • Das Auto ersetzt ja nicht meinen kleinen Fiat, sondern unseren in die Jahre gekommenen „Familienkombi“. Von daher müssen die Laufklamotten und Schuhe meistens immer noch in den Kleinen passen.

      Was ist an 15 km kurz, das reicht doch wohl für morgens um halbsieben? 😉 Die eigentliche Strecke von gut 4 km ist im Alltag einfach praktisch. Da bin ich mit dem Rad fix auf der Arbeit.

      Die fehlende Duschmöglichkeit wird mich auch davon abhalten, das regelmäßig zu machen.

      Ob Du es glaubst oder nicht, ich habe das kilometerlange Mienenfeld ohne Treffer durchlaufen. Deshalb war da auch nichts zu entfernen 😎 Wenn doch, hätte ich es aber selber machen müssen 😦

      Ich? Ein Goldischer? Wirklich? 😳

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