Sturm und Regen, Syltwetter

Wir sind schon wieder zurück in Oldenburg 😦 Gestern noch habe ich einen letzten Lauf auf Sylt unternommen. Nochmal von Hörnum nach Rantum, dort zum Hafen und zum Rantumbecken.

Das Wetter war dabei vom Feinsten, reichlich Regenschauer und sehr stürmischer Wind. Leider liess es sich aufgrund der Geografie der Insel nicht anders einrichten, als dass ich die erste Hälfte der Strecke den Wind seitlich von hinten hatte und dann auf dem Rückweg  gegen den Wind ankämpfen durfte.

Das war speziell auf dem freiliegenden Damm des Rantumbeckens der Wahnsinn. Zum Glück war dieses Stück nur eineinhalb Kilometer lang.

Ansonsten liessen sich die 70 km/h-Böen aushalten und nach 28 km zahlte ich beim Bäcker die Brötchen mit einem völlig durchweichten 10 €-Schein, den ich lose eingesteckt hatte 🙂

Insgesamt bin ich auf Sylt in vier Läufen 79 km gelaufen.

Am frühen Abend haben wir dann vom Strand in Hörnum Abschied genommen und uns nochmal gehörig durchpusten lassen.

Heute dann Abreise. Der samstägliche Bettenwechsel auf der Insel sorgte für Hochbetrieb an der Autoverladung in Westerland.

Ein letzter wehmütiger Blick vom Autozug aufs Wasser bevor wir auf dem Festland die Autobahn ansteuern, um nach Hause zu düsen.

Fazit unseres Urlaubes auf der Insel, die wir beide sehr lieben gelernt haben:

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16 Kommentare zu “Sturm und Regen, Syltwetter

  1. das erste Bild hat was.. ganz ehrlich! Kann mir vorstellen das es recht unangenehm wird wenn dort der Wind einen fast ins Wasser bläst!
    79km in 4Tagen. Ich denke das deine Marathonvorbereitung unter diesen Bedingungen auf einen recht hohen Level verläuft. Klasse!

    • Ich finde das erste Bild auch gelungen, auf beiden Seiten Wasser, das hat was.

      Der Wind war schon nicht ohne, obwohl nicht so schlimm, wie vorhergesagt.
      Ich finde es immer beeindruckend, wenn der Wind einem fast den Atem nimmt.

      Ich bin mit den 79 km auch ganz zufrieden. Eine andere Umgebung macht einem das aber auch leicht Kilometer abzuspulen. Das gibt neuen Input 🙂

  2. Tja, Wind und Regen das kennst du ja auch von zu Hause, aber auf Sylt und überhaupt am Meer ist das natürlich noch etwas anderes – man liebt es und man hasst es (zeitweilig!!).

    Nun bist du wieder daheeme, den Kopf voller Erinnerungen, der Alltag beginnt, der Wind wird bleiben, das Laufen auch……… 😉

    • Ja, und ich freue mich auf windige Tage an der Hunte 🙂

      Nach darf sich der Alltag einwenig fern halten. Diese Woche haben wir noch Urlaub zu Hause 😎

  3. So muss das Wetter da halt sein. Vom Gefühl her passt das am besten zu Sylt. Vermutlich läuft mein Kopfkino mit den gleichen Klischees ab, die ein Sylter umgekehrt von den Bayern haben könnte 🙂

    • So muß das Wetter zumindest an manchen Tagen sein. Der Wind gehört definitiv zu Sylt, wenn nun auch wirklich nicht immer in dieser Stärke.

      Wie stellen sich Sylter denn das Wetter in Bayern vor? Weißblauer Himmel und Schnee? 😀

  4. Willkommen zurück auf dem Festland! 🙂
    Ja, die Inseln und das Meer haben schon was. Ging mir vor zwei Monaten auf Helgoland genauso und da war das Wetter auch so richtig schlecht. Aber ich finde am Meer „passt“ Wind und Regen besser und schlägt sich nicht so schnell auf die Laune wie bei uns in den Bergen. Stimme da mit Daniel überein. Aber die Oldenburger Gegend ist ja auch sehr hübsch. 🙂
    79 km, bist wirklich fleissig am laufen. 6 Wochen noch bis Frankfurt, der Countdown läuft 🙂
    Aber so kann ja nichts schiefgehen! Ich freue mich über meine 6 km und werde vorsichtshalber nur langsam steigern.
    Dir noch eine schöne Urlaubswoche daheim!
    Liebe Grüße Elke

    • Danke, liebe Elke.

      Auch wenn schlechtes Wetter paßt, es ist auch schön, wenn auf den Inseln die Sonne scheint und es warm ist 😉

      Nun, der Fleiß muß sein, macht ja auch Spaß.

      immerhin schon wieder 6 km, mach schön langsam, Dich treibt ja nichts. Ich freue mich, dass Du am Ball bleibst 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  5. Jau, die Nordseewellen tosen doch heftiger als die Ostseewellen. Mitten im Wind auf dem Damm unterwegs? Das wäre mir unheimlich gewesen. Aber wer in Frankfurt flotte Beine haben will, der muss eben auch dann läuferisch ran, wenn die Wellen grad mal wieder den Strand „gefressen“ haben. 😉

    79 km in vier Läufen – alle Achtung! Ich kann nur 65 in vier gemütlichen Läufen mit Sightseing-Pausen Läufen bieten … aber ich will ja auch keinen Marathon laufen! 🙂

    Willkommen zurück und noch eine erholsame Urlaubswoche (auch ich muss erst am kommenden Montag zurück an den Schreibtisch)! 😎

    Liebe Grüße
    Anne

    • Es hätte Dir nicht unheimlich zu sein brauchen, das war mit dem Wind noch gut zu händeln. Zwei oder drei Windstärken mehr und ich wäre nicht mehr auf dem Damm gelaufen.

      65 km in vier Läufen sind aber auch nicht ohne, für jemanden der keinen Marathon laufen will!

      Haben wir es nicht gut? Geniessen wir noch diese Woche.

      Liebe Grüße
      Volker

  6. Oh ja, wenns stürmig wird beim Rantum-Becken, dann gibts nichts mehr zu lachen. Wenn ich auf Sylt unterwegs bin, nehme ich meist das Fahrrad. Wenn Du schon auf Sylt warst, hast Du gleich der Sansibar einen Besuch abgestattet?

    • Hallo Carla, willkommen auf meinem Blog!!

      Viel windiger hätte es auf dem Damm des Rantum-Beckens auch nicht sein brauchen. So ging es gerade noch.

      Die Sansibar war zweimal mein Wendepunkt beim Laufen, besucht habe ich sie aber noch nie.

      Liebe Grüße
      Volker

      • Ach so, na hätte ja sein können, dass Du Dir zum Abschluss Deiner sportlichen Betätigung noch was gönnst 🙂 Aber Du bist ja auch grad in der Vorbereitung zu Frankfurt (hab ich den Posts oben entnommen). Ist dort ein großes Rennen, oder so was? Ich persönlich lauf ja nicht viel nur ab und zu mal (2x-3x die Woche vielleicht) und dann auch am liebsten Abends/Nachts. Ich schwimm viel lieber wegen meinen Rückenproblemen.

      • Jepp, am 28.10. ist in Frankfurt Marathon, dafür trainiere ich gerade etwas. 2 bis 3 mal die Woche ist doch auch schon nicht schlecht. Abends laufen läßt sich ja leider nicht immer vermeiden, aber nachts habe ich es noch nie getan.

        Schwimmen ist nicht mein Ding, ist mir einfach zu nass 😉 Aber für den Rücken ist es halt sehr gut.

  7. „Schwimmen ist nicht mein Ding, ist mir einfach zu nass ;-)“
    LOL
    Das mit meinem Rücken ist leider echt ein Problem und oftmals bekomme ich auch Panik, wenn ich von der Waage steige und dann mach ich viel Sport. Du kennst vielleicht auch Frauen, die so sind und viel auf ihr Gewicht achten http://www.sabienes.de/2012/09/10/traumgewicht-waage/
    Mit Nachts meinte ich auch so bis 22:00 bzw. 23:00 Uhr. Nicht morgens 01:00 bis 01:30 🙂 Bei deinem Artikel http://dankvolker.wordpress.com/2012/09/19/urlaubsstres/ sah es erst so aus als wärst des nächstens unterwegs gewesen. Ich hab grad erst gelesen, dass Du 19:30 losgelaufen warst.

    • Bislang hatte ich das große Glück von ernsthaften Rückenbeschwerden verschont geblieben zu sein. Mein Lebensgefährte kann da auch ein Lied von singen, deshalb schwimmt er auch.

      Das sind nicht nur Frauen, die so sind, das gibt es bei uns Männern auch.

      Bei mir klingelt um 5:30 Uhr der Wecker, deshalb gehe ich meistens so gegen 22:30 Uhr schlafen statt laufen 😉

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