Brettern

Schlecht geschlafen, schlechte Laune. Irgendwie hängt mir heute ein F..z quer. Aber ich wollte nach dem 20iger vom Samstag heute nur ein kleines Entspannungläufchen machen. Nach den vielen Laufschuhexperimenten der letzten Wochen sollen die Füße sich erholen und Kräfte sammeln für kommenden Samstag, wo ein 25iger auf dem Programm steht.

Was also tun? Da gibt es nur eines: Biken statt Laufen! Mit meinem Ende November erstandenen Crossbike habe ich aufgrund des ätzend langen Winters noch gar keinen so richtigen Ausritt unternommen.  Das ist die Gelegenheit. Rein ins Radlerdress und aufgesattelt. Erstmal 18,5 km nach Berne gekachelt und Schwiegermuttern einen kurzen Besuch abgestattet.

22.04.13 windkraftanlagen

22.04.13 Huntebrücke altDie alte Hubbrücke in Huntebrück, ihre Tage sind gezählt…

22.04.13 Huntebrücke neu…der Neubau als Klappbrücke entsteht schon in Sichtweite

Das Tempo lag auf dieser Strecke bei durchschnittlich 28,2 km/h, immer wieder mal auch über 30 und in der Spitze sogar bei 34 km/h. Find ich gar nicht so schlecht für einen Läufer auf einem Crossbike auf topfebener Strecke.

Nach einem kleinen Schwätzchen mit Schwiegermuttern und einem halben Liter Grapefruit-Brause ging es wieder zurück. Eine andere, offene und schlechtere Wegstrecke über teilweise zerbröckelte Betonplattenwege. Das schlimmste auf dem Rückweg aber : Penetranter, stetiger, frischer Gegenwind. Die 23 km  waren deshalb ganz schön anstrengend und das Tempo für diesen Weg liegt nur noch bei einem Schnitt von 21,7 km . Aber die weite Landschaft in der tiefstehenden Sonne entschädigt für die Qual

22.04.13 Sonnenuntergang

41,5 km Feierabendtour, teils gebrettert, teils gegen den Wind geastet.  Man kann sich auch mit anderen Sport als Laufen auspowern und die Laune wieder zurecht rücken 😀

22.04.13 meHelm ab, zum Gebet 😉

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16 Kommentare zu “Brettern

  1. Hallo Volker,
    da hast du aber ordentlich in die Pedalen getreten. 41km mal eben so nach Feierabend. Und du staunst über unsere Programme ? 😉
    Fehlt ja nur noch das Schwimmen, gell?
    Viele Grüße
    Karina

    • Hallo Karina,

      über Euer Programm werde ich auch weiter staunen. Ihr macht das ja ständig und koppelt dann auch noch. Das wäre mir zuviel des Guten 😯

      Schwimmen, nie… Ich kann nicht mal kraulen und dann immer diese vielen Menschen im Schwimmbecken, da hätte ich keine Ruhe.

      Ne ne, Laufen paßt schon für mich. Im Sommer mal die ein oder andere Bike-Einlage und gut ist 😀

      Liebe Grüße
      Volker

  2. Fleißig, fleißig!
    Ich glaube, meine Laune wäre nach über 40 km radeln nicht unbedingt besser geworden ;). Wobei die ebene Strecke mir auch mehr entgegenkommen würde, als „meine“ Hügellandschaft hier.
    Du planst diese Woche noch einen 25er? Wow, ich hätte mir für diesen Samstag mal wieder 15km vorgenommen, damit ich mal wieder ein wenig Ausdauer trainiere… das kommt mir jetzt grad ein wenig kurz vor :D.
    Lieben Gruß, Doris

    • Danke, danke:-D

      Ich mußte einfach was zum Abreagieren machen, da paßte das schon mit den guten 40 km. Ohne den blöden Wind ich hätte ich auch noch Bock auf mehr gehabt.

      Vertue Dich nicht, liebe Elke, Bei einem Hügel bist Du irgendwann oben und dann geht es geschwindt wieder runter. Gegenwind in der Ebene kann endlos sein.

      Jepp, einen 25iger, sogar was „Offizielles“, aber ganz ohne Druck, nur für Spaß.

      15 km sind ja auch nicht so viel weniger 🙂 Dann sind wir hoffentlich beide fit für Trier 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  3. Klasse gemacht Volker! Gegen den Wind ankämpfen ist schon wirklich fies! Das kenne ich nur zu gut. Irgendwann stehst du bestimmt an der Startlinie bei einem Duathlon! 🙂

    • Danke Frank 🙂

      Gegen den Wind zu kämpfen ist nicht nur fies, sondern verdirbt den Spaß. Wenn er nur noch etwas stärker gewesen wäre, hätte ich abgekotzt, statt meine Laune zu verbessern 👿

      Och, Duathlon lass mal. Aber ganz ehrlich: Wenn dieser ständige Wind bei uns nicht wäre, würde ich schon mit einem Rennrad liebäugeln 😉

  4. Ja, das sehe ich genauso, auch mit Radfahren kann man schöne Erlebnisse haben und sich in gute Laune versetzen.

    Tja, und der Wind, der Wind, das himmlische Kind ? Damit müssen wir leben, aber irgendwie macht es doch Spaß (meistens, jedenfalls mir), das sind die Berge des Nordens, damit auch wir Widerstand spüren, ich habe mich längst mit ihm arrangiert und suche mir bekanntermaßen die Strecken so aus, dass ich erst gegen ihn und nach Hause mit ihm laufe oder auch mit dem Fahrrad fahren. Gegen den Wind kostet schon Kraft, aber es fordert mich auch heraus – so solltest du es sehen, mein Guter, Guter, Guter und nicht verzweifeln – nimm‘ ihn an, er wird sich freuen, einen neuen Fan zu haben ! 😉

    • Da ist heute aber jemand schon früh am Rechner 🙂

      Ja, der Wind…. Die Berge des Nordens. Ich möchte den Bergbewohner erleben, der mit dem Fahrrad eine 23 km lange Steigung hinauffahren muß 😉 Beim Radeln wird der Wind allerdings nie mein Freund. Beim Laufen stört er mich weniger.

      Verzweifeln? Das wegen so ein bisschen Wind nun wirklich nicht 😉

      Einen schönen Tag wünscht
      Volker

    • Naja, ich möchte halt einfach mal da wieder hin, wo ich schon mal war. Momentan nimmt die Formkurve einen guten Verlauf, ich hoffe es bleibt so 🙂

      LG über die Landesgrenze
      Volker

  5. Fit werden für Trier? Pass mal auf, dass Du uns dann nicht davonläufst!

    Frust abbauen ist immer gut. Und mal aufs Rad zu steigen ist auch eine schöne Abwechslung. Ich denke, ich werde im Sommer auch ab und an zur Arbeit fahren. Hin und zurück sind das dann auch mehr als 20 km. Und nach der Arbeit lässt sich dann noch Dampf ablassen.

    Schon jetzt viel Spaß für den 25er. Lass es ruhig angehen!

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

    • Tja, Rainer, zieh Dich schon mal warm an. Schade, dass dieser Triathlon-Fuzzy vom Radweglauf nicht mehr da ist. Euch hätte ich alle verblasen, aber sowas von… :mrgreen:

      Mehr 20 km hin und zurück? Du mußt aber auch immer gleich so übertreiben 🙂

      Samstag werde ich es seeehr ruhig angehen lassen. Es geht nämlich so einige Meter bergauf… 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  6. Da bist Du aber echt richtig gebrettert. Da habe ich heute morgen dran gedacht, als ich zur Arbeit geradelt bin. So ein Tempo würde ich nicht schaffen!
    Liebe Grüße
    Bianca

    • Na ja, das Rad ist schon ein recht schnelles. Etwas trainiert bin ich ja nun auch und denn Rest hat der Frust erledigt 😉

      Über viel mehr Kilometer hätte ich das Tempo aber wohl auch nicht mehr halten können.

      Liebe Grüße
      Volker

  7. Rennfahrer! Man muss schon ganz schön in die Pedale treten für so ein Tempo. Vor allem bei Gegenwind noch 22 km/h hinzukriegen, finde ich beachtlich! So eine Tour gibt Kraft in den Oberschenkeln, tut der Laune gut, stärkt die Ausdauer und schont die Füße. Und wenn es dann bei Schwiegermuttern keinen Kuchen gab sondern nur Brause, hast du auch verpflegungsmäßig sehr klug gehandelt. 😉

    Liebe Grüße,
    Anne

    • Ja, doch, einwenig treten mußte ich schon 😉 Aber das neue Rad hat auch das seine dazu getan, es läuft echt super.

      Ich hatte gestern eigentlich mit Muskelkater in den Oberschenkeln gerechnet, aber da kam nichts…

      Ich stand ja unangemeldet bei Schwiegermuttern in der Tür, also gab es auch keinen Kuchen 😉 Gut so, mit Kuchen im Bauch wäre mir die Rückfahrt gegen den Wind noch schwerer gefallen 😯

      Liebe Grüße
      Volker

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