Glücklich sein, hallelujah schreien…

Exakt eine Woche nach meiner Anreise zum Bloggertreffen nach Trier brauche ich dieses nicht mehr im Detail „auseinandernehmen“. Schade eigentlich 😉 Aber den Berichten von Anne, Rainer, Christian, Gerd und Martin habe ich eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

Es bleibt mir nur noch ein paar für mich wichtige Details zu nennen:

Als erstes möchte ich mich für die neuerliche, außergewöhnliche Gastfreundschaft von Karin, Rainer und dem Schlitzohr Leo bedanken.

Als zweites ein weiteres Dankschön an Anne und Rainer für die Organisation.

Als drittes möchte auch ich nochmal meine Freude zum Ausdruck bringen Doris, Christian mit seiner Familie, Pia und Martin, Gerd als auch Birgit und Christoph von Rainers Lauftreff kennenlernen zu dürfen.  Wohler als in Eurer aller Gesellschaft kann man sich nicht fühlen. Danke dafür 😀

Als vierten Punkt möchte ich anführen, dass mein von mir selbst demolierter Fuß punktlich zu unserem gemeinsamen Lauf wieder klaglos seinen Dienst aufgenommen hat. Das hätte ich ZWEI !! Tage vorher noch nicht für möglich gehalten.

Da auch alle Bilder, die ich gemacht habe, in ähnlicher Form schon veröffentlich worden sind, gibt es von mir nur dieses Bild, aufgenommen im Turm Luxemburg :mrgreen:

11.05.13 Hase

Aber wo so viel Licht ist, ist natürlich auch Schatten:

Zum einem möchte ich da nennen, dass nicht es nicht alle Eingeladenen einrichten konnten zu kommen. Vorallem dass  Margitta nicht dabeisein konnte. Das geht eigentlich gar nicht. Margitta, das holen wir nach.

Das andere was ich da nennen möchte, ist dass so ein Treffen leider viel zu schnell vorüber ist. Zumal ich selber leider auch erst einen Tag später dazustoßen konnte.

Abschiede gehen mir immer sehr schwer ab 😦  So fuhr ich dann am Sonntag mit einem Kloß im Hals von Trier fort um den zweiten Teil meiner Urlaubsplanung zu verwirklichen, einen Teil des Rheinsteiges zu wandern. Dazu habe ich als Ausgangsort Bingen auserkoren. Das diese Stadt alles andere als eine Schönheit ist, tat meiner Abschiedsmelancholie auch nicht gerade gut.

So konnte ich es auch kaum abwarten, am Montag auf Volker zu treffen, mit dem ich vier Tagesetappen des Rheinsteigweges in Angriff nehmen wollte. Volker ist ein Beispiel dafür, dass sich nicht nur Läufer aus dem Internet im wahren Leben als prima Menschen herausstellen, sondern auch Wanderer. Auch Volker kannte ich nur kurze Zeit virtuell und wir haben uns auf Anhieb gut verstanden, was ja für eine gemeinsame Vier-Tages-Wanderung auch nicht ganz unwichtig ist 🙂

Von Bingen setzten wir mit der Fähre über den Rhein nach Rüdesheim und wanderten von dort über Assmannshausen, Lorch, Kaub (Dörscheid) zur Loreley und beendeten unsere Tour in St. Goarshausen. Dort fuhren wir wieder mit der Fähre auf die andere Rheinseite nach St. Goar um von dort mit der Bahn wieder zurück nach Bingen zu fahren.

Ca. 60 km Gesamtstrecke legten wir zurück. Dabei gönnten uns viel Zeit um die vielen wunderbaren Ausblicke zu geniessen. Weitestgehend war das Wetter auf unserer Seite. Nur am letzten Tag begann es kurz vor der Loreley zu regnen. Es war von den Temperaturen angenehm, eher zu kühl als zu warm.

Es war meine erste Gepäckwanderung und ich habe mich wirklich bemüht nicht zu viel mitzuschleppen, was mir auch ganz gut gelungen ist. Der Rheinsteig ist in Teilabschnitten schon recht anspruchsvoll, darüberhinaus waren die Wege auf einigen Streckenabschnitte recht schlammig. Insgesamt bin ich mit den Rheinsteig aber sehr gut zu recht gekommen. Für Volker stand das eh außer Frage, er ist schon fast überall auf der Welt gewandert.

Hier ein paar Impressionen:

13.05.13Burg1

13.05.13 GermaniaGermania, Niederwalddenkmal

14.05.13 Rhein

15.05.13 SteigAuch das gabs. Sieht aber schlimmer aus, als es war

15.05.13 me1

15.05.13 Ginster

16.05.13 Loreley1Im Hintergrund die Loreley

16.05.13 Loreley2Die Loreley – Der Rheinklassiker

In den Orten entlang des Rheins ist irgendwann Ende der Sechziger Jahre die Zeit stehen geblieben. Es wirkt alles etwas angestaubt und altbacken. Darüber hinaus fehlt es, von Übernachtungsmöglichkeiten in ältlichen Hotels abgesehen, an jedweder Infrastruktur. Die Rheinsteigstrecke aber ist wunderschön. So wird der Rheinsteig definitiv nicht die letzte Wanderung dieser Art gewesen sein. Das Wandern ist eine prima Ergänzung zum Laufen. Nächstes Jahr geht es in die Alpen 😀

Zu guter Letzt war für mich erfreulich, dass mein Fuß auch diese Strapazen gut und schmerzfrei überstanden hat und ich zu keiner Zeit über einen Abbruch nachdenken mußte.

Wunderbare sieben Tage mit vielen Erlebnissen und fanatischen Begegnungen sind nun zu Ende.  Grund genug glücklich zu sein 🙂

Ja und morgen, da werde ich mal wieder die Laufschuhe schnüren. Eine kleine Runde zum Eingewöhnen. sechs, sieben Kilometer vielleicht. Dann werde ich die Pfingsttage mit Jens genießen. Der hat mir schließlich die letzten Tage gefehlt.

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26 Kommentare zu “Glücklich sein, hallelujah schreien…

  1. Ach, du lieber Volker, schön dass du wieder in der Heimat bist, noch schöner, wie gut es auch dir in Trier gefallen hat – ich habe oft an euch in der Ferne gedacht, konnte mir kaum die Fotos ansehen, so sehr hat das Herze mein geblutet, aber wir holen alles nach, danke dafür, dass du mich vermisst hast, das geht runter wie edles Olivenöl.

    Schöne Tour, die du dann noch per pedes zurück gelegt hast – immer eine Reise wert der Rhein – nahe meiner alten Heimat.

    Noch schöner, dass du wieder da bist und wir wieder den Alltag im Bloggerleben zusammen mit dir einläuten können – willkommen zurück – lass‘ dich umarmen !! 😉

    • Na, liebe Margitta, da habe ich ja gut daran getan von dem Treffen in Trier nur das Bild des Hasen zu veröffentlichen.

      In Trier war es schön, am Rhein war es schön, aber nun bin ich auch schon fast wieder froh das platte Land zu sehen.

      Noch drei freie Tage, dann beginnt wieder der Alltag. Der hat bekanntlich auch seine schönen Seiten, wie z. B. das Bloggerleben 🙂

      Es geht wieder los.

      *Knuddel*
      Volker

  2. Lieber Volker,
    auch wenn Du Dich kurz kommentierend vom Rheinabenteuer gemeldet hast war ich gespannt, wie es Dir ergangen ist. Gut, wie Du beschreibst. Das freut mich außerordentlich.
    Deine Hymne auf uns Trierer … Das ist ja schon fast ein wenig des Guten zu viel 😳

    Aber vielen Dank! Du bist ein sehr angenehmer Gast und guter Freund. Gerne darfst Du jederzeit im roten Haus Unterkunft und Verkostung suchen und finden.

    Für mich ist unser Treffen irgendwie schon wieder so weit weg. Das ist eben leider so, wenn die tägliche Arbeit einen in die Zange nimmt.

    Genieße die Erinnerungen und entspanne Dich, so lange zu kannst. Und natürlich auch das Wiedersehen mit Jens, den ich hoffentlich bald auch kennenlernen werde.

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

    • Lieber Rainer,

      das Rheinabenteuer insgesamt eine runde Sache, das hätte Dir auch gefallen. Eine sehr schöne Strecke durchaus mit etwas Anspruch.

      Zu viel des Guten? Nein, nein, bestimmt nicht. Solche eine selbstverständliche Aufnahme ist für mich alles andere als alltäglich. Guter Freund… da muß ich nochmal Danke sagen und gebe das uneingeschränkt zurück. Auch Du und Deine Familie seid uns immer herzlich willkommen. Das kann ich auch für Jens sagen, obwohl ihr euch noch nicht persönlich kennt. Vielleicht ändert sich das ja schon im September.

      Ich kann ja nur annähernd erahnen, wie sehr der Alltag Dich in die Zange nimmt und hoffe, ich konnte Dich nochmal kurz zu dem Wochenende zurückholen.

      Liebe Grüße, auch an Karin und die Jungs
      Volker

  3. Lieber Volker,

    ich darf hier auch nochmal wiederholen, dass es für mich eine riesige Freude war Dich kennen zu lernen und ähnlich ging es auch meiner Frau. Es war schön und ich hoffe sehr, dass wir uns wiedersehen werden.
    Deine Wanderung hört sich trotz der angestaubten Städte und der mangelnden Infrastruktur sehr ereignisreich an, die Ruhe beim Wandern ist etwas sehr Angenehmes und wenn man nicht hetzt kann man fast noch mehr genießen als beim Laufen 😉
    Ich wünsche Dir, dass der Fuß Ruhe gibt und Du schon bald wieder durchs Oldenburger Land rennen kannst ohne Sorge, dass die Stelzen mucken.

    Salut
    Christian

    • Lieber Christian,

      da darfst Du Dich gerne wiederholen 😀 Ich tue es auch sehr gerne, weil es mir ganz genauso ging. Ein Wiedersehen steht doch wohl außer Frage, oder? 🙂

      Ich kann den angestaubten Städten auch etwas Positives abgewinnen: Sie waren so eine Art Zeitreise und die Menschen dort insgesamt sehr freundlich.

      Wandern bedeutet einen ganzen anderen Genuss als das Laufen. Es ist einfach mit mehr Muse für die Natur und die Kultur verbunden. Hetze wäre da kontraprodutiv 😉

      Den Fuß werde ich über die nächsten Tage so langsam wieder ans kontinuierliche Laufen gewöhnen und hoffe, dass die Stelzen mit hoffentlich ausreichender Vernunft mal wieder eine zeitlang störungsfrei funktionieren.

      Moin Moin
      Volker

  4. Hi Volker,
    schön, dass du wohlbehalten wieder zu Hause angekommen bist. Da hast du ja eine ereignisreiche Woche gehabt. Toll auch das der Fuss gehalten hat. Wunderschöne Bilder von eurer Wanderung. Da kannst du ja wenn du das nächste Mal hier bist den Eifelsteig erobern.
    Übrigens leben wir auch ohne Facebook 😉
    Liebe Grüße
    Karina

    • Hallo Karina,

      das Schönste am Reisen ist das Nachhausekommen 🙂 Die Woche war klasse. So ein Ausbruch aus dem Alltag gelingt leider nur viel zu selten.

      Das der Fuß mitgespielt und gehalten hat ist noch mit das Größte!

      Eifelsteig? Warum nicht? Bist Du dabei? 🙂

      Ah, noch jemand ohne Facebook. Wir sind der lebende Beweis: Es geht auch ohne 😉

      Liebe Grüße
      Volker

  5. Da hattest du ja echt eine wunderbare Zeit mit Bloggertreffen und der sehr ausgiebigen Wanderung. Dein Fuss hat alles hervorragend verkraftet das du ja selbst so nicht erwartet hast.
    Jetzt genieße deinen Eingewöhnungslauf und vor allem die Zeit mit Jens! Eine ganze Woche alleine war für ihn auch nicht einfach.
    Schönes Pfingsten
    Frank

    • Das alles hat auch einfach mal nur gut getan. Das der Fuß so gut mitgespielt hat, grenzt für mich fast an ein Wunder, wenn ich an die Tage davor denke.

      Och, Jens hat es auch immer mal wieder ganz gerne, wenn ich ihm nicht auf den Keks gehe 😉

      Gleich starte ich meinen kleinen Lauf, im Regen 🙂

      Dir auch frohe Pfingsten
      Liebe Grüße
      Volker

  6. Da isser wieder, der liebe Volker, wohlbehalten und mit tollen Bildern vom Rheinsteig zurück in der Heimat! Wir hatten dich nur zu gern zu Gast – und der Hinweis von Karina auf den Eifelsteig ist eine brilliante Idee … wobei da auch noch der Saar-Hunsrück-Steig wäre, den man sowohl wandern als auch ultra-trail-mäßig laufen könnte. Du siehst, genügend Gründe, wieder in unsere Gegend zu kommen und bei Familie midlifecrisis (oder in der Casa Weinbergschnecke) Asyl zu beantragen! 🙂

    Liebe Grüße, willkommen daheim,
    Anne (so froh, von deinem heilen Fuß zu lesen!)

    • Jau, da bün ick wedder 🙂

      Eifelsteig – brilliante Idee? Willst Du mit?? 🙂 Dann sollten wir das mal in Angriff nehmen 😀 Aber dann wird der Großraum Trier tatsächlich zu meinem Zweitwohnsitz 😉

      Da kommt Casa Weinbergschnecke gerade recht, um Familie midlifecrisis zu entlasten :mrgreen:

      Danke, liebe Anne. Ich wünsche Dir frohe Pfingsten.
      Volker

      • Eifelsteig? Ja klar, solange ich nicht zu viel Gepäck schleppen muss! 🙂

        Pfrohe Pfingsten, lieber Pfolker! 😉

      • Die Menge des Gepäcks hängt a) von der Länge der Wanderung ab und b) was Du meinst so mitschleppen zu müssen. Das läßt sich alles etwas steuern, liebe Lanne :mrgreen:

  7. Hallo Volker!
    Das liest sich ganz nach ein paar gelungen Tagen! Das freut mich! Besonders, dass es Deinem Fuß wieder gut geht.
    Liebe Grüße, Bianca

    • Hallo Bianca.

      Es waren gelungene Tage und sie haben so gut getan! Das es dem Fuß wieder gut geht, hat maßgeblich dazu beigetragen. Ich bin sehr glücklich darüber 🙂

      Danke, liebe Bianca. Frohe Pfingsten für Dich
      Volker

  8. Hallo Volker,
    wow, ich hab mir gerade deine Wandertour auf der Karte angeschaut! Da seid ihr ja ordentlich rumgekommen :). Da könnte man ja glatt (wieder) Lust auf Weitwandern bekommen!!
    Noch toller, dass dein Fuss gehalten hat – dann steht ja neuen Laufberichten aus dem Oldenburger Land nichts mehr im Wege :D.
    Lieben Gruß und ein schönes Pfingstwochenende, dir und Jens vom Wallersee,
    Doris

    • Hallo Doris,

      jau, das war schon ein ganz schönes Stück. Aber es waren wirklich wir Tage Spaß und Genuss. Ich stecke Dich gerne an mit der Lust auf das Weitwandern, es lohnt sich 😀

      Die Laufberichte vom Oldenburger Land kommen. Die Natur ist hier gar nicht mehr wiederzuerkennen, so grün ist es geworden. Das muß ich unbedingt in den nächsten Tagen zeigen 🙂

      Frohe Pfingsten, liebe Doris
      Volker

  9. Aha, Du übst schon für nächstes Jahr? ;-):-D Mir ging es übrigens am Moselradweg ab hinter Trier so ähnlich wie Dir. Wobei Michael und ich es weniger angestaubt fanden, sondern eher kitschig und ja, auch ein etwas spießig. Die kleinen Ortschaften erinnerten mich ein wenig an die Häusle bei Miniatureisenbahnen. Allerdings waren die Menschen wirklich ausgesprochen nett und freundlich! Es gibt keine bessere Möglichkeit eine Landschaft kennen zu lernen, als zu Fuß oder mit dem Rad. Und außerdem schmeckt ein Bier und ein Essen am Abend niemals besser als nach einen stundenlangen Wander- oder Radltag! 😀
    Ich freue mich auf die Fotos vom platten Land!
    Schönen Pfingstsonntag und liebe Grüße
    Elke

    • Klar, war das schon eine Übung fürs nächste Jahr, will mich ja nicht gänzlich blamieren 😉

      Die Erinnerung an Modelleisenbahnen hatte ich auch, speziell wenn man von oben auf die Orte am Rhein schaut. Züge fahren dort ja auch reichlich 🙂

      Ja, wohl wahr, insbesondere per pedes hat man die nötige Langsamkeit um die Landschaft zu geniessen und das Stehenbleiben zum Schauen ist auch am unkompliziertesten.

      Das abendliche Essen verbundenen mit dem einen oder anderen Weißbier als Genuss ohne Reue zusammen mit der nötigen Bettschwere ist dann noch das i-Tüpfelchen 😀

      Dir auch noch einen schönen Pfingstmontag.

      Liebe Grüße
      Volker

      • Auf der Liste steht er ganz oben. Jetzt muss ich nur noch einen Termin finden und überlgen ob ich Laufe oder Wandere! 😉

      • Ich würde ihn wandern. Erstens um die Aussichten besser geniessen zu können, zweitens weil auch einige Steige definitiv nicht laufbar sind.

        Wenn Du ihn wandern solltest, ich wäre gerne nochmal dabei 😉

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