Unangenehm

Das angenehme vorweg, ich bin heute mal wieder ganz vorsichtig und in sehr ruhigem Tempo die Hunterunde getrabt. Das Durchschnittstempo konnte ich mit einem 6:18er Schnitt gut niedrig halten. Viele Kilometer bin ich zwischen 6:20 und 6:30 gelaufen. Mal sehen was mein Haxen morgen zu den Mehrkilometern in diesem verhaltenen Tempo sagt.

01.03.14 Hunte

Zum Lauf begleitete mich sehr ruhiges, acht Grad warmes und trübes Wetter. Der strömende Regen, der jetzt auf die Dachfenster pladdert, setzte leider erst auf den letzten beiden Kilometern  ganz seicht ein.

So weit so gut. Was mich heute auf meinem Lauf allerdings beschäftigt hatte, war folgende Situation:

Während ich auf das entlegenste Teilstück meiner Strecke zu lief, sah ich in der Ferne jemanden, den ich zuerst für einen Läufer und später für einen Radfahrer hielt. Im allmählichen Näherkommen stellte ich fest, dass da jemand mit einem Roller unterwegs war und als ich noch näher dran war, erkannte ich, dass es ein Kind war. Zuvor hatte ich noch zwei spazierengehende Männer überholt und es begegneten mir zwei oder drei Radfahrer. Irgendwann holte ich das Kind, ein 4 – 6 Jahre altes Mädchen ein, das zwischendurch immer wieder stehen blieb. Die Situation kam mir befremdlich vor, das Mädchen ganz alleine, kilometer weit vom nächsten Haus entfernt. Trotzdem lief ich erstmal weiter, machte mir aber weiter meine Gedanken. Was wenn das Mädchen ausgebüxt war? Die Dämmerung setzte nicht mal eine Stunde später ein. Also drehte ich nach ungefähr 300 m um, lief zu dem Kind zurück und fragte ob alles in Ordnung sei und wo denn ihre Eltern seien.

Das Mädchen zeigte auf die beiden Männer, die anfänglich überholt hatte. Auf meinen Einwand, dass es zwei Männer waren, sagte sie, dass es Papa und Opa wären. Da war ich beruhigt und beunruhigt zugleich.  Als ich das Kind das erste Mal überholte, waren die beiden Männer im Minium einen halben Kilometer weit entfernt. Als ich das Kind ansprach vielleicht nach 200 m.

Für mich als Mann empfinde ich so eine Situation als sehr, sehr unangenehm. Als Mann ein Kind anzusprechen, da fürchtet man ja schon mit einem halben Bein im Knast zu stehen. Wer weiß was die beiden gedacht haben, als sie sahen wie ich die Tochter/Enkelin ansprach? Aufgrund der Entfernung zwischen Opa, Papa und dem Kind hatte ich überhaupt keinen Bezug zwischen ihnen hergestellt. Ich lief wieder weiter und hoffte, dass aufgrund meiner Internet-Adresse auf meinem Rücken zuhause nicht schon die Polizei auf mich wartete. Das ist zum Glück nicht passiert.

Mir ist soetwas ähnliches vor längeren schon mal passiert. Auf einem Spaziergang sah ich wie ein Kleinkind, dass auf wackeligen Beinen gerade eben laufen konnte, die elterliche Auffahrt Richtung Straße heruntergelaufen kam. Ich hatte Angst, dass es auf die Straße läuft, bin vor ihm stehen geblieben und habe es angesprochen und mich ihm nur in den Weg gestellt. Ich habe mich nicht heruntergebeugt und es auch nicht angefasst. Da kam der Vater angerannt, nahm das Kind auf den Arm, erwiderte auf meine Sorge, dass das Kind auf die Straße laufen könnte, kein Wort und verschwand wortlos mit anklagenden Blick ins Haus.

Ich HASSE solche Situationen. Wenn die Eltern berechtigte Sorgen um ihre Kinder haben, müssen sie entsprechend aufpassen. Mir ist der Gedanke zuwider, obwohl man nur helfen will für einen Kinderschänder gehalten zu werden. Diesbezüglich ist die Damenwelt wirklich besser dran.

Hat hier jemand unter den männlichen Läufern schon mal ähnliche Situationen erlebt?

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26 Kommentare zu “Unangenehm

  1. Mir ist so etwas bislang noch nicht passiert. Und wenn ich Deine Begegnungen hier so lese, muss ich sagen: zum Glück! Ich würde mich auch auch mies fühlen – so wie Du. Und zwar zu unrecht!

    • Erfreulich ist das nicht, Papa und Opa mögen zwar gar nicht in diese Richtung gedacht haben, aber wenn doch, ist es mehr als unangenehm.

      Zu unrecht, klar, aber schlimmstenfalls kommt man in Erklärungsnöte, weil man nur helfen will und andere nicht auf ihre Gören aufpassen.

      LG von OL nach HB
      Volker

  2. Lieber Volker,
    ich hoffe, das angenehme blieb angenehm, und dein Haxn hält! 😉
    Auch wenn deine Frage an die männlichen Läufer gerichtet war – zu dem Mädchen, dass quasi alleine unterwegs war, kann ich nicht viel sagen, weil ich noch nie in einer ähnlichen Situation war. Am ehesten frage ich mich, wo wohl die Eltern sind, wenn ich Kinder im Sommer am See spielen/rennen sehe. Wobei ich da (solange sie außerhalb des Wassers bleiben) noch nie eingegriffen habe.
    Ich finde es nett von dir, dass du überhaupt umgekehrt bist und gefragt hast. Wie viele andere wären einfach nur gedankenlos weitergelaufen!

    • Liebe Doris,

      der Haxen nöllt wie inzwischen schon seit Monaten, mal mehr mal weniger. Heute wieder etwas mehr, dass habe ich auch ein Stück weit erwartet.

      Wenn am See etwas mehr los ist, würde mich das auch nicht kratzen, hätte es mich auf der Strecke gestern auch nicht, wenn entsprechender Ausflugsverkehr geherrscht hätte.

      Irgendwie hab ich mir halt Sorgen gemacht. Ich würde es auch wieder tun, auch wenn ich schllmmstenfalls die Situation aufklären müßte. Ich könnte es umgekehrt nicht ertragen, mir mal Vorwürfe machen zu müssen.

      Liebe Grüße
      Volker

  3. Ja, das haben wir auch schon erlebt. Am Tegernsee – hoch auf dem Berg – sehr steil – treffen wir zwei kleine Kinder – einen Jungen und ein Mädchen, ganz alleine. Wir sprachen sie an – ihr Vater und ihr Onkel kämen nach – dennoch nahmen wir sie in unsere Obhut (sehr steile Abhänge) bis hinauf zu einer kleinen Kapelle. Nach 10 Minuten (im Schnee !!) kamen sie dann an, ich habe sie zur Minna gemacht, wie könnten sie die kleinen Kinder ganz alleine lassen, sie waren beschämt und ängstlich, bedankten sich. Rate mal, wer der Onkel war ? Es war Harald Schmidt, bekannt vom Fernsehen – Late Night Show !

    Wir hätten die Kinder nie alleine zurückgelassen mitten im Wald ! Einfach nur unverantwortlich.

    Für mich, wie für dich normal, sich um Kinder zu kümmern, die alleine umher irren ! Alles richtig gemacht – du und wir ! Aber du hast Recht, es kann auch in die Hosen gehen, aber lieber helfen als wegsehen !

    • Normal und alles richtig gemacht und trotzdem mache ich mir Gedanken, dass es falsch aufgefasst wird. So sehr ist Kindesmissbrauch in unseren Köpfen, dass man sich über normales Handeln Gedanken machen muß.

      Aber ich würde es immer wieder tun, ich möchte mir nie Vorwürfe machen müssen, nicht geholfen zu haben.

      So so, die große Klappe aus dem Fernsehen, auf mal beschämt und ängstlich und unbedacht …

      Liebe Grüße
      Volker

  4. Lieber Volker,

    der angenehme Teil des Laufes hört sich wunderbar an! 😀

    Zu den unangenehmen Teil! Als Mama zwei kleinen Mädchen, denke ich so…
    …sollte ich sie so weit aus den Augen lassen, dass Menschen sich wundern was sie ganz alleine unterwegs machen, dann muss ich damit rechnen, und ich wäre auch froh darüber, wenn sich verantwortungsbewusste Menschen sich erkundigen und sich um die Kinder kümmern. Da sollten aber nicht sie, sondern ich das schlechte Gewissen haben, und ich müssten dankbar dafür sein, dass es wirklich noch Menschen gibt die sich kümmern! Noch sind sie zu klein, dass ich sie aus den Augen lasse. Es kommt aber noch die Zeit, wenn ich sie gehen lassen muss und ich denke ich muss sie einfach ganz gut beibringen, was sie in so eine Situation bedenken müssen, sollten ihnen fremde Männer ansprechen.

    Ich sehe immer das Gute in den Menschen, leider gibt es natürlich auch die andere Seite. Wenn ich du wäre, würde ich mich einfach weiter mit geradem Rücken und gutem Gewissen kümmern und nachfragen. Ich meine, stell dir das umgekehrte vor – du läufst einfach vorbei, kommst nach Hause, liest in der Zeitung über ein verlorenes Kind das nachher im schlimmsten Fall tot aufgefunden wird… Ein schwieriges Thema und es ist einfach ein Wahnsinn, dass man sich über so etwas überhaupt ein Kopf machen muss… Ich denke aber, wir müssen das richtige machen, und andere helfen und uns kümmern ist doch immer das richtige!

    Liebe Grüße Anna

    • Ein schwieriges Thema, in der Tat, liebe Anna.

      Wütend machen mich die Eltern bzw, Angehörigen, die ihre Kinder und letztendlich auch die die helfen wollen in unangenehme Situationen bringen.

      Klar, noch sind Deine Kinder klein, aber es wird die Zeit kommen, sie zwingend notwendig auf Situationen vorzubereiten, dass sie von den Falschen angesprochen werden könnten. Die Unterscheidung im „Ernstfall“ zwischen gut und böse wird dabei die große Schwierigkeit sein.

      Ich würde immer wieder so handeln, gerade die Situation, die Du geschildert hast, sich nicht gekümmert haben und anschließend erfahren, dass etwas schreckliches passiert ist, könnte ich nicht ertragen.

      Sich einen Kopf darüber machen müssen, ob Hilfe falsch verstanden wird, ist wirklich der Wahnsinn. Anders kann man es gar nicht ausdrücken.

      Liebe Grüße
      Volker

  5. Nein so etwas ist mir noch nicht passiert. Aber ich kann deine Gedankengänge schon sehr gut verstehen. Und wenn du schreibst das dieses Kind sehr weit von den Männern entfernt war finde ich das auch nicht gerade toll. Würde meine 5jährige nie soweit vor mir herfahren lassen.
    Du hast schon genau richtig reagiert.
    Man liest sehr viele schreckliche Dinge in der Zeitung deswegen lieber einmal mehr nachgefragt als hinterher feststellen zu müssen das dieses Kind verschwunden ist……..

    • Sei froh, lieber Frank. Helfen wollen und sich nicht gut dabei fühlen, dass ist nicht schön. Eigentlich ist das sogar ein Widerspruch in sich.

      Du würdest Deine Lütte nie soweit vorfahren lassen, dass ist gut so. Dann kommt weder Dein Kind noch jemand anderes in die Bredouille.

      Man liest so viele schreckliche Dinge in der Zeitung und das man sicher einmal mehr nachfragen möchte, aber sich auch gerade aus dem Grunde nicht wirklich gut dabei fühlt. Aber ich würde es trotzdem immer wieder tun. Mir Vorwürfe machen zu müssen wäre für mich gar nicht zu ertragen.

      Liebe Grüße
      Volker

  6. Hallo Volker,
    Du hast absolut richtig reagiert! Und wenn man Dir dumm gekommen wäre, Du hattest schließlich nachvollziehbare Gründe. Ich finde das Verhalten der Verantwortlichen unverantwortlich! Ich hatte eine solche Situation noch nicht. Und Du hast recht, aus Männersicht kann das u.U. dumm kommen. Dennoch – im Zweifel würde ich helfen, dem Kind zuliebe!
    Ansonsten hoffe ich, den Haxen gehts gut?
    Liebe Grüße
    Elke

    • Hallo Elke,

      ich finde auch, dass ich richtig reagiert habe, schlimm nur, dass man sich nicht gut dabei fühlt.

      Das Verhalten der Verantwortlichen ist es auch was mich ärgert, eben weil es aus Männersicht dumm kommen kann. Trotzdem würde ich immer wieder helfen.

      Der Haxen muckt heute wieder etwas mehr, mal schauen wie schnell er sich wieder beruhigt. Mit ihm ist es ein stetes Auf und Ab.

      Liebe Grüße
      Volker

  7. Hallo Volker,
    letzte Woche bin ich mit dem Auto im Stop and go vor einer Ampel an meiner Tochter vorbei gefahren, die mit einer Freundin unterwegs war. Ich rief über die Straße ob sie mitfahren wollen. Dann fiel mir auf wie seltsam diese Situation auf Aussenstehende wirken könnte. Da sich der Stau gerade auflöste und ich keine Möglichkeit zum halten hatte, fuhr ich mit einem „Tschüss, wir sehen uns zu Hause“ weiter. (waren ja auch nur noch Ca 5 Gehminuten von zuhause entfernt.) Aber da sieht man mal wie dieser Kindermissbrauchsmist in unseren Köpfen ist, dass man sich nicht mal traut in der Öffentlichkeit die eigene Tochter anzusprechen. Über diese Situation habe ich dann auch länger nachgedacht.

    Grüße -timekiller-

    • Hallo Heimo,
      „da sieht man mal wie dieser Kindermissbrauchsmist in unseren Köpfen ist“ Genau das ist es. So gut wie ich es finde, dass die Gesellschaft auf das Thema sensibilisiert ist, so muß man doch schon den Bumerang daraus „fürchten“

      Wir haben einen Nachbarn, sogar mit Dr-Titel gesegnet, der in Oldenburg eine Kinderschutzeinrichtung leitet, mit dem habe ich mal über das Thema gesprochen. Er sieht daran schon ein wachsendes Problem, dass der natürliche Umgang zwischen Männern und Kindern dadurch beschädigt wird. Irgendwie der Hammer und bedrückend.

      Liebe Grüße
      Volker

  8. Hallo Volker,

    auch ich denke, dass du vollkommen vernünftig reagiert hast. Wenn dir da jemand blöd käme, hättest du alles Recht in die Offensive zu gehen. Ich denke, auf einen Spruch wie: „Seien Sie doch froh, dass ich auf Ihr Kind aufpasse. Sie waren ja zu weit weg dafür! Wenn wirklich ein Kinderschänder oder eine andere Gefahr hier gewesen wäre, hätten SIE Ihr Kind nicht schützen können.“ hätten die Betreffenden nichts mehr sagen können.

    Liebe Grüße und beste Wünsche für den hoffentlich intakten Haxen,
    Anne

    • Ich halte meine Reaktion auch für vernünftig und angebracht, liebe Anne. Die Offensive muß einem aber auch erstmal gelingen.Stell Dir mal vor, die diskutieren gar nicht, sondern rufen gleich die Polizei. Da dreht es mir den Magen um. Aber es ist in diese Richtung nichts passiert und ich würde immer wieder so handeln.

      Der Haxen murrt eine Oktave höher als die Tage zuvor, damit habe ich aber auch gerechnet. Sie steht weiter unter Beobachtung.

      Liebe Grüße
      Volker

      • Realistisch betrachtet wird die Polizei nicht kommen – zumindest traue ich unseren Polizeibeamten ein Mindestmaß an Realitätssinn zu und gehe davon aus, dass sie angesichts der chronischen personellen Unterbesetzung eher sparsam mit ihren Einsätzen umgehen. Die schaffen es ja noch nicht mal, regelmäßig Spielplätze zu überwachen, an denen bereits mehrfach Kinder angesprochen wurden.

        Wenn also jemand die 110 anruft und behauptet: „Da hat einer mein Kind angesprochen!“, werden die Beamten am Telefon erstmal weiter fragen, was denn genau passiert ist. Wenn der Anrufer dann den Sachverhalt beschreibt und ein auch nur halbwegs intelligenter Polizist nachfragt, wird ja schnell klar, dass im Grunde nichts passiert ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass da was nachkäme, halte ich entsprechend für extrem gering. Ich glaube, mittlerweile ist die Angst in den Köpfen vieler Männer erheblich größer als angemessen.

        Liebe Grüße,
        Anne

      • Das die Angst in den Köpfen vieler Männer größer ist als angemessen mag so stimmen. Da nehme ich mich nicht aus. Das ist sicher auch die Folge der entsprechenden überbordenden Berichterstattung in den Medien zu jedem Fall von Kindesmissbrauch.

        Also hoffen wir mal, dass es auf allen Seiten das nötige Maß an Besonnenheit gibt, entsprechende Situationen realistisch einzuschätzen.

        Liebe Grüße
        Volker

  9. Ich kann Dich gut verstehen, Folker, und ja, Du hast Dich völlig richtig verhalten! Ähnliche Erfahrungen habe ich noch nicht gemacht, bzw nur einmal, aber da war ich mit meiner besseren Hälfte gemeinsam unterwegs.

    Liebe Grüsse,
    Wolfgang

    • Wenn man zu zweit auf so eine Situation trifft, auch noch männlich/weiblich, dann sieht die Welt schon ganz anders aus.

      Hoffen wir, dass uns solche Begegnungen zukünftig erspart bleiben.

      Liebe Grüße
      Volker

  10. Du hast auf jeden Fall richtig gehandelt!

    Mir ist derartiges in der Form noch nicht passiert. Nur ab und an Kinder die dann mit mir n Sttück rennen (wollen) oder auf dem Rad Gas geben wenn ich sie überhole. Dann rede ich auch kurz mit Ihnen und mach n paar Späßle. Aber da sind dann auch ja immer (Groß-)Eltern dabei.

    Ich würde mein Kind auch niemals alleine so nach draußen oder weg lassen. Zumindest nicht in diesem Alter!

    • Kinder, die ein Stück mitrennen, finde ich total witzig und das obwohl ich sonst so gar keinen Draht zu Kindern habe. Allerdings ist mir das ebenfalls erst zweimal passiert.

      Eben, so lange Kinder so klein sind, läßt man sie einfach nicht so weit alleine unterwegs sein. Die Kleine hätte ja auch „nur“ ins Wasser fallen können…

      Größere Kinder kann man dann irgendwann eh nicht mehr halten, aber da hätte ich mir dann auch keine Sorgen gemacht.

      Liebe Grüße
      Volker

  11. Volker, ich finde es toll, das es noch Leute gibt, die Verantwortung übernehmen. Du hast definitiv das richtige gemacht.
    Aber deine Bedenken kann ich total gut verstehen. Jetzt ist das für uns Frauen natürlich sehr viel einfacher, uns traut man weniger böses zu, wenn wir mit Kindern reden. Eine ziemlich kranke Welt, oder?
    Aber wirklich toll, das du nicht einfach wegläufst und dem Kind seinem Schicksal überläßt. Auch wenn hier in diesem Falle kein Problem vorlag, das genau weiß man ja vorher nie.
    Das haste gut gemacht 🙂
    Liebe Grüße
    Helge

    • Eine ziemliche kranke Welt, ausgelöst durch eine Handvoll wirklich kranke Menschen 😦

      Danke für Deinen Zuspruch, ich würde es auch immer wieder so machen!

      Liebe Grüße
      Volker

  12. Lieber Volker,

    Du hast alles richtig gemacht. Ich hätte auch nicht anders reagiert. Es ist schon einige Male vorgekommen, dass ich ein Kind angesprochen habe, weil es alleine und verängstigt wirkte. Zum Glück hat sich das immer in Wohlgefallen aufgelöst. Aber Dein mulmiges Gefühl kann ich nachvollziehen. Dennoch ist es wichtig und richtig, nicht zu selbsreflektiert zu handeln, wenn so ein kleines Ding möglicherweise in Not ist.

    Deine Ferse macht mir etwas Sorgen. Ich hoffe, das gibt sich so langsam. Sonst müssen wir doch noch mit dem Rad fahren … 🙄

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

    • Also ich kann mich sicher besser aus einer „Notlage“ ziehen als ein kleines Kind. Deshalb würde ich immer wieder so handeln, lieber Rainer.

      Ja, die Ferse… Ich bin ja eigentlich keine Forenleser, aber in diesem Fall habe ich es doch getan und die Betroffenen schreiben alle von monate- bis zu einem Jahr langen Beschwerden. Ich eier da ja auch schon ein Vieteljahr mit rum. Ich hoffe, dass ich mit viel Pflege und gut gedämpten Schuh mein Training durchziehen kann.

      Schlimmstenfalls werde ich rechtzeitig die Reißleine ziehen, damit ihr an dem Wochenende noch was anderes anfangen könnt. Den März über gucke ich mir das noch an.

      Liebe Grüße
      Volker

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