Jetzt dreht er völlig ab

… der Deichläufer :mrgreen:

Es gab ja schon mal einen Blogger-Kommentar-Dialog, der zu diesem etwas verrückten Lauf geführt hat. Jetzt hat es so etwas schon wieder gegeben.

Christiane schrieb und ich antwortete:

Kommentar2

Oldenburg – Ostsee, die kürzeste Strecke wäre die nach Travemünde. Das sind sogar „nur“ 225 km. Sogar etwas weniger, weil einem die Weser- und die Elbfähren einem noch ein paar (Kilo-)Meter abnehmen.

Oldenburg Travemünde

Unmöglich ist so ein Lauf nicht, wenn man es bei Tagesetappen von 20 bis 30 km beläßt. Logistisch würde so ein Lauf allerdings eine riesen Herausforderung darstellen. Neun Tage wäre man unterwegs. Findet man am jeweiligen Zielort eine Unterkunft? Wer schlurrt das Gepäck da hin? Und was frisst man am jeweiligen Zielort den Rest des Tages aus? Man wäre ja im Schnitt nur zwei bis drei Stunden am Tag unterwegs.

Und vorallem, wo sollen solche Spökenkiekereien enden? In Trier? In Österreich? Ne ne, wir wollen mal die Kirche im Dorf lassen. Aber trotzdem irgendwie schön, wenn die Gedanken weiter laufen als die Beine 😀

Wenn jetzt aber jemand meint, man sollte das in die Tat umsetzen, dann darf er das auch gleich organisieren. Wenn es dann soweit ist, nehme ich mir Urlaub und laufe mit. Aber lass(t) Dir/Euch Zeit, ich bin noch am regenerieren :mrgreen:

Oh mann, es wird offensichtlich Zeit, dass ich wieder ans Laufen und somit wieder auf andere Gedanken komme 😀

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40 Kommentare zu “Jetzt dreht er völlig ab

  1. Lieber Volker,

    nene, ich sag nix 😉 So ein Lauf als Etappenlauf, da müssten es dann mindestens 50 km pro Tag sein, oder doch nonstop :mrgreen:
    Ich weiß jedoch nicht, ob ich Dir bei einem solchen Vorhaben meine Unterstützung anbieten würde, da könnten mich wahrscheinlich schon nichtige Dinge von einer Teilnahme abhalten 😀

    Salut
    Christian

    • Lieber Christian,

      50 km? Vier Tage hintereinander? Das überstehen meine grazilen Beine nicht 😯

      Unterstützung? Übernahme heißt das Zauberwort, ich will nur mitlaufen :mrgreen:

      Nichtige Dinge? Da reicht schon Mülheim statt Mailand, oder wie? 😉

      Moin Moin
      Volker

  2. Jaja, lieber Volker, wird Zeit, dass du wieder mit dem Laufen anfängst! 😉

    Zu der Idee selbst: Tagesetappen von 20-30 km legen ja sogar Wanderer mit vollem Gepäck (10-15 kg-Rucksack) zurück, und das über 1-2 Wochen. Ich denke, da kannst du dir als sehr gut vorbereiteter Läufer deutlich mehr km vornehmen – wobei die Betonung auf „sehr gut vorbereitet“ liegt und das Tempo dann näher an eurem Oldenburg-Nordsee-Tempo liegen würde als an einem 6:00er-Schnitt. In 5-6 Tagen sollten die 230 km dann eigentlich zu machen sein.

    Ganz persönlich gesagt: Wenn ich wüsste, ich kann nur 20 bis 30 km pro Tag laufen, würde ich mir so eine Aktion nicht geben – dann würde ich entweder gleich wandern oder mich irgendwo fest einquartieren und jeden Tag von dort aus 20-30 km laufen, dann könnte ich mir den ganzen logistischen Aufwand mit dem Gepäcktransport sparen. Selbst ein Radbegleiter mit Packtaschen hätte Probleme, Gepäck für 2 Personen und 9 Tage mitzuschleppen. 😎

    Meine Alternatividee für so eine Langstrecke: Etappenweise ablaufen, d.h. mit dem Zug / Bus zum Startpunkt fahren, so weit laufen, wie ich Zeit habe, es mir gut tut und es die Pläne der öffentlichen Verkehrsmittel erlauben – und dann wieder mit dem Zug/Bus zurück. Bei nächster Gelegenheit zum letzten Etappenziel fahren und von dort weiter nach dem gleichen Prinzip. Hab ich mir für den neuen Moselsteig vorgenommen … aber da ich nicht jedes Wochenende Zeit habe (in den nächsten Wochen eigentlich an gar keinem), liegt das „Projekt“ derzeit auf Eis.

    Liebe Grüße,
    Anne

    • So etwas ähnliches wie Du es im letzten Absatz beschreibst, spuckt bei mir tatsächlich im Kopf rum. Ich möchte ja gerne mal Deutschland von Nord nach Süd, von Flensburg bis Füssen durchwandern. Da würde ich es tatsächlich so machen wollen. Ein paar Tage wandern, mit Übernachtungen, dann wieder nachhause und irgendwann den Endpunkt der letzten Wanderung als Startpunkt der nächsten wieder anfahren. Aber dieses Projekt liegt bei mir auch schon länger auf Eis. Ob das allerdings jemals was wird, weiß ich nicht 😦

      Liebe Grüße
      Volker

  3. Volker, mir gefällt „die Gedanken laufen weiter als die Beine“… das stimmt oft.
    Was die Orga angeht halte ich mich vollkommen raus, weil schon mehr als 6km bei mir derzeit eine Herausforderung darstellen. Allerdings finde ich das eine tolle Idee und bin unbedingt dafür, dass sich ein Organisator findet und Du dann auch mitmachst!
    Viele Grüße

    • In Gedanken laufen wir doch alle wie Kilian Jornet, liebe Claudi. Aber die Realität holt uns dann doch wieder auf den Boden der Tatsachen zurück 😉

      Liebe Grüße
      Volker

    • Liebe Elke,

      da kannst Du gerne gespannt sein. Ich meine das so wie ich es geschrieben habe, von meiner Seite passiert da nix! 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  4. Wie durch einen Zufall, habe ich für nächstes Jahr den ein oder anderen Etappenlauf im Auge!
    Was will uns das nun sagen? Hmm!

  5. Äh, sonst geht es dir noch gut
    ja
    hast du nicht erst gestern meinen Beitrag gelesen
    hast du nicht noch immer Nachwirkungen in den Füßen ?
    hast du nicht eine Woche ausgesetzt
    und jetzt setzt du dir den Floh ins Ohr
    Schuster bleib bei deinen Leisten
    kann ich dazu nur sagen
    übe noch ein wenig
    und wenn du genug geübt hast
    es werden ebenfalls genug solcher Läufe angeboten
    bei denen alles vorbereitet ist
    und du nur laufen musst
    Klar. das wäre natürlich machbar
    aber erst wenn du genug geübt hast
    du versteh‘ n ? 😉

  6. Grundgütiger! Was hab ich getan? 😉
    😀 😀 😀
    Aber eine nette Art, den Urlaub zu verbringen wäre es schon…
    Nee, aber so was würde ich im Moment – und auch vermutlich in absehbarer Zeit nicht – packen. Aber träumen darf man ja. Geht auch nicht auf die Gelenke.

    • Tja, liebe Christiane, manchmal ist man bzw. frau sich der Tragweite eines harmlosen Kommentares gar nicht bewußt 😉

      Tröste Dich, ich würde es so schnell auch nicht packen. Also lassen wir in diesen Umfängen lieber die Gedanken laufen 🙂

  7. 😆
    Ja, ja, wenn sie erst mal Blut geleckt haben, sind sie nicht mehr zu bremsen.

    Wieso schwierige Organisation? Ein Wohnmobil mit Fahrer, dann müssen die Etappen auch nicht sooo festgelegt sein und in ein paar Tagen seid ihr da! 😀

    Soll ich dir jetzt gute Besserung wünschen oder weiterhin schöne Gedankenultras? 😉

  8. Also mit dem Rad kann man das auch an einem Tag fahren.
    Und in der flachen Landschaft da oben, braucht man noch nicht mal besondern lang 😀
    Und wenn man angekommen ist, kann man noch eine schöne Schwimmeinheit in der Ostsee machen. Da wäre ich dabei 😀
    Aber Laufen? Nee, das ist mir zu weit.
    Liebe Grüße
    Helge

    • Unterschätze nicht das Landschaftsprofil, liebe Helge. Vor Hamburg kommen schon die Harburger Berge mit bis zu 150 m Höhe und Schleswig-Holstein ist Richtung Ostsee auch nicht mehr eben 🙂

      Mit dem Rad wäre ich aber auch lieber zwei Tage unterwegs. Schließlich habe ich ja kein Gran Canaria-Bergtraining absolviert 😉

      Das Schwimmen überlasse ich den Fischen und Laufen ist mir fürs erste auch noch zu weit 😉

      Ich glaube wir vergessen das ganze einfach :mrgreen:

  9. Lieber Volker,

    nach eine verrückte Woche bin ich erst jetzt dazu gekommen deine Beiträge zu lesen.

    Schön zu lesen, dass du dich doch relativ schnell erholst! Eigentlich ist es wohl kein Wunder dass deine Füße, der Ferse und die Beine nach dem Lauf ein wenig jammern, gut aber, dass das jammern schnell wieder vorbei geht, wie es scheint 🙂

    Ein Lauf von der Nordsee bis nach Österreich – das wäre doch was !! 😉

    Liebe Grüße Anna

    • Liebe Anna,

      ich hoffe, dass die Woche für Dich positiv verrückt war! 🙂

      Ein Lauf von der Nordsee nach Österreich wäre der logische nächste Schritt :mrgreen: Läufst Du mit? 😉

      Liebe Grüße
      Volker

      • Verrückt viel zu tun… aber so wird es einem ja wenigstens nicht zu langweilig… ist ja auch positiv 😉

        Klar laufe ich mit – aber ich brauche noch ein paar Jahre um mich darauf vorzubereiten!! 🙂

  10. Sehr witzige Gedanken – ich bin gespannt. 🙂

    Am Anfang meiner Lauf“karriere“ las ich mal einen Bericht einer Frau, die einfach losgelaufen ist, um zu schauen, wie weit sie kommt. Es waren damals etwas über 50km. Das empfand ich als irrsinnig lang. Auch wenn ich selbst das wahrscheinlich nie schaffen kann, so weiß ich doch, dass es einige gibt ;-)), die noch deutlich mehr schaffen. Auf jeden Fall ist die Frau eben so weit gelaufen, wie sie konnte und hat sich dann von ihrem Mann abholen lassen. Diese Idee hab ich immer noch im Kopf. Ob sie sich je umsetzen lässt? Ich weiß es nicht aber so ein wenig rumträumen ist ja auch total schön. Bei meinen Umfängen lohnt sich das nicht.

    • Es werden vorerst witzige Gedanken bleiben, liebe Anja 🙂

      Jeder läuft im Rahmen seiner Möglichkeiten, wie weit man bzw. frau dabei kommt ist letztendlich Nebensache. Der Spaß am Laufen zählt, verbunden mit dem Gefühl etwas gutes für sich zu tun.

      Die verrücktesten Dinge kommen meistens unverhofft, wer weiß, wo Du noch landest 😀

      Liebe Grüße und frohe Pfingsten
      Volker

  11. jetzt hätte es mich beinahe umgeworfen, würde ich nicht eh schon sitzen. 😉 Du kommst auf Gedanken … Wobei, ganz abwegig finde ich das gar nicht. Allerdings dann mit mindestens 40 Kilometer täglich. Aber organisieren möchte ich das nicht. Sag Bescheid, wenn Du jemanden dafür gefunden hast.

    Inzwischen warst Du ja wieder Laufen. Gut so, da relativieren sich Raum und Zeit wieder zu realistische Dimensionen.

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

    • Sicher ist es nicht gänzlich unrealistisch, lieber Rainer. Aber noch bin ich lichtjahre davon entfernt, mehrere Tage hintereinander +/- 40 km zu laufen.

      Die gestrigen 10 km haben mich auch schon wieder gut geerdet 😀

      Liebe Grüße
      Volker

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