Bequem

Der Mensch an sich neigt ja zur Bequemlichkeit. Ich nehme mich da natürlich nicht aus. So „durfte“ ich heute morgen mit dem Auto zur Arbeit fahren, weil sich mein Fahrrad ja auf der Intensivstation befindet. Über Tag hatte ich es ganz vergessen, dass ich nicht mit dem Fahrrad gefahren bin. Als es mir zu Feierabend wieder einfiel, freute ich mich völlig idiotischer Weise wie ein Schneekönig, dass ich mit dem Auto zurück fahren konnte. Naja, die ersten zwei Minuten wenigstens, bis ich dann nur vor roten Ampeln stand und meine liebe Mitmenschen in ihren fahrbaren Untersätzen mit all den Nettigkeiten titulierte, die einem eben so einfallen, wenn sie einem mit ihrer Fahrweise auf den Keks gehen 👿

25.09.14 01

Wie schön ist es da doch das Fahrrad zu benutzen, wo ich auf ruhigen Schleichwegen ohne solch Streßfaktoren nachhause radeln kann und dabei im Feierabendverkehr auch noch zwei, drei Minuten schneller bin 🙂

Aus Zeitmangel habe ich dann allerdings erneut das Auto bemüht, um mich heute nochmal mit einem Kollegen zum Laufen im Großen Bürgerbusch zu treffen. Nur ganz entspannte fünf Runden auf der Finnbahn (zur letzten Runde habe ich meinen Kollegen genötigt   :mrgreen:   ), sprich fünf entspannte Kilometer im noch entspannteren 7:21iger Tempo. Das sollte es für heute gewesen sein. Man ist ja schließlich bequem 😀

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26 Kommentare zu “Bequem

  1. Entspannt – bequem – 7:21er Tempo. Das passt nicht!!! Bei mir dann eher:
    Zügig – leicht angestrengt! 😀
    Und Du hast Recht – Autofahren entspannt in der Innenstadt nicht wirklich.
    Liebe Grüße
    Bianca

    • Nun, liebe Bianca, jeder hat seine Wohlfühl- und Relaxtempi. Die sollten wir uns auch nicht neben lassen. Im Vergleich zu den meisten Männern, bin ich eine Schnecke. Aber wen interessiert das? Wir laufen und haben Spaß daran, nur das zählt.

      Ich war mal leidenschaftlicher Autofahrer. Das hat sich schon lange erledigt. Heute ist es, meistens, nur noch notwendiges Übel.

      Liebe Grüße
      Volker

  2. Lieber Volker,

    dann schon lieber „unbequem“ sein und mit dem Fahrrad nach Hause fahren! das entspannt ja viel mehr und ist wesentlich stressfreier als das Autofahren 😉

    Ab und zu ist es sehr gut in Gesellschaft zu laufen, vor allem wenn man mal etwas langsamer laufen möchte – alleine neige ich immer dazu zu schnell zu laufen 😉

    Liebe Grüße Anna

    • Ach, liebe Anne, eigentlich ist das Fahrradfahren ja nicht unbequem. Die Strecke ist nicht lang und solange es nicht in Strömen regnet ist auf dem Fahrrad alles gut.

      Ich laufe sehr selten in Gesellschaft und auf Langsam kann ich mich dann im Gegensatz zu Schnell recht gut einstellen.

      Hmmm, ich laufe alleine eigentlich nicht zu schnell, auch dazu bin ich einfach zu bequem 😉

      Liebe Grüße
      Volker

  3. Kann Dir nur zustimmen. Mit dem Auto ist es alles andere als stressfrei. Selbst wenn man mit dem Fahrrad länger unterwegs ist, ist es angenehmer. Allerdings hätte ich doch sehr viel Großstadtverkehr auch mit dem Fahrrad zu ertragen. Deshalb dann doch lieber mit dem Auto.
    Lieben Gruß
    Kornelia

    • Ich habe es schon gut: Ein wirklich kurzer Weg zur Arbeit und ich brauche dabei nur zwei Hauptstraßen überqueren und kann ansonsten auf ruhigen Straßen fahren. Da fällt das Radfahren zur Arbeit leicht. So kann ich weitestgehend auf das Auto verzichten.

      Das ist der Vorteil, dass Oldenburg letztendlich schon noch recht provinziell ist.

      Liebe Grüße
      Volker

  4. Mangels Auto kann ich einerseits nicht nachempfinden, was du schreibst – und andererseits doch wieder, weil ich als Radlerin und Fußgängerin immer wieder in die chronisch genervt-gestressten Autofahrergesichter schauen muss. Um so erstaunlicher, dass du dich auch ein 7:21er Tempo zurücknehmen konntest und nicht im 5:00er-Schnitt den Ärger rauslaufen musstest. 😉

    Liebe Grüße,
    Anne

    • Stadt und Auto, irgendwie geht das nicht mehr so wirklich zusammen, liebe Anne. Aber ich darf so laut nicht rufen, letztendlich mag ich auf mein Auto auch nicht voll und ganz verzichten.

      Andererseits baut sich auf gerade mal 5 km nicht soviel Streß auf, dass ich diesen unbedingt davonrennen mußte.

      Nach den flotten 20 km am Sonntag und den gestrigen 14 km waren die flauschigen 5 km mal ganz nett. Es ist schon sehr lange her, dass ich mal so kurz und auch so ruhig gelaufen bin.

      Liebe Grüße
      Volker

  5. Lieber Volker,

    es gibt die Tage, an denen man sich das Auto als Verkehrsmittel wünscht und es gibt die Tage an denen man sich das Rad oder die eigenen Füße wünscht. Nur ist es meist so, dass man nicht immer das passende Verkehrsmittel zur Hand hat 😉 Aber was solle…
    Du hattest noch ein paar Runden/Kilometer um Dich abzureagieren und warte nur auf Morgen, dann hast Du bestimmt auch wieder etwas bequemes 🙂

    Salut
    Christian

    • Lieber Christian,

      so ist es. Ohne Auto könnten wir z. B. unsere Art Urlaub nicht machen und auch Schwiegermuttern wäre im Alltag nur schwer erreichbar.

      Zum Abreagieren bestand kein Anlaß, so sehr regen mich fünf Kilometer Autofahrt durch die Stadt dann doch nicht auf 😉

      Moin Moin
      Volker

      (der sein Fahrrad erst heute nachmittag wiederbekommt)

  6. Lieber Volker,

    ja – manchmal bellt der Schweinehund so leise vor sich hin. Aber was würd ich mir wünschen, meine Arbeitsstelle in Radreichweite zu haben. Irgendwann mal ….

    Gruß
    Anja

    • Liebe Anja,

      ja, in Sachen Entfernung zur Arbeit bin ich schon recht priviligiert. Ich habe aber auch jahrelange Pendlererfahrung und bin froh, dass ich es nicht mehr brauche.

      Ich wünsche Dir, irgendwann mal, einen kurzen Arbeitsweg ❗

      Liebe Grüße
      Volker

  7. Hallo Volker,
    eine Bahn ist tatsächlich 1km lang? Wow… das muß ja ein großes Stadion sein. Krass.
    Ich habe meinen Arbeitsweg seit neustem auch in Fahrradreichweite und finde das ab und an ziemlich super. Ich muß allerdings erst noch fitter werden. Aber das ist in Planung.
    Viele Grüße, Claudi

    • Moin Claudi,

      ja, die Bahn ist einen Kilometer lang. Sie führt allerdings auch durch einen Stadtwald und ist die oldenburger Läuferautobahn schlechthin.

      Nach fitter werden für die Fahrradfahrt zur Arbeit? 😯 Wie weit ist denn die Strecke?

      Liebe Grüße ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten
      Volker

      • 😉 So lang ist die Strecke nicht… aber sie führt durch den Wald und hat einige „schwierige“ Stellen, die für mein Knie und meinen Kopf nicht so leicht zu handhaben sind.
        Viele Grüße aus dem unbegrenzten Land zurück

      • Ok, Wald ist schon eine recht spezielle Strecke. Ich drücke die Daumen, dass Deine Knie das bald wieder geregelt bekommt und Du die Sache auch mental gut angehen kannst.

        Liebe Grüße
        Volker

  8. Ein Hoch aufs Fahrradfahren
    auch ich bin jahrzehntelang mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren
    hintenherum
    auf Nebenstraßen
    entspannend
    ruhig
    gut !
    Bald kannst du wieder !

    • Da reichen eine Handvoll Autofahrten in der Stadt und ich weiß wieder, was ich am Fahrradfahren habe. Manchmal braucht man das, um mal wieder zu erkennen, wie gut man es hat.

      Liebe Grüße, übrigens auch zurück von Jens und meiner Ma
      Volker

  9. Lieber Volker,
    zum Stichwort „bequem“: Wenigstens konntest Du Deine Schimpftiraden sitzend im Auto loswerden… 😉
    Nee, im Ernst, es gibt sicher Gelegenheiten, da ist Auto prima, nur nicht im Stadtverkehr. Aber bald darfst Du doch wieder radeln…
    Liebe Grüße
    Elke

    • Hihi, ich mecker gerne im Auto. Gut, dass ich da alleine bin. Jens z. B. mag das überhaupt nicht :mrgreen:

      Jo, Montag ist in Sachen Fortbewegung zur Arbeit wieder alles beim Alten 😎

      Liebe Grüße
      Volker

  10. Lieber Volker,
    ich frage mich ja immer, worin die sogenannte Bequemlichkeit beim Autofahren liegen soll. Für mich ist sie nur dann da, wenn ich etwas schweres zu transportieren habe oder die Alternative ungleich länger dauern würde. Aber das darf ja jeder selbst entscheiden. 🙂
    Was ich beim Autofahren toll finde, ist dass man laut beim Radiohören mitgrölen kann – wenn ich das am Rad mache, werde ich wohl eingewiesen! 😉

  11. Das kenne ich leider zu gut! Das mit der Bequemlichkeit meine ich!

    Bewegungstechnisch bin ich im Moment eh out of order, aber zu allem Überfluss ist jetzt auch noch der Geschirrspüler kaputt gegangen.

    Da heißt es wieder von Hand spülen. ;-(

    Aber nächste Woche hat das Drama hoffentlich dann auch ein Ende!

    Gruß
    Matthias

    • Die Bequemlichkeit steckt in uns allen. In dem einem mehr in dem anderen weniger.

      Hey, Geschirrspüler kaputt? Coole Sache. Handspülen ist ein sehr extravagantes Oberkörperworkout 😀

      Toi Toi Toi für Deinen Wiedereinstieg!

      Liebe Grüße
      Volker

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