Kontrastprogramm

Gestern abend folgte meiner erster Lauf nach der Rückkehr aus Österreich. Wenn sich das Auge erstmal an die Berge gewöhnt hat, ist mein heimatliches Laufrevier wirklich der krasseste Kontrapunkt, den man sich vorstellen kann.

09.10.14 01

Die end- und baumlose Weite bietet visuell nicht viel Abwechselung und hat durchaus etwas meditaives. Ist die offene Landschaft erstmal erreicht, wirkt auch der Herbst mit seinen bunten Farben noch fern, zumal die Temperatur noch angenehm warm war.

09.10.14 03

Das für die Schifffahrt geltende „Einfahrt verboten“-Schild läßt aber nochmal Österreichfeeling aufkommen 🙂 Ansonsten trabe ich entlang der Hunte in den Abend und freue mich, dass ich endlich wieder die Baustelle passieren kann, ohne über Zäune steigen zu müssen.

09.10.14 02

Das nun wieder ebene Terrain beflügelte mich zu einem flotten Tempo. Die 15,5 km war ich schneller unterwegs als ich beim Kaiserlauf-Halbmarathon gelaufen bin.

Ach ja, die Helge geht ja davon aus, dass ich nach der Besichtigung der Deichschäferei nun alle 600 Schafe mit Namen kennen würde. Daraufhin hatte ich ihr angekündigt, diese in einer lockeren Folge vorzustellen. Hier deshalb nun der erste Teil:

09.10.14 04:mrgreen:

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24 Kommentare zu “Kontrastprogramm

  1. Ich freu mich riesig auf die folgenden Vorstellungsrunden 😆

    Ich wusste es doch: Angela M. ist ein Schaf. Habs doch schon immer gesagt, und keiner hat mir geglaubt 😉
    Liebe Grüße
    Helge

    • Mal schauen, wie schnell sich das umsetzen läßt. Demnächst werden sich die Mädels ja ins Warme verabschieden 😉

      Angela M.? Wie war das noch?: Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig 😀

      Liebe Grüße
      Volker

  2. Lieber Volker,

    Du hast Recht, krasser Kontrast zwischen Alpen und Oldenburger Flachland, aber Du gewöhnst Dich schon wieder dran, noch zwei, drei Läufe, dann bist Du wieder daheim 😉

    Salut und schönes Wochenende

    Christian

    • Lieber Christian,

      schon erstaunlich, wie prägend so ein paar Tage sein können. Da spielt sicher viel zusammen. Nette Gesellschaft, freie Urlaubstage, traumhafte Landschaft.

      Ich werde schon wieder ankommen, morgen möchte ich mich nochmal mit dem Rennrad mit meiner heimatlichen Umgebung vertraut machen 😉

      Dir auch ein schönes Wochenende.

      Moin Moin
      Volker

  3. Ja, das sind wirklich Kontraste lieber Volker! Zum Glück gefällt Dir die end- und baumlose Weite!! Ich weiß, Christian sagt immer „flach laufen kann jeder“, aber ich bin mir da nicht so sicher… 😉 Du kannst es auf jeden Fall sehr gut!!

    Liebe Grüße Anna

    • Flach laufen kann nicht jeder, liebe Anna. Wer nicht flach hat, kann auch nicht flach laufen 😉

      Ihr müßt halt die Berge rauf und runter hecheln 😀

      So hat jeder sein Päckchen zu tragen 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

    • So ist es, liebe Kornelia. Stell Dir vor, wir würden immer nur das gleiche sehen und tun. Das wäre ja schon irgendwie öde 😉

      Liebe Grüße
      Volker

  4. Lieber Volker, jede Landschaft ist für sich schön, nicht wahr? Meditativ ist wohl gut beschrieben, ich kann mir vorstellen, dass ohne Ablenkung einer ständig neuen Sicht die Gedanken anders ihre Ordnung finden.

    Ich bin sehr gespannt auf Schaf Nr. 368. 🙂

    Gruß
    Anja

    • Liebe Anja,

      ja, jede Landschaft hat ihren Reiz. Der meditative Charakter meines Laufreviers verstärkt sich noch, wenn im Winter die Farben verschwunden sind und der Himmel sich im tiefen Grau zeigt. Dann wird die Landschaft auch noch melancholisch. Auch das mag ich.

      Tut mir leid, Schaft Nr. 368 werde ich Dir nicht vorstellen können. Das pocht auf seine Persönlichkeitsrechte und möchte weder fotografiert noch namentlich erwähnt werden :mrgreen:

      Liebe Grüße
      Volker

  5. Der Volker ist wieder in der Ebene unterwegs. Hat doch auch was, wenn man so weit schauen kann. Und die altbekannten Schafe sind auch da – was willst Du mehr, Volker?
    Viel Spaß beim Laufen zu Hause wünsche ich Dir.
    Liebe Grüße
    Bianca

    • Vorallem kann man hier weit schauen, ohne erst einen Berg erklimmen zu müssen. Alles hat seien Vor- und Nachteile 😉

      Danke, liebe Bianca. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

      Liebe Grüße
      Volker

  6. Jetzt wüsste ich nur noch gern, wie du die Schafe auseinander hältst – am Geblök? Heißt eines auch Uschi v.d.L.? Von der hab ich immer gedacht, sie sein ’ne Ziege! 😉

    Willkommen zurück im Flachland, lieber Volker!

    LG,
    Anne

    • Schafe sind so verschieden wie die Menschen, sowohl im Aussehen als auch in der Stimme 😉

      Nein, eine Uschi v. d. L. ist nicht dabei, das ist nämlich ne Ziege :mrgreen:

      Liebe Grüße
      Volker

  7. Guten Morgen, lieber Volker, du wirst noch süß träumen, wenn ich hier schreibe, aber dafür hast du dann nach dem Schlafen wieder neue Lektüre.

    Überall auf der Welt kann es schön sein, ob Berg und Tal, See und Meer, aber daheim ist halt daheim, gell ❓

    • 8:07 Uhr, oh hauer hauer ha, da lag ich in der Tat noch im Tiefschlaf. Ich mußte ja aber auch noch Energie tanke für eine ausgiebige Rennradtour 🙂

      Daheim ist daheim. Heute war ich auch schon wieder ganz bei ihr, bei meiner Heimat 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  8. Lieber Volker,
    ja mehr Kontrast geht ja kaum. Und siehst Du, welchen Effekt so ein Höhentraining haben kann, gleich zündet bei Dir der Turbo 😉 !
    Liebe Grüße
    Elke

    • Liebe Elke,

      der Turboeffekt ist heute aber schon wieder verpufft. Ab ungefähr Kilometer 65 beim Rennradeln hatte ich nur noch Quark in den Beinen 😉

      Liebe Grüße
      Volker

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