Früher

… war bekanntlich alles besser. In Bezug auf das Laufen kann ich das nicht sagen. Klar, die Anfangszeit war aufregend, immer wieder betrat bzw. belief ich Neuland. Aber heute, da laufe ich einfach los, ohne mir Gedanken darüber zu machen, wie lange ich laufe und ob ich die Strecke auch schaffe. Wie sich die Relationen schleichend verschieben, wurde mir bei meinem heutigen Lauf bewußt. Plante ich „früher“ die langen Läufe, das heißt bei mir ab 20 km +, immer fürs Wochenende um zum einen die Zeit dafür zu haben und mich zum anderen mental auf sie einstellen zu können, ertappe ich mich seit dem Winter ab und zu dabei, dass ich auch nach Feierabend schon mal gute 20 km laufe.

Lediglich der Faktor Zeit sorgt nach wie vor für Einschränkungen und so war es auch heute nur 1 km über der 20 km-Marke. Dabei begleiteten mich sommerliche 15° und sommerlicher stürmischer Wind 🙂 Der Weg führte mich vorbei am Großen Bornhorster See, über die knapp 3 km lange, schnurgerade Strecke hinterm Deich, über Gellen, durch die Gellener Torfmöörte, zurück zum Großen Bornhorster See und in die Nähe des Kleinen Bornhorster Sees.

Ich wollte es ruhig angehen lassen, so richtig geklappt hat das aber nicht. Schlußendlich stand über die gesamte Strecke doch noch eine 5 vor dem Komma. Naja, macht ja nichts.

Es stellt sich jetzt nur die Frage wie lang künftig die langen Läufe am Wochenende werden sollen 🙄

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32 Kommentare zu “Früher

  1. Toll, Volker. Mir ist auch schon aufgefallen, dass Deine Läufe immer länger werden. Freut mich, dass es so schön rund läuft!

    • Und Du willst wieder neu starten, habe ich gerade bei Rainer gelesen. Das wiederum freut mich sehr, liebe Bianca! 🙂

  2. Mal so eben einen Halbmarathon und dann auch noch mit einer 5 davor… ich fass es ja nicht. Das nenn ich mal entspanntes Laufen (nicht im Sinne von Geschwindigkeit sondern im Sinne von innerer Einstellung).

    Wenn ich Störche auf Fotos sehe, ist das für mich schon etwas total Fremdes. Hier siedeln keine Störche und ich find es toll, sie in freier Wildbahn zu sehen. Es spricht viel für einen Lauf in Oldenburg.. ich arbeite daran. 🙂

    • Liebe Anja,

      Störche kannte ich von da wo ich aufgewachsen bin auch nicht. Dabei ist das nur ca. 40 km entfernt. Störche haben für mich immer so etwas wie heile Welt 🙂

      Die 5 war nicht geplant und ich werde mich auf den kommenden langen Läufen auch definitiv etwas bremsen müssen. Weil die Kombination „Tempo“ und lange Strecken nicht unbedingt etwas für mein anfälliges Geläuf ist. Aber ansonsten war der Lauf wirklich entspannt, sogar mit Anflügen vom Runnershigh 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  3. Störche gibt’s hier auch keine – und keine langen Läufe weil meine „Relationen“ sich irgendwie in die andere Richtung geschlichen haben *seufz* – Für dich und deine rasante Entwicklung freut’s mich!

    • Liebe Lizzy,

      naja, so rasant ist die Entwicklung nicht, nur dass ich eben die längeren Läufe bislang nie unter der Woche gemacht habe.

      Bei Dir wird sich die Richtung sicher noch wieder ändern. Und wer weiß, vielleicht kannst Du ja künftig noch jemanden fürs Laufen begeistern? 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  4. Uii, du scheinst echt in ner guten Form zu sein. Bin echt gespannt wie du die langen Läufe über 30km und den Marathon durchziehen wirst

    • Da bin ich auch gespannt, Markus.

      Aber die Basis zum Draufsatteln ist schon mal nicht schlecht.

  5. 😀 die kuehe sind ja cool 😀
    das klingt ja alles echt total positiv, das freut mich sehr und laesst minuten ch gespannt sein, auf das was da noch kommt 😉
    ich kann jetzt endlich auch mittags laufen. zwar immer nur kleine runden, aber das deckt sich mit meinem wunsch, zusaetzlich zu meinem triathlon-training noch zwei bis drei laufeinheiten einzubauen. es macht ss doch moeglich sein, dass das laufen auch MIR irgendwann mal leichter faellt :-/
    liebste gruesse von hier nach da,
    sandra

    • Mittags laufen ist eine schöne Sache, habe ich auch schon zwei, drei Mal gemacht. Allerdings ist es bei mir mangels Duschgelegenheit nur ein Notbehelf.

      Wieso fällt Dir das Laufen nicht leicht? Du bist doch eine gute Läuferin!

      Liebe Grüße von OL nach HH
      Volker

      • ich kann es dir nicht sagen… auf jeden fall ist laufen fuer mich – oberhalb der 10-kilometer-grenze – echt immer eine mega-herausforderung. dabei sollte mir das doch beizeiten mal ein wenig leichter fallen 🙄
        ich kann jetzt hier auf arbeit duschen. das ist SO grossartig 😀 auf 20-25 kilometer in der woche wuerde ich schon ganz gerne kommen 😉

      • Eine Duschmöglichkeit auf der Arbeit ist schon klasse. Darum beneide ich Dich.

        20 – 25 Wochenkilometer sollten doch aber zu schaffen sein, oder? 🙂

      • ja. schon. vielleicht moechte ich noch ein paar wochenkilometer mehr schaffen 😀 aber hauptsaechlich moechte ich erreichen, dass mein koerper – insbesondere meine beine – laufen voellig normal finden 😆

      • Das kommt! Bei meinen Beinen mußte ich auch jahrelange Überzeugungsarbeit leisten 🙂

  6. Lieber Volker,
    eine nichts machende „5“ vor dem Komma bei 20 km – nu fischste aber mächtig for compliments! Ich nenn das mal ’ne klasse Basis!
    Weiter so, liebe Grüße und schönes Wochenende!
    Elke

    • Liebe Elke,

      kommt das so rüber? Das sollte aber nicht Sinn der Übung sein 😉

      Mit der Basis bin ich auch recht zufrieden 🙂

      Liebe Grüße und ebenfalls ein schönes Wochenende
      Volker

  7. Norddeutscher Sommer auf deinen Bildern, wunderschön!

    elkes Comment zum Fishing for compliments kann ich nur unterstreichen. Macht aber nichts, die Komplimente hast du dir redlich verdient. Und die langen Läufe sollten natürlich in Richtung 30 km und mehr gehen. Ich meine, ich hätte mal was von Marathonplänen bei dir gelesen … 😎

    Liebe Grüße,
    Anne

    • Ja, muß ich auch sagen, beim Anblick der Bilder habe ich auch gleich daran gedacht. Da fische ich doch gerne mal nach Komplimenten.

      Beim Laufen muß ich meine Worte wohl mit etwas mehr Bedacht wählen. Dort nach Komplimenten zu fischen, dafür bin ich doch viel zu bescheiden :mrgreen:

      Was die Richtung 30 km angeht, das kommt noch. Der Marathon ist erst in gut drei Monaten

      Liebe Grüße
      Volker

  8. Lieber Volker,

    ich kann Deine Worte nur noch unterschreiben – genau das habe ich in letzter Zeit auch erleben dürfen 🙂 Mal sehen wie es bei mir weiter geht, denn jetzt sind Ferien und die Kinder zu Hause… aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!! 😉

    Auf 20 Kilometer ein 5 vor dem Komma, super – wenn die Beine das so wollten…!! 😉 Es ist ja nicht einmal lange her, haben wir hier von OP und Laufpause gelesen… So liest es sich heute sehr gut und Deine Bilder sind wunderschön!! Einfach nur herrlich!! 😀

    Liebe Grüße Anna

    • Liebe Anna,

      irgendwie entwickelt sich das Laufen, ohne das wir es konkret planen, kontinuierlich weiter. Und das ganz ohne gezieltes Training. Ist doch cool, oder? 🙂

      Ja, die OP ist zum Glück vergessen, sie ist ja auch schon wieder etliche Wochen her.

      Die Bilder gefallen Dir? Nicht, dass Du mir noch zum Flachlandfan wirst 😉

      Liebe Grüße
      Volker

  9. Lieber Volker,
    wow, bei der Strecke (in dem Tempo) ist es kein Wunder, dass sich Horden blonder Fans zusammenrotten, um dich anzufeuern! 😀
    Super, wie es bei dir läuft! Das klingt nämlich alles nach viel Spass dabei! 🙂

    • Liebe Doris,

      es ist immer zu witzig, wenn die Fans angerannt kommen um dann plötzlich nahezu in einer Linie stehenzubleiben und zu schauen 😀

      Es macht mir auch wirklich viel Spaß, wie könnte es unter diesen Bedingungen auch anders sein 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  10. Lieber Volker,

    aus meiner Sicht eine ganz normale Entwicklung, dass man – so man Freude, Zeit und genügend Ausdauer hat – irgendwann seine Strecken verlängert, weil es einem gut tut, weil man einfach länger laufen möchte, das habe ich genauso erlebt – und wo es bei mir geendet hat, ist ja bekannt !

    Schöne Impressionen von deiner Laufstrecke, kein Wunder, dass die Strecken immer länger werden ! 😎

    • Das Faszinierende ist, dass man es teilweise gar nicht bewußt wahrnimmt, wie es Stück für Stück weiter geht. Ich finde das toll.

      Und durch so eine schöne Landschaft läuft es im wahrsten Sinne des Wortes wie von selbst 😎

      Liebe Grüße
      Volker

  11. Yeah, diese Läufe sind die besten.
    Einfach mal los, schauen wohin und wie weit die Füße tragen…
    …und am Ende ist es einfach nur genial!

    • So ist es, Steve

      Solche Läufe möchte ich nicht mehr missen.

      Wie läufts bei Dir? Ich hoffe der Job läßt Dir noch etwas Spielraum.

      LG Volker

      • Es läuft, zwar immer auf den gleichen Wegen oder auf dem Laufband, aber es läuft; und ein Ende ist in Sicht! 😉

      • Das ein Ende in Sicht ist freut mich. Dann kehrt ja bald wieder etwas mehr Leben in Deinen Blog ein, super 🙂

  12. Ja, die Zukunft war früher auch schon besser 🙂
    Nein – heute leben wir und heute laufen wir 🙂

    Soweit das Wort zum Sonntag 😉
    Liebe Grüsse,
    Wolfgang

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