Ganz neue Seiten

Donnerstag, Utkiek-Tag. Zu Acht liefen wir heute, die bislang größte Gruppe, seitdem ich mich dazu gesellt habe. Und ich gebe zu, dass ich als Lauferemit in der größeren Gruppe anfänglich etwas gefremdelt habe. Das gab sich während des Laufs allerdings schnell.

Die Gesprächsatmosphäre ist angenehm, ich merke immer wieder, dass ich dort teilweise mit tiefenentspannten Marathon- und Ultraläufern unterwegs bin. Deshalb habe ich zwar etwas das Gefühl der Benjamin zu sein, aber das ist nur mein eigener Eindruck, spüren läßt mich das niemand. Im Gegenteil, es macht mir sogar Spaß mit Ralf, der „Gämse“, die kurzen Anstiege hochzusprinten. Zum ersten Sprint setzte sogar ich an und Ralf fragte verblüfft was denn heute mit mir los wäre 🙂 Ich entdecke da ganz neue Seiten an mir 😀 Insgesamt wird aber sehr relaxt über die drei Hügel des Utkieks getrabt. Schön!

Die unbändige Lauffreude kam aber heute wohl auch daher, dass es mein erster Lauf in dieser Woche war, nachdem bei meinem Magen wieder alles senkrecht ist. Ich hätte zwar schon gestern wieder laufen können, aber einen zusätzlichen lauffreien Tag hatte ich mir noch gegönnt und so bin ich gleich wieder in meinem Rythmus. Erstaunlich auch, dass mich die Hubbel inzwischen kaum noch kratzen, die „Fortschritte“ sind frappierend. Viel zu schnell eigentlich, weil mehr als Utkiek hat Oldenburg und umzu eben nicht zu bieten.

Egal, ich werde dem Müllhaufen erstmal treu bleiben, weil wenn der Marathon gut läuft und ich gut durch den Winter komme, dann schreit da im kommenden Jahre ein seit Jahren auf meiner Agenda stehender Lauf endlich nach Verwirklichung. Aber Step by step, eines nach dem anderem…

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30 Kommentare zu “Ganz neue Seiten

  1. Na, das liest sich gut. 🙂

    So ein paar Höhenmeter machen Spaß. In Gesellschaft sowieso. Und schon weitere Megaprojekte in Sicht? Ich bin gespannt!

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

    • Naja, Megaprojekte … Es ist die Harzquerung, die ich schon seit Jahren endlich mal auf der langen Distanz von 51 km laufen möchte. Aber erstmal ist der Blick auf den 18.10. gerichtet. Dann sehe ich weiter.

      An die Höhenmeter könnte ich mich eventuell sogar gewöhnen 😉

      Liebe Grüße
      Volker

      • Harzquerung mit 51 Kilometern. Das hört sich sehr interessant an. Und im übernächsten Jahr laufen wir dann zwei Tage auf dem Eifelsteig 😉 Nur als Vorschlag, falls Du schon ein wenig weiter planst. 🙂

        Liebe Grüße
        Rainer 😎

      • Wenn ich die Harzquerung im kommenden Jahr bezwinge, traue ich mich vielleicht auch mehr. Aber vor Euren Touren habe ich schon einen Heidenrespekt. Neben den vielen Höhenmetern seid Ihr ja auch noch schnell und ich möchte in der Gruppe kein Bremsklotz sein :-/

        Aber 2017 ist ja noch lange hin, wer weiß was bis dahin ist …

        Liebe Grüße
        Volker

  2. Uuuh, auf das Megaprojekt Harzquerung bin ich schon gespannt!
    Auf den Marathon natürlich ebenso. Aber nach dem Hügeltraining kann es ja eigentlich kaum schiefgehen. Wer schon Anstiege hochsprintet…. 😉

    Beste Grüße!
    Cornelia

    • Hallo Cornelia,

      die beiden kürzen Distanzen der Harzquerung kenne ich ja schon, Deshalb sollte es schon seit längeren endlich mal die Königsetappe sein. Mal schauen, ob es im kommenden Jahr klappt:cool:

      Das „Bergtraining“ kann da weiterhin nur hilfreich sein 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  3. Lieber Volker,
    steter Tropfen höhlt den Stein, heißt es und zu Beginn merkt man meist die schnellsten Fortschritte, es freut mich sehr, dass Du zuversichtlich, ob des Trainingserfolges bist. Ich drück die Daumen für den bevorstehenden Marathon und natürlich für das Traumprojekt im nächsten Jahr (!?)
    Über das Wort „Lauferemit“ musste ich schmunzeln, v.a. da ich mehrere Anläufe gebraucht habe, bis ich es verstanden habe…Lauferem-it? Ne, Laufe er emit? Ne, usw. :mrgreen:

    Salut und schönes WE

    Christian

    • Lieber Christian,

      den Marathon werde ich schon gewubbt kriegen, es entspannt ja etwas, wenn man das ganze ohne zeitliche Ambitionen angeht.

      Die Harzquerung auf ihrer gesamten Länge juckt mich ja schon seit Jahren. Mal schauen, ob es im kommenden Jahr endlich mal was werden könnte. Da käme mir das „Bergtraining“ natürlich weiterhin nur recht.

      Du hast die kleine Denksportaufgabe am frühen Morgen ja mit Bravour gelöst! :mrgreen:

      Dir auch ein schönes Wochenende.

      Moin Moin
      Volker

  4. Ja, echt schade, dass du Bergziege keine vernünftigen Anstiege zur Verfügung hast. Da muss wohl doch das ein oder andere Trainingslager vor dem nächsten großen Projekt eingebaut werden 🙂 Und ganze viele Treppen natürlich 😉

    • Das nächste große Projekt muß auch ohne Trainingslager gehen. Dafür muß der Utkiek reichen. Trainingslager erfordert ja noch mehr Zeit und vorallem Urlaub und der ist eh schon kostbar weil knapp 🙂

    • Naja, liebe Karina,

      ehrlich gesagt waren es ja immer nur Hubbel, aber es ist schön diese nun so langsam auch als solche bezeichnen zu können. Leider fehlt es mir nur an Steigerungsmöglichkeiten :-/

      Liebe Grüße
      Volker

  5. Übung macht den Meister, oder? Scheint zu stimmen, wenn ich Deine Zeilen lese. Hoffe, es läuft weiter gut für Dich.
    Lieben Gruß
    Kornelia

    • Danke, liebe Kornelia. Ich hatte ja jetzt ein paar laufruhige Tage. Ich denke ich kann jetzt wieder eine Schippe drauf legen! 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  6. Hallo Volker,
    (ich glaube, ich darf wieder mitmachen bei WordPress!) Einmal pro Woche in Gruppe scheint vielleicht ein guter Kompromiss und wenn es schon Erfolge zeigt, umso besser! Du wirst noch zum Gämserich, weiter gute Vorbereitung auf dem Zwischenziel zum Harz!
    Liebe Grüße
    Elke

    • Liebe Elke,

      schön, dass ich Dich nicht erst wieder aus dem Spam-Ordner fischen muß! 😀

      Mehr als einmal die Woche wäre für mein Gemüt wohl auf Dauer etwas zuviel. Aber auf dem Utkiek paßt es ganz gut, dort alleine ständig herumzurennen ist schon ziemlich öde.

      Zwischenziel möchte ich den Marathon nicht gerade nehnen, dafür ist er für mich schon noch eine große Herausforderung 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  7. Lieber Volker,

    erst haben die Hubbel dich platt gemacht, jetzt hast du sie platt gelaufen. So müss das sein! 😎

    Liebe Grüße,
    Anne

    • Liebe Anne,

      dass sich die Sichtweise so schnell von Berg zum Hubbel verschiebt, hätte ich nicht gerade erwartet. So darf das aber sein! 😀

      Liebe Grüße
      Volker

  8. Lieber Volker,

    tiefenentspannte Ultraläufer – das trifft es ganz gut. Ich habe ja mein letztes Wochenende auch in derartiger Gesellschaft verbracht. Sehr angenehm!
    Hast du denn mittlerweile rausgefunden, wie hoch dein Hubbel ist?? (Das mit den Sprints mache ich auf meinem Hubbel auch gerne, aber erst am Ende wenn ich schon etwas wach bin…) Allerdings hat Läuferkollege S. für nächsten Dienstag verschärftes Parkhaustraining angesagt nach dem Rut. Bin schon gespannt und ängstlich was es so werden wird…

    Lieben Gruss!

    • Liebe Roni,

      die Ultraläufer sind wirklich ein angenehmes Völkchen, es muß sich keiner was beweisen. Allerdings reden sie auch von Läufen, bei denen mir nur die Ohren schlackern 🙂

      Wie hoch die Hubbel sind wußte ich schon länger, die drei Hügel sind um die 28 m hoch.

      Verschärftes Parkhaus-Training? Wer auf dem Rut unterwegs war, muß davor doch keine Angst haben ❗

      Liebe Grüße
      Volker

  9. Lieber Volker,

    in der Tat neue Seiten – von Eremitläufer zu Gruppenläufer und von Flachlandläufer zu Bergläufer. Ich staune!! nicht schlecht!! 😉

    Übung macht den Meister! Toll dass Du schon Fortschritte bemerkst!!

    Liebe Grüße Anna

    • Liebe Anna,

      es tut ja auch gut, sich immer wieder mal neue Horizonte zu erschließen. Und wenn sich dabei auch noch Fortschritte erkennen lassen, um so besser 😀

      Liebe Grüße
      Volker

  10. Lieber Volker,
    ich weiß gar nicht, was mich mehr beeindruckt – dass du dich nun regelmässig in die Laufgruppe begiebst, oder dass du schon der Gämse der Truppe davonsprintest! 🙂
    Es klingt jedenfalls nach viel Spass und darum gehts doch! 😀

    • *Ächz* heute war es schon wieder vorbei mit Sprinten, von daher sei besser davon beeindruckt, dass ich mich regelmäßig in die Laufgruppe begebe 😀

      Spaß? Ja, doch, Spaß bei der Sache ist schon ganz nett 😉

      Liebe Grüße
      Volker

  11. So ein bisschen irritiert es mich ja, dass du zuerst schreibst, dass du in der Läufergruppe trainierst und am Schluß steht, dass du „dem Müllhaufen erstmal treu bleiben“ wirst. Also, so redet man doch nicht über seine Mitläufer, Volker! 😉

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