Disziplinarischer Dreiakter

04.05.16 06

So ein läuferisches Großereignis braucht ja jede Menge Disziplin. Während des Laufs sowieso. Aber auch vor dem Lauf. So habe ich mich zum Thema des zwanghaften Nichtstun, neudeutsch Tapering genannt, im Vorfeld hinreichend ausgelassen. Disziplin heißt hier die Beine still zu halten. Und nun kommt der disziplinarische dritte Akt: Nach dem Lauf gilt es erneut Ruhe zu bewahren, will und muß das geschundene Fahrgestell doch schließlich regeneriert werden.

So bedarf es für ein einziges Laufevent schon mal gewaltig viel Nichtstun 🙂

Vor der Harzquerung habe ich noch konsequent nichts getan, was mir angesichts des gruseligen Wetters auch recht leicht fiel. Danach habe ich allerdings schon am Montag  mal kurz auf 23 km Fahrradfahren die Beine ausgeschüttelt. Nur ganz locker und ohne große Kraft gekurbelt und unserem Deichschäfer und seinen neuseeländischen Schafscherern etwas bei der Arbeit zugeschaut.

Allen 300 Schafdamen habe ich beim Frisieren aber nicht beigewohnt, sondern lieber noch etwas das schöne Wetter genossen und in die Sonne geblinzelt. Regeneration will schließlich vernünftig zelebriert werden 🙂 Entsprechend gut ist den Beinen der kleine Ausflug bekommen 🙂

Heute waren mir zwei Räder immer noch lieber als zwei Laufschuhe und obwohl so gut wie keine Nachwehen der Harzquerung  mehr zu spüren sind, stand bei der bescheidenen 24 km-Runde ausschließlich das Natur- und  Frühlingserlebnis  im Vordergrund.

Herrlich war es und bald kann ich das disziplinarische Stück in drei Akten endgültig beenden 🙂

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18 Kommentare zu “Disziplinarischer Dreiakter

  1. Lieber Volker, ALLES RICHTIG GEMACHT – dazu jetzt noch ein gemütlicher Ausflug mit dem Rad bei schönstem Wetter, was will MANN mehr ? Geruhsam, friedlich, sonnig – schön ! YES 😎

    • Liebe Margitta,

      danke für die Bestätigung des richtigen Handelns 🙂 Das Wetter ist ein Traum, das darf MANN auch mal einfach so genießen 🙂

      Frau natürlich auch, ich hoffe, dass es an der Ostsee nicht zu frisch war 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  2. Lieber Volker,
    nanü? Gar nicht mit dem Rennhobel unterwegs? 😉
    Sehr lobenswert, das Rad dann auch noch die Treppen hochzuwuchten. Oberkörpertraining wird ja sonst von Läufern oft sträflich vernachlässigt! 😆

    Nein, im Ernst – super, dass du schon wieder Lust hast, die Beine zu bewegen! Schön, dass du uns so hübsche Bilder von deinem Ausflug mitbringst. Du siehst wieder sehr entspannt aus! Das freut mich! 😀

    • Liebe Doris,

      näää, ich brauchte für diese kleinen Touren etwas Kommodes 🙂 Der Rennhobel ist nichts für After-Run-Erholungsrunden 😀

      Ich wollte das Fahrrad erst unten stehen lassen, aber dann fiel mir auf, dass ich dann oben gar kein Fahrrad zum Weiterfahren gehabt hätte. So kam es zu dem ungewohnten Oberkörpertraining 😉

      Es ist wirklich nicht schwer entspannter auszusehen als unmittelbar nach der Harzquerung :mrgreen:

      Liebe Grüße
      Volker

  3. Lieber Volker,

    weißt Du eigentlich, wie schön das ist, dass ich teilweise die Orte kenne, die ich auf den Bildern sehe? *freu*

    Die armen Damen… werden ganz nakisch gemacht. Ob die das so schön finden?

    Weiterhin gute Regeneration.
    Gruß
    Anja

    • Liebe Anja,

      das hat was, wenn man die Orte teilweise real kennt. Ich weiß das von Trier, Wallersee und Co. 🙂

      Die Damen haben nach der Schur eine recht stolze Körperhaltung, von daher denke ich schon, dass denen das gefällt 😀

      Danke Dir und liebe Grüße
      Volker

  4. Lieber Volker,
    mir gefällt das, wie Du regenerierst. Und so eine Fahrradrunde hat schließlich auch was. Da mache ich heute auch mal mit!
    Liebe Grüße
    Bianca

  5. Lieber Volker,
    ohne Trainingsdruck einfach so das machen, was Dir passt – isset nit härlisch? Und radeln ist doch ein prima Kontrastprogramm! Ich freue mich auch auf nächste Woche, wenn ich meinen grünen Freund aus der Garage rollen werde!
    Liebe Grüße
    Elke

    • Liebe Elke,

      ich sach Dich dat dat härlisch ist. Und in Kürze darfst Du es genauso machen! 🙂

      Dein grüner Freund wartet schon auf Dich. Darfst ihm dann gleich mal auf den Lenker klopfen, er hat viel gutes für Dich getan! 😀

      Liebe Grüße
      Volker

  6. Lieber Volker,

    ich denke nach so einer Anstrengung tut es bestimmt nur gut, die Beine gemütlich auszuschütteln – solange es wirklich gemütlich ist, und da ist lockeres Fahrradfahren bestimmt eine sehr gute Alternative! Bei dem herrlichen Wetter sowieso! 😀

    Keine Nachwehen… 😯 Du bist einfach top fit!! Das liest sich sehr gut!! 🙂 Trotzdem ist es bestimmt gut, dass Du ein paar Tage etwas gemütlicher machst – alles richtig gemacht und bald bist Du für neue Heldentaten bereit! Ich bin gespannt was als nächstes kommt 😉

    Liebe Grüße Anna

    • Liebe Anna,

      Heldentaten werden jetzt erstmal etwas auf sich warten lassen. Aber ich habe da durchaus noch etwas in Petto. Aber jetzt ist erstmal Alltag mit ein paar netten Abwechselungen, auf die ich mich sehr freue, angesagt 🙂

      Liebe Grüße in die Berge
      Volker

  7. Aktive Regeneration…mache ich seit zwei Jahren auch immer und ich denke, es bringt was.
    Lieber ein bisschen ausradeln und auf die Blackroll als garnichts gemacht.

    Aber eigentlich gehört das ja alles dazu…also das Nichtstun und vier Tage vor Schmerzen kaum laufen können. 😉

    • Moin Steve,

      etwas die Muskeln lockern ist sicher besser als gar nichts tun. Das habe ich schon nach der ersten Radtour gemerkt.

      Das vor Schmerzen kaum laufen können ist zum Glück wieder vorbei, ein lockeres Läufchen hat es heute bewiesen 😎

      VGV

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