Da flippst du aus

Der Sommer naht und mit ihm die Zeit der spärlichen Laufbekleidung. Dabei bekomme ich jeden Sommer aufs Neue das Problem, all das Geraffel zu verstauen, das der gemeine Deichläufer auf seinen Lauftouren so mitschleppt. Als da sind Handy für den Notfall in Form von Verschollen gehen, Schwächeanfällen, Verletzungen oder keine Lust mehr, Fotoapparat um den Laufblog hinreichend zu bebildern und den Schlüssel für den Zutritt ins traute Heim nach dem Lauf.

Im Prinzip ist das jetzt nicht wirklich viel, sprengt aber doch die üblichen Schlüsseltäschen einer jeden Lauftight oder sonstiger luftiger Hosen. Jackentaschen, Taschen an Shirts? Im Sommer mangels Jacken und aufgrund nur eines lockeren T-Shirts ebenfalls Fehlanzeige.

Da berichtete Margitta vor längerer Zeit einmal, dass sie auf einer Marathonmesse den Flipbelt erstanden hat. Die ultimative Lösung für dieses katastrophale Transportproblem. Einige Zeit später geisterten dann Berichte über das Konkurrenz-Pondon durch allerlei Laufblogs. Grund genug mich für mein eigenes Geld für den FlipBelt zu entscheiden.

Das Dingens ist ein feines Teil, es drückt zwar meine Speckrolle etwas unvorteilhaft über den Hosenbund, aber das konnte ich dank geschickter Fotobearbeitung für die Blogpräsentation einigermaßen kaschieren. Aber ansonsten trägt es sich absolut unauffällig. Durch die vier Öffnungen läßt sich alles Gedöns ganz easy verstauen, wobei der Schlüssel noch extra durch einen Kunststoff-Clip gesichert werden kann.

Für Streckenlängen, wo ich weder Wasser noch Verpflegung brauche, ist das Teil genau das richtige. Im Netz in der Regel für um die 30 Euronen zu erstehen, halte ich den Gürtel für eine lohnenswerte Investition. Der Sommer kann also kommen!

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33 Kommentare zu “Da flippst du aus

  1. Lieber Volker, das freut mich außerordentlich, dass du diesen gekauft hast, es war der erste, den es hier auf dem Markt gab, den eine Läuferin aus Amerika entwickelt hat und vertreibt, und es gibt keinen Grund, ihn nicht zu kaufen, im Gegenteil, ich hätte das andere Teil wegen der penetranten Werbung auf anderen Blogs, die ihn natürlich alle umsonst erhalten hatten, auch nicht haben wollen,das gefällt mir.

    Kann nur berichten, dass ich sehr zufrieden damit bin, habe ihn mir in zwei Farben gekauft (Frau halt !I), oft genug gewaschen – top !! 😎

    • Liebe Margitta,

      es ist ja nicht schlimm, wenn eine Firma diesen Werbeweg beschreitet. Aber es war schon etwas arg penetrant. Aber wahrscheinlich bin ich nur neidisch, dass ich keinen abgekriegt habe 😉

      Das Ding ist schon superpraktisch, auch wenn Handy und Kamera immer vor den Bauch wandern. Da man sie dort aber nicht spürt, können sie da auch bleiben 🙂

      Schön, dass Du immer noch zufrieden bist, dass läßt auch für die Langzeitqualität hoffen.

      Liebe Grüße
      Volker

    • In den Sommermonaten wird das Teil auch zu meinem ständigen Begleiter werden, es sei denn ich gehe auf die langen Kanten, da nehme ich den Laufrucksack mit.

      Das schöne ist, dass man von den darin verstauten Sachen wirklich nichts spürt.

      Liebe Grüße
      Volker

  2. Du meinst also, der Sommer kommt irgendwann doch noch? 🙂
    Interssantes Teil. Das schaue ich mir mal an. Denn ich hasse es, wenn immer irgendwas in den Jacken oder Westentaschen hin und her wackelt.
    Liebe Grüße
    Karina

    • Also hier ist der Sommer schon seit ein paar Tagen! Heute bin ich bei 27° gelaufen 😯

      Wenn Du das Hin- und Hergewackel hasst, dann dürfte so ein Flipbelt definitiv das richtige für Dich sein. Zwar rutschen bei mir Kamera und Handy vor den Bauch, aber da stören sie nicht und sind dabei nicht zu spüren. Ich stecke sie künftig gleich nach vorne 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  3. Cool!
    Ist das der Formbelt? Liebäugele auch schon damit, da ich genau wie du, vor dem gleichen Problem stehe.
    Also du sagst: Kaufempfehlung?

    • Der Formbelt ist das Konkurrenz-Pondon, von dem ich schreibe. Das Original ist wohl der FlipBelt. Letzten Endes werden die beiden wohl sehr ähnlich sein.

      Der einzige Nachteil, wenn es überhaupt einer ist, ist, dass Handy und Kamera während des Laufes vor den Bauch wandern. Das spürt man aber nicht und sie stören da auch nicht, also kann man sie auch gleich dorthin stecken.

      Ich bin sehr angetan von dem Teil, da es gut sitzt und die verstauten Dinge wirklich nicht zu spüren sind. Kaufempfehlung? Aus meiner Sicht absolut ja!

      VGV

  4. Lieber Volker,
    alle Jahre wieder… überlege ich, mir so ein Teil zu kaufen und tu es dann doch nicht. Aber wenn ich kaufen würde, wüßte ich nun zumindest welches! 😀
    Bis danin übe ich mich im nun schon gewohnten sommerlichen Verzicht an Luxusbegleitgütern oder laufe gleich so lange, dass sich ein Laufrucksack rentiert! 😉

    • Liebe Doris,

      ich habe ja auch etwas gebraucht bis ich mir das Ding zugelegt habe. Es war somit eine wohl überlegte und gute Entscheidung 🙂

      Du kennst mich ja, ohne Kamera geht bei mir gar nichts. Und auf das Handy möchte ich aus Sicherheitsgründen auch nicht verzichten.

      Tja, mir wären ja ständige, laufrucksacktaugliche Läufe ja auch lieber. Aber die Zeit… und die Gräten … *seufz* Deshalb lohnt sich dieser Schlauch schon 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  5. Lieber Volker,
    bei mir fristet das Dingens einen traurigen Alltag in der Schublade. Denn entweder bin ich ganz ohne Ausrüstung unterwegs oder ich nehme den Rucksack, mich stört es immens beim Laufen, wenn ich etwas um den Bauch herum trage. Allerdings hast Du Recht, das Ding bleibt wenigstens dort und macht sich nicht auf den Weg, der Schwerkraft zu folgen. Schön, dass Du für Dich eine Lösung gefunden hast.

    Salut

    • Lieber Christian,

      dem traurigen Alltag in der Schublade haben wir es also zu verdanken, dass wir so wenig auf Deinem Blog zu lesen bzw. zu sehen bekommen? :mrgreen: Aber so hält jeder es wie er mag 🙂

      Mich stört das Teil überhaupt nicht, im Gegensatz z. B. zum Patronengurt, der immer irgendwie geschlackert und sich verdreht hat.

      Ich bin froh jetzt für den Sommer eine brauchbare Lösung gefunden zu haben.

      Moin Moin
      Volker

  6. Lieber Volker, ein praktisches Stück … hättste mal vorher was gesagt, ich hab seit vergangenem Jahr nämlich auch einen und hätte ihn dir unbenutzt angeben können. Aber meiner ist nur langweilig schwarz und nicht so seriös-schick in Grau! 😉

    Liebe Grüße,
    Anne

    • Liebe Anne,

      Du weißt, ich bin für mein seriöses Auftreten bekannt 😀 😀 😀

      Behalte Deinen mal ruhig, er wird bei Dir bestimmt noch zum Einsatz kommen ❗

      Liebe Grüße
      Volker

    • Nicht persönlichen nehmen, Markus, er sei Dir gegönnt. Aber mir ging diese „Testdichte“ damals doch etwas auf den Senkel 😉

      VGV

  7. Ich kann es leider gar nicht haben, das mir irgendwas um den Bauch geschnallt ist. Wie man in meinen Blogbeiträgen unschwer erkennen kann, habe ich ja auch einfach nie ne Kamera und/oder Handy dabei 😆
    Bilder gibt es also fast nie.
    Und ich gehe einfach davon aus, das kein Notfall passiert, insofern kann ich auch auf ein Handy verzichten.
    Aber ich denke die Dinger sind ne tolle Erfindung.
    Ich wünsche dir einfach viele schöne Läufe damit und deinen Lesern (also auch mir) viele schöne Bilder von deinen Läufen 🙂
    Liebe Grüße
    Helge

    • Liebe Helge,

      so ist jeder Jeck anders. Das ist ja man auch gut so 🙂

      Das gilt für solche Gürtel wie auch für die Vorliebe fürs Fotografieren. Deine Blogbeiträge sind ja auch so lebendig genug, da fehlen die Bilder gar nicht 😀

      Der gnadenlose Optimist denkt einfach, dass kein Notfall passiert. Für mich selber habe ich das Handy in all den Jahren einmal gebraucht, weil ich einen Lauf wegen Schmerzen abgebrochen habe. Ist halt Kopfsache und gibt mir ein gutes Gefühl das Telefon dabei zu haben 🙂

      Danke Dir, an an Bildern soll es nicht hapern, ob diese schön sind, dürft Ihr entscheiden 😉

      Liebe Grüße
      Volker

  8. Lieber Volker,
    es geht doch nichts über ein funktionales taugliches Ausstattungsstück, das Du mit Deinem produkt gefunden hast! Ich habe ja weder dieses, noch das hier zitierte Konkurrenzprodukt, sondern ein anderes, auch im „Sackbereich“ dehnbares, das aber in der Weite verstellbar ist und noch eine Startnummernhalterung hat. Bin auch sehr zufrieden.
    Nach der „Speckrolle“ habe ich auf Deinen Bildern länger gesucht…
    Liebe Grüße
    Elke

    • Liebe Elke,

      Du hättest die Bilder nicht vor Anwendung des Schneidewerkzeugs sehen wollen! :mrgreen:

      Liebe Grüße
      Volker

  9. Ich wollte mir den Flipbelt mal auf einer Marathonmesse holen, was aber an zu wenig Bargeld scheiterte. Insofern hab ich beherzt zugegriffen, als es das Konkurrenzprodukt für umme gab. 😉
    Ich wünsche Dir viel Spaß mit dem Teil! 🙂

    • Man/frau spuckt ja nicht rein, ist ja schon ok 🙂

      Danke, dito 😉

      Liebe Grüße
      Volker

  10. Lieber Volker,

    ich habe mich schon so an meinem Laufrucksack gewöhnt, dass ich ohne ihn nicht laufen gehen kann bzw. will – nicht einmal kurze Strecken… Außerdem habe ich sogar verschiedene Rucksäcke, von klein bis groß, für kurze bis lange Strecken… 😉 Für alle, die nicht mit Rucksack laufen, ist so ein Flipbelt bestimmt super!! 🙂

    Liebe Grüße Anna

    • Liebe Anna,

      für die kürzeren Alltagsläufe verzichte ich schon gerne auf den Laufrucksack, da mag ich das freiere Gefühl, gerade bei großer Wärme. Da kommt mir der Gürtel schon sehr gelegen 🙂

      Das coolste aber ist, wenn jeder das Richtige für sich findet und das es das dann auch zu kaufen gibt 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  11. Lieber Volker,

    ich liebe den Flipbelt auch – in Neongrün begleitet er mich seit 2 Jahren. Trage ihn jetzt zu der Jahreszeit auch ständig und er ist das beste Ding für Geraffel, das ich je hatte.

    Gruß
    Anja

    • Liebe Anja,

      für mich entwickelt er sich auch zu einem ständigen Begleiter, zumindestens in den Sommermonaten.

      Endlich die Lösung für unser ganzes Geraffel 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  12. Ich merke mir das Ding mal vor – für die Zeiten, in denen ich mal wieder laufend unterwegs bin. Ich hofffe doch, dass die irgendwann mal anbrechen…

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