Vorgezogen

Eigentlich wollte ich nach dem nicht ganz so locker gestandenden, langen Samstagslauf noch einen weiteren Tag pausieren. Aber wenn ein Umzug mit der Arbeitsstelle dermaßen in die Hose geht, weil am neuen Standort die Büromöbel noch gar nicht da sind und selbst wenn sie schon da gewesen wären, diese hätten gar nicht aufgestellt werden können, weil mein Büro und das Nachbarbüro wegen eines Türdurchbruchs noch Baustelle sind und man deshalb nichts anderes zu tun hat als 2/3 des Tages totzuschlagen und Süßigkeiten zu vertilgen, dann muß zwingend Bewegung her, um den Gemütszustand wieder ins Lot zu bringen.

Hat auch geklappt. Die Waden waren zwar noch nicht so locker wie Bisquitteig, aber auch nicht mehr so hart wie Salzteig. Ansonsten waren angenehme Frische und Ruhe an der Hunte genau das was ich gebrauchen konnte.

Gute 15 km zum Abreagieren, die, je weiter es dem Ende zuging, immer lockerer wurden. Und mit etwas Glück werde ich morgen im Laufe des Tages auch wieder ansatzweise arbeitsfähig sein.

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7 Kommentare zu “Vorgezogen

  1. Solche Tage wo man zum Nichtstun verdammt sind sind wirklich noch schlimmer wie die Tage voller Streß und Aufgaben. Dieser negative Streß macht mich echt müde und teilweise aggressiv dass es dann wirklich am besten ist mich erstmal laufen zu lassen 🙂

  2. Lieber Volker,
    was ein Unglück, dass äussere missliche Umstände Dich dazu gezwungen haben laufen zu gehen, obwohl Du gar nicht wolltest 😈 Das sollte mir mal passieren…
    Laufen hilft auf jeden Fall um wieder eine gewisse emotionale Stabilität zu erreichen. Ich wünsche Dir, dass Du heute wieder in adäquater Umgebung laufen äh arbeiten kannst 😉

    Salut

  3. Moin Volker,
    Du hast die Gunst der Stunde gut genutzt und Dein Körper scheint es gut mit Dir zu meinen, wenn es hinten raus immer lockerer wurde. Aus dem Salzteig quasi fluffiger Biskuit 😉
    Dann drücke ich mal die Daumen, dass der Umzug noch vollendet werden kann und natürlich, dass sich die Lockerheit hält!
    Liebe Grüße
    Elke

  4. Warum war mein erswter Gedanke, dass ich solche Arbeitstage auch gerne mal habne würde … 😉 So etwas gibt es wohl nur im öffenltichen Dienst. Aber es sei Dir gegönnt.

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

  5. Lieber Volker,
    ein Zeichen eines guten Trainingszustandes, wenn die Regenerationszeit sogar verkürzt werden kann und auch, wenn am Ende eines Laufes die Waden lockerer werden! – Thupä! (Wie das englische >ti eitsch< zu sprechen! 😆 )
    Mein Innenband war gestern abend nach dem Lauf auch friedlicher als vorher! Passt doch! 😉
    Wünsche dir noch viele solcher Bürotage; nur nicht zu viele, nicht dass du vor lauter Langeweile gar nicht mehr hin willst! 😛
    LG Manfred

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