Widrigkeiten

*** 13. Januar 2019 *** Etappe 3 auf unserem Weg von Oldenburg in das niederländische Bourtange *** Diesmal die Strecke von Friesoythe in das emsländische Bockhorst *** 21 Kilometer ***  Teilnehmer: Antje, Sylke, Axel, Ralf, Stephan und ich *** Wetter? ____ ***

Mit dieser newsticker-ähnlichen Aufzählung könnte man es ja schon fast belassen, wenn, ja wenn da nicht noch das Wetter fehlen würde. Und das Wetter war … nun ja … irgendwie recht beständig 🙂

Aber fangen wir mal von vorne an. Treffpunkt war das Ziel in der Nähe von Bockhorst, von dort aus ging es wie üblich zum Startpunkt, der das Ziel der vorherigen Etappe war. So wurden am Treffpunkt die Taschen und Rucksäcke mit den Wechselklamotten in die dort verbleibenden Autos verfrachtet und mit Stephans Siebensitzer ging es dann zum Start. Dort angekommen verwies Sylke auf einen einsamen Rucksack im Kofferraum. Wem gehört der denn? Mir natürlich 😦 Irgendwie war ich zu verpeilt gewesen und habe meinen Rucksack nicht in eines der beiden anderen Autos umgeladen. Angesichts des Wetters wahrlich mehr als ein Ärgernis, schließlich regnete es ohne Unterlaß. Das war Widrigkeit Nr. 1. Allerdings konnten die nötigsten Klamotten dann doch, aufgeteilt auf die Laufrucksäcke von Sylke, Ralf und mir, mit die Reise zum Ziel antreten.

Aufgings, wobei wir fast das traditionelle Startgruppenfoto vergessen hätten. Das wurde an der ersten Abzweigung schnell nachgeholt und wenig später war es vorbei mit befestigten Wegen und noch etwas später sogar mit dem Weg als solchen. Ein Tor zu einem Hafengelände am Küstenkanal versperrte den früher dort vorhandenen Weg und es ging -Widrigkeit Nr. 2- über weglose Feld- und Flur um das Hafengelände drumherum. Zum Glück war die Strecke aber nicht allzu weit.

Kurz darauf konnten wir ein für diesen Lauf symbolträchtiges Bild aufnehmen. Die am meisten bekleideten Läufer mögen bitte vortreten 😆

Die Hauptwidrigkeit war schlicht und ergreifend der Regen. Starker Regen, Nieselregen, Regen, bis auf wenige Minuten regnete es ohne Unterlaß. Und das wo ich doch gerade erst im vorherigen Post meine momente „Liebe“ zu Regenläufen gestanden hatte 😀

Per se war die Strecke gar nicht schlecht, viele Wege führten uns abseits jeglichen Verkehrs durch weite, teils moorige Landschaften. Die vielfach sandigen Wege wären perfekt zum Laufen und zum Schauen gewesen, wenn man nicht immer darauf bedacht gewesen wäre den teils ozeangroßen Pfützen auszuweichen 😆 Auch hatte ich zwischenzeitlich Bedenken, ob die V-Runs für diesen Lauf eine gute Wahl gewesen sind. Auf dieser Distanz fürchtete ich aufgrund permanenter Näße und aufgeweichter Haut doch eventuelle Scheuerstellen und Blasen. Die vorsichtshalber mitgeführten Zehensocken hätte ich aber nie über die nassen Füße bekommen. Diese Sorge blieb aber unbegründet und so pflügte ich dann auf den letzten zwei Kilometern ohne Rücksicht auf Verluste durch die Pfützen.

Die von uns heißgeliebte zwischenzeitliche Rast begrenzten wir auch auf ein Minimum, komplett naßgerechnet hatte keiner Lust auszukühlen. So war wir auch sehr schnell an der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Esterwegen vorbei, in dem u.a. auch Carl von Ossietzky inhaftiert war, dem Namensgeber der Universität Oldenburg. Bekannt geworden sind die mehren Emslandlager durch das Lied der Moorsoldaten.

Zurück von diesem kleinen geschichtlichen Exkurs zu unserem Lauf. Auf den letzten Kilometern drehte der Regen noch einmal richtig auf und auch der Wind nahm noch zu. In der freien Landschaft war die Näße einfach überall. Von außen, von innen, von unten. Unser aller Regenklamotten hatten schon längst kapituliert und auch Stephans brandneue Gore-Tex-Schuhe konnten sich aufgrund des von den Beinen herauflaufenden Wassers und durch die sich vollgezogenen Socken der eindringenden Näße nicht länger erwehren. Meine Laune verhagelte der Gedanke daran, dass meine Wechselklamotten in den Rucksäcken sicher nicht trocken bleiben würden. Sicher war niemand böse als wir dann unser Ziel erreicht hatten und der Regentropfen, der auf sich just zum Schlußgruppenbild auf die Kameralinse setzte, setzte noch einmal ein abschließendes Symbol für dieses feuchte Vergnügen.

Wider Erwarten waren aber zumindestens Wechselpullover, -hose und -schuhe doch halbwegs trocken geblieben, was meine Laune sofort spürbar steigen ließ. Wäre es doch eine Katastrophe gewesen, wenn ausgerechnet ICH mangels trockener Klamotten für einen Ausfall des Torteessens gesorgt hätte 🙂 Und so konnten im Café nicht nur die Hände wieder warm werden, sondern die gesamten, üppig mit Brennstoff versorgten Körper.

So fiel für mich auch die letzte Widrigkeit kaum mehr ins Gewicht: Als ich in Oldenburg von Stephans auf mein eigenes Auto umgestiegen bin und die letzten Kilometer nachhause fuhr, hatte gerade das 1. Bundesliga-Heimspiel der EWE-Baskets geendet und ich stand noch etwas im Stau, bevor ich mich auf Nebenstrecken nachhause schleichen konnte.

Fazit: Das war bislang das schlechteste Wetter aller bislang gelaufenen Etappen der vergangenen drei Winter. Das hat etwas von der ansonsten ganz schönen Strecke abgelenkt und es wurde auch unterwegs weniger gequasselt. Aber auch unsere Schnacklust wurden im Café ganz schnell wieder warm 😀 Schlußendlich sind wir gelaufen und hatten unseren speziellen Spaß. Das zählt!

28 Kommentare zu “Widrigkeiten

  1. Du bist mein Held des Tages, lieber Volker! Was sag ich, mindestens der Woche! 😊 Da hätte ich GAR keinen Spaß dran gefunden.
    Mir ist tatsächlich sofort aufgefallen, dass offensichtlich mehrere Mitstreiter ihre Depots gründlich mittels Torte auffüllen mussten. 😁
    Nun erhol dich gut im trockenen Heim.
    Liebe Grüße
    Bianca

    • Danke, danke, liebe Bianca 😎

      Vor zwei Jahren noch fand ich solche Läufe nur geil 🙂 Aber auch wenn ich nicht mehr ganz so gerne durch Regen und Wind laufe, war diesmal die besondere Sorge spaßbremsend, dass ich keine trockenen Klamotten mehr habe. Aber das ist ja nochmal halbwegs gutgegangen.

      Jetzt zuhause ist mir richig warm und die Füße kochen! 😀

      Liebe Grüße
      Volkre

  2. Lieber Volker,
    das liest sich dennoch gut. Und Dir ist solche Abwechslung sicher auch recht. Das lebensechte Wetthäuschen ist tatsächlich allerliebst, aber bei der Kuchenschlacht hätte ich vermutlich kapituliert. 😉

    Wenn Du nun keine Erkältung eingefangen hast, ist doch alles gut gegangen…

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

    • Lieber Rainer,

      die Abwechselung hat mir wirklich sehr gut getan. Aber mit etwas Glück geht vielleicht doch nochmal alles gut. Die nächsten Wochen werden es zeigen.

      Du kapitulierst vor zwei Stückchen Torte? Ist nicht wahr! 🙂

      Von einer Erkältung gehe ich nicht aus, wirklich kalt waren nur die Hände in den klitschnaßen Handschuhen. Die ausgezogen ging es dann etwas besser. Und Du kannst Dir nicht vorstellen wie angenehm warm mir jetzt ist und die Füße kochen 😎

      Liebe Grüße
      Volker

  3. Moin Volker, das nenn ich mal verdiente Torte! Was für ein Dreckswetter, hab mich auch eben grade darüber ausgelassen. Aber ihr habt durchgezogen, große Klasse, tolle Disziplin! Und wenn man irgendwann dann klatschnass ist, dann isses ja auch egal ob V-Runs oder Gore-Tex, Wasser findet immer seinen Weg, Hauptsache nicht auskühlen. Erholt euch gut, de nächste Etappe wird bestimmt superschön, hättet ihr jedenfalls verdient.
    Liebe Grüße, Oliver

    • Moin Oliver,

      die Torte ist ja immer verdient, aber diesmal in der Tat ganz besonders 😎 Deinen Post schaue ich mir morgen in aller Ruhe an, ich bitte um Nachsicht.

      Ebendt, genau so ist es, Hauptsache nicht auskühlen. Bei niedrigeren Temperaturen und noch mehr Wind wäre es sicher unangenehm geworden. Aber bei den ca. 8° war noch alles im Lot.

      Schaun wir mal was der Winter bei der Februar-Etappe für uns bereithält. Sonne und Frost wären mal ganz schön 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  4. Lieber Volker,
    momentan muss man sich mit den widrigen Umständen arrangieren oder zuhause bleiben…gut, dass Du Dich arrangiert hast und die Widrigkeiten in Kauf genommen hast. Das Kreuz mit den VFFs ist leider die erhöhte Scheuergefahr bei ständiger Nässe, aber Du scheinst ja Glück gehabt zu haben.

    Tortenessen ohne Dich? Nicht vorstellbar 🤣

    Salut

    • Lieber Christian,

      zuhause bleiben wäre jetzt doch auch irgendwie blöd, oder? 😎 Aber wir waren uns schon einig, dass wir uns alle wohl alleine nicht auf so eine Tour begeben hätten. Da hätten es dann ein paar Kilometer weniger ab Haustür auch getan.

      Die heutigen 21 km waren mein bislang längster klatschnasser Lauf in den VFF. Wegen der Scheuergefahr war ich deshalb auch die meiste Zeit darauf bedacht zumindestens so trocken bzw. wenig naß wie möglilch über den Strecke zu kommen. Hat zum Glück geklappt. Habe ich auf kürzeren Strecken aber auch schon anders erlebt :-/

      Nicht nur Torteessen ohne mich. Dank der Fahrgemeinschaft hätte ich das für alle gesprengt und ich hätte mich nicht mehr unter deren Augen trauen können! Nochmal Glück gehabt 😉

      Moin Moin
      Volker

    • Charaktertest? Na, so lange wir ihn alle bestanden haben ist ja gut 😛

      Den Spaß auf den weiteren Etappen werden wir sicher haben, trotzdem hätten wir nichts gegen wieder mal etwas besseres Wetter 🙂

      VGV

  5. Lieber Volker,
    oh beim Lesen habe ich schon gleich mitgefroren! Da habt Ihr Euch aber auch ein Schietwetter ausgesucht. Ich muss sagen, gestern habe ich aufgrund der Witterung meine Laufpläne, ähm, neu disponiert…
    Ich denke, in der Gruppe erträgt es sich ein wenig leichter, auch wenn Du Dir selber noch das Schäufelchen mit dem vergessenen Rucksack draufgelegt hattest. Aber Respekt, dass Ihr Euch nicht habt unterkriegen lassen von Wetter und anderen Widrigkeiten! Und Du hast wieder wunderbar Eure Erlebnisse in Wort und Bild dargestellt. Das menschliche Wetterhäuschen ist klasse :-)!
    Ich vermute, dass Dein Teller unter den doppelt belegten war …. hihi, aber Ihr hättet Euch auch noch mehr Tortenschlacht verdient!
    Liebe Grüße
    Elke

    • Och, das Frieren hielt sich echt in Grenzen, liebe Elke. Lediglich die Hände wurden eiskalt.

      Ich denke, nahezu jeder, der nur für sich alleine unterwegs sein wollte, hätte gestern seine Laufpläne angepaßt 🙂

      Eine Widrigkeit habe ich sogar noch vergessen. Nämlich das die emsländischen Autofahrer auf schmalen Straßen wie die Irren an einem vorbeirasen und dabei kaum Abstand halten.

      Klar war mein Teller unter den doppelt belegten. Ich habe schließlich einen Ruf zu verlieren 😀 Es wäre sogar noch ein drittes Stück geworden, aber die Bedienung war leider überhaupt nicht auf Zack.

      Liebe Grüße
      Volker

  6. Lieber Volker,
    sag mal, du siehst ja richtig nass aus – hat es denn bei euch geregnet? 😛

    Nein im Ernst – Hut ab, dass ihr die Etappe bei diesem WEtter durchgezogen habt. Andererseits ist so ein Gruppenlauf oft die beste Möglichkeit, sich für einen langen Lauf bei dieser Witterung zu motivieren. 🙂 Und wenn dann sogar die Wechselkleidung (fast) trocken bleibt, hattest du ja schlussendlich das Glück doch auf deiner Seite! Dass du es aber auch immer soooo spannend machen musst! 😀

    • Liebe Doris,

      geregnet? wie kommst Du da drauf? Ich war schwimmen! 😆

      In so einer Gruppe kneift keiner, aber der Wortkargheit auf der Strecke konnte man schon entnehmen, dass es für jeden schon eine gewisse Hausnummer gewesen ist 😀

      Spannend gemacht? Ich habe doch lediglich ein paar Widrigkeiten aufgezählt 😛

      Liebe Grüße
      Volker

  7. Bei solch einen Wetter – top! Das Lied der Moorsoldaten haben wir damals im Musikunterricht vor über 30 Jahren in der Schule gelernt und gesungen. Ich wünsche Dir noch einen schönen Tag!

    • Danke Martin, das Wetterchen war schon vom Feinsten 😀

      Ich weiß gar nicht, wann und wo ich das Moorsoldatenlied das erste Mal gehört habe. Es könnte aber auch in der Schule gewesen sein. Die geografische Nähe zu den Emslandlagern würde das nahe legen.

      Dir auch einen guten Tag

      VG Volker

  8. Lieber Volker,
    ich hoffe, du bist inzwischen wieder trocken 😯
    Die Torte war mehr als verdient und ich denke mal, den nächsten Regen wirst du gar nicht wahrnehmen 🙂
    Ihr seid wirklich tapfer gewesen. Dafür meinen Respekt.
    Die Bilder sehen so aus, als hättet ihr die Strecke auch schwimmen können 😆
    Liebe Grüße
    Helge

    • Liebe Helge,

      doch doch trocken bin ich wieder, das ging dann doch ganz schnell 😆

      Allerdings: Solange mir das Wasser nicht bis zum Hals steht wird nicht geschwommen! 😛

      Liebe Grüße
      Volker

  9. Uups, lieber Volker,
    beim Kuchenessen muss ich doch wenigstens virtuell dabei sein! 😉

    Gut durchgerockt, trotz der Wetterwidrigkeiten und aller anderen Hindernisse, die ihr gut gemeistert habt! – Da kann doch bei der letzten Etappe das Wetter ja nur deutlich besser sein!
    Ganz so nass (von unten) war es bei uns am Sonntag nicht, aber dicke Schlammklumpen hatten wir da und dort schon an den Schuhen! 😳

    Die EWE-Baskets dürfen schon mal verlieren, wenn es gegen ALBA geht! Bei solch einem „Gipfeltreffen“ ist doch klar, dass die Straßen verstopft sind! – Nebenbei: ich bin am Sonntag in Frankfurt, wenn ALBA im Pokal-Halbfinale gegen die Skyliners spielt! Hab Karten gewonnen! Soll ich eine für dich reservieren? Das Spiel geht um 15.00 Uhr los! 🙄 😉 😎

    LG Manfred

    • Lieber Manfred,

      es kommen noch zwei Etappen, da hat das Wetter also noch zwei Chancen sich von einer besseren Seite zu zeigen. Und wir haben noch zwei mal Gelegenheit Torte zu essen! 😎

      Sieh an, Berlin hatte gegen die Baskets gespielt? Da kannst mal sehen, wie mich dieser Sport interessiert. Also sei mir nicht böse, dass ich aus diesem Grunde Dein Angebot ausschlage. Vielleicht ergibt sich ja mal laufend etwas! 😀

      LG Volker

  10. Du würdest vermutlich noch den Weltuntergang als kleine „Widrigkeit“ betiteln und fröhlich „Highway to hell“ singend barfuß draufzu laufen 😉

    • Naja komm, liebe Lizzy, son bisschen Regen und etwas Wind ist ja nun wirklich noch meilenweit vom Weltuntergang entfernt. Sollte der aber wirklich zu meinen Lebenzeiten noch kommen, hoffe ich das ihm wirklich so gelassen entgegensehen kann wie Du beschreibst 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  11. Uuuiiiii lieber Volker,
    das sieht und hört sich aber ordentlich nass an… wenn die Thermometer aber stimmt war es zum Glück nicht allzu kalt in der Luft, außer die Nässe und der Wind am Ende vom Lauf. Ich wäre bestimmt tiefgefroren, hätte ich da in kurze Hosen und V-Runs mitgemacht… 🙈
    Ich hoffe diese Widrigkeiten wiederholen sich nicht wieder so schnell!! Auch wenn der Kuchen am Schluss schon einiges wieder gut macht 🍰😉
    Liebe Grüße Anna

    • Liebe Anna,

      von der Luftemperatur war es wirklich nicht zu kalt. Aber Regen, Wind und dann irgendwann auch die Zeit lassen es dann doch frisch werden 🙂 Wobei Beine und Füße da bis zum Schluß kein Problem hatten, am kältesten waren die Hände.

      Ich hoffe auch, dass die nächsten beiden Etappen wieder etwas weniger feucht werden und ich meine Wechselklamotten auch wieder im richtigen Auto deponiere 🙂

      Ansonsten muß die Torte wieder alles gut machen! 😀

      Liebe Grüße
      Volker

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