Flip Flip Hurra

Ich komme ja immer noch nicht ganz rum: Barfuß auf meiner Hausrunde. Zu schrottig für meine zarten Füße ist der Asphalt auf den ersten Kilometern 😛 Wenn es Zeit ist die Treter abzustreichen wandern diese wahlweise in den Laufrucksack, in die Hecktaschen vom Bike-Shirt oder hinten in den Hosenbund (Sandalen). Wenn man aber den Flipbelt dabei hat, kann man die Sandalen daran festklipsen. Sehr praktisch vor allem dann wenn man weder Rucksack noch Bike-Shirt trägt und die Sandale regennaß ist, wie am vergangenen Samstag. Die Sandalen wiegen ja kaum mehr als ein Standardbrief und deshalb merkt man die, auf diese Weise transportiert, gar nicht 😀 Paßte also auf den 14,2 Barfußkilometern der 18 km-Gesamtstrecke, auf der es ausgesprochen frisch war. Richtiger Regen wartete aber freundlicher Weise bis ich wieder zuhause war.

Heute hatte er aber nicht gewartet, kalt war es auch, und so kamen an einem 29. April noch einmal die gelbe Jacke, Mütze und Handschuhe zum Einsatz.

Aber think pink: Immerhin kein Schnee und knappe 16 km hübschen ein vorletztes Mal die Aprilstatistik auf 😆

24 Kommentare zu “Flip Flip Hurra

  1. Lieber Volker,
    das Wetter ist verdammt läuferfreundlich, wieder niedrigere Temperaturen, Regen und leider noch ein wenig Wind. Es verdient dennoch sehr viel Respekt, dass Du fast ausschließlich ohne Schuhe/Sandale unterwegs bist. Barfuß ist mir bei mehr als 10-12 Kilometer zu anstrengend, mit den VFFs oder den Lunas kann ich unbesorgt auftreten wo mein Fuß gerade aufgesetzt wird und muss mir keine Gedanken machen, das ist v.a. auf steinigen und trockenen Trails von Vorteil…aber einmal die Woche bleiben die Minimalen zu Hause 😉
    Also mach weiter so, ich mag Deine Erfolge 😊

    Salut

    • Lieber Christian,

      am Samstag war das Wetter zum Laufen wirklich perfekt. Deshalb war ich auch mal etwas schneller als sonst unterwegs. Heute war der Nordwestwind schon eklig naßkalt, aber das vergißt man ja dann doch nach ein paar Kilometern 🙂

      Auf dem oft von mir gelaufenen Asphalt und auch auf Sandwegen kann ich gut Barfußkilometer sammeln, da auf Asphalt nicht ganz so viel Achtsamkeit gefordert ist und auf Sandwegen sich das meiste wegtritt. Samstag waren auch schöne geklinkerte Bürgersteige dabei, wie sie früher hier im Norden oft üblich waren, die sind auch sehr angenehm zu laufen. Ansonsten geht es mir wie Dir, auf Trails verlangt das Barfußlaufen dann doch viel Aufmerksamkeit und Konzentration. VFFs oder Sandalen bieten dann die Sorglosigkeit, die das Laufen ja auch bedeuten soll 🙂

      Etwas mehr Erfolg würde ich mir noch in Bezug auf die Toleranz gegenüber nicht ganz so geschmeidigen Untergründen, wie z. B.dem Eingangs erwähnten schlechten Asphalt, wünschen. Aber wenn das nicht eintritt paßt das halt mit den Sandalen sehr gut, federleicht und schnell an- und auszuziehen.

      Moin Moin
      Volker

  2. Moin Volker, genau deshalb gibt es doch die Sandalen, wenn es eben mal nicht völlig barfuß funktioniert. Und die Teile wiegen ja tatsächlich fast nix, wenn der Gürtel dann eh dabei ist, perfekt. Ich nehme meine Schuhe ja immer einfach in die Hand, allerdings mache ich auch nicht so viele barfuß-Kilometer wie du an Stück, bei längeren Strecken ist „freihändig“ laufen natürlich besser.
    Immer weiter so, ich finds klasse 🙂

    • Moin Oliver,

      für kurze Strecken nehme ich die Sandalen auch schon mal einfach in die Hand, wie Du schon sagst, die wiegen ja fast nichts. Aber sie eine oder eineinhalb Stunden lang in der Hand zu halten wäre schon nervig. Der Gürtel gefällt mir da jetzt sehr gut, da ich ja auf meinen Alltagsläufen nicht immer einen Laufrucksack mitschleppe.

      Immer weiter so, ich arbeite daran 🙂 Danke Dir und liebe Grüße
      Volker

  3. Moin Volker,
    als ich neulich mal barfuß kurz zu den Nachbarn nach gegenüber ging, dachte ich noch, dass Du das kilometerlang und auf noch ganz anderen Untergründen machst…puuh. Aber wie wir bei Dir lernen, das ist Übungssache. Und vielleicht wird das mit den letzten schrottigen Teilstücken auch noch.
    Immerhin war das Wetter mit kühleren Temperaturen Dir hold. Als wir gestern im strömenden Regen heimfuhren waren wir dennoch dankbar, davon am Sonntag verschont geblieben zu sein.
    Liebe Grüße
    Elke

    • Moin Elke,

      ich fand es früher auch befremdlich und unangenehm barfuß zu gehen. Heute geht es mir genau andersrum 😀 Wie Du sagst alles Übungs- und Gewohnheitssache. Beim Laufen genauso. Zu Anfang habe ich mir schon mal nach wenigen hundert Metern einen Zeh aufgeschraddelt, heute geht das über viele, viele Kilometer. Schon verrückt was man so alles trainieren kann.

      Strömender Regen, noch dazu kalter, bei einem Marathon muß wirklich nicht sein. Da bin ich ganz bei Dir.

      Liebe Grüße
      Volker

  4. Lieber Volker,

    ich muss auch mal wieder die Schuhe ausziehen. Dann aber nur für eine Runde über die Wiese am Turm Luxemburg. 😉 Du bist schon ein Phänomen mit Deiner Umstellung auf minimalst.

    Liebe Grüße aus dem heute leider trüben Trier
    Rainer 😎

    • Denn mal raus aus den Schuhen, lieber Rainer 😎 Bedenke aber, dass eine Wiese dazu verführt weiter über die Ferse zu galoppieren 😉

      Ein Phänomen? Warum?

      Liebe Grüße aus dem ebenso trüben und kalten Oldenburg
      Volker

  5. Lieber Volker,
    ich glaube, dass gerade die Möglichkeit barfuß laufen zu können, wann immer du willst und nicht (die ganze Runde) zu müssen, viel vom Barfußspaß ausmacht. 🙂 Wie geht es dir im Alltag beim gehen? Gibt es da (noch) Untergründe, die du meidest?
    Deine Transportmethode habe ich auch schon des öfteren angewendet, wenn ich im Sommer mit Chaya unterwegs bin. Da habe ich ja immer eine kleine Bauchtasche für Hundekeksi, Gacksackerl und das Telefon um und hänge meine Lunas dann auch gerne dran. 😀

    • So ist es, liebe Doris, barfuß laufen können macht den großen Spaß aus, barfuß laufen müssen würde die Freude aber schon insgesamt etwas trüben. Schotter, verwitterter Asphalt oder rauer Beton sind da schon Spielverderber.

      Im Alltag spielt der Untergrund nicht so sehr eine Rolle, Schotter meide ich da zwar auch, aber andere schlechte Untergründe lassen sich beim Gehen besser austarieren als beim Laufen.

      Ist doch superpraktisch, dass man die Sandalen einfach so am Gürtel baumeln lassen kann, oder? Diese Flexibilität macht die Barfußlauferei viel einfacher 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  6. Lieber Volker,
    „trotz“ meines Kommentars 😉 zu deinem letzten Beitrag finde ich es auch erstaunlich und toll, wie konsequent und diszipliniert du deinen Weg gegangen bist und gehst. So haben dann Sandalen auch riesige Vorteile!
    Ich konnte trotz meiner Treter (ON Cloudsurfer) gestern einen befreienden Lauf hinlegen. Endlich wieder mal was Schnelles. Laut Uhr ging sogar der Herzschlag runter, je schneller ich lief. Irgendwie muss so doch nicht was da sein. 😆
    Bleib du bei deinem Weg, den du richtig toll gehst! 🙂 Da brauch ich aber keine Angst zu haben! 😉
    LG Manfred

    • Lieber Manfred,

      dass Du einen befreienden Lauf hinlegen konntest, freut mich sehr. Du scheinst Dein Tief definitiv zu verlassen, super! Das das auch mit konventionellen Tretern gelingt, daran habe ich keinen Zweifel. 12 von 14 Laufjahren ist mir das ja schließlich auch weitestgehend gelungen 😀

      Und danke, dass Du mir „trotz“ Deines Kommentares soviel Zuspruch entgegen bringst! 🙂 Schaun wir mal wie es weitergeht!

      LG Volker

  7. Lieber Volker,
    genau – think pink! In den letzten Tagen war es auch hier ausgesprochen kalt und vor der Haustür hat es sogar noch dick geschneit… 🙈 da ist nicht an Barfuß zu denken, da macht mir das Laufen nicht einmal an… Das kommende Wochenende noch einmal ❄❄❄und danach hoffe ich, dass es für diesen Frühling damit vorbei ist!!!
    Sollte ich jemals auf minimal bzw. barfuß umstellen wäre die Kälte wahrscheinlich mein größtes Problem – aber wer weiß, vielleicht bekäme ich dann auch heiße Füße wie Du 😉
    Es ist ja auf jeden Fall sehr bequem, wenn man die „Schuhe“ hinten einfach aufhängen kann ohne dass sie stören 👍
    Liebe Grüße Anna

    • Liebe Anne,

      meine Schneefestigkeit an den Füßen konnte ich hier im letzten Winter mangels Schnee ja überhaupt nicht testen. Das muß also noch warten. Aber für den Fall, dass das schief geht, habe ich ja immer noch geschlossene Barfußschuhe, in denen ich sogar Socken tragen kann 😀

      Das könntest Du dann genauso halten, solltest jemals auf minimal/barfuß umstellen 😉 Das Du ansonsten immer warme Füße hättest, könnte ich Dir fast versprechen! 🙂 Und so Annehmlichkeiten wie einfach anzuhängende Sandalen könntest Du dann auch noch genießen 😆

      Liebe Grüße
      Volker

  8. Lieber Volker,

    du läufst nicht nur kilometerweit erfolgreich mit Jesuslatschen. Auf dem letzten Bild schaut es auch noch aus, als könntest du – wie weiland Jesus – übers Wasser laufen. Vielleicht solltest du über einen zweiten Vornamen nachdenken? 😉

    So ein Flipbelt ist superpraktisch für alles Mögliche. Offenbar auch als Schuhtransporthilfe. 🙂

    Liebe Grüße
    Anne

    • Liebe Anne,

      übers Wasser laufen ist gar nicht so schwer, es darf nur nicht so tief sein. Probier es doch einfach selber mal aus! 😆

      Volker Jesus Dank … hätte schon was 😀 Wenn mich die Leute dann nur nicht erst recht für restlos durchgeknallt halten würden :mrgreen:

      Den Flipbelt hatte ich gerade generell für mich wiederentdeckt, nachdem er lange nur rumgelegen hatte. Die Schuhtransporthilfe ist da noch das Tüpfelchen auf dem i.

      Einen schönen Feiertag wünsche ich Dir und liebe Grüße
      Volker

      • Nenn dich doch Volker J. Dank. Dass du Jesus bist, muss ja nicht gleich jeder wissen.😉 Gleichfalls einen schönen Feiertag! 😊

      • Gute Idee! Stell Dir vor was hier los wäre, wenn die Leute wüßten, dass ich Jesus wäre. Und ständig würde mir der Pabst dann die Füße küssen wollen. Ne ne, ich MUSS inkognito bleiben 😆

  9. Lieber Volker,
    think pink! Gefällt mir ausgesprochen gut 🙂
    Schließlich macht das Wetter was es will und du konntest ja laufen. Auch wenn du nochmal Handschuhe und Mütze rausholen musstest.
    Ich hatte meine noch gar nicht abgelegt, mache ich ja erst ab 30 Grad 😆
    Das mit dem Transport deiner Sandalen ist ja echt super. Das ist ein zusätzlicher Vorteil (zu gesunden und freien Füßen) von diesen ganzen Minimal Material: man kann es viel leichter verstauen als normale Laufschuhe 🙂
    Liebe Grüße
    Helge

    • Liebe Helge,

      also bei 30° brauche ich dann auch wieder eine Mütze… als Sonnenschutz! 😆

      Du siehst Vorteile über Vorteile bei der Barfuß-Minimallauferei 😀 Nein, im Ernst, für mich ist das echt saupraktisch die Sandalen mal eben so anklipsen zu können. So können die freien Füße immer dann frei sein, wenn der Untergrund es zuläßt 😀

      Liebe Grüße
      Volker

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