Überreizt

Ein Experiment habe ich heute versucht und zwar erstmalig einen reinen Barfußlauf über große Teile meiner Standardrunde und noch ein Stück weiter bis in die Stadt. Meine bisher gelaufenen Barfußkilometer sind ja gewissermaßen nur eine halbe Wahrheit, habe ich die doch nahezu immer auf recht barfußfreundlichen Untergründen abgerissen. Deshalb wollte ich es heute mal wissen und bin von der Haustür aus los Richtung Bornhorst. Nach einem Kilometer wird da der Asphalt richtig schlecht. Verwittert, zigfach ausgebessert mit Teerflicken an Teerflicken, dazwischen viele Löcher, Risse und sich lösender Split ist da ein Wegstück von ca. einem Kilometer wahrlich kein Barfußgenuß. Umso erstaunter war ich wie ich da heute problemlos drübergelaufen bin. An ein paar kleinen Stellen bin ich zwar etwas über den Bruch getänzelt, ansonsten lief es sich aber unerwartet gut. Auch auf den folgenden paar Hundert Metern, auf denen der Asphalt so grob und rau ist, dass ich auch über Waschbetonplatten hätte joggen können. Danach gab es zur Belohnung dann erst einmal einen guten Kilometer feinen Feldweg bevor es auf die üblichen, recht gut laufbaren Kilometer durch die Bornhorster Wiesen und entlang der Hunte ging. Hier gibt es nur noch einmal ein zweihundert Meter langes Stück in Waschbetonplattenasphaltqualität. Als ich dieses passiert hatte, merkte ich aber, dass sich die Fußsohlen schon etwas mehr gefordert als üblich anfühlten.

Vergessen durfte ich zwischendurch nicht einen WhatsApp-Gruß an die mir bekannten Laufer beim Freundschaftslauf vom Lauftreff Olewig in Trier zu senden, die leider nicht so einen freundlichen Himmel genießen durften 😦11.05.19 01 Danach trabte ich den Hunteweg weiter bis zu seinem Ende am Klärwerk. Ab dort folgt ein frischgepflasterter Fußweg, eigentlich sehr barfußfreundlich, aber meine Fußsohlen waren in der Zwischenzeit so sehr gereizt, dass es keinen Spaß mehr machte. Als das Gefühl auch kurze Zeit später auf einem gut asphaltierten Radweg, der lediglich mit etwas Grünzeug von den Bäumen garniert war, nicht besser wurde, hatte ich mich deshalb nach 14 km entschieden die Pies Sucios anzuziehen. Obwohl die Fußsohlen absolut unversehrt waren, mochten sie einfach nicht mehr barfuß laufen.

Mit Sandalen an den Füßen machten die letzten gut sechs Kilometer durch die Stadt dann aber wieder Spaß und nachdem ich u. a. an der Spielstätte der EWE-Baskets und dem Neubau der Jugendherberge vorbeigelaufen war…

… zog es mich erstmalig laufend durch die ehemalige Donnerschwee-Kaserne, die in den letzten Jahren zu einem Wohnquartier umgebaut worden ist. Im Prinzip ist das fast fertige Ariel ganz nett geworden, es wirkt nur alles etwas leblos. Origniell finde ich, dass auch ehemalige Fahrzeughallen zu Wohngebäuden umgebaut wurden. Was mich hingegen stört ist das Konzept, dass es in dem ganzen Bereich keine öffentlichen Parkplätze gibt. Zu jeder Wohnung gehören zwei Stellplätze, wer die selber braucht und Besuch bekommt hat eben Pech gehabt, oder eben der Besuch, oder eben die Anwohner der Straßen drumherum. Grundsätzlich habe ich ja gar nichts gegen die Beschränkung des Individualverkehr, aber so geht die Sachen an den Realitäten vorbei, vorallem wenn keine (Nahverkehrs-)Alternativen aufgezeigt werden. Mir soll es egal sein, ich wohne da nicht und als Läufer hat man dort seine Ruhe …

… bis ich zu den komplett neubebauten Flächen kam, dort herrschte ein Verkehr wie vor Gesche ihr Bett, wie man hier etwas anzüglich zu bemerken pflegt 😀 Wahrscheinlich weil dort alles rumjuckelt, was auf dem benachbarten Areal keinen Parkplatz findet 😆 Wie gesagt, mir soll es wurscht sein und drum komme ich zu …

… meinem Fazit für diesen Lauf: Das Experiment ist (noch) nicht komplett geglückt. Der Weg ein kompletter Barfußläufer zu werden ist noch ein langer. Mal schauen, ob ich den jemals wirklich zu Ende gehen bzw. laufen werde 🙂

28 Kommentare zu “Überreizt

  1. Lieber Volker,
    Du bist beim barfuß laufen schon sehr weit gekommen und ich denke, dass Du es im richtigen Tempo verfolgst. Die Haut braucht sehr viel länger, um sich abzuhärten, v.a. da Du ja im Alltag auch Schuhe trägst, braucht die Gewöhnung sehr viel länger.
    Ich bin sehr viel weniger als Du barfuß unterwegs, aber selbst der raue und teilweise mit kleinen Steinen gespickte Asphalt in den Weinbergen ist eine gewisse Zeit lang erträglich, nur gröberen Schotter mag ich gar nicht. Wahrscheinlich sind die Fußsohlen individuell sehr unterschiedlich empfindlich. Ich freu mich immer von Deinen Fortschritten zu lesen 😊👣
    Solche Wohngebiete, die aus irgendwelchen Altlasten entstanden sind kenn ich, aber das dann keine öffentlichen Parkplätze angelegt werden ist schon etwas ärgerlich…obwohl ich ja auch kein Freund des Auto gebundenen Individualverkehrs bin…

    Salut

    • Lieber Christian,

      das Ganze braucht wirklich viel Zeit, aber mich treibt da ja auch nichts. Wenn ich bedenke, dass ich vor gut zwei Jahren mal gerade eben nur wenige Hundert Meter über Asphalt joggen konnte, ist das heute schon enorm.

      Allerdings trage ich im Alltag auch so gut wie keine Schuhe mehr. Wenn man sich erst daran gewöhnt hat der Freak zu sein, ist das kaum ein Problem und macht viel Spaß. Aber auch im Alltagsleben ist man in der Regel nicht auf den schlechtesten Untergründen unterwegs.

      Kleine Steine auf Asphalt sind noch böser als rauer Asphalt und die Kombination aus beidem ist das schlimmste 😆 Sicher gibt es Unterschiede in der Empfindlichkeit der Fußsohlen, allerdings ist es auch hier wohl viel eine Kopfsache. Sehen die Augen schlechten Untergrund, sagt sich der Kopf gleich Aua und die Füßen springen dann auf diesen Zug auf. Wie auch immer, Schotter geht gar nicht 🙂

      Die Umwandlung solcher „Altlasten“ kann durchaus eine spannende Sache sein. Aber Oldenburg ist nicht Berlin mit einem hervorragend ausgebauten Nahverkehr. Wo nur alle Nase lang mal ein Bus langjuckelt, kann man nicht so tun als wäre das Auto komplett verzichtbar. Vorallem auch weil Oldenburg in einer ansonsten sehr ländlich strukturierten Region liegt und eben auch keinen Mikrokosmos darstellt.

      Moin Moin
      Volker

  2. Lieber Volker,

    in meinen Augen bist du schon sehr weit gekommen, was das Barfußlaufen angeht. Ob es zu 100% barfuß kommt? Wer weiß? Da du inzwischen eine leicht transportable Notfall-Fußbekleidung hast, die praktisch in jede Laufshirt-Trasche oder an den Gürtel passt, muss das ja nicht sein.

    Zum Thema Konversion: Wie du schreibst, ist das Problem wohl der fehlende Nahverkehr. Was mich wundert ist, dass es dort kein „Quartier-Parkhaus“ oder „-Parkdeck“ am Rand der neu bebauten Fläche oder der „Altlasten“ gibt. Sowas scheint ja immer häufiger zur Lösung zu werden. Man hat halt seine Parkplätze nicht mehr direkt vor der Haustür (zumindest nicht alle), sondern muss auch mal 200, 300, 400 m laufen. Vielleicht empfindet das schon so mancher als Zumutung …?

    Liebe Grüße
    Anne

    • Das siehst Du genau richtig, liebe Anne. Was mich erstaunt ist, wie empfindsam die Fußsohlen nach all der Barfußlauferei noch immer gegenüber schlechteren Untergründen sind. Die transportable Fußnotbekleidung ist da in solchen Momenten wirklich die Rettung. Deshalb alles gut, ob ich nun noch weiter komme oder nicht.

      Es gibt tatsächlich keinerlei extra Parkplätze im Quartier, dabei sieht es nicht einmal autoarm aus, da die zu den Wohnungen gehörenden Stellplätze allesamt direkt vor den Häusern liegen. Es gibt keine Garagen oder Tiefgaragen. Eine Zumutung finde ich diese Vorgehensweise für die Anwohner der angrenzenden Straßen, die dadurch mit mehr (Park-)Verkehr belastet sind.

      Liebe Grüße
      Volker

  3. Lieber Volker,
    auch wenn ich kein WhatsApp habe, vielen Dank für die lieben Grüße! Der Regen hat uns in Trier überhaupt nicht gestört, im Gegenteil, die Stimmung war sehr gut! 😆
    Zu deinem „Unvollendeten“: du bist doch Langstreckenläufer und die haben bekanntlich Geduld! 😉
    Bleib dran und
    LG Manfred

    • Lieber Manfred,

      die WhatsApp-Grüße habe ich eh an Rainer stellvertretend für Euch alle geschickt 😎

      Es scheint Dir in Trier gefallen zu haben, aber alles andere hätte mich auch gewundert 🙂

      Die Geduld habe ich, schließlich bin ich schon die letzten gut zwei Jahre mit relativ viel Geduld angegangen 🙂

      LG Volker

  4. Moin Volker,
    vielleicht haben Deine Füße so etwas wie Fußssohlenmuskelkater, weil es sie doch arg forderte? Wie auch immer, die barfuß zurückgelegte Strecke ist doch aller-beachtlichst! Hättest Du das vor wenigen Jahren für möglich gehalten? Ich würde keine 100 m barfuß hinbekommen. Insofern, alles reine Übungssache, und alles kann, nichts muss.
    Komische Stadtplanung habt ihr da. Das sind ja schweizer Verhältnisse! Da haben wir auch einige Bekannte und Verwandte, wenn man die besuchen will, ist parken Glückssache.
    Aber diese Gesche, was ist denn das für eine…?!
    Liebe Grüße
    Elke

    • Moin Elke,

      ein Muskelkater ist es sicher nicht, ich weiß gar nicht genau wie ich diese Art Überreizung beschreiben kann, überzeizt halt 😀

      Du hast recht, vor wenigen Jahren hätte ich nie im Traum daran gedacht überhaupt barfuß zu laufen, geschweige denn solche Strecken. Von daher mag da noch was kommen, oder auch nicht, warten wir es ab 🙂

      Ja, dass ist in der Tat eine komische Planung, da muß man sich als Interessent schon genau überlegen, ob man da wirklich wohnen ist, zumindestens wenn man ein Mensch mit zahlreichen sozialen Konakten ist 😆

      Die Gesche, tja, was soll ich sagen. Sehr lebenslustig offensichtlich 😆

      Liebe Grüße
      Volker

      • Ich hätte wohl richtigerweise Fußsohlen“muskelkater“ schreiben sollen, war im übertragenen Sinne und ironisch gemeint…

  5. Moin Volker, unsere Füße sind nicht für schrammeligen Asphalt gemacht, sondern für Savanne oder ähnlichen Untergrund. Irgendwo kommen wir dann leicht an unsere Grenzen. Aber trotzdem erstaunlich was die Fußsohlen so mit der Zeit wegstecken, ich erinnere mich wirklich noch gut an meinen ersten längeren Barfußlauf mit dann aufkommenden Schmerzen. Ähnlich dem was du da beschreibst. Steter Tropfen und so … Deine Fortschritte sind ja hervorragend zu sehen, und wer selbst ab und zu barfuß unterwegs ist und damit einen Vergleich hat, zieht ehrfürchtig den Hut 🙂
    Ich finds klasse, mach weiter so, da geht noch einiges!

    • Moin Oliver,

      da hast Du wohl recht, was den schrammeligen Asphalt angeht. Ich frage mich nur wie Barfußläufer es schaffen ganze Marathon zu laufen. Da kann man doch vorher nicht jeden einzelnen Meter in Bezug auf die Asphaltqualität unter die Lupe nehmen. Naja, aber ich muß mich ja auch nicht gleich mit Barfußmarathonläufern messen. Noch nicht … 😛

      Eigentlich war es kein richtiger Schmerz, ich weiß gar nicht, wie man so ein Überreizung genau beschreiben soll. Ist ja aber auch egal, da Du es selber schon erlebt hast, weißt Du was ich meine.

      Danke für Dein Kompliment, ich bin selber gespannt, was da noch gehen wird!

      Liebe Grüße
      Volker

  6. Lieber Volker,
    ein gewagtes Experiment, aber wenigstens hattest Du ja den Pies Sucios zur Sicherheit mit dabei. Ich denke so über jeden Untergrund Barfuß zu laufen ist auch für die Füße eines Barfußläufers nicht ohne – dafür bist Du mit 14 Kilometer ja schon sehr weit gekommen! 😃 Und es muss ja auch nicht komplett Barfuß sein, oder? Die dünnen Sohlen zum Schutz stören ja nicht und mit genauso viel Geduld wie Du bis hierher gekommen bist, schaffst Du es bestimmt eines Tages auch einen Marathon komplett Barfuß zu laufen, wenn Du das als Ziel haben solltest
    Liebe Grüße Anna

    • Liebe Anna,

      ohne die Pies Sucios in der Hinterhand wäre ich das Experiment nicht angegangen 😉 Gut so, wie sich ja gezeigt hat.

      Zugeben, mit einem Barfuß-Marathon als Fernziel liebäugel ich inzwischen schon irgendwie 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

      • Naja, das ist vergleichbar wie mit dem Laufen selber. Einmal damit angefangen und Blut geleckt, träumt man schon irgendwann mal vom Marathon. Beim Barfußlaufen ist das bei mir jetzt ähnlich. Ob es aber wirklich zu diesem Marathon kommt, wage ich heute noch nicht zu prophezeien 🙂

        Liebe Grüße
        Volker

  7. Lieber Volker,

    vielen Dank für die Grüße. Sie waren rechtzeitig im Regen angekommen. 😉 Deine Barfußabenteuer lassen mich etwas sprachlos zurück, da ich selbst keinerlei Vergleich bieten kann. Aber Du wirst den Marathon sicher auch noch wuppen, so gut, wie das bislang gelaufen ist.

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

    • Lieber Rainer,

      ich wußte schon was Ihr für ein Wetter hattet und hatte sogar kurz überlegt, ob mein Gruß aus der Sonne vielleicht etwas gemein war. Aber dafür seid Ihr in bester Gesellschaft und nicht alleine unterwegs gewesen, ausgleichende Gerechtigkeit sozusagen 🙂

      Der Rainer sprachlos? Das ich das noch erleben darf! 😛 😆 Nein, im Ernst, es halt schon etwas ein Spezialthema und die Trierer Weinberge sind sicher auch nicht gerade ein barfußfreundliches Terrain. Aber das Laufen eint, egal ob mit oder ohne Schuhe 🙂

      Der Weg zum Barfußmarathon ist noch ein verdammt langer. Mal schaun, ob er mir nicht zu lang ist. Es soll auf jeden Fall beim Spaß blieben, wenn es mir zu schwierig wird, laß ich es 😎

      Liebe Grüße
      Volker

  8. Lieber Volker,
    Deine Barfußläufe über verschiedensten Untergrund finde ich sehr beeindruckend. Du gibst Dir die Zeit, und das muss auch so sein – ich kenne das von wesentlich kürzeren Experimenten mit der Barfußlauferei. Für mich war das nichts zum Weiterverfolgen in der Konsequenz wie bei Dir, aber jeder Mensch hat andere Prioritäten.
    Es wird ja häufig von Trainingsreizen gesprochen – ich wäre fast mal neugierig, wie sehr Dein Lauf aus diesem Post ein solcher für‘s Barfußlaufen war!
    Viele (und heute lauflose) Grüße aus dem sonnigen Süden
    Talianna

    • Liebe Talianna,

      ein Trainingsreiz war das im wahrsten Sinne des Wortes 😀 Den folgenden Lauf bin ich erst einmal komplett in Sandalen gelaufen um den Fußsohlen etwas Erholung zu gönnen. Zuckerbrot und Peitsche für die Füße quasi 😉

      Jeder geht seinen Weg, dafür bist Du eine ganze Schnelle, von solchen Zeiten für einen Halbmarathon kann ich nur träumen. Deine Durchschnittspace erreiche ich nicht einmal auf einem Kilometer. Glückwunsch an dieser Stelle von mir zur Sub90!

      Viele Grüße aus dem sonnigen Norden (gelaufen wird heute wieder)
      Volker

      • Lieber Volker,

        danke für Deine Glückwünsche!

        Die Vielfalt der Wünsche, Bevorzugungen und Umsetzungen beim Laufen finde ich sehr gut und spannend. Bei mir hat sich das Tempo, das ich derzeit erreicht habe, auch langsam entwickelt – auch die Prioritäten haben sich verschoben.

        Ich bin im Sommer oft gehend barfuß unterwegs – laufend barfuß eher nicht. Da sich dabei die Sohlen nur sehr langsam angepasst haben, ich aber vom Entwickeln des Tempos gelernt habe, dass starke Trainingsreize den bereits Trainierten stark voranbringen, während sie dem Anfänger eine Verletzung einbringen, bin ich gespannt, ob und zuversichtlich, dass diese „Ochsentour“ den nächsten Versuch deutlich besser machen wird – und vielleicht Deine Füße lernen, sich noch schneller und besser vom Gereiztsein zu erholen.

        Viele liebe Grüße
        Talianna

      • Liebe Talianna,

        ich gehe auch davon aus, dass meine diesbezüglich trainierten Füße sich da schneller weiter aufbauen als untrainierte. Ich forciere es aber weiterhin nur in Maßen. Bislang hat meine Geduld sich da ausgezahlt und es gibt auch keinen Grund für Hektik. Und zu guter Letzt ist ein Barfußmarathon auch kein Muß. Aber schön wäre es schon … 😉

        Liebe Grüße
        Volker

  9. Lieber Volker,
    ich kann mir gut vorstellen, dass die Nerven(enden) an den Fußsohlen irgendwann so überreizt sind, dass sie schon auf einen trockenen Grashalm mit lauter Meuterei reagieren. Auch der Rest des Körpers, bzw. einzelne Körperteile reagieren ja auf langanhaltende Belastungen irgendwann mit Überempfindlichkeit.
    Aber trotzdem bin ich immer wieder sehr beeindruckt von deinen Fortschritten (im wahrsten Sinn des Wortes! 😉 ). 😀

    • Liebe Doris,

      Meuterei ist ein guter Ausdruck. Aber Meuterei wird nicht geduldet! Gestern durften meine Füße zur Erholung zwar noch komplett in Sandalen laufen, aber heute geht`s wieder ran an die Fußsohlen 😀

      Ich bin mit meinen Fortschritten auch wahrlich zufrieden, aber gerade diese Lernprozesse bei den Fortschritten lassen mich vor Ehrfurcht erstarren, wenn ich an Barfuß-Marathonläufer denke.

      Apropos Sandalen. Da Du ja an dem Thema interessiert bist und ja kurzzeitig in Trier weiltest, weiß ich nicht ob Du den Vorpost von mir gelesen hast, da geht es um die Trail-Sandale von Pies Sucios.

      Hier einfach nochmal der Link:

      https://deichlaeufer.wordpress.com/2019/05/09/gewappnet/

      Liebe Grüße
      Volker

      • Ja, den Beitrag habe ich gelesen. Wenn ich die Sohlen der Trail-Pies anschaue, wundert es mich schon, dass sie sich nicht steif anfühlt. Wobei meine Lunas auch eher geländegängig sind und trotzdem butterweich! 🙂

  10. Lieber Volker,
    ja so zarte Fußsohlen eines Deichläufers brauchen halt etwas mehr Geduld bei der Umgewöhnung 🙂
    Also ich finde auch, das du unglaublich weit schon bist und wenn deine Füße noch etwas mehr Schutz brauchen als dir lieb ist, dann kann man es ihnen doch gar nicht verdenken. So viele Jahre wurden sie in Watte gepackt das ja kein Steinchen sie stören kann, da solltest du ihnen jetzt auch genügend Zeit zum Umdenken geben 🙂
    Das wird. Mit der Geduld und Ausdauer, die du bei der Umstellung an den tag legst, mache ich mir da gar keine Sorgen.
    Schade das du am Wochenende nicht hier warst. Ach was hättest du doch Spaß im Nordbad gehabt … 😆
    Liebe Grüße
    Helge

    • Liebe Helge,

      meine Fußsohlen sind halt so zart wie der ganze Mann! :mrgreen: 😆

      Ich denke, dass mich Manfred in Sachen Spaß im Nordbad sicher würdig vertreten hat 😛

      Liebe Grüße
      Volker

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s