Trockenheit

Wenn ich in den letzten Wochen von der großen Trockenheit hier im Norden schreibe, steht das immer etwas im Widerspruch zu den Bildern von der sattgrünen Natur, die ich dazu zeige.

Deshalb einfach mal so zu Demonstrationszwecken ein paar Bilder von meinem heutigen Lauf. So sieht es derzeit auf den Äckern aus:

Dabei sah die Welt vor gut zwei Monaten noch ganz anders aus. Kaum vorstellbar, dass ich am 10.03. noch so unterwegs war:

10.03.20 03

Und im Großen und Ganzen soll die Trockenheit auch noch bleiben. Hoffentlich kommt dieses Jahr nicht auch noch der dritte Dürresommer in Folge :-/

20 Kommentare zu “Trockenheit

  1. Trockenheit ist deprimierend, lieber Volker.
    Ich kann mich sehr gut an deine Posts erinnern, die über den ewigen Regen klagten.
    Wenn ich das richtig sehe, bekommt ihr vielleicht nächstes Wochenende etwa Regen?
    Anscheinend sind die Wettervorhersagen etwas ungenauer wegen den mangelnden Flugdaten. Da bleibt also noch etwas Hoffnung auf mehr Regen. Ich wünsche es euch!
    Liebe Grüsse aus Zürich in der Nacht!

    • Ja, unglaublich, liebe Catrina, im Winter hat es wochenlang nur geregnet und nun klage ich über die Trockenheit. Ich habe aber auch immer etwas zu meckern 😝 Aber während ich nur meckere wird es für die Landwirtschaft schon langsam zum Problem.

      Die in den kommenden Tagen zu erwartenden Regenmengen werden da kaum Abhilfe schaffen können, aber vielleicht irrt der Wetterbericht ja tatsächlich und es bleibt trocken 😱 Scherz beiseite, hoffen wir mal, dass da noch etwas von oben kommt.

      Liebe Grüße zurück aus dem spätabendlichen Oldenburg
      Volker

  2. Lieber Volker,

    ich denke, wir müssen uns auf noch viele trockene Sommer einstellen, das scheint eher die Regel zu werden, als die Ausnahme. Mir ist ja der Regen lieber beim Laufen, fürs täglich Radfahren passt die Trockenheit aber sehr gut 🤣

    Ich wünsch Dir viel Regen in der norddeutschen Tiefebene

    Salut

    • Lieber Christian,

      für mich ist es eine Horrorvorstellung, wenn die Sommer künftig alle so werden würden, wie die letzten beiden. Damit meine ich nicht nur den fehlenden Regen sondern vor allem auch die heißen Temperaturen. Extremsommer machen mehr Menschen den Garaus als dieses Virus, aber DAS wird ja erstaunlicher Weise recht locker hingenommen.

      Danke für den Regenwunsch, wenn er hilft, gebe ich Dir bei Gelegenheit einen aus! 😀

      Moin Moin
      Volker

  3. Lieber Volker,
    mal ganz trocken kommentiert: Sch…. ist das mit dem fehlenden Regen. Wir bräuchten wochenlang Nasses von oben, um die letzten Jahre ausgleichen zu können. Tja, aber wir werden es nehmen müssen, wie es kommt.
    Liebe Grüße
    Elke

    • Liebe Elke,

      hier im Norden hat der viele Regen im Winter tatsächlich das Defizit der letzten beiden Sommer ausgeglichen. Das ist noch unser Glück hier oben, sonst wäre das ganze noch schlimmer. Aber ich mag mir nicht auszudenken, was es bedeutet, wenn es dieses Jahr noch so einen Dürresommer gibt 😦

      Liebe Grüße
      Volker

  4. Lieber Volker,
    bei uns war es im Winter viel zu trocken, aber der Februar und März hat für viel Wasser gesorgt. Das Problem: es war nicht genug. Auch wenn es bei uns hier noch sehr gut aussieht (im Wald gibt es es immer noch Schlammstellen), allein der Wasserstand der Mosel zeigt, das wir viel zu wenig Wasser überall haben.
    Und wir haben Mai!
    Ich befürchte ein großes Problem rollt auf uns zu.
    Ich freue mich über jeden Regen 🙂
    Liebe Grüße
    Helge

    • Ja, liebe Helge, da rollt ein großes Problem auf uns zu, von dem die C-Krise so wunderbar ablenkt. Wir können nur hoffen, dass uns dieses Problem nicht überrollt. Aber vielleicht besteht ja ein Fünkchen Hoffnung, dass sich die Menschheit etwas nachhaltiger aus der C-Krise aufmacht.

      Liebe Grüße
      Volker

      • Ich würde es gerne glauben lieber Volker. Aber die meisten Menschen kümmern sich bereits wieder nur um sich. Ich befürchte, uns ist nicht zu helfen. 😦

      • … und das aus Deinem sonst so optimisten Munde, liebe Helge. Ich fürchte ja Du hast recht, aber da es keine Alternative gibt, möchte ich doch noch an das Gute glauben :-/

      • Na das möchte ich doch hoffen, das du an das Gute glaubst.
        Ich ja auch 🙂
        Es ist nur echt manchmal frustrierend. Aber ich glaube ich habe echt nur gerade einen Koller, weil ich Urlaub brauche 😆

  5. Lieber Volker,
    ja es ist wirkich bedrückend, wie sich das Klima entwickelt. Auch hier konnten die Regenmengen der paar nassen Wochen das Defizit nicht ausgleichen und dabei sind wir hier noch sehr viel besser dran, als im Nordosten und Osten Österreichs, wo schon im April Dürre auf den Feldern herrschte. 🙄
    Daher freue ich mich über jeden Regentag (gut, das mache ich sonst auch, aber heuer noch viel bewußter) und versuche das Wassersparen so gut es geht in meinen Alltag zu integrieren.
    Ganz ehrlich, ich finde die klimatischen Entwicklungen weit bedrohlicher, als das C-Dingens. :/

    • Liebe Doris,

      die drohende Klimakatastrophe ist mit der Corona-Krise überhaupt nicht zu vergleichen. Das sage ich jetzt nicht nur, weil mir Corona eh kaum Angst macht. An den Folgen des Klimawandels werden noch unendlich viel mehr Menschen sterben als an diesem gehypten Virus. Und der Klimawandel wird uns bis an unser Ende begleiten. Hier können wir wirklich nur hoffen, dass wir glimpflich davonkommen.

      Hoffen wir, dass der Mensch sich aus der Corona-Krise wenigstens mit einem etwas gesteigerten Klima- und Umweltbewußtsein aufmacht. Immerhin darf die Umwelt zur Zeit ja etwas verschnaufen.

      Liebe Grüße
      Volker

  6. Lieber Volker,
    wir haben hier oben in den Bergen das Glück, dass die Wolken öfters hängen bleiben und sich abladen. Es ist auch in einem trocknen Sommer selten so trocken wie im Unterland. Aber die Trockenheit wird bestimmt (auch bei uns) zum Problem werden… 🙁
    Liebe Grüße Anna

    • Liebe Anna,

      regional wird es immer erhebliche Unterschiede geben, aber insgesamt werden die Extreme immer größer. Entweder regnet es wochenlang oder es herrscht langanhaltende Dürre und wer weiß was noch kommt. Wir können nur hoffen, dass die Menschheit noch die Kurve bekommt, insbesondere um der kommenden Generationen Willen.

      Liebe Grüße
      Volker

  7. Moin Volker,
    hier ist es nicht anders, Staub, verdorrte Wiesen und in der Stadt sind alle jüngeren Bäume mit so neuartigen Bewässerungs-Säcken ausgestattet worden, für einige aber schon zu spät.
    Ist schon erstaunlich, ich kann mich noch gut an Pressemeldungen im Februar erinnern, „der Winter hat genug Regen für etliche Monate gebracht“, davon ist hier jedenfalls nichts mehr zu sehen.
    Der Sommer kommt erst noch und jetzt schon kein Regen in Sicht … bitter.
    Zum Glück blubbert der Rhein hier noch lang und sorgt für reichlich Grün in Ufernähe, aber bis zu den nächsten Savannen-Fotos ist es nicht mehr weit.
    Liebe Grüße, Oliver

    • Moin Oliver,

      noch mag ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass dieser Sommer nicht so brutal wird wie die letzten beiden. In wenigen Wochen sind wir schlauer, ob Savanne oder Dschungel. Vielleicht sollten wir mal einen Run for Rain initiieren 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  8. Lieber Volker,

    tja, genau deswegen hatte ich heute einen kleinen Trinkrucksack auf, obwohl ich nur 20 km gelaufen bin. … und als hätte ich es geahnt, der Hydrant, den ich nach 5,5 km „besucht“ hatte, war abgestellt. 😥 Das hat mich dann gereizt und ich lief noch an 3 Brunnen vorbei, die aber glücklicherweise alle noch Wasser spendeten. (wird bald mal gepostet) … schlimm, schlimm, denn die Klimakatastrophe haben wir viel eher selbst verschuldet! 😳

    Sonntag vor einer Woche und eine weitere Woche davor hatten wir hier mal ein paar verregnete Tage, aber auch das war viel zu wenig! – Heute waren es 25 Grad und Sonne pur … wenn das so weitergeht????

    Bleiben wir guter Dinge und hoffen auf Besserung!

    LG Manfred

    • Lieber Manfred,

      diese Unsicherheit habe ich zum Glück nicht, auf meinen Strecken gibt es keine Brunnen und Hydranten, basta. So habe ich immer Planungssicherheit 😀

      Wenn wir gegen den Klimawandel genauso konsequent agieren würden wie gegen dieses Virus, dann wäre mir um unsere Zukunft nicht bange. Aber auch so mag ich nicht aufhören zu hoffen, es gibt ja zumindestens schon genügend gute Ansätze in die richtige Richtung und vielleicht kommt da ja jetzt endlich mehr Tempo rein.

      Zur Hoffnung gibt es auf jeden Fall keine Alternative.

      LG Volker

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s