Genervt vom genervt sein

Ja, ich gebe es zu, seit mehreren Wochen schon bin recht genervt.

Nein, eigentlich darf ich es nicht sein, schließlich geht es mir gut, gesundheitlich wie wirtschaftlich.

Trotzdem bin ich genervt und komme aktuell nur schwer dagegen an. Dabei nervt es mich, dass ich so genervt bin. Ich schwanke zwischen sich dem Genervtsein einfach hinzugeben und mir dafür selber noch welche auf den Deckel zu hauen.

Das nervt!

Was mich nervt ist natürlich in erster Linie die never ending C-Story. Zwar verschließe ich mich relativ erfolgreich der Nachrichten- und Geschwafellage zu diesem Thema. Aber ansonsten hat man im Alltag nahezu keine Chance nicht permanent daran erinnert zu werden. Nicht einmal beim ordinären Brötchenkaufen oder beim Bezahlen der Tankrechnung. Schilder über Schilder, überall Klebelinien am Boden, jeder Laden übertrumpft den nächsten in seiner vorbildlichen Umsetzung der Abstands- und Hygienregeln. Permanent habe ich das Gefühl mit einem Fehltritt die Volksgesundheit aufs Spiel zu setzen, wenn nicht gar schlimmeres. Und natürlich die dämliche Verpflichtung sich überall einen Lappen vor die Fr…. zu hängen. Mich stresst das! Für mich ist das alles eine Fortsetzung des Lockdowns, weil ich unter diesen Umständen wirklich nur das Allernötigste einkaufe und erledige. Ausnahme: Wir gehen, seit es wieder erlaubt ist, wieder in unser kleines Restaurant um die Ecke, aber auch dort, nackte Tische, um alles fix desinfizieren zu können. Wir desinfizieren uns noch dumm und dämlich und nach Corona sind wir deswegen wahrscheinlich empfänglich für jeden Sch…. für alles mögliche.

Nicht besonders erhellend kommt hinzu, dass meine bessere Hälfte seit einigen Wochen krank ist und mir darüberhinaus eine räumliche Veränderung auf der Arbeit noch zusätzlich auf den Nerven rumtrampelt. Da droht sogar meine Lauflust den Bach runterzugehen, höchst bedenklich!

Dem widerstehe ich aber tapfer und laufe meine gewohnten Umfänge und das obwohl meine linke Ferse aktuell zickt. Das hat sie vor einem Dreivierteljahr schon einmal getan und so erinnerte ich mich heute daran wieder einmal meine FiveFingers anzuziehen und daran links eine Gel-Ferseneinlage zu verwenden. Hat wieder prima geklappt, wenn auch meine, einer vollständigen Umhüllung entwöhnten, Füße gleich wieder mit Blasen auf die engen V-Runs reagiert haben. Zwar hatte ich damit gerechnet und Pflaster eingesteckt, die blieben aber nicht einmal einen Kilometer an ihrem Platz. So bin ich die letzten eineinhalb Kilometer der knapp 11 Kilometer langen Strecke doch wieder barfuß gerannt. Was mich dabei gewundert hat, ist, dass mich diese Umstände gar nicht genervt haben. Deshalb scheint bei mir wohl doch noch nicht Hopfen und Malz verloren zu sein 🙂

Gepimpter Barfußlaufschuh, eigentlich ein Widerspruch in sich. Aber wenn´s hilft 😀

26 Kommentare zu “Genervt vom genervt sein

  1. Lieber Volker,

    diese innere Unzufriedenheit über den eigenen emotionalen Zustand kenne ich. Es ist aber gut, wenn es ein Ventil gibt und Du denn Grund weißt, dann bleibt Dir der innere Konflikt erspart.
    Ich hoffe Jens erholt sich schnell und wer weiß, irgendwann können wir den Gesichtslappen auch wieder in die Schublade räumen.
    Bleib gesund und ungenervt.

    Salut

    • Lieber Christian,

      der innere Konflikt beschränkt sich darauf, gewisse Umstände einfach nicht in stoischer Gelassenheit akzeptieren zu können. So ist mir z. B. ein „Irgendwann“ in Bezug auf diese hirnrissige Maskenpflicht einfach zu wenig.

      Jens muß noch zwei Wochen warten, bis überhaupt eine Behandlung begingt, dass ist auch nicht schön 😦

      Aufs Gesund bleiben hoffe ich und das Ungenervtsein wird „irgendwann“ sicher auch wieder kommen.

      Moin Moin
      Volker

  2. Lieber Volker
    Ich verstehe dich voll und ganz. Es nervt. Die Hobby-Epidemiologen. Die Corona-Hilfssheriffs. Die 10m-Abstandshalter.
    Zum Glück haben wir keine Maskenpflicht – bisher habe ich kein einziges Mal eine tragen müssen. Das würde mir noch den Rest geben.
    Aber gestern gab es das geniale Gegenprogramm: wir trafen uns mit Freunden für einen 27km Lauf im Zürcher Oberland (eine Gruppe von 5 Personen ist erlaubt). Wunderschön – keine Menschen oder Autos, nur grüne Hügel, schöne Wälder und rauschende Bäche. Balsam für die Seele. Ein Stück Normalität. Am Schluss wurden wir noch verregnet, auch das fühlte sich gut an.
    Vielleicht hast du auch wieder mal Gelegenheit, mit Freunden zu laufen? Wenn ja, mach das!
    Und deine neue gelbe Bank auf deiner Strecke muss ein Zeichen dafür sein, dass du dich öfters hinsetzen darfst – genauso vorbildlich entspannt wie auf deinem Bild. Und tief durchatmen.
    Gute Besserung an deine bessere Hälfte!
    Liebe Grüsse aus dem bedeckten Zürich!

    • Guck, liebe Catrina, Ihr in der Schweiz kommt ohne Maskenplficht aus, die Holländer auch. Dafür seid Ihr sicher bald alle des Todes, während wir uns achtzigmillionenfach vorbildlich schützen. Es ist so lachhaft.

      Bei uns ist Sport im Freien zu mehreren nur erlaubt, wenn man wenigstens 2 m Abstand zueinander hält. Glaub ich zumindestens, ab morgen gilt auch schon wieder etwas anderes. In Deutschland kocht ja jedes Bundesland sein eigenes Coronalockerungssüppchen, das ständig neu gewürzt wird.

      Am Donnerstag werde ich erstmalig wieder zum Utkiek fahren und hoffen, dass ein paar Leute da sind, egal welche Vorschrift dann gerade gilt. Auf dem Utkiek haben die Hilfssheriffs eh keine Chance 😉 Toll, dass Du so einen schönen langen Lauf mit Freunden machen konntest!

      So, und nun einatmen, ausatmen, einatmen … 🙂

      Liebe Grüße aus dem ebenfalls bedeckten Oldenburg
      Volker

  3. Lieber Volker,
    ich kann deine innere Unzufriedenheit gut nachvollziehen, weil ich mit dir in punkto Maulkorb ganz einer Meinung bin. :/ Das Gemeine bei dir ist ja, dass gerade der Ärger von so unterschiedlichen Gebieten zusammenkommt und du dadurch dauerhaft belastet bist.
    Ich hoffe, die Läufe bieten dir wenigstens immer wieder Atempausen in denen du entspannen kannst und dass dich die Utkiek-Runde auch ein wenig ablenken wird. 😀
    Kopf hoch!
    Und wenn du reden magst (egal ob mit oder ohne Bild) – jederzeit! 🙂

    • Liebe Doris,

      das Dilemma ist, dass man sich gegen die Maulkorb-Pflicht nicht einmal mehr wehren kann, da die Gerichte diesen Blödsinn auch noch bestätigt haben. Unter dem Deckmantel des Infektionsschutzgesetzes geht halt alles.

      Ja, es summt sich gerade etwas auf, aber es kommen auch wieder andere Tage, es fehlt mir halt gerade nur etwas an Geduld :-/

      Das Laufen wird mich hoffentlich weiterhin im Rahmen seiner Möglichkeiten ablenken und entspannen und ggf. lasse ich mich auch hören und vielleicht sogar sehen, aber ich möchte Dich da nicht überstrapazieren 😉

      Liebe Grüße
      Volker

  4. Lieber Volker,

    was ein Sch… auch gerade, aber toll, dass du dich nicht verbiegst und einfach mal rauslässt, was so belastet! 👿

    Über diesen Bedeckungswahn müssen wir nicht mehr reden. Ein Schutz ist es ja eh nicht und selbst die WHO sieht ja auch eher die Nach-, als die Vorteile!

    Ich vermisse am meisten die Läufe mit anderen, aber momentan wäre ich eh noch nicht fit genug, da diese Truppen recht zügig unterwegs sind. … und die Berge sind im doppelten Sinne so weit weg! 😥

    Haste mal die Urschrei-Methode probiert, um unterwegs Dampf abzulassen?

    Einfach mal beim Laufen am einsamen Ort stehen bleiben und so richtig laut den Frust raus brüllen! Vielleicht hilft es??? – Aber nicht im belebten Umfeld testen, sonst wirste möglicherweise noch eingebuchtet! 😳

    Ich hab einfach mal was ganz anderes gemacht und nem Spleen freien Lauf gelassen. (s. Blog)

    Deinem Jens wünsche ich von Herzen das Allerbeste und dass die Behandlung anschlägt.

    Viel Spaß beim Utkiek … und redet nicht nur über dieses C-Mistvieh, wie Helge es nennt!

    LG Manfred

    P.S.: wir sollten mal wieder telefonieren!

    • Lieber Manfred,

      warum sollte ich nicht so ehrlich sein, dass ich nicht so ein sonniges Gemüt habe und jedes und alles mit stoischer Gelassenheit ertrage. Ich bin so wie ich bin und das andere es besser können, hilft mir auch nicht weiter 😉 Wenn etwas wirklich Sinn macht, wäre ich der Letzte, der sich dagegen sträubt. Aber einem gesamten Volk so einen Blödsinn aufzuerlegen, macht mich wütend und fassungslos. Wenn ich den Stöber mit seiner bescheuerten weißblauen Maske rumrennen sehe, möchte ich ihm am liebsten die Fr…. dahinter polieren. Aber der findet sich wohl wirklich noch toll damit.

      Die Urschrei-Methode dürfte für mich nicht das richtige sein, ich glaube da käme ich mir genauso doof vor wie mit einem unnützen Tuch vorm Gesicht. Dann lieber mal ein Stück etwas schneller rennen und sich auspowern.

      Das Laufen mit anderen wird sicher bald wieder möglich sein, wobei ich nicht weiß, was sich Hessen da einfallen läßt und zumindestens ganz flach ist es bei Dir ja auch nicht 😉

      Danke für die guten Wünsche an Jens und jetzt werde ich gleich mal nachlesen, welchem Spleen Du da freien Lauf gelassen hast 😀

      LG Volker

      P.S.: Sehr gerne!

      • Lieber Volker,

        da muss ich dir doch noch mitteilen, dass du mit deinem Beitragstitel genau den Nerv von Eka getroffen hast. 😛 Sie kann dich also super gut verstehen. Da sie als Fachbereichsleiterin „noch tiefer“ im Geschehen drin ist und so manche „Baustellen“ mehr hat als ich.

        Auch regt sie sich tierisch über diesen Maskenwahn auf. Als Radfahrer, da es zur Schule hoch geht, können wir nicht nachvollziehen, dass man sich hinter so einem Stoffteil auch noch sicherer fühlen kann. … und dann in der frischen Luft auf dem ganzen Grundstück … absolut vernagelt, fast schon verschwörerisch … ! – Bin heute zum Einwohnermeldeamt (neuen Perso beantragen) mit dem Rad gefahren und musste dann 25 Min. lang meine „eklig“ 😉 feuchte Luft in so ein Ding pusten. Das ist doch nicht nur unangenehm, sondern ein Brutkasten für die eigenen Bakterien sondergleichen! 😱 … gesund ist was anderes! 🙊

        Viel Spaß beim Abhängen draußen! 😉

        LG Manfred

      • Lieber Manfred,

        ich weiß gar nicht, ob ich mich darüber freuen darf, noch eine Mitleidensgenossin zu haben. Ich wünschte wir würden das so locker nehmen können wie offensichtlich die meisten. Grüße Eka ganz herzlich von mir.

        Das Thema Maskenpflicht macht mich noch fertig, jetzt schreit die ganze Republik auf, weil Ramelow die in Thüringen wieder abschaffen will. Ich dreh noch durch bei soviel Idiotie. Eben komme ich von meiner Mutter, da sind gerade meine Schwester und mein Schwager aus Bayern zu Besuch, die finden die Mundschutzpflicht auch gut, weil es in Bayern soviele Fälle gibt. Es sind beide studierte Leute, machen die sich eigentlich nicht kundig über Nutzen und Risiken? Aber ich bin des Themas und des Diskutierens darüber müde. Hängen wir uns halt weiter so ein Ding vor den Latz bis, ja bis wir in die Kiste springen.

        LG Volker

  5. Lieber Volker,

    da gibt es doch so einen Spruch…

    „Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

    Ich wünsche dir einfach etwas mehr Gelassenheit in Sachen C-Story ✊

    Ich hoffe Jens hat nichts Ernstes! 2 Wochen auf eine Behandlung warten zu müssen ist natürlich sehr nervenaufreißend 😟

    Ich hoffe sehr, dass dir deine Lauflust nicht ganz verlässt! Bleib gesund und genieße so gut es geht die kleinen Dinge im Leben 🍀

    Liebe Grüße Anna

    • Liebe Anna,

      ich kenne diesen Spruch und finde ihn auch sehr gut. Ich bilde mir sogar ein halbwegs die entsprechende Weisheit zu besitzen, allerdings hapert es mir halt im Moment einfach erheblich an der Gelassenheit.

      Jens muß leider NOCH zwei Wochen warten, ungefähr drei sind schon um und er ist die ganze Zeit krankgeschrieben, dass ist wirklich nicht schön 😦

      Die komplette Lauflust wird mir schon nicht abhanden kommen und bei dem Rest schaue ich mal, was sich machen läßt, ich arbeite daran 😉

      Liebe Grüße
      Volker

  6. Moin Volker,
    au weia, was machen wir denn da mit Dir? Ich bin etwas ratlos, da mich die Situation nur wenig nervt. Es ist wie es eben ist. Und was Mundschutz angeht, so lange sich da die „Experten“ munter widersprechen, erlaube ich mir, auf Nummer sicher zu gehen. Ist ja nur in überschaubaren Bereichen, und draußen, daheim, im Büro ist man ja frei. Restaurants sind wieder offen, ist doch auch was.
    Eine liebe Bekannte pflegte zu sagen „Man kann sich über veles aufregen, ist aber nicht verpflichtet dazu“. Das steckt viel Wahren drin, finde ich.
    Denn ändert genervt sein etwas? Nö. Aber es macht einem selber das Leben schwerer. Und darauf habe ich keine Lust.
    Liebe Grüße, Kopf hoch, mach Dich nicht selber madig
    Liebe Grüße
    Elke

    • Moin Elke,

      wie heißt es so schön? Jeder Jeck ist anders und mich kekst es halt ziemlich an. Und das mich das ankekst geht mir ja selber auf die Nerven. Ich kann mich halt schwer damit abfinden, wenn man uns etwas auferlegt, was zum einen nicht nur wenig Sinn macht, sondern sogar Nachteile mitsichbringen kann und angesichts der Infektionslage noch völlig vertrieben ist und man generell überhaupt keine Chance hat sich dem Thema zu entziehen.

      Aber vielleicht krieg ich die Kurve noch, ich würde es mir ja selber wünschen.

      Liebe Grüße
      Volker

  7. Moin Volker,
    da denk ich immer, der Volker, dieses stoische Nordlicht, den kann nix aus der Ruhe bringen. Weit gefehlt. Ein wenig Dampf im heimischen Blog abzulassen hilft hoffentlich. Aber laß dich nicht zu sehr frusten, das ist bloß Energieverschwendung und verändert ja nicht besonders viel.
    Fivefingers mit Gel-Einlage lassen mich etwas schmunzeln, aber wenn’s hilft, alles gut.
    Verlier den Humor nicht und gute Besserung für Jens!
    Liebe Grüße, Oliver

    • Tja, so kann man sich täuschen, lieber Oliver 😉 Ich bin mir der Energieverschwendung durchaus bewußt, kann aber zur Zeit einfach nicht aus meiner Haut.

      Ehrlich gesagt hat es mit der Gel-Einlage in den FiveFingers nicht wirklich viel geholfen. Ich denke ein paar Tage Pause sind vielleicht doch das Beste. Auch das noch! 😛

      Die gute Besserung gebe ich weiter und in Sachen Humor gebe ich mir Mühe 😉
      Liebe Grüße
      Volker

  8. Lieber Volker,
    da schaue ich hier rein, weil ich mir denke was wenn nicht jetzt habe ich endlich mal wieder die Muße mich den Blogs zu widmen und COVID deprimiert so (USA finde ich da nochmal eine Nummer härter kann aber auch an der Perspektive liegen), da muss ich sehen, dass es auch dich nervt. Ich hoffe du findest bald dein seelisches Gleichgewicht und dem Lebensgefährten wird geholfen!
    Ansonsten erfreue ich mich aber an den Blogposts, du läufst unglaublich Monatskilometer, barfuss läuft es meist richtig gut, Schafe und Kühe und flaches Land – das alles erfreut mein Herz. Neo-Frischluftfanatiker sind wirklich störend, aber ich habe mir schon viel Gelassenheit erarbeited in den letzten Wochen.
    Alles Gute!

    • Liebe Roni,

      schön Dich zu sehen! Wie oft habe ich in den letzten Monaten an Dich gedacht und wollte Dich immer einmal anmailen, wie es Dir geht. Dazu gekommen ist es nie. Asche auf mein Haupt 😦

      Ich hoffe es geht Dir gut und Du bist gesund. Die Informationen zur Corona-Situation in den USA sind hier recht dürftig. Außer von den Umständen in New York und den hohen Fallzahlen bekommt man hier kaum konkrete Informationen. Von den geistigen Ergüssen eines gewissen Donald T. einmal abgesehen.

      Ja, es nervt mich, in welcher Form habe ich oben ja beschrieben und ich könnte noch viele weitere Details nennen, aber inzwischen kann ich mich bei dem Thema selber kaum noch ausstehen, also lassen wir das. Umso mehr freut es mich, dass ich Dir mit meinem Blog Dein Herz erfreuen kann. Von der Aua-Ferse gerade einmal abgesehen bin ich zur Zeit wirklich super zufrieden mit meiner Lauferei, da haben mich die Neo-Frischluftfanatiker auch nicht ernsthaft gestört, was blieb den Armen auch anderes übrig? Aber jetzt sind sie schon wieder so gut wie alle verschwunden und zumindestens auf meinen Laufstrecken herrscht weitestgehend wieder Normalzustand.

      Wie ich sehe, gibt es bei Dir auch neues zu lesen, da werde ich mich jetzt erst einmal drüberhermachen! 😀

      Ganz liebe Grüße übern Teich
      Volker

  9. Lieber Volker,
    da fühl ich mich ja geehrt, dass du an mich gedacht hast! So die Neo-Frischluftfanatiker sind weg. Bei mir sind sie noch da, wenn auch etwas weniger zahlreich. Hat vielleicht auch mit dem Wetter zu tun.
    Die Ergüsse unseres Präsidenten und seiner Komplizen stressen mich und die Tatsache, dass es so viel Verschwörungsgläubige gibt a la 5G towers, China und Bill Gates. Aber lassen wir das in der Tat. Mir geht’s gut und ich habe keine Existenzsorgen.
    Liebe Grüße!

    • Ja, Mensch, Roni, wir kennen uns ja nicht nur vom Bloggen, sondern auch persönlich vom Berlin-Marathon-Wochenende, da dachte ich schon immer mal wieder an Dich und hoffte die ganze Zeit, dass Dein Verschwinden von der Blogbühne keine ernsten Hintergründe hatte.

      Es hilft nichts, wir müssen versuchen uns darauf zu reduzieren, dass es uns gut geht und das wir keine Existenzsorgen haben. Zum einen ist das mehr als viele andere haben, zum anderen würden wir sonst noch irgendwann durchdrehen 😦

      Liebe Grüße
      Volker

  10. Hopfen und Malz zu verlieren, fände ich auch einen ungeschickten Weg. Einfach trinken das Zeug!

    Deine Nerven haben sich hoffentlich inzwischen erholt, die Sägen an den Nervenenden sind vielleicht schon etwas leiser geworden und Lösungen (ohne aggresive Desinfektionsschleuderei an allen Ecken) für die diversen Baustellen in nun greifbarere Nähen gerückt!

    Wir gehören doch beide glücklicherweise zu denjenigen ohne konkrete Existenznöte, was die Stabilität der Nervenenden dann wieder fördern sollte.

    • Noch mehr davon trinken, liebe Lizzy? Dann werde ich ja zum Alloholicker 😛

      Was die fehlenden Existenznöte angeht, siehe die Antwort auf Frage zwei, die mir keiner gestellt hat. Nicht jedes Handeln und auch nicht jedes Genervt sein ist rational zu begründen :-/

      Liebe Grüße
      Volker

      • Da gibt dir eine, die mit chronischen Stimmungsumschwüngen der oft auch heftigeren Art „gesegnet“ ist, sofort Recht!

        Aber manchmal klappt es durchaus, den Nervenrissen via Ratio etwas Balsam zu verschaffen. Indem der Fokus umgelenkt wird. Aber meistens spricht auch nichts oder nicht viel dagegen, die dunkleren Stimmungsvarianten gründlich auszukosten. Außer die Nerven der Mitmenschen 😉

      • Wirklich dunkle Stimmungsvarianten sind bei mir recht selten. Vielleicht fehlt mir auch deswegen gerade der Ausstieg etwas schwer? Immerhin gibt es bei mir inzwischen schon wieder Schwankungen zwischen balsamierender Ratio und dem Auskosten der dunklen Variante. Immerhin. Und was die Nerven der Mitmenschen angeht, behaupte ich einmal, dass die mir in der Masse mehr auf meinen Nerven rumtrampeln als ich auf deren 😛

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