Notbremse

Dem ein oder anderen dürfte es vielleicht schon aufgefallen sein. Mir geht es zur Zeit nicht sonderlich gut und ich spüre, dass ich psychisch abgleite. Dabei beschäftigen mich mehrere Baustellen und ich bin inzwischen wohl auch ein ganz eigenes Opfer von Corona geworden. Dieser ganze Wahnsinn macht mich krank, wie aus dem Vorpost unschwer zu erkennen ist.

Dieser Vorpost ist auch ein Warnsignal für mich meinen Blog hier nicht zu versemmeln und statt Lauf- und Lebensfreude nur noch Frustration und Ohnmacht zum Ausdruck zu bringen.

Deshalb werde ich mich jetzt hier eine Zeit lang zurückziehen, bis ich mich wieder etwas gesammelt und stabilisiert habe, um Euch dann wieder auf gewohnte Weise mit Berichten und Bildern vom platten Land und baren Füßen auf den Keks gehen zu können 🙂

Haltet die Ohren steif und bleibt gesund.

28 Kommentare zu “Notbremse

  1. Lieber Volker

    Ich gönne dir diese Auszeit und wünsche dir von ganzem Herzen, dass du dich ausruhen und entspannen kannst.

    Die Zeiten sind nicht einfach.

    Ich freue mich darauf, wenn du zurück bist und uns deine Oldenburger Bilder wieder zeigst!

    Bis dahin alles, alles Gute und dass du hoffentlich auch wieder laufen kannst!

    Liebe Grüsse aus dem kühlen Zürich!

    • Liebe Catrina,

      danke für Deine guten Wünsche.

      Auch wenn ich mich selber erst einmal zurückhalte, auf andere Blogs werde ich schon schauen, Von daher freue ich mich auf Dienstag 😉

      Liebe Grüße aus dem sonnigen und drückend schwülen Oldenburg
      Volker

  2. Lieber Volker,
    manchmal tut so eine Notbremse gut. Ich glaube übrigens nicht, das du „psychisch abgleitest“, weil ich glaube, Menschen die das tun, merken es selbst nicht. Du merkst einfach, das dich dieser ganze Wahnsinn zu viel beeinflusst. Und das ist auch nachvollziehbar.
    Also, abschalten, sammeln, wieder aufs wesentliche konzentrieren 🙂
    Du machst das schon, ich freue mich, wenn ich wieder von dir lesen kann und wenn ich diese Bilder von dieser endlosen flachen Weite sehen kann 🙂
    Halt die Ohren steif und lass dich nicht verunsichern!
    Und pass gut auf dich auf!
    Liebe Grüße
    Helge

    • Liebe Helge,

      doch doch, ich kann schon merken, dass ich psychisch abgleite, es gibt da eindeutige Indizien und Parallelen zu einer Zeit, wo es mir schon einmal schlecht ging.

      Ich lasse mich auch nicht verunsichern, sondern mein aktives und umfassendes Informieren und Bewerten hat mich in die Lage gebracht. Ich stelle nämlich in Abrede, dass sich viele Poliker überhaupt die Mühe machen und sich den Sachverstand einholen, um zwischen wirksamen und aktionistischen Maßnahmen zu unterscheiden. Mit effekten Gesundheitsschutz haben so einige nämlich nichts mehr zu tun (Maskenpflicht, Schwimmverbot in Badeseen, gesperrte Duschen und Umkleiden in Sport- und Campingeinrichtungen usw usf.) Und weil ich um den Unsinn weiß, aber es doch so machen MUSS, werde ich, und andere Menschen eben auch, auf andere Weise krank.

      Aber Unkraut vergeht, das gönne ich solchen Flachpfeifen wie Söder und Co. nämlich nicht.

      Liebe Grüße
      Volker

  3. Lieber Volker,
    die Notbremse zu ziehen, ist in solchen Situationen eine super Möglichkeit, sich nicht noch mehr zu zerfransen. Hab ich ja im März gemacht und das hab ich damals auch gebraucht.

    Lass dich drucken! 🙂

    • Liebe Doris,

      ich hoffe nur bzw. habe ich auch den Eindruck , dass Du im März nicht ganz so hart aufgeschlagen bist. Ich hätte nicht gedacht, dass ich Dir zu Eurer Regierung noch einmal gratulieren kann. Der Herr Kurz ist ja im Unterschied zu Söder und Konsorten mit Umsichtigkeit und Sachverstand ja gradezu gesegnet.

      Danke für den Drücker und liebe Grüße
      Volker

  4. Das abschalten und mich von einigem abschotten musste ich nun auch machen – gleichzeitig muss ich gerade meine Online Selbständigkeit aufbauen, daher muss ich gerade einen Unterschied zwischen Beruflichem und privatem machen – aber das Laufen ohne Druck ist mein Seelenbalsam, aber das habe ich dann nun 3 Wochen dadurch so übertrieben, dass der Oberschenkel/Hüfte nun ein wenig überlastet, also pausieren und innehalten und ich freu mich wieder auf Bilder von meiner alten Heimat lieben Gruß Gaby

    • Hallo Gaby, herzlich willkommen als Kommentatorin auf meinem Blog.

      Ich mag gar nicht daran denken, wie es mir in einer Situation wie Dir gehen würde. Selbstständigkeit aufbauen, drei Kinder haben, den Corona-Wahn überstehen. Ich glaube, dann wäre ich schon gänzlich im Eimer.

      Ja, mir ging es genauso, ich bin in den letzten Wochen für meine Verhältnisse sehr viel gelaufen und nun kommt Ferse, zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Drücken wir uns die Daumen, dass es nicht mehr so lange dauert.

      Du kommst ursprünglich aus Oldenburg oder umzu?

      Liebe Grüße
      Volker

  5. Lieber Volker,
    es tut mir sehr leid zu lesen, dass das was ich schon länger vermutet habe stimmt. Dir geht es nicht gut… 😟 Ich verstehe dich gut und ich drücke dir die Daumen, dass die Notbremse hilft und du bald wieder etwas Gleichgewicht in deinem Leben finden kannst.
    Ich wünsche ich könnte dir in irgendeine Weise helfen, ich schicke dir auf jeden Fall so viel positive Energie wie ich nur kann nach oben! Und ich drücke dir die Daumen, dass es bald wieder mit dem Laufen klappt, denn auch das ist gerade für uns natürlich ein sehr gutes Ventil um Frust abzubauen ✊ ✊
    Haltet die Ohren steif und bleibt gesund!! Und ich freue mich jetzt schon darauf, wenn du wieder vom platten Land und baren Füßen schreiben kannst!! 🤗
    Fühl dich umarmt! Ganz liebe Grüße nach oben,
    Anna

    • Danke für Deinen lieben Worte, Anna, aber haushalte mit Deinen Energien, die benötigst Du in Deinem quirligen und anspruchsvollen Leben selber. Ich krieg mich schon wieder hin 😉

      Bis dahin halte ich mich etwas zurück und hoffe bald wieder laufen zu können.

      Paß auf Dich und Deine Familie auf.

      Danke für die Umarmung, die ich mit Nachdruck erwidere 🙂

      Ganz liebe Grüße von oben nach unten
      Volker

  6. Moinsen,
    hm, mein Kommentar beim Vorpost ist weg… Dann wiederhol ich den auch nicht nochmal und konzentriere mich lieber hier. Ich kanns verstehen, wenn Du eine Auszeit nimmst. Mach, was Dir momentan gut tut. Nimm den Kram, den Du nicht ändern kannst nicht schwerer als es muss. Und nutz das was Du ändern kannst, zu Deinen Gunsten.
    Und zwischendurch mal ein leckeres OL-Tröpfchen 😉
    Ich freue mich, auf dem einen oder anderen Wege wieder mal von Dir zu hören!
    Pass auf Dich auf, gaaaanz herzliche Grüße
    Elke

    • Moin Elke,

      ich habe Deinen Kommentar bei den fehlenden Tassen im Schrank mal aus dem Spam gefischt und beantwortet 😉

      Was den nicht zu ändernden Kram angeht: Hoffentlich kommt kein Experte auf die Idee unseren Politikern einzuflüstern, dass Häschen hüpf im öffentlichen Raum gegen Corona hilft. Ich wäre dann mal gespannt, wie es dann mit der hingebungsvollen Ausführungstreue der lieben Mitmenschen bestellt wäre.

      Das ein oder andere Likörchen und OL-Bierchen wird mir sicher etwas Linderung verschaffen, zusammen mit den Pilleken, die ich seit gestern nehmen darf.

      Wir hören und lesen uns, auf dem ein oder anderen Kanal, ich freue mich 🙂

      Danke Dir und gaaaaanz liebe Grüße zurück ins Rheinland
      Volker

  7. Lieber Volker,

    es macht das Herz etwas schwer, soviel Verzweiflung, Wut und Mutlosigkeit bei dir zu lesen und deshalb erhoffe und erwünsche ich für dich und alle deine Lieben baldmöglichst aufhellende Umstände und Stimmungen auf allen erdenklichen Ebenen!

    Hilflos-herzliche Grüße aus dem Süden
    Lizzy

    • Liebe Lizzy,

      ach mach Dir um mich Dein Herz nicht schwer. Jeder hat sein eigenes Päckerl zu tragen. Auch kann ich Dir zumindestens in Sachen Mutlosigkeit widersprechen. Es fehlt mir nicht an Mut, sondern nur an Ideen, sich dem Irrsinn entgegenzustellen.

      Alles weitere habe ich Dir auf dem anderen Kanal schon mitgeteilt. Ich danke Dir noch einmal für die dortige Kontaktaufnahme!

      Etwas beruhigend- herzliche Grüße zurück aus dem Norden
      Volker

  8. Lieber Deichläufer
    Seit einigen Monaten verfolge ich voller Respekt Dein läuferisches Tun und Deinen Blog. Ich selbst krieche mit Schuhen an den Füßen und deutlich langsameren Schritten durch Deutschlands Süden.
    Nun „muss“ ich auch noch Respekt für Deinen Mut und Reflektion entwickeln, denn das muss es bei Dir In hohem Maß für einen solchen Schritt geben.
    Unbekannterweise alles Gute für diese Phase!

    • Hallo liebe(r) Zini,

      herzlichen willkommen als Kommentator(in) (ich habe aber das Gefühl, Du bist ein Mädel, stimmts?) auf meinem Blog.

      Was Deinen zweiten Satz angeht, es kommt weder auf Tempo noch auf die Schuh- oder Nichtschuhwahl beim Laufen an. Was zählt ist das Laufen mit regelmäßiger Freude und Spaß daran zu betreiben! Da wünsche ich Dir, dass Du einfach mit Leidenschaft dabei bist.

      Was Deinen Respekt angeht: Niemand hat ein Problem damit zu erzählen, dass er sich beim Laufen oder im Alltag verletzt hat, dass er es mit den Bandscheiben hat oder ob sich jemand eine Grippe eingefangen hat. Es ist in unserer Leistungsgesellschaft aber immer noch nicht akzeptiert, wenn jemand sich erklärt, dass ihn dies oder jenes psychisch belastet oder krank macht. Obwohl es inzwischen schon nahezu ein Massenphänomen ist. Ich möchte mich dem nicht beugen. Ich bin wie ich bin, die einen kennen mich, die anderen können micht (Ich liebe diesen Spruch) Das ich psychisch vieleicht leichter einknicke ist nun einmal so. Ich möchte das nicht immer und überall herauskehren, dazu besteht auch überhaupt kein Anlaß, aber wenn es nun einmal, wie jetzt, ist es eben wie es ist, will ich mich damit auch nicht verstecken.

      Ich danke Dir und hoffe vielleicht einmal öfters von Dir zu lesen.

      Liebe Grüße in den Süden
      Volker

  9. Moin Volker, eine Weile „off“ gehen kann nicht schaden. Sammel Dich, lauf schöne Runden und ignorier den ganzen Quatsch mit dem wir tagtägich vollgeballert werden.
    Liebe Grüße, Oliver

    • Moin Oliver,

      gelaufen wird, sobald die Ferse es wieder zuläßt. Mich wieder zu sammeln und zu stabiliersen gelingt mir hoffentlich auch unter dem Aspekt, dass sich im Alltag vielerlei Quatsch leider eben nicht ignorien läßt. Ich hoffe sehr, dass dieser Spagat klappt.

      Liebe Grüße
      Volker

  10. Lieber Volker,

    schließe mich Oliver an! … und freue mich, wenn du wieder da bist!

    Den Rest, also meine Gedanken, kennst du ja! 😉

    Also, erhol dich, soweit es geht, von dem allseits verbreiteten Schwachsinn!

    LG Manfred

    • Lieber Manfred,

      ich komme in Bezug auf Olivers Kommentar ja leider nicht ganz ohne Einschränkungen aus, da es ja leider weniger um den verbreiteten als um den angeordneten Schwachsinn geht.

      Aber diese Gedanken von mir kennst Du ja auch. Danke Dir!

      LG Volker

  11. Lieber Volker,
    ich schicke dir mal ganz Liebe Grüße und so viel positive Energie wie ich finden kann! Ich hoffe es geht dir bald besser!

    • Liebe Roni,

      auch Dir herzlichen Dank, aber haushalte auch Du bitte mit Deinen positiven Energien, Du hast es auch nicht leicht in Trump-Land. Ich mukkel mich schon wieder raus!

      Liebe Grüße
      Volker

  12. Lieber Volker,
    ich wünsche dir die nötige „Ge·las·sen·heit“ um diese verrückte Zeit zu überstehen.
    Mir hilft es sehr, wenn ich mir vergegenwärtige wieviel Glück ich im Unglück habe.
    Da ist so eine alberne Maske einfach nur ein Accessoir das man halt aktuell zu tragen hat.
    Sei lieb gegrüsst und umarmt.
    Heimo

    • Lieber Heimo,

      an dieser Gelassenheit versuche ich zu arbeiten, augenblicklich unterstützt von Medikamenten. Dabei bin ich mir bewußt, dass auch ich persönlich, wie ein Großteil der Menschen in unserem priviligierten Land, sehr viel Glück im Unglück gehabt habe. Trotzdem quäle ich mich sehr damit, das vernünftige Sachpolitik zwischenzeitlich in vielen Fällen durch Aktionismus abgelöst wurde. Ich kann da (noch) nich aus meiner Haut.

      Ich danke herzlich für die Umarmung!

      Liebe Grüße
      Volker

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