Weniger laufen, mehr essen

Heute morgen schickte sich bei meinem Blick auf die Waage das sechste Kilo an zu verschwinden. Sechs Kilo habe ich somit in den letzten Wochen und Monaten aufgrund meiner psychischen Belastung schon verloren. Dabei esse ich normal und auch mit Appetit. Selbst nahrhaftes Bier schafft es, im Gegensatz zu bei manch anderen, …

… nicht meinen Körper ausreichend Kalorien zuzuführen. Dabei trinke ich bestimmt schon vier, fünf Bier … in der Woche. Somit verdünnisiert sich mein einziges Speckröllchen auf Bauchnabelhöhe zusehens. Wie schön, ich sollte Corona dankbar sein. Mein Hausarzt rät mir deshalb ich solle weniger laufen und mehr essen. Der Traum eines jeden Couchpotato, er soll mir jetzt die Rettung bringen. Dabei bin ich gerade wieder in meinem normalen Laufrhythmus drin und toure so meine gut 50 km die Woche. Das werde ich mir auch nicht nehmen lassen.

Was mich also das Gewicht genau kostet, weiß ich nicht wirklich. Mein Ruhepuls (seine Sieben-Tage-Inzidenz liegt zwischen 35 und 41) spricht ja eigentlich nicht für einen hohen Streßlevel. Allerdings sprechen permanenter Druck auf Kopf und Ohren und ein gestörtes Schlafverhalten eine andere Sprache. Ich schlafe mit belastenden Gedanken ein, wenn ich wach werde, weil ich auf die Toilette muß, sind sie bei mir und beim Aufstehen sowieso gleich wieder. Ich habe irgendwann einmal irgendwo gelesen, dass das Gehirn den Energieverbrauch einer 25 Watt-Glühbirne hat. Zehrt also mein Hirn den Körper langsam aus? Keine Ahnung 😦

Ich sehe mich mit meiner Depression inzwischen, in Gesellschaft von vielen tausend anderen Betroffenen auch, als Kollateralschaden dieses ganzes Corona-Aktionismus unserer Politik. Von den ganzen Wirtschaftszweigen, die in die Grütze gefahren werden, und den daran hängenden Schicksalen ganz zu schweigen. Dafür sitzen heute wieder unsere Health-Angels (Mutti und die 16 Zwerge) zusammen um den Lockdown zu verlängern und uns mit weiteren idiotischen Maßnahmen (die Maskenpflicht fehlte bislang ja auch noch auf Parkplätzen und vor Geschäftseingängen, wo wir uns ja bislang in Massen infiziert haben) in den Wahnsinn zu treiben. Diese gütige Fürsorge unserer Landesväter und -mütter, die uns von ihnen mit besorgten Minen und mahnenden und warnenden Worten vorgetragen wird, macht mich so aggro, dass ich oder sie froh sein können, dass ich ihnen nicht persönlich begegne.

Gestern kondoliert der Landrat vom Kreis Vechta via Zeitung den Angehörigen eines im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorbenen 92-jährigen, während ein gleichaltriger Nichtinfizierter oder Abertausende zum Teil erheblich jüngere, an Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt oder sonst etwas versterbende Menschen ohne die salbungsvollen Worte der Politikprominenz den Löffel abgeben dürfen. In welch verlogene Doppelmoral verkommt unser Land durch diese Coronahysterie? Wenn Menschen durch Krankenhauskeime sterben (deren Resistenzen durch den massenhaften Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung immer größer werden) oder durch den Einsatz von Glyphosat oder sonstigen Chemiedreck (deren Verlängerung der Erlaubnis zum Einsatz unsere Politiker freimütig abnicken) an Krebs verrecken, interessiert das unsere Politikgutmenschen einen Scheißdreck. Um den Klimawandel, kann man sich in dieser „größten Krise nach dem Krieg“ natürlich auch erstmal nicht weiter richtig kümmern. Gegen dessen Folgen für unser aller Leben ist Corona ein absolutes Nichts, nicht einmal ein Fliegenschiß an der Wand!

Da kann ich gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen könnte (was meinem Gewicht wiederum noch abträglicher wäre) und schon gar nicht so viel rennen, wie ich müßte um diese Wut und Verzweifelung aus mir herauszubekommen. Und das Volk befürwortet den ganzen Mist, geifert teilweise sogar nach noch schärferen Maßnahmen und kauft Klopapier bis zum Abwinken, bei soviel zum Himmel schreiender Dummheit kann man wirklich nur noch den Verstand verlieren.

Nach diesem Winter werden wir unser Land nicht wiedererkennen. Zwar werden von den 83 Millionen Menschen in unserem Land dann noch immer 83 Millionen übrig sein, diese sind dann aber zutiefst gespalten. Ganz abgesehen von den zu befürchtenden verheerden Auswirkungen auf Gastronomie, Hotelerie, Veranstaltungswesen, Einzelhandel, Schulen, Kultur und vielen Bereichen, nicht zuletzt unserer Staatsfinanzen, mehr. Aber Hauptsache das Gesundheitswesen (dessen (personellen) Zustand übrigens auch die Politik zu verantworten hat) und auch das allerletzte Menschenleben sind schlank durch diese Krise gekommen. Ihr mögt jetzt diesen Blog von dem durchgeknallten Deichläufer von Eurer Linkliste löschen, aber das mußte jetzt einmal raus.

Zur Versöhnung gibt es allerdings noch ein paar Impressionen von meinem gestrigen Lauf, der war nämlich wunderschön 🙂

23 Kommentare zu “Weniger laufen, mehr essen

  1. Lieber Volker
    Health Angels! Den habe ich noch nie gehört, der ist super!

    Ich hoffe, dass die Pandemie bald aufhört, sonst löst du dich noch in ein Nichts auf. Sechs Kilo sind ganz schön viel! Pass auf dich auf! Vielleicht muss Elke einige Christstollen bei euch vorbeibringen, damit du wieder ein paar Kilos ansetzt.
    Und ich bin mit dir einig, auf keinen Fall solltest du aufhören zu Laufen. Ich nehme an, dass dein Arzt kein Läufer ist, sonst würde er verstehen, dass das Laufen für deine psychische Gesundheit sehr wichtig ist. Ich sage immer das Laufen ist meine Therapie. 😊

    Es dauert noch ein bisschen, bis alles etwas besser wird. Ich sehe es wie ein Marathon – es ist nervig und kräftezehrend. Man denkt, es wird NIE enden. Aber es geht vorbei. Lasse hier ruhig deinen Gedanken freien Lauf, für das sind wir ja hier.

    Liebe Grüsse aus dem abendlichen Cape Town und geniesse dein Bier heute Abend! 😊

    • Liebe Catrina,

      auf die Health Angels bin ich selber gekommen. Zumindestens habe ich es noch nirgends anderswo gehört oder gesehen. Deine Worte bezüglich des Endes der Pandemie in Gottes Gehörgang, augenblicklich kann ich mir das noch nicht vorstellen, hoffe aber inständig auf das Frühjahr, dass dann mit einer gewissen Massenimmunität und dem Impfen unsere Politker wieder abkommen von ihrem Aktionsmus und Regelungswahn.

      Leider würde mir Elkes Christstollen nicht sehr helfen, da ich kein großer Freund von Christstollen bin, aber es gibt ja genügend andere leckere Sachen 🙂

      Das Laufen ist in der Tat meine Therapie, dass einzige was die Laufdosis beschränkt ist die Sorge vor Verletzungen. Deswegen laufe ich auch nicht mehr als die gut 50 km die Woche, aber eben auch nicht weniger.

      Danke für Dein Verständnis bezüglich meines Ausflippens hier.

      Liebe Grüße zurück aus dem abendlichen, angenehm kühlen Oldenburg. Prost! 😉
      Volker

  2. Da hab‘ ich ja Glück, dass du bei mir auf keiner Verlaufsliste stehst sondern ich dich immer ganz bewusst aufrufe, um nach Neuem zu gucken bzw. dem auf Neuigkeiten hinweisenden Blogroll bei anderen zu dir folge – so muss ich dich nicht löschen ;-D

    Nein im Ernst: dass ich inhaltlich absolut und ganz und gar bei dir bin, weißt du vermutlich längst und ich gestehe: manchmal graust es mich auch bzgl. aller Unlogiken und Absonderlichkeiten sowie der vielen Aspekte, die dem ganzen Spuk hinterherwehen und Gesellschaften, Staatsordnungen, ja vielleicht sogar die Menschheit im Gefüge teils langsam, teils rapide verändern werden. Auch ich sehe das alles anrollen … aber im Gegensatz zu dir mit einem schon auch fassungslosen aber letztlich ergebenen: et kütt, wie et kütt.

    Wo die halbe bis 8/10tel Welt mitspielt – aus welchen Motiven und Manipulationsfolgen heraus auch immer – da stelle ich olle Lizzy mich nicht mit Vehemenz und Aktionismus dagegen oder werde da protestlerisch aktiv (zumal mir die Gruppen, die das Wort bei den Gegenbewegungen führen, mindestens genauso suspekt sind). Bin mir nichtmal sicher, ob nicht ich die Geisterfahrerin bin.

    Wenn ich sage bzw. dich frage, ob du schon versucht hast, aktiv deine Einstellung zu ändern, dann meine ich nicht, du solltest dein Hirn umdrehen und die Logik über Bord werfen sondern deiner eigenen Gesundheit zuliebe vielleicht auch mal Entspannungstechniken genauso konsequent betreiben wie das Laufen z. B.

    Und bzgl des Gewichts: jeden Tag eine Großpackung Studentenfutter nebenher knabbern müsste es doch richten?

    Wie dem auch sei: ich wünsche dir viele Portionen Gelassenheit, das Finden des Weges zum inneren Frieden ganz egal, wie turbulent die Außenwelt gerade rumspinnt.

    In diesem Sinne: Namaste, lieber Volker.

    • Welch Freude, dass Du mich nicht löschen mußt, liebe Lizzy 😉

      Solche Äußerungen wie ich olle Lizzy, ich kleines Licht usw. höre ich in letzter Zeit immer öfters und finde sie im besonderen Maße erschreckend, zeugen sie doch von einer offenbar schon recht verbreiteten Resignation. Eine Resignation wohl auch genährt von dem unsäglichen Gegenprotesten, wo sich fundiert-kritische Gruppen nicht abgrenzen gegen Populisten und Leugner. Das spielt natürlich den Regierenden in die Hände.

      Es ist tatsächlich so, dass ich nach wie vor, trotz aller Bemühungen von meinem Therapeuten und mir selber, nicht in der Lage bin, das Geschehen mit einer gewissen Distanz und einer gewissen Differenziertheit zu sehen. Dazu sind für mich die in mein eigenes Leben eingreifenden Einschränkungen und Einschnitte in die persönliche Freiheit auch einfach zu groß. Auch kann ich es, wie aus dem Post ersichtlich, einfach nicht lassen über den eigenen Tellerrand zu schauen und wahrzunehmen, wie Existenzen durch quasi Berufsverbote gefährdet, wenn nicht gar vernichtet werden und ich würde nur zu gerne protestlerisch aktiv werden, wenn ich nur wüßte wie, ohne in den Topf von Leugnern und Populisten geworfen zu werden.

      Ich habe schon verstanden, was Du mit Einstellung ändern meinst, aber wahrscheinlich bin ich doch noch nicht down genug um, die notwendigen Konsequenzen zu ziehen. Ich hoffe, ich kriege die Kurve noch, bevor meine Gesundheit restlos ruiniert ist. „Wer die Ruhe nicht in sich selbst findet, findet sie nirgendwo“, vielleicht begreife ich es ja noch.

      Danke für Deine guten Wünsche und liebe Grüße
      Volker

  3. Lieber Volker,
    ich fange mit dem positiven an – die Fotos sind soooo schön! 😀
    Das Bild Nr. 2 erinnert mich an meinen ersten Besuch bei dir, als wir bei den Bornhorster Seen waren.
    Zu deinem Ärger und Verdruss über die momentane Lage kann ich nicht viel sagen, was dir eine Hilfe sein könnte. Einerseits geht es mir auch immer öfter so, dass ich die gesetzten Maßnahmen mit Fassungslosigkeit beobachte. Gerade weil so viele Anordnungen immer schwerer nachvollziehbar sind und nicht nur dem gesunden Menschenverstand sondern auch sich selbst widersprechen. 🙄
    Aber dann merke ich immer wieder, dass sich in mir so ein kleiner, sturer Widerspruchsgeist rührt, der sich einfach weigert, sich von diesem Wahnsinn anstecken zu lassen und schon gar nicht seine (=meine) Gesundheit – weder physisch noch psychisch – zerstören zu lassen. 👿 Der hilft mir dann meine Wurschtigkeitshaltung beizubehalten, in der ich sehr viel (aber immer noch zu wenig) ignorieren kann.
    Ich glaube es gibt einfach kein Patentrezept, wie man diesen Einflüssen, die auf uns einwirken am besten begegnet – leider! Wenn ich es hätte, würde ich es bereitwillig mit dir teilen. 😦 Mir gefällt aber Catrinas Vergleich mit dem Marathon ganz gut. Dranbleiben, auch wenn es gerade weh tut! 😀

    • Liebe Doris,

      freut mich, dass Dir die Bilder gefallen und Erinnerungen wecken. Das war so schön im letzten Jahr mit Dir 🙂

      Dein Widerspruchsgeist wählt den wesentlich gesünderen Weg als meiner. Deiner läßt sich von dem Wahnsinn so gut es geht nicht anstecken, während meiner sich gegen diese überbordende Regelswut auflehnt und sich an deren Auswirkungen auf jeden einzelnen und die Gesamtheit plus Wirtschaft reibt. Ich würde, nein, ich muß da von Dir lernen. Aber da wir uns in einem Marathon, wenn nicht gar in einem Ultra, befinden, habe ich wohl auch noch viel Zeit dazu. Weh tut es eh schon.

      Vielen Dank für Deine Worte
      Volker

    • Wie Resignation fühlt es sich zumindest bei mir nicht an. Eher wie ein staunendes Erkennen der möglichen Arten zu Ticken mit gleichzeitigem „Zurücktreten“ und „Zurücknehmen“. Zum Beispiel der eigenen Wichtigkeit.

      Dinge verändern sich. Mal im Großen, mal im Kleinen. Das ist so, das bleibt so. Und alles ist endlich. Banale Feststellungen aber gut, sie tief innen zu spüren. Nicht, um sie den anderen um die Ohren zu hauen sondern um sie selber anzunehmen.

      So gesehen ist die Erkenntnis der eigenen Vergänglichkeit und Winzigkeit eine hoch egozentrische Betrachtung, die innere Ruhe bringt. Diese Betrachtung wird mir aber – das gestehe ich – auch durch den engen Kontakt mit den jüngeren Generationen vermittelt und gefestigt. Und es heißt nicht, nichts zu tun, nichts zu sagen und vielleicht doch zu versuchen, auch mal Einfluss zu nehmen auf politischer oder sozialer Ebene. Letzteres fällt aber leichter und überzeugender bei innerer Gelassenheit.

      Nein, Resignation ist das nicht. Eher die Annahme und Akzeptanz auch dessen, was mir erstmal nicht gefällt.

      • Irgendwie landen meine Antworten immer unter den falschen Posts … tzz

      • Resignation würde auch nicht zu Dir passen, liebe Lizzy 🙂

        Dieses Zurücktreten, -nehmen ist ein guter Weg, den mir auch mein Therapeut benannt hat, die Dinge wie ein Außenstehender zu betrachten. Quasi sich hinter den Wasserfall der Geschehnisse zu stellen und ihn zu betrachten. Ich kenne diese Ansätze und tageweise funktionieren sie auch bei mir, bis mich dann doch wieder etwas pickst und ich abgehe wie ein Zäpfchen.

        Meine eigene Vergänglichkeit und Winzigkeit ist mir durchaus bewußt und bringt mich auch nicht aus der Ruhe, im Gegenteil ist die Vergänglichkeit, die Endlichkeit des Lebens für mich ein Trost.
        Nun könnte ich aber wiederum entgegnen, dass gerade deswegen die momentanen Umstände und Einschränkungen auch ein Stück weit geraubte Lebenszeit sind. Meine Lebenszeit, aber damit nehme ich mich dann wieder zu wichtig, etwas muß ich das aber auch, weil es eben mein Leben ist und ich habe (vermute ich jetzt mal 😉 ) nur das eine.

        Wo Deine Antworten landen ist doch egal, Hauptsache sie landen mit Deinen wertvollen Ansichten.

  4. Lieber Volker,
    6 kg weg, das ist viel! Ich kenne aus echten Stressphasen dass mal so 1-2 kg dadurch verloren gehen, also insofern liegt da sicher bei dir eine Ursache, wenn du ansonsten normal isst. Ich hoffe sehr und wünsche dir, dass es dir gelingt, dich etwas runterzuregeln! Vielleicht kann dir Doris ein wenig von ihrer „Wurschtigkeit“ schicken, dass es klappt…?
    Ansonsten gehöre ich zu den von dir als „geifernd“ bezeichneten Menschen, die eher für einen kurzen aber harten Lockdown plädieren, als diese Eierei, die uns in viel zu lang anhaltende Restriktionen bringen. Dann wären manche der von dir beschriebenen Probleme zu vermeiden. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.
    Viele Grüße
    Elke

    • Liebe Elke,

      ob man das ganze Wurschtigkeit oder anders nennt, ich muß da einen Weg finden, sonst bin ich bald nur noch Haut und Knochen, vom Geisteszustand mal ganz abgesehen. Vielleicht überkommt mich ja noch die schicksalshafte Ergebenheit.

      Tut mir leid, wenn ich Dir da Widerspruch gebe, aber ein kurzer harter Lockdown wird nichts bringen, das Virus ist doch schon überall und wie restriktiv soll der denn sein? Ein komplettes Verbot von allem? Das es nicht funktioniert siehst Du doch an den Ländern mit den bislang schärfsten Beschränkungen, dort grassiert das Virus trotzdem weiter. Außedem müßte dann die ganze Welt so einen scharfen Lockdown mitmachen, ansonsten hast Du den Eintrag wieder von außen.

      Ich denke keiner kennt den Königsweg, nur sollte unsere Politik eben nicht so tun, als wüßte sie ihn mit ihren teils einfach aktionistischen Maßnahmen.

      Liebe Grüße
      Volker

  5. Lieber Volker,
    also vielleicht sollte ich mich auch mal so aufregen. Bei mir sind es ja eher die Kilos die dazugekommen sind in diesem stressreichen Jahr, die mich nerven. Aber zuviel Gewicht verlieren, ist auch nicht gut. Mehr essen sicher, aber vor allem Gelassenheit wünsche ich dir.
    Ansonsten ist meine Meinung zu dem Thema, das wir schon ausgewogene nicht übertriebene Maßnahmen brauchen, um das ganze einzuschränken. Es ist einfach für unsere Ärzte und Krankenschwestern anders nicht zu schaffen. Vielleicht würdest du dich ja in einigen US Staaten hier sehr wohl fühlen. Niemand der irgendwo eine Maske trägt, volle Restaurants, Händeschütteln usw.
    Schöne Fotos!

    • Liebe Roni,

      zunehmen hätte ich jetzt auch nicht so prickelnd gefunden 🙂 Aber das Gegenteil ist eben auch nicht so toll, auf jeden Fall hoffe ich, dass ich nicht noch mehr Kilos verliere.

      Es geht mir nicht ums Wohlfühlen und ich bin auch nicht gegen Maßnahmen, die die Ausbreitung in ihrer Geschwindigekeit bremsen. Keine vollen Fußballstadien, keine Großkonzerte, keine vor Menschen überquellende Weihnachtsmärkte, Abstand, Hygiene, wegen meiner auch die Maske, wo man wirklich eng auf eng sein muß, alles gut und sinnvoll. Aber wir müssen auch irgendwie vernünftig weiteleben können, in gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht und da ist es wenig hilfreich jede zweite Woche eine neue aktionistische Sau durch die Republik zu treiben und Maßnahmen zu erlassen wo wirklich sogar jeder Virologe sagt, dass es Quatsch ist, wie z. B. Maskenpflicht an der frischen Luft. Das Virus läßt sich nun einmal nicht weglockdownen und ein in Rekordzeit durchgeprügelter Impfstoff wird nicht die Rettung sein. Also muß wir einen für alle über einen langen Zeitraum erträglichen Umgang finden und da sehe ich im Handeln der Politik überhaupt keine Perspektive.

      Danke Dir und liebe Grüße
      Volker

  6. Lieber Volker,

    und in Darmstadt hast du diese Maskenpflicht seit 4 Wochen in der City auch im Freien. Essen, Trinken und Rauchen sind dort verboten und nach 4 Wochen sind die Zahlen nicht entscheidend runter gegangen, im Gegenteil, von gestern auf heute kamen einige „Mehr“-Neuinfizierte dazu. Die Inzidenz ging also wieder hoch.

    Sag jetzt aber nicht mehr dazu, lass uns lieber wieder telefonieren … und dann hauptsächlich das Sch…thema meiden! 😉

    Bitte jetzt aber keine „Fettverbrennungsläufe“ mehr machen und neben dem obligaten Bier jeden Tag 1-2 Stückchen Kuchen auf die Portion oben drauf! 😛

    Mach et jut!
    LG Manfred

    • Lieber Manfred,

      wie sollen die Infektionszahlen durch solch unsinnige Maßnahmen wie Maskenpflicht im Freien auch sinken? Ein absolutes Indiz dafür wie die Leute vera…t werden. Ein Jammer, weil dadurch sinkt natürlich auch die Akzeptanz für die sinnvollen Maßnahmen. Das ist mit ein entscheidender Aspekt, den ich mit diesem, zugegeben sehr emotionalen Post zum Ausdruck bringen möchte.

      Telefonieren ist immer gut und es gibt ja schließlich auch noch genug andere Sch…themen 😆

      Da ich mich um die Trainingslehre nie gekümmert habe, müßte ich mich erst einmal schlau machen, was Fettverbrennungsläufe sind. Entweder sind es dann bei mir alle oder keiner, da ich ja fast immer im gleichen Tempo unterwegs bin. Allerdings habe ich vor Corona trotz des immer gleichen Lauftempos ein sehr stabiles Gewicht gehabt.

      Bier und Kuchen zusammen? 🙄 Ich glaube nicht, dass mir das schmeckt 😛

      Mach et besser!
      LG Volker

      • Nee, lieber Deichläufer,

        den Kuchen doch nicht auf die Portion Bier! 😛 Det haste falsch vastanden, wa eh! 😉

        Trainingslehre musste auch nicht bemühen, Hauptsache deine Lauferei macht Spaß!

        Zu det andere Themata sag ick jetze nüscht mehr! Und richtig, es gibt genug andere Sch…themen! Die nehmen wir uns dann vor.

        Bis dahin
        LG Manfred

      • Also das Bier auf den Kuchen? Auch nicht besser, lieber Manfred 😛

        Ich hatte jetzt auch nicht Absicht mich nun intensiv mit der Trainingslehre zu beschäftigen, weil ich fürchte, dass das meinem Spaß an der Lauferei abträglich sein könnte 🙂

        Ich sollte das Thema künftig auch ein für allemal lassen, ich möchte hier auch einfach keine lieben Menschen verlieren, die mir ans Herz gewachsen sind, nur weil uns das Thema entzweit. Das ist es wirklich nicht wert.

        Also auf die anderen (Sch…)-Themen 😀

        Bis dahin
        LG Volker

  7. Lieber Volker,
    zum Thema Gewichtsverlust kann ich nur sagen, über den Sommer ging es mir ähnlich, da gingen 5kg runter. Das hatte nicht viel mit der Lauferei zu tun, sondern war einfach bloß eine erhebliche Belastung im Job. Aber mittlerweile sind immerhin 1,5kg wieder drauf, die ich wirklich gut gebrauchen kann. Allein schon um (und so geht ein nahtloser Übergang zum anderen Thema) die vielen aktuellen Diskussionen und seltsamen Entscheidungen nicht an mich ranzulassen. Wie du ja weißt, alles Energieverschwendung. Ich bin weder Virologe noch Politiker, sehe nur dass es irre schwierig ist alle Bedürfnisse unter einen Hut zu bekommen und dass auch Virologen und Politiker jeden Tag hinzulernen. Leider (und das erlebe ich tagtäglich hier in der Stadt) führt eine gehörige Menge Ignoranz dazu dass empfohlene Maßnahmen nicht greifen. Unfassbar was man hier manchmal erlebt. Und so wird aus einer Empfehlung dann eine Pflichtmaßnahme. Ob alles sinnvoll ist oder nicht, keine Ahnung, wie gesagt, ich bin kein Fachmann.
    Hinzu kommt dass jeder so in seiner „Blase“ lebt (ob man das möchte oder nicht), da wird das eigene Weltbild zwangsweise immer wieder bestätigt, eine eventuell gefährliche Entwicklung, wie wir an zb dem völlig hirnverbrannten Gedankengut einiger radikaler Typen erleben.
    Das oben erwähnte Zurücktreten und die Sache mal von Aussen betrachten, das kann allerdings helfen. So mach ich das. Einfach mal den gesunden Menschenverstand einschalten und dementsprechend handeln. Das verschafft Ruhe und klärt so manche schräge Situation.
    Lauf deine Runden, geniesse die frische Luft, lass dein Wohlbefinden nicht von einem Thema dominieren, spare deine Energie für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.
    Liebe Grüße, Oliver

    • Lieber Oilver,

      das sechste Kilo ist bei mir auch noch nicht komplett verloren, das Gewicht schwankt da noch etwas und somit gebe ich es auch noch nicht auf 🙂

      Die Gefahr, dass jeder in seiner (Meinungs-)Blase lebt, sehe ich auch, auch bei mir. Allerdings habe ich mich (und mache es immer noch) umfassend informiert und mir sogar die Mühe gemacht, wenn mich gewisse Argumente überzeugt haben, trotzdem noch Gegenmeinung dazu zu lesen. Schlußendlich führt das aber dazu, dass man doch nahezu verrückt wird. Du bist kein Fachmann, ich bin es auch nicht, was mich aber fuchsteufelswild macht ist, wenn sich Politker über Fachmeinungen hinwegheben und sogar die Fachkunde ihrer eigenen Behörden, wie z. B. dem RKI zum Teil übergehen.

      Für mich das überzeugenste Beispiel, was auch für die Quarantäneregelungen und die Corona-App Anwendung findet: Ein Ansteckungsriskio ist dann gegeben, wenn jemand einer infizierten Person über einen Zeitraum von 15 min näher als 1,5 m gewesen ist. Welcher fremden Person komme ich im normalen Leben speziell an der frischen Luft über diesen Zeitraum näher als 1,5 m? Das geschieht nicht einmal beim Einkaufen. Welche Sinn macht es also nahezu überall und permanent Masken tragen zu müssen? Sinn macht das in vollen öffentlichen Verkehrsmitteln oder z. B. in Clubs oder Discotheken, Großkonzerten, Weihnachtsmärkten usw, die völlig zurecht momentan nicht öffnen oder stattfinden können. Aber wenn mir jetzt Politker (nicht Experten) sagen, ich muß jetzt sogar auch noch auf einem Supermarktparkplatz Maske tragen, damit ich das Virus nicht aus dem Einkaufswagen in den Kofferraum schaufel, dann brauchen sie sich nicht wundern, dass die Ignoranz noch immer mehr zunimmt. Das ist purer, nicht mehr nachvollziehbarer Aktionismus, der die Leute nur müde und trotzig macht und das macht es dann wieder dem Virus leichter.

      In den Seniorenheimen infizieren sich Bewohner und Mitarbeiter am laufenden Band, wie ist das bei all den Maßnahmen möglich? Wo sind die neuen Antigen-Schnelltests mit denen sich schnell und mühelos Mitarbeiter und Besucher testen lassen können um die alten Menschen zu schützen? Da wo man wirksame Instrumente ansetzen kann, versagt die Politik eklatant und führt uns lieber am aktionistischen Gängelband mit all den unsäglichen Kollateralschäden und läßt einen Impfstoff via Notzulassung auf den Markt prügeln, dessen Entwickel unter Einhaltung aller Standards eigentlich erst im November 2022 hätte abgeschlossen werden können.

      Nein, wer sich kundig macht, aus den verschiedensten Quellen, der kann augenblicklich nur verzweifeln. Trotzdem übe ich mich weiterhin in dem Zurücktreten hinter den Wasserfall, weil diese unsägliche Zeit halt noch monatelang anhalten wird und ich bis dahin entweder nur noch ein Strich in der Landschaft oder in der Psychatrie gelandet bin.

      Laufen hilft und steht heute nachmittag auf dem Programm 😎

      Liebe Grüße
      Volker

  8. Lieber Volker,

    ich wollte dich nur trösten bzgl. deiner Aussage: “ … ich möchte hier auch einfach keine lieben Menschen verlieren, die mir ans Herz gewachsen sind, …“

    Da musste bei mir schon andere Geschütze auffahren, um mich loszuwerden, gelle! 😉

    Schräger Gedanke nebenbei: wenn du dich ablenken willst mit andersgearteten schrägen Menschen, dann guck doch mal auf youtube rein. Momentan läuft Kilian Jornet (einer der besten Trail- und Gebirgsläufer weltweit) 24 Stunden auf einer Bahn in Norwegen … also 24 Stunden lang im Rund, nur um schneller zu sein, als der bisherige Weltrekord (303,56 km)! Einer liegt momentan (nach 6 Stunden) sogar noch gut 1,5 km vor Kilian.

    Vielleicht auch eine Strategie, um sich von dem momentan vorherrschenden Wahn abzuöenken! 😛

    Schönes WE!
    LG Manfred

    • Lieber Manfred,

      weiteren Geschützdonner möchte ich mir verkneifen 🙂 Allerdings hatte ich jetzt auch nicht gerade bei Dir die größten Bedenken.

      In das Video schaue ich gerne mal rein, ich hoffe aber, dass es nicht 24 Stunden dauert 😀

      Euch auch ein schönes Wochenende und
      LG Volker

  9. Lieber Volker,
    die Bilder von deinem Lauf sehen herrlich herbstlich aus. Ich glaube so oft wie in diesem Jahr haben wir dich nicht im Wasser gesehen – ist ja super für die Durchblutung und sieht irgendwie nicht einmal so kalt aus…
    Zum anderen Thema möchte ich nicht allzu viel schreiben, mir geht es bei dem Thema ungefähr so, wie Doris.
    Der durchgeknallte Deichläufer darf bei mir auf jeden Fall auf der Linkliste bleiben, denn er ist mir ans 💚 gewachsen und ich hoffe, dass du ein bisschen mehr „Wurschtigkeitshaltung“ aufbauen kannst! Pass gut auf dich auf und lass dich nicht verrückt machen!!
    Ganz liebe Grüße Anna

    • Was das Wasser angeht magst Du recht haben, liebe Anna. Aber ganz drin war ich, glaube ich, nur einmal in diesem Jahr, dafür aber schon im April 😀 Die Beine gewöhnen sich schnell an das kalte Wasser und beim Weiterlaufen sind sie dann so genial warm, dass muß man einfach erlebt haben! 😀

      Was das andere Thema angeht, bedaure ich es inzwischen mich da so ausgekotzt zu haben, es bringt ja eh alles nichts. Immerhin geht es mir die Tage etwas besser und ich hoffe mich weiter stabilisieren zu können. Deshalb freue ich mich sehr auf Deiner Linkliste bleiben zu dürfen 🙂

      Danke für Deine lieben Worte und liebe Grüße
      Volker

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