Kurze Fragen zu kurzen Läufen

Während ich heute etwas länger gelaufen bin und mit 20,1 km mit Ach und Krach den zweiten 20iger in diesem Jahr voll bekommen habe, ging mir nicht nur ein gewisser „Duft“ durch die Nase …

… sondern auch eine gewisse Frage durch den Kopf. Aber zuerst noch ein paar wenige Eindrücke zum heutigen 20iger, den ich wieder komplett barfuß laufen konnte:

Was mir nun bei diesem Lauf u. a. durch die Kopf ging, war die Frage, ab wann ist ein Lauf eigentlich ein Lauf? Warum? Weil ich am vergangenen Wochenende einmal nur zum Brötchenholen gelaufen bin. An dem samstäglichen Vormittag war es kalt und ich überlegte auf welche Art und Weise ich die 1,3 km zum Bäcker zurücklegen sollte. Im Regelfall mache ich das mit dem Fahrrad, hatte aber irgendwie keine Lust aufgrund der Kälte extra Schuhe anzuziehen. Ein Spaziergang dauerte mir zu lange und das Auto kam schon einmal gar nicht in Frage. So entschied ich mich eben mal schnell in die Laufklamotten zu schlüpfen und hinzujoggen. Weil der direkte Weg eine nicht barfußtaugliche Rollsplit-Passage enthält, legte ich mit einem kleinen Schlenker schlußendlich satte 3,1 km zurück. Hin, rein zum Bäcker und wieder zurück. Mit dieser beeindruckenden Kilometerzahl konnte ich dann noch fett meine etwas maue Februar-Statistik pimpen 😀

Wenn man sich die Regeln fürs Streaken anschaut, muß man ja täglich mindestens eine Meile, sprich 1,6 km, zurücklegen. So gesehen war es schon ein „richtiger“ Lauf, mit dem Vorteil, dass aufgrund von kühler Temperatur und Kürze kein anschließendes Duschen notwendig war 🙂

Hier einmal zwei kurze Fragen zu kurzen Läufen an meine treue, laufende Leserschaft:

  • Ab wann ist für Euch ein Lauf ein Lauf, für den es sich lohnt die Laufklamotten anzuziehen?
  • Lauft Ihr eventuell auch extra nur mal um eine kleine Besorgung zu erledigen?

36 Kommentare zu “Kurze Fragen zu kurzen Läufen

  1. Lieber Volker,
    zum Glück liegt hier noch Schnee, so dass mir der gewisse „Duft“ noch erspart bleibt 😉

    Ich glaube wann ein Lauf ein Lauf ist, ist schon ziemlich individuell. Für jemand, der nie läuft sind 1,6 km auf jeden Fall ein Lauf – für uns eher weniger. Ich würde nicht wegen 2,3 Kilometer die Laufklamotten anziehen um laufen zu gehen, außer ich laufe eine Runde mit den Mädels, aber das ist ja dann nach ihren Voraussetzungen und nicht meine.

    Wenn ich schon die Laufklamotten anziehe, dann möchte ich schon mindestens so 6-7 km laufen können. So wie du, laufen um Brötchen zu holen (oder um sonst etwas Kleines zu besorgen) geht hier nicht so einfach. Das ist bei uns ein Lauf über mindestens 7 km und 350 Hm, die Antwort ist somit nein 😜 Aber ich kann durchaus eine „extra“ Runde mit den Mädels um den See laufen, wenn sie möchten und dann meine eigene Runde später drehen.

    Aber viele solche kleine Läufe pimpen die Laufstatistik mit der Zeit schon auf. Das habe ich in drei Wochen Lockdown gemerkt, als ich immer wieder zusätzlich zu meinen Läufen die 2,3 Kilometer mit den Mädels um den See gelaufen bin – in drei Wochen konnte ich so meine Statistik um ganze 30 Kilometer pimpen. Auch viele kleine Tropfen… 😊

    Liebe Grüße Anna

    • Liebe Anna,

      freue Dich, dass Du noch eine Atempause genießen darfst. Aber der Duft wird Dich irgendwann einholen 👿

      Grundsätzlich sage ich mir auch, dass es sich schon lohnen muß die Laufklamotten anzuziehen und in der Regel laufe ich auch immer zweistellig, Allzu häufig werde ich solche Bäckerläufe auch nicht machen, bald kommt ja auch wieder die Zeit, wo es für Barfuß auf dem Fahrrad nicht mehr zu kalt sein wird 🙂 Dann kommt es eher vor, dass ich zum Ende eines Laufs noch schnell beim Backer reinschaue.

      Wenn bei Dir die Entfernungen für solche kurzen Besorgungsläufe zu groß sind, entfällt das Thema logischweise 😀 Dafür hast Du die Ergänzungen Deiner Läufe durch die gemeinsamen Runden mit Deinen Mädels, wirklich toll, dass die so Lust haben zu laufen.

      Liebe Grüße
      Volker

      • Oh ja, das wäre ja zu schön, aber die laufen nicht so gerne. Es war für ein Challenge in der Schule, die sie während dem Lockdown hatten. Freiwillig gehen sie nicht mit 😜

      • Och, wie schade. Allerdings hatte es mich auch schon etwas gewundert, da Laufen in der Regel wirklich nicht unbedingt für Begeisterung bei Kindern sorgt 😀

  2. Hallo Volker,
    bayerisch ausgedrückt: a Lauf is a Lauf, wamma lauft. 😅
    Wenn Du läufst und es aufzeichnest, wird es doch gezählt, egal wie kurz es ist. Wie Du weißt, habe ich ja auch meine insgesamt 60km Skatingrunden vom Februar als Lauf gezählt – Ski-Langlauf ist auch Laufen im weitesten Sinne. Also glaube keiner Laufstatistik, die Du nicht selber gefälscht hast 😄
    In bin heute übrigens auch über 20km gelaufen (20,5 um genau zu sein 😜), aber bei -2⁰ die ersten 5km ausnahmsweise mit (Surfer-)Schuhen. Und ich habe es aus Versehen als „Gehen“ aufgezeichnet, statt „Laufen“… 🙄
    Trotzdem zähle ich das natürlich als Lauf!
    Aber um auf Deine Frage zu antworten. Ich würde wohl keine Strecken unter 1km aufzeichnen, aber 3,1 finde ich völlig okay. Musst Dir halt überlegen, ob Du am Jahresende zufrieden bist, Dein Ziel von 200km/Monat erreicht zu haben, wenn Du 100x zum Bäcker gerannt ist? Ich wär’s. Lauf ist Lauf. Mehr sog i ned.

    LG Forbi

    • Moin Forbi,

      unter einem Kilometer würde ich auch nicht aufzeichnen, dass wäre für mich dann schon einwenig spitzfindig 🙂

      Allerdings einen als „Gehen“ aufgezeichneten Lauf zu werten geht ja wohl überhaupt nicht! Streiche den sofort aus Deiner Statistik! 😆 War nur Scherz, in Wirklichkeit wurmt mich nur, dass Du 400 m weiter gelaufen bist als ich 😛

      Also mein Jahresziel möchte ich denn doch nicht ausschließlich über Bäckerläufe erreichen, soviel Brötchen kann ich ja gar nicht essen 😆 Da radel ich insgesamt dann doch lieber das kurze Stück.

      LG Volker

      • Tröste Dich, erstens war das mein erster 20er dieses Jahr (und insgesamt erst der 6. in meinem Leben) und zweitens war das nicht geplant. Eigentlich sollten es nur 18km werden, aber weil eine (bei Google Maps noch angezeigte) Autobahnbrücke abgebaut war, musste ich 2,5km Umweg laufen… War also nur aus Versehen mehr als Du, keine böse Absicht 😜
        Nicht zu vergessen, dass Du die ganze Strecke barfuß laufen konntest.

  3. Moin Volker,

    ich persoenlich ziehe Laufklamotten dann an, wenn ich vermute, dass ich schwitzen werde. Also bei so gut wie jedem Lauf. ^^

    Und als Lauf zaehle ich alles, was laenger als 20 Minuten gedauert hat. Ansonsten ist es wohl mehr ein Laufversuch gewesen.

    Erledigungen per Lauf machen finde ich gut. Allerdings ist es im Winter bei mir eher schwierig durch Strassenbedingungen und auch die Kleidungsfrage bei kalten Tagen, wenn man noch x Minuten im Warmen Schlage stehen muss, finde ich schwierig.

    Was ich regelmaessig gemacht habe: Von der Arbeit zum Kaeseladen und zurueck (5 km pro Strecke mit ordentlicher Steigung, beladen auf dem Rueckweg) oder von zu Hause zur Fleischerei und zurueck (gut 6 km pro Strecke, wieder geht’s beladen bergauf). Zeitweise auch Beete giessen beim Nachbarn (1,5 km pro Strecke, relativ eben).
    Wenn man etwas laufend erledigen kann finde ich das eine gute Sache.
    Doch das Rad lockt haeufig mit Zeitersparnis durch Geschwindigkeit und den fehlenden Kleiderwechsel… ist also eine Frage der Motivation bei mir. 😉

    Viele Gruesse aus dem Yukon,
    Luisa

    • Moin Luisa,

      also für meine 3,1 km habe ich exakt 20 min und 4 sec gebraucht, damit war es nach Deiner Definition auf jeden Fall ein Lauf 😀 Und Laufklamotten habe ich auch mangels Alternative angezogen. In Alltagsklamotten laufen sieht ja auch blöd aus und irgendein Baumwoll-Schlabber-Gedöns habe ich gar nicht so wirklich 🙂

      Mit den Läufen zum Käseladen, Nachbarn oder zur Fleischerei kennst Du kürzere Strecken ja ganz gut. Ist das praktisch wenn man das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden kann. In Bezug auf das Fahrrad gebe ich Dir aber recht, deshalb radel ich auch fast immer zum Bäcker.

      Viele Grüße aus dem Norden von D
      Volker

  4. LIeber Volker,
    ich laufe schon öfter mal zum Bäcker oder zum Supermarkt, wenn ich in Eile bin oder einfach mal aus Spaß an der Freude. Nur zieh ich dafür keine Laufklamotten an. Und wenn doch, streu ich vorher einen Umweg ein, damit es sich ausgezahlt hat.
    So richtig zählen tun bei mir Läufe ab ca. 20 Minuten. Vielleicht weil das in meinen Laufanfängen die erste bewältigbare Laufzeit war? Oder weil ein Lauftrainer mal zu mir gesagt hat: besser 15-20 Minuten locker traben und zum Abschluss drei Steigerungsläufe, als nicht laufen wegen „keine Zeit“. 😉
    Beim streaken sind es 1,6 km, bei dem einen vielleicht ein Sprint, um den Bus zu erwischen und bei der anderen gilt es erst ab einer Stunde…. ich glaube, das ist wirklich sehr individuell. 😀
    Und: gratuliere zum zweiten Zwanziger!

    • Liebe Doris,

      wenn schon Bäcker oder ähnliches hänge ich das in der Regel auch an einen Lauf zum Ende an. Aber diesmal war halt wirklich nur mal Brötchen holen geplant und was hätte ich sonst dazu anziehen sollen als die Laufklamotten, in Alltagsklamotten joggen sieht ja nun auch etwas merkwürdig aus 😛

      20 Minuten scheinen da so eine Schallgrenze zu sein. Luisa zählt Läufe auch ab 20 Minuten. Dann gehen ja meine 3,1 km auf jeden Fall als Lauf durch, ich habe nämlich exakt 20 min und 4 sec benötigt 🙂

      Danke für den Glückwunsch, lange Läufe kommen bei mir seit längerem schon irgendwie etwas zu kurz 😆

      Liebe Grüße
      Volker

  5. Coole Bilder, lieber Volker! Sind das Möwen auf dem ersten Bild?
    Hochinteressante Fragen, die du da stellst.

    Ich wusste nicht, dass 1 Meile das Streak-Minimum ist. Für mich wäre das absolute Minimum etwas weniger, 1 Kilometer. Dafür würde ich auch die Laufklamotten anziehen, aber vermutlich danach nicht waschen (je nachdem, ob die Gülle-Duft auch meine Laufklamotten durchtränkt hat) 😉

    Ich mache Besorgungen gehend. Ausser ich habe einen Lauf geplant und eine Besorgung lässt sich mit dem Lauf verbinden. Deine Idee, explizit für eine Besorgung zu laufen ist genial. Wie Anna sagt, läppert sich das mit der Zeit ganz schön zusammen. Wie oft in der Woche würdest du zum Bäcker laufen?

    Geniesse die Läufe (hoffentlich noch ein paar 20er), die Sonne und die „frische“ Luft!

    • Danke, liebe Catrina 🙂

      Auf dem ersten Bild sind Gänse zu sehen, die rasten hier im Moment noch zu Abertausenden.

      Die eine Meile als Streak-Minimum hatte ich mal irgendwann aufgeschnackt und für diesen Post sicherheitshalber noch einmal nachgelesen 🙂

      Bislang bin ich für eine Besorgung nix extra gelaufen, bzw. nicht so einem kurze Strecke. Es wird auch die Ausnahme bleiben, weil ich für die zweimal die Woche ja meistens das Fahrrad benutze. Das geht noch schneller und ich muß mich dafür nicht umziehen. Die Laufklamatten habe ich auch nach den 3 km nicht gleich in die Waschmaschine geschmissen, man muß es ja auch nicht übertreiben 😉

      Das Laufen wird weiter genossen, nahezu egal unter welchen Bedingungen 😉

      Liebe Grüße aus dem sonnigen Oldenburg (es hatte ganz schön gefroren heute morgen)
      Volker

  6. Lieber Volker,
    hach, die schöne leere Landschaft bei dir immer! Und immerhin mal wieder ein zwanziger!
    Ich denke, ab wann ein Lauf ein Lauf ist, kommt auf den Betrachter an. Immerhin gibt es ja offiziell schon 100m-Distanzen. Und bei den Bundejugendspielen, war da nicht was mit 50m?
    Ich würde auch für weniger als 1 km Laufklamotten anziehen. Schon allein, damit niemand denken muss, ich sei vor irgendwas auf der Flucht 🙂 Aber auch wegen der Bewegungsfreiheit.
    Gülle, erinnert mich an die Schweiz und löst bei mir daher eher nostalgische Gefühle von Landleben und Urlaub aus. Bei uns rieche ich das eher wenig. Wohl, weil hier keine große Viehhaltung ist.
    Liebe Grüße
    Elke

    • Liebe Elke,

      ein Zwanziger war mal wieder fällig, schließlich möchte ich die mal wieder häufiger hinbekommen.

      Keine Ahnung mehr wie weit man bei den Bundesjugendspielen laufen mußte, dass habe ich erfolgreich verdrängt.

      Genau, als Grund für Laufklamotten reicht ja alleine schon die mangelnde Alternative, in Alltagsklamotten joggen würde ja schon etwas gediegen aussehen 😛

      Also nostalgische Gefühle löst der Güllegestank bei mir ganz gewiß nicht aus, dafür ist hier zuviel Agrarindustrie mit viel zu viel Gülle. Alleine wenn Du die Güllefässer siehst, die sind heutzutage schon fast so groß wie ein Einfamilienhaus. Freu Dich daher, dass es bei Euch nicht so schlimm ist und in der Schweiz die Flächen wohl nicht so groß sind.

      Liebe Grüße
      Volker

  7. Lieber Volker,
    also so mit arbeiten im HomeOffice ziehe ich morgens schon mal meine Laufklamotten an und sehe wann/wo ich irgendwie Zeit finde für einen Lauf. Danach dusche ich dann und ziehe normale Sachen an. Es ist durchaus schon mal vorgekommen, dass der Tag so vermurkst ist, dass ich abends nur 3-4km schaffe und das ist dann eben ein Lauf. Aber zumindest muss ich nicht ‚extra‘ die Laufklamotten anziehen. Bin auch schon mal zum Supermarkt gelaufen, aber habe dann wenigstens einen Umweg eingelegt – sonst sind es nur 400m.
    20km mit Güllegeruch – hmmm. Du hast es geschafft.
    Liebe Grüße!

    • Liebe Roni,

      Du arbeitest in Laufklamotten? Das nenne ich mal cool!

      Warum nicht „nur“ mal 3 – 4km laufen? Das ist auf jeden Fall besser als wenn man gar nicht läuft und ein Lauf ist es auf jeden Fall.

      Zum Glück hat es nicht auf den ganzen 20 km nach Gülle gestunken, dass beschränkte sich so auf 6 – 7 km, aber das waren auch schon mehr als genug.

      Liebe Grüße
      Volker

  8. Lieber Volker,

    Congrats für die 20!!! 🙂 … und danke für die Bilders 😉 … aber für ein Päuschen bedarf es keiner Begründung, schon gar nicht in der Sonne! 😆

    Aber Gülle in den Mengen bei euch finde ich eklig. Da bin ich dann immer froh, dass ich seit meinem Unfall nicht mehr so gut riechen kann! 😳

    Kurze Läufe? – Soll ich jetzt als Sportlehrer oder als Langstreckenläufer drauf eingehen? 😛

    Als Sportlehrer kann ich zumindest zu den Bundesjugendspielen sagen, dass die 50m nur für die ganz Kleinen vorgesehen sind. Je nach Alter fängt es mit der Verlängerung schon ab der 6. Klasse an. – Für mich waren meine Mittelstrecken ab 8., bzw. 9. Klasse schon auch LÄUFE! Das waren damals dann 1000m-, oder 2000m-Läufe!

    Später und auch als (Sport-)Lehrer habe ich eher aus Sicht des Langstreckenläufers Schüler gefoppt und gesagt: „Für 5 km und kürzer ziehe ich mich gar nicht erst um!“ – Mag überheblich geklungen haben, war aber ehrlich gemeint! – … und wenn ich eine längere (Lauf-)Pause gemacht habe, starte ich meist mit Strecken von mindestens 7 – 8 km. Es lohnt sich doch ehrlich nicht, sich umzuziehen, wenn man nicht wenigstens 40 Minuten unterwegs ist, oder?

    … und zum Bäcker sind es bei uns nur 500 m. Dazu habe ich gehend keine Lust, umziehen und laufen … dafür nich … also Rad nehmen. Da ich eh nicht nackert unterwegs bin, 😛 kann mir höchstens ein Plattfuß den Spaß verderben! 😆 Auto bleibt fast immer in der Tiefgarage, Winterschlaf halten … naja … nicht ganz, mittwochs ist Großkampftag, also Einkaufstag; so darf das Auto 1 x in der Woche raus! 😉 – Manchmal hänge ich dann den Gang zum Bäcker hinten dran, aber mit Maske im oder am Shirt, nach mind. 40 Min. Lauf, die ist ja dann nass … iiihhh nee!

    Da ja nur gerade km aufgeschrieben werden, muss ich mindestens 1000 m gelaufen sein, aber warum sollte ich die nicht aufschreiben … ich will doch noch die 120.000 km voll kriegen! 😛 … ich hab im Februar nämlich nur 106 km geschafft, muss also alles mitnehmen, sonst komme ich ja zu nix! 😆

    Tschüssikowski
    LG Manfred

    • Lieber Manfred,

      ich wollte eigentlich gar nicht so sehr meine Pause rechtfertigen, sondern mein heldenhaftes Laufen über die 2,6 km ausgewaschener Betonpiste herausstellen 😛

      Wenn ich einen Lauf um des Laufens Willen plane, gebe ich Dir recht, das Anziehen der Laufklamotten muß sich schon lohnen, ab wieviel Kilometer oder welcher Zeit konkret sei dabei einmal dahingestellt. Allerdings stand bei den 3,1 km ja das Brötchen holen im Fokus und das Laufen war in diesem Moment nur die favorisierte Fortbewegungsart, aber trotzdem war es doch ein Lauf, oder? 🙂

      Den Gang zum Bäcker hinten dran zu hängen, kommt bei mir schon einmal öfters vor und da ich ja im Winter dick angezogen bin, fand sich in der Jackentasche auch immer ein Plätzchen für die so sinnvolle Maske, dass diese auch trocken geblieben ist. Zum Sommer wird sich da sicher auch noch ein Lösung finden, nützt ja nichts 😉

      Kleinvieh macht auch Mist und hilft mir in meiner Jahresstatistik und Dir auf dem Weg zu den 120.000 km 🙂

      LG Volker

  9. Moin Volker, endlich wieder Gülle in der Landschaft! Der Duft des Frühlings! Über die „Düngequalität“ des „Wirtschaftsdüngers“ Gülle im Frühjahr (ausserhalb der Vegetationszeit) könnte ich ja einiges erzählen, aber gehört nicht hierher, das ist ja ein Laufblog. (Das Zeug wird einfach nur auf Acker und Wiesen entsorgt)
    Ein Lauf ist für mich dann ein Lauf, wenn ich beschließe diesen in meine Statistik aufzunehmen. Üblicherweise alles was über einen typischen „Oh! Ich muss mich jetzt echt beeilen!“-Sprint hinausgeht. Spontan hätte ich übrigens gesagt: alles ab 5km, aber nachdem ich nachgeschaut hab, sehe ich auch einige 2km Läufe in meinen Aufzeichnungen. So Dinger die ich nach einer kleinen Pause noch drangehängt hab.
    Zum Bäcker laufen brauch ich übrigens nicht, das Brot backt meine Frau 🙂
    Liebe Grüße, Oliver

    • Moin Oliver,

      „Das Zeug wird einfach nur auf Acker und Wiesen entsorgt“, dessen bin ich mir in unserer von Massentierhaltung geprägten Region durchaus bewußt. Leider ist es so 😦

      Ein Lauf, der in die Statistik einfließt, als Lauf zu bezeichnen ist eine kluge Strategie. So ist es auch mit meinem Bäckerlauf passiert 🙂

      Cool, Deine Frau backt Brot. Ich wollte das auch schon immer mal anfangen, aber irgendwie habe ich den Dreh dazu noch nicht gekriegt. Aber esst Ihr denn keine Brötchen? 😉

      Liebe Grüße
      Volker

  10. Ein Lauf ist für mich keine Klamottenfrage sondern eine Fortbewegungsart. Ich habe auch schonmal zwei Kilometer im Laufschritt eingetragen, die in Alltagsklamotten stattgefunden haben. Einen Sprint zum Bus oder S-Bahn lasse ich allerdings tatsächlich unbeachtet selbst wenn es dann mal ein paar sogar sehr schnell gelaufene hunderte Meter oder so waren. Aber das liegt eher daran, dass das Kilometerspiel nur volle Kilometer akzeptiert, ich sonst nicht aufzeichne und es daher niemanden interessiert – auch mich nicht – ob ich diese Meter gelaufen, gewandert, geschlichen, rückwärts auf einem Bein gehüpft oder sonstwas bin. EIn Lauf war es zweifellos auch, er wird nur nicht dokumentiert. Auch ein 100m Sprint ist ein Lauf, sogar ein extremer solcher. Kurzstrecke eben. Jemand, der mit solchen Kurzstrecken wirklich was bezweckt und darauf trainiert, der wird wohl auch das dokumentieren.

    Ob mein gelegentliches Geschlurfe tatsächlich in der Bewegungsform als Laufen durchgehen kann, könnte man von der Forbewegungsart her sicher diskutieren und ich bin mir nicht sicher, ob in jedem meiner Läufe Flugphasen enthalten sind.

    Allerdings wurden und werden diese Diskussionen in jedem Läuferforum seit Ewigkeiten dauergeführt ohne dass sie je zu einer sinnvollen Antwort geführt hätten. Aber wenn sie den Diskutanten Spaß machen, ist das letztlich ebenfalls wurscht.

    • P. S. Auch ich backe mein Brot – und auch die Brötchen – fast immer selber. Zum Bäcker gelaufen bin ich noch nie

      • Siehst Du, liebe Lizzy, dass habe ich davon, dass ich mich nicht auf Laufforen rumtreibe. Wenn ich gewußt hätte, dass diese Frage eine schon immer heiß diskutierte Frage ist, hätte ich sie mir hier erspart. Aber ich habe wirklich geglaubt, dass ich der erste auf dieser Welt ist, der auf die Idee gekommen ist, diese Frage zu stellen 😆

        Ein Lauf in Alltagsklamotten hat bei mir tatsächlich noch nie Einzug in die Statistik gefunden. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es solche bis auf gelegentliche Sprints über irgendwelche Bahnsteige der DB (wegen nicht angezeigter geänderter Wagenreihung oder meiner eigenen Doofheit diese entsprechend zur Kenntnis zu nehmen 😛 ) noch nie gegeben hat. Aber warum nicht, wie Du sagst, Laufen ist eine Fortbewegungsart und keine Modefrage 🙂 Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob auf einem Bein hüpfend wirklich laufen ist 😉

        P.S.: Warum habe ich mir es schon fast gedacht, dass Du auch selber backst. Wieviel Stunden hat bei Dir eigentlich ein Tag? 🙂

        Liebe Grüße
        Volker

      • Auf einem Bein hüpfend war bei mir auch eine Aufzählung diverser unterschiedlicher Fortbewegungsarten, die sich vom Laufen abgrenzen lassen. Also ausdrücklich NICHT als „laufen“ zu kennzeichnen *klugscheiss*

        Und in Laufforen treibe ich mich auch seit Jahren nicht mehr rum – ab einer bestimmten Wiederholungsfrequenz wurde mir das zu öde. Meine Lieblingsrubriken dort waren ohnehin die eher schmissigen und witzigen Laufberichte und wenn mal betroffen – das kam in den ersten Jahren ja nun ebenfalls in Dauerschleife bei mir vor ;-D – auch die Medizinecke. Irgendwann wusste ich für mich aber auch, dass Anregungen zwar gut und schön und hilfreich sind … ich aber letztlich für mich meist selber den besten Weg alleine herausfinde und die relevanten Basisinfos sitzen.

        Ansonsten reizten noch die ideengebenden Laufankündigungen und nicht zuletzt natürlich die Verabredungen zu Realtreffen bei Laufveranstaltungen. Jedes Ding hat seine Zeit …

        Jetzt backe ich Brot. Und so schrecklich viel Zeit braucht das auch wieder nicht beim zwei-Personenhaushalt mit nur einigen Wochenenden voller Kinder und Familienzugabe. Ich backe meist einmal pro Woche Brot und/oder Kuchenprodukte und vielleicht nochmal Pizza, Dampfnudeln oder sonstwas süßer angehauchtes aus meinem milden Sauerteig. Denn natürlich ist auch die Hefe selbst gezogen und wird regelmäßig gefüttert, mahle ich den größten Teil des Mehls selber oder flocke die naturbelassenen Körner zu Getreideflocken. Und auch Samen werden selber gequetscht und geschrotet.

        Weil das Zubehör für dieses Hobby doch ziemliche finanzielle Ressourcen geschluckt hat, hoffe ich, dass sich die Freude daran noch lange hält … so richtig wissen kann man das bei mir aber nie 😉

      • Du weißt schon, dass niemand Klugscheißer mag? 😆

        Ich war mal kurz in einem Barfußforum, da war es das gleiche. Immer wieder die gleichen Themen. Wer ist wie lange am Stück barfuß. Wo geht man überall barfuß hin. Bis zu welcher Temperatur im Winter barfuß usw usf. Da habe ich mich auch schnell wieder verabschiedet.

        Viel Spaß beim Backen, jedes Brot zählt auf dem Weg zur finanziellen Armortisation bevor die Lust ausgeht (was mir auch nicht ganz unbekannt ist 😉 )

  11. ich sehe meine eigene Unlogik oben inzwischen – soviel dazu.

    Und „niemand“ stimmt nicht *weiterscheiss* – die meisten Klugscheißer kommen untereinander ganz gut miteinander aus weil sie ja wissen, was der oder die andere sagen will.

    Wer muss schon von jedem/r gemocht werden?

    • Nachtrag: das Barfußforum hab‘ ich auch schon lange hinter mich gebracht. Aber du solltest erstmal mitlesen, was in Katzenforen so los ist *schlapplach* – das sprengt wirklich ALLES! … auch sie sind für mich Geschichte. Sogar bei der FB-Gruppe der von Gicht betroffenen bin ich flott wieder geflüchtet (auf FB beispielsweise habe ich keine „Freunde“ sondern lediglich thematische Interessensgebiete und Newskanäle abonniert, die jeweils auch häufig wechseln). Momentan fokussiere ich mich auf die Back- und Kochthemen – natürlich mit Spezialfokus auf Sauerteig und Vollkorn – und auf’s Wandern bzw. Ausflugsziele auskundschaften.

      • Haha, das ist ja lustig, Ihr wart auch mal im Barfußforum?! Ich bin jetzt bald 3 Jahre dort drin und frage mich jeden Tag aufs Neue, warum ich mir das antue?! Es ist wohl wie mit Trash-Serien im Fernsehen. Man findet sie bekloppt, kommt aber nicht davon los, sie zu schauen 😉

      • Ich guck auch selten bis fast nie Serien etc. Aber das Festhängen in Foren kenne ich gut. Wohnmobil- und Stellplatzfetischisten (da gehts seit Corona gänzlich irre zu und auch die Wandersleute spalten sich in Lager) konnte ich recht flott überwinden. Was bei mir in täglich genossener ZwangsAnwandlung seit 2017 stattfindet, ist ein Abnehm- und Ernährungsforum. Wobei mich das tatsächlich noch motiviert, dran zu bleiben; wenn auch schwächer werdend und ich kritzele nur noch etwa einmal pro Monat einen Kleks meines Senfs dazu.

        Irgendwie bin ich doch ne Plaudertasche mit dem Bedürfnis zu Austausch, Außenanregung und Interaktion.

      • Die Plaudertasche mit dem Bedürfnis nach Austausch und Interaktion haben wir sicher gemeinsam. Warum würde man sonst auch einen Blog führen? 🙂

        Gibt es eigentlich auch ein Zunehmforum? 😉

    • In Sachen Klugscheißen hast Du gewonnen! 😀

      Zu den Foren: Es ist schon erstaunlich womit sich der Mensch alles beschäftigen kann. Aber solange er seine Zeit im Katzenforum verbringt, macht er vielleicht keinen anderen Mist 😉

      Vielleicht sollten wir unseren Politkern mal das Katzenforum ans Herz legen? 😆

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