Greenland

Versaut hat man mir einen Teil meiner liebsten und kuscheligsten Barfußstrecke. Der Einstiegssandweg für meine Strandfeelingstrecke im Gellener Moor wurde mit Steinen „verbessert“, wie gemein 😦

Dabei wollte ich doch meinen Füßen mal wieder so richtig etwas Gutes tun. Naja, jetzt ist es erstmal so wie es ist und es wird schon ne ganze Zeit dauern, bis die Steine wieder untergebuttert worden sind. Da bin ich halt auf die umliegenden Asphaltstraßen ausgewichen und durfte feststellen, dass diese auf vielen Kilometern einen wirklich geschmeidig glatten Asphalt aufzuweisen haben. Wenn dieser Asphalt auch keinen weichen Sand ersetzen kann, so bot er doch das Maximum an Barfußkomfort, was auf der Straße möglich ist und entschädigte weitestgehend für die entgangene Sandkur.

Absolut top waren auch die Ausblicke auf das Geestland. Üppig grün lag es da, überstrahlt von einem malerischen Wolkenhimmel. Ich traf kaum auf Menschen und alles wirkte so friedlich. Ein Top-Lauf über 11 km.

Greenland:

Zwei Tage später ging sich auch endlich mal wieder ein Lauf mit Torben aus.

Der erste Lauf im August sollte eigentlich nur eine ca. 11 km langer Feierabendlauf zum Kleinen Bornhorster See sein, aber es lief so gut, das Wetter war so toll und die Stimmung so schön, dass es schlußendlich 18 km wurden.

Mit der Schwimmerei komme ich im Moment nicht so recht voran, was daran liegt, dass es am See jetzt immer recht voll ist. Macht aber auch nichts, Laufen ist ja auch irgendwie ganz schön 😉 😆

14 Kommentare zu “Greenland

  1. Lieber Volker
    Wunderschöne Postkartenbilder, die du uns da zeigst!
    So viele Grünschattierungen – sogar Torben will mit der Landschaft verschmelzen und trägt von Kopf bis Fuss grün.

    Die Laufpause scheint dir gut getan zu haben. 18km statt 11km? So wirst du deine Jahreskilometer ruckzuck voll haben. Und deine Barfusskilometer auch, wenn sie dir nicht noch mehr fiese Steinchen in den Weg legen. 🙂

    Liebe Grüsse aus dem verregneten Zürich!

    • Liebe Catrina,

      deswegen habe ich Torben auch vor die Hafenkulisse gestellt, sonst hätte man ihn gar nicht gesehen 😉

      Ich habe mein Jahresziel auf das Maß der vorherigen Jahre herunterkorrigiert, dass sollte ich schaffen ohne das sich da irgendein Druck aufbaut. Das gilt auch für die Barfußkilometer 🙂

      Liebe Grüße aus dem heiter bis wolkigen Oldenburg
      Volker

  2. Lieber Volker,

    Solche Himmel und Landschaften verbinde ich mit der Landschaft „Masuren“ oder vielleicht auch Irland. In beiden war ich noch nie uns stelle fest: Oldenburg würde ggf reichen, um diese Weite und Klarheit zu erleben 😉

    • Liebe Lizzy,

      ich teile mit Dir das „Schicksal“ bislang weder in Masuren noch in Irland gewesen zu sein.

      Das Oldenburger Umland kann ich Dir in Sachen Weite aber wirklich ans Herz legen 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  3. Lieber Volker,
    ach, so schön idyllisch – wenn die miesen Steine auf deiner Lieblingsbarfußstrecke nicht wären. Glatter Asphalt ist da sicher nur 2. Wahl. Aber recht so, davon lässt man sich den Schneid nicht abkaufen und läuft mal eben 18 statt 11 km!
    Bei euch ist auch wunderbares Grün, eigentöich kein Grund, dass die eine Kuh da aufs Dach ging…
    Liebe Grüße
    Elke

    • Liebe Elke,

      glatter Asphalt ist schon ein Top-Laufuntergrund. Aber Sandwege sind zwischendurch einfach mal bequem und entlastend, wegen ihrer dämpfenden Weichheit.

      Da war eh eine komische Kuhe, dreht ihre Nase ständig nach dem Wind 😉

      Liebe Grüße
      Volker

  4. Lieber Volker,

    also ich war zwar schon in Irland, aber hauptsächlich in Dublin. Auf einer Studienfahrt mit Schülern durfte ich mich leider nicht absetzen. Aber der Phoenixpark war auch nicht grüner. Ab und an wurde ich mal „entlassen“ und durfte dort laufen. – Aber das irische Hinterland stelle ich mir schon super grün vor … muss mal unsere jungen Leute fragen.

    Vorerst also lieber zuhause bleiben, bei so viel GRÜN! Toll sieht es aus! – Da verstehe ich, dass man am liebsten nicht mehr nach Hause will! 😛 – Schöne Runde mit 18 km … von wegen ich hole dich ein! So schnell wird das wohl nix! 😆

    Und zum Schwimmen: da haben 26 Olympioniken je 10 Kilometer im Hafenbecken von Tokio absolviert … da kannst bestimmt was abhaben. … 10 Kilometer … wird man da nicht kirre? 😛

    Barfuß: hoffentlich wird er wieder sandig genug, dein Sandweg!!!

    Bleib dran und gesund!
    LG Manfred

    • Lieber Manfred,

      ich glaube nicht, dass sich Irland und meine Heimatregion so eins zu eins vergleichen lassen, Irland ist insgesamt wohl etwas hügeliger oder zumindestens welliger. Da bleibt als Gemeinsamkeit wohl nur das ähnliche Grün 🙂

      10 km Schwimmen das sind 100 x mehr als ich schaffe, die sind doch irre, diese Olympioniken 😆

      Es wird wohl schon etwas dauern bis der Sandweg wieder sandig wird, aber dann gibt es wahrscheinlich die nächste Lage Steine. Hach, es ist alles traurig 😉

      Liebe Grüße
      Volker

  5. Lieber Volker,
    ach so was blödes. Da legen die dir einfach Steine in – nein, auf den Weg. Aber das schien dann doch der einzige Punkteabzug bei deinem Bericht der letzten Tage! 🙂
    Was für wunderschöne Bilder – die haben ja wieder Wandkalenderqualität!
    Schön, dass du weiterhin mit Torben läufst. Das scheint für euch beide ja sehr gut zu passen. Und nicht ärgern wegen des schwimmens. Wenn mal die lästigen Badegäste wieder weg sind, kommen die nächsten Erfolge sicher wie von selbst! 😀

    • Tja, liebe Doris, was soll ich sagen? Schön ist das nicht, wirklich nicht. Deshalb hätte ich an dem Tag ich nicht noch mehr Punktabzüge verkraftet 😛

      Wandkalenderqualität, wäre ja eigentlich mal eine Idee aus den schönsten Laufbildern einen Fotokalender zu basteln 🙂

      Wenn die lästigen Badegäste wieder weg sind, wird es aber langsam auch wieder frisch im Wasser, schauen wir mal 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

  6. Lieber Volker,
    „auch aus Steinen, die man dir in den Weg legt, kann man etwas schönes bauen“ ! 😆
    Daran musste ich denken. Das wird natürlich etwas mühselig bei diesen ganzen kleinen Steinen.
    Aber, irgendwann sind sie wahrscheinlich tatsächlich in den Weg getreten, weggespült oder was auch immer. Sei froh, das es keine groben Schottersteine sind, wie man sie hier gerne auf die Wege packt. Damit auch niemand mehr darauf laufen kann, geschweige denn einen Kinderwagen schieben. 🙄
    Deine Bilder sind mal wieder verdächtig, gib doch zu, die hast du aus irgendeinem Fotomagazin geklaut … so schön geht doch gar nicht 😉
    Soso, mit dem Schwimmen kommst du nicht so richtig voran … lustig, ich finde es immer noch ganz ungewohnt, dass du vom Schwimmen redest 😆
    Aber du hast ja Recht, Laufen ist ja auch ganz schön. Zum Glück.
    Liebe Grüße
    Helge

    • Ach nö, liebe Helge, die ganzen Steine aus über einen Kilometer Sandweg zu buddeln um daraus etwas zu bauen, ist mir doch etwas zu mühselig. Du weißt ja, ich verlasse nur ungerne meine Komfortzone 😆

      Grobe Schottersteine habe ich genügend auf anderen Strecken, die gehören eigentlich verboten!
      😉

      Naja, wenn ich von Schwimmen rede hat das mit Schwimmen im eigentlich Sinne auch nach wie vor nicht wirklich etwas zu tun 😛

      Liebe Grüße
      Volker

  7. Moin Volker, bei dem Titel dachte ich erst voller Schreck Du warst auf einer großen Insel etwas weiter nördlich barfuß auf Gletschern unterwegs, aber nein, es ist das Postkartengrün Deiner gewohnten Umgebung gemeint, beruhigend 🙂
    Barfuß über so einen „frisch gemachten“ Weg, das muss nicht sein, aber immerhin werden bei euch die Wege mal erneuert. Die schweren Landmaschinen werden da wahrscheinlich fix wieder was barfußtaugliches draus machen, nur keine Bange.
    Liebe Grüße, Oliver

    • Moin Oliver,

      fändest Du es so beunruhigend, wenn ich eine Barfuß-Runde auf Grönland drehen würde? Durch den Klimawandel soll es dort ja schon einige eisfreie Regionen geben 😉

      Na, dann hoffe ich mal auf die schweren Landmaschinen, wäre schade um mein schönestes Barfußrevier 🙂

      Liebe Grüße
      Volker

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