Kurios

Vor 14 Tagen stand mal wieder der Großhandel in Amsterdam auf dem Programm. Sieben Stunden sind wir durch die Hallen getourt und zur Schonung der Ferse wollte ich eigentlich Schuhe tragen. Eine der sieben Stunde habe ich das in ihnen auch ausgehalten, dann habe ich es doch vorgezogen barfuß zu gehen. Sechs Stunden Betonboden und die Ferse war anschließend ruhig. Hatte der Betonboden vielleicht so eine Art Blackroll-Effekt auf die Ferse ausgelöst? Ich weiß es nicht und ich verstehe es auch nicht. Aber am Montag ließ mich die Erkenntnis erstmals seit Ende Juni mal wieder barfuß traben. 4,3 km und die Ferse war ruhig, während der Vorfuß noch leicht vor sich hin zwackte.

19.08.19 01

Dientag das gleiche Ergebnis auf 5,1 km. Donnerstag auf dem Utkiek 7 km in den Trail-Pies Sucios mit ruhigen Vorfuß und dafür wieder zickender Ferse. Am Freitag 6,1 Barfuß-Kilometer auf dem Weg vom Blankenburger See nach Iprump und zurück mit wieder ruhiger Ferse und leicht murrendem Vorfuß.

Fazit dieser Woche: Die Ferse steht offensichtlich auf Härte und ist scheinbar über das Schlimmste hinweg. Der Vorfuß hingegen ist beim Laufen noch nicht komplett unauffällig, zeigt aber bislang nach den Läufen keinerlei Nachwehen. Vier Läufe brachten immerhin schon über 20 km. Und noch eine Erkenntnis: Wer kürzer läuft hat mehr Zeit zum Relaxen 😀

Wiedersehensfreude und Klarstellung

Nach ewigen Wochen bin ich am Donnerstag mal wieder beim Utkiek gewesen. Die Freude die ganzen Berggämsen wiederzusehen war groß und wurde noch dadurch gesteigert, dass Heimo auch dazugekommen ist. Nach automobiler Anreise aus München am selben Tag war der Utkiek für ihn genau das Richtige um nach der langen Fahrt die Beine auszuschütteln. Dabei konnte Heimo erstmalig die Oldenburg-Mountains und unser intensives Training dort kennenlernen 😀

Schön war es in gut gelaunter Runde wieder die altbekannten Schleifen zu ziehen. Mein Fuß hat das Stündchen recht gut verkraftet. Allerdings will die Ferse nach wie vor keinen rechten Frieden geben, aber ich bilde mir ein, dass sie doch allmählich ruhiger wird. Auch wenn sich mein gesamter Bewegungsapparat am Tag drauf anfühlte, als wäre ich einen Marathon gelaufen 😆

Apropos Fuß: Wenn man bei seinem Besuch beim Osteopathen mit seinem Blog angibt, muß man auch damit rechnen, dass der auch gelesen wird. So bekam ich zu meinem Betrag über meine Behandlung noch eine WhatsApp-Nachricht von ihm, mit dem Hinweis, dass er nicht mal „eben nur an meinen Zehen gezogen hat“, sondern schon eine konkrete Ursache für meine Beschwerden gefunden und behandelt hat, nämlich: eine “ Blockade “ des os naviculare und damit verbunden Impingement des Tibiotalaren Gelenkes ( verursacht durch myofasziale Spannungen !). Das wollte ich hier gerne noch einmal ergänzend hinzufügen. Die Lateiner und Mediziner unter Euch wissen jetzt Bescheid, der Rest kann bei Interesse (wie ich auch) zur allmächtigen Suchmaschine greifen und weiß es danach auch 🙂 Auf jeden Fall scheint die gelöste Blockade ein voller Erfolg zu sein, da im Vorfuß zu 95% Ruhe herrscht und meine bisherigen Wiedereinstiegsläufe keinen negativen Einfluß hatten!

Schwelgen

Ich finde es ja immer wieder spannend, was so auf meinem Blog so alles gelesen und geguckt wird. Die WordPress-Statistik gibt darüber ja wunderbar Aufschluß. Gerne klicke ich die gelisteten Bilder und Berichte dann mal an um zu schauen, was ich da über die Jahre schon so alles geknipst und von mir gegeben habe. Seit einigen Tagen habe ich da viel zu tun, weil offensichtlich irgendein Robot oder sonst irgendetwas querbeet durch alle Jahre meinen Blog abgrast. Anders kann ich mir die mehreren hundert User aus den USA nicht erklären, die da angeblich plötzlich alle auf meinen Blog schauen.

Aber egal, meine Statistik listet da chronologisch völlig unsortiert die geklickten Bilder und Berichte und ich habe mir die gar nicht mal so wenige Zeit genommen, mir das alles mal anzuschauen. Bei dieser Reise durch die Jahre habe ich regelrecht in Erinnerungen geschwelgt. Das hat richtig Spaß gemacht.

  • der Wechsel der Jahre
  • der stete Wechsel der Jahreszeiten
  • Sonne, Regen, Sturm, Schnee, Hitze, Kälte
  • Ach herrje, da hatte ich ja noch die Brille
  • Ach herrje, da hatte ich ja noch Haare
  • Oh, Trier
  • Österreich
  • München
  • Nimwegen
  • immer wieder Berlin
  • Sieh an, meine ersten Tattoos
  • Läufe nach Neuwerk
  • Ach ja, im Winter 2012/2013 hatte ich schon mal versucht minimal zu laufen
  • auch immer wieder: Meine Güte was hast Du da denn für einen Schrunz geschrieben
  • Verletzungen
  • die fantastischen Winter-Etappenläufe
  • eine Handvoll Marathon sind es doch schon
  • dazu Hermannslauf, Harzquerung, Luxemburg, Ahrathon und und und
  • was ist da schon alles zusammengekommen
  • Dabei mache ich noch nicht einmal so richtig viel
  • emotionale Finishs und DNF
  • Februar `17, der Umstieg auf Minimal und Barfuß beginnt
  • viel viel viel viel viel norddeutsche Landschaft, flaches Land, Deiche, Wasser, Vogelschwärme
  • Hach
  • uvm
  • Und!: viele viele viele viele Begegnungen mit Freunden, die ich ohne diesen Blog niemals kennengelernt hätte, ohne die ich so manches Laufabenteuer nicht gewagt hätte und ohne die ich viele Erlebnisse, viel Spaß und viele schöne Stunden nicht gehabt hätte. Ohne die dieser Blog nur ein lebloses Tagebuch und wahrscheinlich schon längst wieder eingeschlafen wäre.

Die Zeit, die ich mir für diese Klickerei durch Bilder und Berichte genommen habe, war gut investiert. Laufen, bei Wind und Wetter draußen sein, was für ein intensives Leben durfte ich in all den Jahren genießen. Sollten, in Zeiten wo es mal gerade nicht so läuft mit dem Laufen, jemals Zweifel bezüglich der Fortsetzung aufkommen, dann fegt so eine Zeitreise diese gnadenlos vom Tisch.

Danke also einmal unbekannter Weise über den großen Teich für die Animation zum ausgiebigen Schwelgen in Erinnerungen 🙂

Ein Widerspruch in sich

Ärgerlich, dass mein Wiedereinstieg ins Laufen jetzt durch die Ferse behindert wird. Das Dingen will sich aber im Moment auch einfach nicht beruhigen. Drum habe ich zuerst tief in meinem Gedächtnis und dann noch tiefer in meiner Kommode mit meinem ganzen Laufgeraffel gekramt. Nach einigen Suchen hatte ich denn die Objekte meiner Begierde, die Fersengeleinlagen, die mir mein Orthopäde anno quark schon einmal wegen ähnlicher Beschwerden verschrieben hatte. In die engen V-Runs bekam ich die Dinger, bzw. das Ding weil nur für den linken Fuß notwendig, nicht, aber in die etwas geräumigeren V-Trails paßte es hinein.

Einen Barfußschuh mit einer Einlage aufzumotzen ist ja nun wirklich ein Widerspruch in sich, aber damit konnte ich heute eine 7 km-Runde im Bereich Kleiner Bornhorster See/ Alte Braker Bahn fast ohne Beschwerden laufen. Noch wichtiger: Die Ferse war auch nach dem Lauf nicht so auf Krawall gebürstet wie nach den vorherigen Läufen. Tada! Man muß sich nur zu helfen wissen. Auch wenn ich mir, weil ich die V-Trails nicht mehr gewohnt bin, gleich noch wieder eine Blase gelaufen habe. Egal, Fuß vorne ruhig, Fuß hinten fast ruhig, da kann mich auch so eine poppelige Blase nicht mehr belasten.

Und zur Feier des gelungenen Laufs ging es im Kleinen Bornhorster See auch gleich noch einmal in die Fluten. Allerdings so ganz ohne diese anstrengenden Schwimmbewegungen, dafür aber mit Besuch! Bzw. eigentlich war ich der Besuch 😀

😀

 

 

Das will ich wissen

Gestern stand der Besuch beim Osteopathen an. Eine ganze Stunde hat sich der Mann Zeit genommen und mir in dieser Zeit soviel Input gegeben, dass ich diesen über die kommenden Tage erst einmal in Ruhe verarbeiten muß.

Das Positive vorweg, er war von meiner Barfuß-/Minimallauferei sehr angetan, trägt selber auch nur Barfußschuhe. Das Negative aber gleich hinterher: Zum einen ist es um meine Beweglichkeit eher suboptimal bestellt. Genauer gesagt ich bin steif wie ein Brett. Zum anderen ist meine Ernährung … naja, ist ja nicht so, dass ich das nicht schon wußte.

Mein Fuß selber war zur Untersuchung, von der Ferse mal abgesehen, erwartungsgemäß ganz brav, so dass der Osteopath lediglich die Zehen einmal ordentlich zum Knacken gebracht (das ging aber auch am rechten Fuß) und mir darüber hinaus „nur“ Fazien-, Dehn- und Gymnastikübungen gezeigt hat. Darüberhinaus offenbarte mein ganzer Körper die oben bereits erwähnte Steife. Zur Anschauung hat mich der Osteopath mit meinem eigenen Smartphone fotografiert. Das hat nicht nur den Vorteil, dass ich mir nicht nur das Elend immer wieder anschauen, sondern Euch an dem Bild des Jammers auch noch teilhaben lassen kann. Allerdings auch gleich an dem allersten kleinen Erfolg (siehe Bilder vom durchgestreckten Bein)

Der Osteopath kann mit durchgestreckten Beinen locker die gesamten Handflächen auf dem Boden aufsetzen. Und jetzt kommt`s: Auf mein bodenloses Staunen sagte er mir, dass ich das bei täglicher Ausübung der mir beigebrachten Übungen in vier Wochen auch könne. Das will ich wissen! Deshalb und nicht nur deshalb wird jetzt regelmäßig geübt. Die Notwendigkeit meinen Körper zumindestens ansatzweise etwas geschmeidiger zu bekommen sehe ich ein. Schlußendlich könnte ich dadurch sogar etwas schneller werden, faszinierend aber zweitrangig.

Auch an meiner Ernährung werde ich arbeiten um den Körper zu entsäuern, in diesem Zusammenhang besteht nämlich auch die Hoffnung meine permanente Müdigkeit, für die es bis dato keine medizinische Erklärung gibt, zu vertreiben.

Fazit: Das war eine lehrreiche Stunde, die mir in einigen Punkten noch einmal die Augen geöffnet hat. Nicht nur den Fuß (der offensichtlich in den vergangenen sechs Wochen gut gesundet ist), sondern gleich den ganzen Körper DAUERHAFT zu mobilisieren und obendrauf an der Ernährung zu arbeiten, wobei auch Jens gerne mitmachen will, sind schon ziemlich hehre Ziele. Aber das Wissen um meine Defizite schlummerte schon länger in mir und hoffe, dass der gestrige Tag der notwendige Tritt in den Hintern war selbigen endlich über das Laufen hinaus hochzukriegen.

Fast schon ein Triathlon

Gestern hatte ich den zweiten Laufversuch unternommen. Dazu war ich mit dem Fahrrad raus zur Hunte gefahren und dort in die Laufsandalen geschlüpft. Nach vier erfolgreich absolvierten Laufkilometern (HURRA! Allerdings zickt jetzt die linke Ferse, die aber auch durch die Schonhaltung der letzten Wochen arg strapaziert wurde) ging es weiter zum Kleinen Bornhorster See. Dort konnte ich der Versuchung nicht widerstehen einmal in die Fluten zu steigen. Da dies nicht geplant war mußte die Laufunnerbüx als Badehose herhalten und anschließend die Luft das Handtuch ersetzen. Aber herrlich war es!

20 km radeln, 4 km laufen und ungefähr 10 Schwimmzüge, wenn das nicht schon fast ein Triathlon gewesen ist 😆 😎

Auf zwei Rädern hin und zurück ging es dann heute zu Schwiegermuttern . Dabei kamen völlig relaxte 43,4 km zusammen.

Kurze (Zwangs-)Pause:

Entspannte Zeit:

Das Ganze bei Sommerwetter wie ich es liebe. Warm, etwas wechselhaft und trocken 🙂

Ein zartes Pflänzchen?

Hin- und hergerissen war ich heute Abend. Sollte ich es wagen? Mal ein kurzes Stück zu laufen? Im Alltag verhält sich der Fuß weiterhin nahezu komplett ruhig und auch den Bahnsteigsprint vom vergangenen Donnerstag hat er nicht nachhaltig übelgenommen. Ebenso wenig wie die sieben Stunden, die ich am Samstag auf baren Füßen auf dem CSD in Berlin unterwegs war.

Ich habe mich für einen Versuch entschieden und war aufgeregt und nervös, wie ein kleines Kind vor dem ersten Schultag. Seichter Regen und knappe 20° erleicherten mir noch die Enscheidung. Wahnsinn, wieviel Spannung sich in mir breitgemacht hat, dabei ist das Laufen mir doch das Vertrauteste von der Welt und es war ja auch wahrlich nicht mein erster Aussetzer. Aber gerade dieses Vertrauen in das Vertraute ist halt augenblicklich erschüttert.

Das erste Antraben mit klopfendem Herzen, ein kurzer Stich, dann schmerzfrei! Genauso wie die ersten paar Hundert Meter. Ich versuche den Fuß so locker wie möglich zu lassen. Hypersensibles Hineinhorchen in ihn, ein leicht dumpfes Gefühl, kein Schmerz. Es beginnt richtig zu regnen, Freudentränen? Nach einem Kilometer kurz Innehalten an der Hunte, dann umdrehen und zurück. Nach eineinhalb Kilometern irgendwie Unruhe im Fuß. Und Jucken! Ist Jucken nicht ein Zeichen für Heilung? Nach zwei Kilometern beende ich den Lauf, die Sonne kommt raus und ein großer, kräftiger Regenbogen steht am Himmel, ich bin klitschnaß. Eine schon fast kitschige Hollywood-Happy-End-Szenerie, aber egal, wenn das kein gutes Zeichen ist? Der Fuß?: Ruhig. Auf der Rückfahrt macht sich ein leichtes Zirpen auf dem Fußrücken bemerkbar, wie ich es kenne, wenn ich Schuhe zu fest schnüre, aber kein Schmerz!

Was für ein lange Analyse eines zwei Kilometer kurzen Laufs, an den sich eine Mischung aus Freude, verhaltenem Optimismus und Skepsis anschließt. Aber auch was für ein Gefühl diese paar Minuten gelaufen zu sein, trotz des Horchens und Bangens, Wahnsinn ❗

Bleibt der Fuß ruhig, werde ich am Wochenende noch einmal die gleiche Strecke probieren mit einem kleinen Fünkchen Hoffnung, dass da wieder ein zartes Laufpflänzchen wächst.

 

Einsatzbereit

… sind nun endlich meine beiden Fahrräder in Berlin. So kann ich nicht nur in lauffußlahmen Zeiten die Stadt auch auf zwei Rädern erkunden 😀 Quasi geerbt hatte ich da zwei Mountinbikes. Klein, wendig und robust sind die gar nicht mal die schlechteste Wahl für den Großstadtdschungel.

Das erste Bike ist nichts besonderes. Die Marke heißt Hawk und eine Google-Suche ergab, dass es wohl in der Regel in Bau- und Supermärkten vertickt wird. Aber es fährt sich sehr bequem und macht einen sicheren Eindruck und hat immerhin auch Shimano-Komponenten.

Das zweite ist ein Cannondale, pechschwarz heißt es bei mir jetzt schon das schwarze Biest. Auf jeden Fall das bessere und auch schickere Teil.

Künftig werde ich auch mal einige Wege mit dem Rad zurücklegen statt die Öffis zu benutzen. So wird es teilweise noch etwas einfacher, ich freue mich darauf.

Ein kurzer Sprint …

… und Hitzefrei.

Mein Anschluß-Zug nach Berlin in Hannover hatte gestern Abend eine Stunde Verspätung. Als er denn endlich eintrudelete, war die Wagenreihung genau andersherum als auf dem Wagenstandsanzeiger angezeigt. Auf der Bahnsteiganzeige wurde das entweder nicht angezeigt oder mir ist dieses Detail entgangen. Wie auch immer, da der ICE aus zwei Zugteilen bestand und bis Berlin keinen Zwischenhalt hatte um noch einmal zu wechseln, durfte ich einen Barfuß-Sprint über fast den gesamten Bahnsteig hinlegen um mir noch meine Sitzplatzreservierung zu ergattern. Hat geklappt und der Überraschungsmoment für den Fuß war so groß, dass er im ersten Moment sogar schmerzfrei war. Dann war er aber doch wieder recht deutlich zu spüren, aber er konnte sich ja auf meinem ergatteren Sitzplatz, von dem ich erst einen arroganten Business-Typen vertreiben mußte, gleich wieder erholen und war dann zum Glück auch gleich wieder ruhig.

Heute in Berlin gönne ich mir einen Tag Hitzefrei. Nach dem sehr langen, anstrengenden und heißen Vortag mit der schlußendlich über eineinhalb Stunden verspäteten Anreise steht jetzt heute nur Müßiggang auf dem Plan. Kann ich bei den Temperaturen sehr gut 😀

Morgen möchte ich erstmals am CSD hier in Berlin teilnehmen. Wie mir das Zusammenspiel von angesagten 30° C und bis zu 1.000.000 angekündigter Besucher gefallen wird, zeigt sich dann 🙄 Ich fand, dass es beim Berlin-Marathon schon sehr viele Menschen waren und das waren 960.000 weniger! 😯 😆

Selbst ist der Privatpatient

Meinen Unmut über die fehlende Diagnose bezüglich meiner Fußbeschwerden habe ich hier hinlänglich zum Ausdruck gebracht. Speziell das ich auf eine CT-Aufnahme noch vier bis sechs Wochen warten sollte, wenn denn die Schmerzen in dieser Zeit nicht von alleine verschwinden, frustrierte mich -Achtung Wortwitz- bis in die Haarspitzen.

Deshalb habe ich mir stumpfdumm selber einen Termin in einer Radiologie-Praxis besorgt. Als Privatpatient brauche ich schließlich keine Überweisung und dadurch ging es natürlich auch mit dem Termin recht schnell. Heute war es deshalb schon soweit und das Ergebnis:

23.07.19 07

Überhaupt ist alles gesund und sieht wunderbar aus. Der Radiologie sagte man könnte jetzt noch viel untersuchen, all diese Untersuchungen (z. B. Knochenszintigramm) würden allerdings dauern und seiner Meinung letztendlich nichts mehr zu Tage fördern, was in dieser Zeit nicht auch wieder von alleine heilen könnte, da jetzt ein ernsthaftes Erkrankungsbild nahezu auszuschließen ist. Eine Blockade könnte eventuell noch bestehen, diesbezüglich bemühe ich mich gerade um einen Termin bei einem hochangesehenen Osteopathen in Oldenburg. Ansonsten bleibt mir nur warten, schonen und auf baldige Besserung hoffen. Inzwischen weiß ich gar nicht, ob mir nicht eine simple Fraktur lieber gewesen wäre, die wäre zeitlich wenigstens kalkulierbar 🙄 Aber zu wissen, dass nichts Ernstes vorliegt ist ja auch schon einmal was.

Da ich keinen Orthopäden benennen konnte, dem er den Befund und die CD mit den Aufnahmen zuschicken sollte, er hat mir das alles in die Hand gedrückt. Die CD habe ich dann mal in meinen Laptop gesteckt und siehe da, der konnte die Bilder sogar auslesen. So sieht er also aus, mein linker Fuß, spannend 🙂

Die Carboneinlage werde ich aber beim Rennradeln erst einmal weiter im Schuh belassen, um den Fuß bei der Treterei nicht zu sehr zu belasten. Aber das Rennradeln werde ich die kommende Tage auch erst einmal lassen, bei der angekündigten Affenhitze tue ich mir das nicht an. Vielleicht kommt diese wetterbedingte Komplett-Pause dem Fuß ja auch noch einmal zugute.