Lebt eigentlich der Utkiek noch?

Jau, er lebt noch! Nach Urlaub und Marathon bin ich dort wieder in der donnerstäglichen Routine, die allmählich in der Dunkelheit versinkt, angekommen. Die Übergangszeit sorgt aber noch für zauberhafte Stimmungen.

Bislang ließen ja nur die kürzer werdenden Tage und das bunte Laub überhaupt den Herbst erahnen, aber gestern wurde es auch tatsächlich mal angenehm frisch. Schön war es wieder, wie fast immer am Utkiek.

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Take a deep breath

Zum Feierabend mal wieder der Klassiker, die schon unendlich oft gelaufene Runde durch die Bornhorster Wiesen und entlang der Hunte. Allerdings machte ich mich für meine Verhältnisse um 19:30 Uhr recht spät auf den Weg. Der späte Start hat sich gelohnt, durfte ich so doch wirklich angenehmene Temperaturen von zum Beginn knapp 22° und zum Schluß nur noch 18° ohne jede Schwüle geniessen.

Das war klasse und ich hatte endlich mal wieder den Eindruck nicht zu zerfliessen. Zwar liegt die Sielbaustelle noch bis Oktober im Weg, die angeblich nicht mögliche Querung des Siels gilt allerdings nicht für Deichläufer :mrgreen:

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Die tiefstehende Sonne wirft ein zauberhaftes Licht auf das flache Land und verstärkt den Eindruck der Unendlichkeit.

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Es lief mich mal wieder, der Kopf fand seine Ruhe und die Gedanken plätscherten einfach mal wieder nur dahin.

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Es lag eine unglaublich friedvolle Stimmung über dem Land. Obwohl ich zügig und mühelos meine Bahn zog, mußte ich doch stehenbleiben und diesen Abend in mich aufsaugen.

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Bis in den Sonnenuntergang hätte ich dort verweilen können, wenn da nicht dieses „Ich muß noch duschen“ und das „Ich muß noch was essen“ sowie das „Ich muß ins Bett“ gewesen wären. So bin ich nach wenigen Minuten weitergelaufen, habe geduscht, noch was gegessen und bin ins Bett gegangen 🙂