Der April

… hat dieses Jahr gefühlt mehr Sommertags als das ganze Jahr 2017 zusammen und leitete nach dem sehr kalten März einen abrupten Übergang vom Winter in den Sommer ein. Da ächzt der morsche Deichläufer und sein Körper erinnert sich wieder des Schwitzens. Aber g..l ist es ja schon in Minimalbekleidung den bleichen Körper der Sonne auszusetzen. Wenn gleich das auch, je nach Tageszeit, jetzt wieder mit dem elenden Geschmaddel des Eincremes mit Sonnenschutz verbunden ist.

Mittwochabendfeierabendrunde:

Der Utkiek-Lauf war ebenfalls hochsommerlich, aber bilderlos. Am heutigen Sonntag gönnte ich mir einen etwas längeren Lauf am Nachmittag. Ob die Tageszeit gerade geschickt gewählt war, sei einmal dahin gestellt, es war schon ganz schön sonnig und warm. Aber zwischen dem Gerechtwerden des Schlafbedürfnisses und den für den Abend angekündigten Gewittern blieb halt nur dieses Zeitfenster 😆

Um den Großen Bornhorster See herum ging es Richtung der Gellener Torfmöörten, dem kleinen, wunderschönen Moorgebiet, und von dort aus weiter Richtung Bornhorster Wiesen und Hunte. Der Weg ins Gellener Moor, den ich auch am Mittwoch ein Stück gelaufen war, war in der Zwischenzeit frisch geschottert worden. Da war ich froh, dass ich mich für die V-Trails entschieden hatte und diese konnten beweisen, was sie können. Und sie können 🙂

Unterm Deich, auf der knapp drei Kilometer langen Geraden, stand die Luft und sommerlicher konnte das Lauffeeling gar nicht ausfallen. Auch an der Hunte hatte ich den eh sehr schwachen Wind von hinten und garte im eigenen Saft vor mich hin. Endlich wieder Salzränder im Laufshirt! 😀

23 km sollten, mußten, durften deshalb auch reichen. Schließlich soll es nächstes Wochenende noch etwas weitergehen, gepaart mit ein paar Höhenmetern. Da muß der morsche Deichläufer sein eh knapp gesätes Laufpulver ja nicht komplett im Aprilsommer verbrennen 😛

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