Baumwolle

Diese Laufwoche plätscherte so vor sich hin. Am Dienstag brachte ich mein Rennrad in die Inspektion in die Innenstadt. Durch intensives Nichtbenutzen wollte die Schaltung nicht mehr so wie sie sollte. Nach Abgabe des Radels bin ich dann zurückgelaufen. Vorbei an der EWE-Arena, wo die EWE-Baskets an dem Tag in den Play-Offs gegen Ulm gespielt haben, und dann durch den Stadthafen, vorbei an der alten Eisenbahnklappbrücke, durch den Agrarhafen an die Hunte. Treppe rauf zur Brücke und nach 11,1 km war der Laufdrops gelutscht.

Donnerstag Utkiek, da gibt es nicht viel zu sagen 🙂

Heute dann mal wieder übelste Schwüle. Allerdings war mein zeitliches Fenster eng und viel Auswahl bezüglich des Wetters konnte ich mir nicht erlauben. So studierte ich das Regenradar und sah nur einen winzigen Schauer, also los. Um der Schwüle und den 25° etwas entgegenzusetzen, entschied ich mich mir einfach ein Baumwollleibchen überzuschmeißen.  Bei extremen Wärmebedinigungen mag ich es nämlich, wenn so ein Baumwollfetzen an mir klebt, dat kühlt so schön 😎

Allerdings konnte ich nicht ahnen, dass es aus dem winzigen Schäuerchen heraus schon auf den ersten Kilometer bedrohlich grummelte. Auf Kilometer 2 setzte kräftiger Regen ein und es blitzte und donnerte, so dass ich mich mit einem Intervallspurt unter die Autobahnbrücke rettete und dort gute 10 Minuten den Abzug des Gewitters abwartete. Schade um den ge…nialen Platzregen, aber Blitzschlag muß ich nicht haben.

Nach Abzug des kurzen, aber kräftigen Gewitters war die Luft dann erst richtig zum Schneiden. Die Landschaft dampte und der Deichläufer schwitzte 😛 Trotzdem lief es recht flüssig und die 15 km-Nummer machte richtig Spaß und mit meinem „Laufshirt“ gab ich irgendetwas zwischen Vollprolet und Rocky Balboa ab :mrgreen: Aber das Ding hat seine Mission erfüllt, wenn auch von Kühlung nicht wirklich viel die Rede sein konnte 😆

Werbeanzeigen