Begegnungen

Seit zwei Tagen ist er vorbei, mein Jahresurlaub 2018. Er blieb dieses Jahr ohne konkret geplante und gebuchte Reise. Trotzdem oder vielleicht sogar gerade deshalb war es ein wunderbarer Urlaub, der für mich ganz nebenbei mit zahlreichen Begegnungen aus der Bloggerwelt einherging.

Gleich zu Beginn lief ich gemeinsam mit Heimo und Angela meinen letzten langen Vorbereitungslauf für den Berlin-Marathon. Ich gebe ja bei Heimo die Hoffnung nicht auf, dass er noch einmal wieder mit Macht auf die Bloggerbühne zurückkehren wird.

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Danach durften Jens und ich einer Einladung von Rainer und Karin nach Trier folgen und dort wunderschöne Tage verbringen. Im Hause Midlaufcrisies trafen wir dann auch auf Anne, im Folgenden leider ohne Bild.

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Wie sehr sich die Bloggerfamilie im Großraum Trier ballt erlebten wir bei einem gemeinsamen Essen in der alten Römerstadt mit der kompletten Power des Tridreamteams 🙂

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Zu einem wahren Feuerwerk in Sachen Bloggertreffen kam es dann zum Marathon in Berlin. Wo sich Elke und Chris, Roni und Manfred nicht nur in des Deichläufers Behausung einfanden um einen Großteil der Zeit vor, während und nach dem Marathon gemeinsam zu genießen.

15.09.18 05

Genial waren all diese Begegnungen und Ihr alle habt einen großen Teil dazu beigetragen, dass dieser Urlaub für mich wirklich ein ganz besonderer gewesen ist.

Danke dafür!

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I did it (Long version)

Für diesen Post hätte ich auch jede Menge andere andere Titel wählen können. „Minimal-Marathon“ z. B. oder „Alter Haudegen“ oder „Freundschaftslauf“ oder „Hinten wird die Ente fett“ oder oder.

Irgendwie weiß ich auch gar nicht, wie ich anfangen soll. Also versuche ich es einfach von vorne. Am Freitag schon reiste ich in die Marathon-Hauptstadt. Zu diesem Zeitpunkt waren Elke und Chris schon da und auch Roni war wenige Stunden vorher aus den fernen USA eingeschwebt, während Manfred als Fünfter im Bunde erst am Samstag anreisen konnte.

Schon im Vorfeld hatten wir uns via Whats App und Co. rege ausgetauscht und für den frühen Nachmittag zum gemeinsamen Abholen der Startunterlagen im alten Tempelhofer Flughafen verabredet. So kam es zu einem Wiedersehen mit Elke und Chris und einem ersten Kennenlernen von Roni.

Am Samstag durfte ich dann in meinem kleinen Domizil der Gastgeber unserer privaten Pastaparty sein, zu der dann auch Manfred dazustieß, während Elke freundlicher Weise den Kochlöffel schwang 🙂 Ein wunderbarer Abend!

15.09.18 05

Manfred war es dann, der mich am Marathon-Morgen zu Hause abholte um zum Start aufzubrechen. Er sollte ab diesem Moment nicht mehr von meiner Seite weichen, da er sich fest in den Kopf gesetzt hatte, mich auf der gesamten Strecke zu begleiten.

Ich selber steckte tatsächlich in meinen V-Runs. Auf dem Weg vom Hauptbahnhof zum Marathongelände sprach mich ein weiterer VFF-Läufer an, auch für ihn sollte es die Marathon-Premiere in diesen Schläppchen sein. Unterwegs sah ich dann noch ein Mädel in VFF laufen, mehr derart beschuhte Läufer sind mir unter den über 44.000 Läufern nicht aufgefallen 🙂 Dafür aber noch ein Barfußläufer, dem ich meinen Respekt gezollt hatte, und einen Läufer in wirklich minimalster Beschuhung.

Aber erstmal zurück auf Marathon-Anfang: Diesmal war ich mit Manfred etwas später in der Startaufstellung angekommen, so dass die Spitze schon unterwegs war und die 44.000 Läufer nicht mehr vollständig waren. Leer war es trotzdem nicht gerade 😆

Aber sobald die Startlinie überquert wurde, ließ es sich sofort recht frei laufen. Roni wollte zusammen mit einem Freund ein ruhigeres Tempo laufen und so trabten Elke, Manfred und ich zusammen los. Elke schreibt in ihrem Post, dass ich das Tempo vorgegeben, was mir gar nicht aufgefallen ist. Tempo ist ja eh ein relativer Begriff und mir war schon nach wenigen Kilometern klar, dass es mit der angeschlagenen Geschwindigkeit mit der heimlich anvisierten Zeit zwischen 4:30 und 4:45 Stunden nichts werden wird. Mir war es schnell wurscht, wollte ich doch nur heile mit den Minimalen ins Ziel kommen. Elke wurde das Tempo erst weit hinter KM 30 zu langsam und Manfred wußte sich mit diversen Zwischensprints für Unterhaltungen mit anderen Läufern des Jubilee-Clubs (mindestens zehnmalige Berlin-Marathon-Teilnahme, Manfred war das zwölfte Mal dabei) und mit lockeren Sprüchen die Zeit zu vertreiben 😀

Unterwegs konnte ich mich noch mit Frank, einem Berliner Freund, abklatschen.

Läuferisch lief es weitestgehend wie es sollte, die Beine machten ihren Job, nichts krampfte und die Füße waren in den V-Runs wirklich zuhause, auch wenn 42 km auf Asphalt eine neue Rekordherausforderung für sie waren. Apropos Asphalt, Elke fragte mich zwischenzeitlich, ob ich es mir vorstellen könnte, auch mal eine Marathon barfuß zu laufen. Aus heutiger Sicht verneine ich das, ertappte mich aber dabei, unterwegs immer mal wieder auf die Qualität des Asphalts zu achten. Immer wenn ich kontrekt drauf geschaut hatte, erschien er mir schon barfußtauglich. Noch vor KM 20 allerdings, stieg mir Hitze zu Kopf und ich hatte das Gefühl mit einer hochroten Birne zu laufen. Zu heiß war es eigentlich nicht, aber die Sonne knallte schon erbarmungslos auf uns herunter und der Schweiß floß in Strömen, lag es daran? Wenigstens nahm das Gefühl nicht überhand und beeinträchtige mich (erstmal) nicht sonderlich.

Neben der kurzweiligen Unterhaltung mit Elke und Manfred hatte das gemeinschaftliche Laufen auch noch den Vorteil, dass ich dem heimlichen Wunsch zwischendurch mal zu gehen widerstanden habe. Elke erzählte mir tags drauf, dass es ihr genauso ging 😀  Allerdings wurde sie über die Kilometer einen Hauch schneller und Manfred und ich beschieden ihr ihr Tempo zu laufen. An den Verpflegungsstellen holten wir sie aber dann doch wieder ein. Meine Beine machten derweil weiter unerschütterlich ihren Job und ich dachte schon, dass ich das Ding gut über die Ziellinie schaukeln könnte, als mir ab KM 39 plötzlich und unerwartet mein Kreislauf zu schaffen machte. Kurzzeitig wußte ich nicht, ob ich den Klappmann machen oder in die nächste Ecke k… ähhh mich übergeben würde. So zwang ich mich und Manfred in den Gehmodus, während Elke nun endgültig entschwand. Allerdings hielten die Oberschenkel so garnichts vom Gehen, drohten zu krampfen, also wechselte ich wieder in den schleichenden Laufmodus, was auch Manfred sehr entgegen kam.

Gefühlt verkörperte ich auf diesen letzten drei Kilometern das Leiden Christi und da konnte es mich auf der Zielgeraden Unter den Linden nicht einmal mehr aufmuntern, dass mich ein Sprecher mit „Volker, Du alter Haudegen“ ansprach und ich war einfach nur dankbar und glücklich ein paar hundert Meter weiter endlich im Ziel zu sein.

4:57:34 Stunden, mein bislang langsamster Marathon, aber das ist wirklich schnuppe. Auch wenn mir dieser Marathon gezeigt hat, dass hinten die Ente fett wird, über 39 km ist es gut gelaufen und über 42,195 km ist es super in den V-Runs gelaufen. I did it! Und das einmalige Erlebnis zu Dritt über den Kurz zu laufen kann mir keiner mehr nehmen.

Mein ausdrücklicher Dank geht noch einmal an Elke und insbesondere Manfred (auch noch fürs Getränke ranschleppen usw.) wie auch an Roni und Chris für dieses unvergleichlich schöne Wochenende. Laufen verbindet, dass zählt mehr als jede Zeit und mehr als jede übliche Marathonqual, wie Elke das Laufen über 42,195 km es so schön genannt hat 🙂

 

 

Savanne

Die letzte Woche stand erneut unter dem Motto „heiß“. Viel Sonne, viel Wärme, kein einziger Tropfen Regen.

Nach dem kurzen Firmenlauf-Gehetze hatte ich am Dienstag erstmal eine ruhige Laufrunde bei Bullenhitze gedreht. Ich muß schon zugeben, dass meine Lauflust unter diesen Bedingungen etwas leidet. So versuchte ich mich mit etwas anderen Aussichten abzulenken. Deshalb bin ich zu erst durch den ländlich geprägten Teil vom Stadtteil Donnerschwee Richtung Hunte gelaufen. Der Einstieg zur Huntestrecke befindet sich dann allerdings auf Höhe der Kläranlage. Merke: Riecht nie gut, aber bei Hitze riecht es noch viel schlimmer 😛 Nach Passieren der Kläranlage wird es mit Ausblick auf den Hafen und dem dortigen Umschlag von Baustoffen aber gleich viel idyllischer 😆 Danach kommt dann allerdings das vertraute Grün.

Trotz der Wärme war ich etwas flotter als üblich unterwegs, da wirkte der Firmenlauf wohl noch etwas nach. Und Spaß hat es denn doch auch noch gemacht, nicht zuletzt auch wegen der 3,6 Barfuß-KM 🙂

Donnerstag hatte ich aufgrund der Hitze keine Meinung auf Utkiek sondern bin für mich alleine durch die Bornhorster Wiesen gelaufen. Glühende Hitze und verdorrte Wege und Deiche ließen mich gedanklich in die Savanne abschweifen. Während das vertrocknete Gras unter den Füßen wie Herbstlaub raschelte wurden die Kühe zu Antilopen und die auf dem Deich thronenden Schafe zu Löwen, die auf Beute lauerten; Fantasie oder Sonnenstich ❓ :mrgreen:

Wie auch immer, für den späten Frühling waren das wirklich extreme Bedingungen.

Noch heißer war es am Samstag. Schon auf der knapp einstündigen Anfahrt zu dem Lauf, auf den ich mich schon besonders gefreut hatte, zeigte das Thermometer im Auto 31°. Es ging an den „Dümmer“, wo ich nach der Premiere im letzten Jahr erneut zu einem gemeinsamen Lauf mit Manfred verabredet war. Die Hitze war schon krass und Manfred und ich waren uns sehr schnell einig es deshalb bei einer gut 10 km langen Runde zu belassen. Stattdessen zogen wir es vor noch eine ganze Weile in der Kühle des Jugendgästehauses, in dem Manfred beruflich residierte, ausführlich zu schnacken, wobei ich auch Manfreds sehr symphatische Frau kennenlernen durfte.

Schließlich kommen Läufer auch miteinander klar, wenn sie nicht im Laufschritt nebeneinander hertraben. Es war ein sehr schönes Zusammentreffen und ich freue mich schon auf die nächste Gelegenheit, die eigentlich gar nicht so lange auf sich warten läßt 🙂 Allerdings hoffe ich, dass es dann nicht mehr so warm sein wird und ggf. werden wir dann auch sehr viel länger nebeneinander hertraben 😀

Perfektes Training

Ich bin ja noch die Auflösung meines Rätselposts von vor ein paar Tagen schuldig. Auch wenn die meisten sie eh gleich erkannt haben oder es nicht zuletzt wegen des Beitrages von Helge und Karina schon wissen, es war das Tridreamteam nebst Andi, das da angerennradelt kam. Und bei dem Haus handelt es sich schlicht und ergreifend um die schnuckelige Ferienunterkunft des gesamten Dreamteams, das genau an meiner täglichen Laufstrecke liegt.

Das nach meinen ersten beiden Teilnahmen in einer Staffel mit Helge und Karina beim Uewersauer Trail in Luxenburg mein Ruf nach einem Gegenbesuch in Oldenburg nicht ungehört blieb, freut mich bis in die Haarspitzen ungemein. Das die Mädels nebst Andi die Anreise mit einer mehrtägigen sportlichen Glanzleistung verbanden, lag selbstverständlich in der Natur der Tridreamteam-Sache. Das Foto auf dem Rätselpost war quasi das Finisherfoto auf den allerletzten Metern. Alles weitere zur spektakulären Anreise gibt es nachzulesen auf dem Tridreamteam-Blog.

Da ich aber wußte, dass die über 500 Rennradkilometer Helge, Karina und Andi selbstverständlich nicht auslastet haben, konnte ich es kaum abwarten die Drei durch mein Laufrevier zu schleifen 😀 Da, wie bereits erwähnt, das Feriendomizil direkt an meiner Laufstrecke liegt, konnte ich sie direkt an der Haustür abholen und ab gings aufs platte Land.

Vorbei am Großen Blankenburger See und entlang des Geestrandgrabens steuerten wir schnurstracks die Bornhorster Huntewiesen und die Hunte an.

 

 

An der Hunte angekommen durfte Andi auf seiner Laufuhr eine Höhenangabe von – 2 Metern bestaunen, bevor wir zum Sightseeinghöhepunkt Huntebrücke inklusive Treppe, deren Bekanntschaft die Drei aber schon bei der Anreise gemacht hatten, liefen.

 

 

Nach dem Genuß der Aussicht auf Oldenburg ging es danach über horrende Gefällstrecken wieder zurück nach Klein Bornhorst 😆

 

Zu Viert bin ich auf meiner Leib- und Magenstrecke noch nie gelaufen. Das machte das ganze so kurzweilig, dass ich sogar fast immer das Fotografieren vergessen hätte 😯 Nun kennen Helge, Karina und Andi das Deichläuferland aus erster Hand und ich habe den Eindruck, dass es ihnen sogar ein klein wenig gefallen hat 🙂

Nahezu eine Herzensangelegenheit von Karina und Helge war es auch die Oldenburger Alpen, wie Helge sie nennt, kennenzulernen und einmal bei der Utkiek-Gruppe mitzulaufen. Auch dieser Wunsch sollte nicht unerfüllt bleiben 😀 Das aber meine Ankündigung, dass ich das nächste Mal Besuch mitbringen werde, gleich zu so einem Massenansturm führen würde, habe ich wirklich nicht geahnt 😯

Sage und schreibe 15 Leute machten sich auf die Strecken über die Oldenburg-Hills. Neuer Rekord!

 

Nach zwei flachen Kilometern zum Einlaufen ging es ans Eingemachte und die drei „Gipfel“ des Utkiek wurden gleich mehrfach gestürmt. Da auch Stephan Besuch aus Pforzheim mitgebracht hatte, hatten wir gleich mehrere Läufer mit höhenmetererprobten GPS-Uhren um endlich einmal offiziell festzustellen, wieviel Höhenmeter wir auf den 6,7 km durch die Oldenburger Alpen denn nun erklommen hatten. Die Angaben schwankten zwischen 179 HM auf der Pforzheimer Uhr und 140 HM auf der Uhr von Helge. Selbstredend stimmten natürlich die 179 HM auf dieser sehr unterhaltsamen Runde 😆

Karian und Helge attestierten mir, dass man auf dem Utkiek durchaus ein leichtes Höhenmetertraining absolvieren könnte, wenn auch die Anstiege halt immer sehr kurz wären. Damit ist der Utkiek jetzt tridreamteamzertifiziert, wenn das nichts ist! Ich glaube das muß ich unbedingt dem Oldenburger Tourismusbüro mitteilen 😀

Zum Ende des Utkiek-Laufs bescheinigte Karinas Laufuhr ihr dann auch noch ein perfektes Training. Tja, so läuft das hier eben im Norden 😀

 

 

 

 

Sunset-Run

Nach den zwei stürmisch eisigen Tagen folgten auf Sylt zwei zwar immer noch kalte, aber wenig windige und daher traumhaft schöne Tage. Zeit, um am zweiten dieser schönen Tage endlich zu laufen. Zwar kam ich erst zum frühen Abend dazu, aber gerade das war der absolute Knaller: Ein Sunset-Run bei mäßigem Nordwind in kristallklarer Luft. Der Start erfolgte in die in mildes Abendlicht getauchten Dünenlandschaften um dann rechtzeitig zum Sonnenuntergang das Meer zu erreichen und am Strand entlang zu laufen.

Nach dem geschenkten Syltlauf waren die Beine taufrisch und lauffreudig. Das sich einstellende Tempo im Zusammenspiel mit dem Nordwind und der Kühle sorgten für einen geschmeidigen Lauf ohne ins Schwitzen zu geraten. Ein Lauf wie ein Traum, entspannend und beseelend und wenn auch nicht einmal halb so lang, so doch eine satte Entschädigung für den entgangenen Lauf am Sonntag.

Und wo ich gerade beim Schwärmen bin: Am Abend vorher trafen Jens und ich auf Elke und Chris, die sich am Sonntag im Rahmen einer Staffel in den eisigen Sturm gestürzt hatten. In einem guten Restaurant verbrachten wir einen schönen Abend, bei dem nicht nur das Wetter und der Syltlauf für Gesprächsstoff sorgten.

19.03.18 01

Danke für den tollen Abend

Dieses war der zweite Streich

… und der dritte folgt sogleich … in einem Jahr. Ob aber auch der vierte Streich folgen wird, dazu später mehr im Text.

Es begab sich vor über einem Jahr, als die Helge vom Tridreamteam mich einlud mit ihr und Karina als Staffel den Trail Uewersauer zu laufen. Damit wollte Helge mir über den Frust hinweghelfen, den ich offensichtlich sehr massiv über mein Finish bei der Harzquerung 2016 geäußert hatte. Statt 51 km alleine durch den Harz zu laufen, teilten wir deshalb einfach 52 km Trail-Kilometer durch Luxemburg durch drei.

Die Nummer lief so erfolgreich, dass daraus vor lauter Übermut die Idee geboren wurde, das Ganze dreimal als Staffel zu laufen, bis jeder einmal jeden Teil der gesamten Strecke gelaufen ist, um dann als krönendes Finale im Jahr vier gemeinsam die volle Distanz in Angriff zu nehmen.

Gestern also der zweite Streich. Mein Gastgeber Rainer chauffierte ein international besetztes Auto, neben dem fränkischen Wahltrierer Rainer und dem norddeutschen Deichläufer befanden sich auch Lucy aus England und Florian aus Kanada im französischen Wagen, nach Luxemburg 🙂 Nach gut einstündiger Anreise erwarteten uns bei der Ankunft im luxemburgischen Heiderscheid neben einem wunderbaren Sonnenaufgang und Glatteis auch schon Karina und Helge, nebst Helges Göga Andi.

Um 8:45 Uhr schickten wir Andi auf die 52 km und Karina auf die ersten 19 Staffel-Kilometer, um 9:00 Uhr Lucy und Rainer auf die 32 km-Strecke und um 10:00 Uhr den Florian auf die 11 km-Strecke. Übrig blieben Helge und ich, die wir uns nach einem zweiten Frühstück und heißem Tee auf den Weg zum ersten Staffelwechselpunkt machten.

Am ersten Staffelwaffelwechselpunkt passierten gutgelaunt Lucy und Rainer vor Andi. Dann kam auch schon Karina, die pünktlich zu diesem Lauf ihre langwierige Erkältung losgeworden ist, und ich durfte mich auf den Weg machen.

Aber nach nicht einmal zweihundert Metern wurde ich sofort von einer Steigung ausgebremst, die jeden Utkiek-Höhenmeter Hohn spottet und ich durfte mich erstmal warm wandern. Überhaupt war auf den ersten Kilometern meiner 16 km-Etappe nicht viel mit laufen. Zu steil bergauf, zu steil bergab. Vorallem das steile Bergab auf rutschigen Untergrund mit Wurzeln und Steinen unter Laub hat mir nicht behagt. So haderte ich anfänglich mit meinem Schicksal, wollte ich doch laufen und nicht bergwandern, zwei Kilometer mit einer Pace von über 14 ❗ sprachen da Bände. Im weiteren Verlauf wurde das Geländeprofil aber verträglicher und ich wurde es auch. Schlußendlich kam ich dann noch ganz gut in meinem Lauf und konnte immerhin an sachteren Steigungen durchtraben, hurra!

Mit meinen V-Trails war ich hochzufrieden, wenn auch ich mir unterwegs, noch recht zum Anfang, eine Stelle mit einem Blasenplaster abgeklebt hatte, zum Glück bevor es zum Aufscheuern kam. Zweimal wurde mir bezüglich der Zehenschuhe Respekt ausgesprochen, was ich allerdings relativiert hatte, da ich ja nicht die gesamte Strecke gelaufen bin.

Irgendwas zwischen 700 und 800 Höhenmetern dürfte ich über die 16 km überwunden haben, bevor Helge die Schlußetappe von ungefähr gleicher Länge gerockt hat. Für mich echt ein dickes Brett.

Nachdem Karina und ich Helge auf die Strecke geschickt hatten, fuhren wir dann zum Ziel, wo Lucy und Rainer nach ihren 32 km in einer sehr guten Zeit auch schon angekommen waren, ebenso wie Florian, der auf den 11 km Zehnter geworden ist.

Helge hat unsere Staffel zu einem furiosen Finish geführt und nach dem obligatorischen Abschlußfoto …

19.11.17 26

… machte sich die internationale Crew wieder auf den Rückweg nach Trier, während Helge und Karina auf den Zieleinlauf von Andi warteten, den wir am Abend glücklich gefinisht und wohlbehalten wiedersahen.

Zum Finale des Tages waren wir nämlich allesamt bei Anne zum Abendessen eingeladen. Bei köstlichem Essem (ganz herzlichen Dank, liebe Anne und liebe Karin) konnten wir den Tag Revue passieren lassen und ein kleines Bloggertreffen genießen.

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Fazit: Ein wunderbares Wochenende liegt hinter mir. Es war toll Anne, Andi, Helge, Karina und die gesamte Familie Neubert wiedergesehen und Lucy und Florian kennengelernt zu haben. Der Lauf war nach dem anfänglichen Hadern noch wirklich schön und gut gelaufen und im kommenden Jahr ist definitiv die finale Fortsetzung der Staffel geplant.

Aber ob ich mich wirklich in zwei Jahren auf die volle 52 km-Traildistanz wage, wage ich im Moment zu bezweifeln. Die Harzquerung war schon hart für mich gewesen und der Trail Uewersauer hat auf nahezu gleicher Länge noch einmal gute 750 Höhenmeter mehr zu bieten. Die dafür notwendige Power kann ich mir auf dem Utkiek kaum antrainieren. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es eine Entlastung bedeutet, die gesamte Distanz noch langsamer anzugehen. Irgendwie entspricht das dann nicht mehr so ganz meiner Vorstellung vom Laufen. Allerdings habe ich ja noch zwei Jahre Zeit mir darüber Gedanken zu machen und wenn mich Helge und Karina in ihre Mitte nehmen und über den Trail schleifen, dann könnte es vielleicht doch noch etwas werden 😛

Lauf-Sightseeing

Achtung, dieser Post enthält eine geklaute Idee! Die liebe Helge und die liebe Karina vom Tridreamteam mögen uns das nachsehen 🙂 

In diversen Großstädten dieser Welt gibt es ja Laufsightseeing, wo man die Städte im Laufschritt durcheilt und an den Sehenswürdigkeiten kurz stehen bleibt um vom Laufguide mit dem nötigen Input versorgt zu werden. Diesen Tempostreß hatten Doris, Jens und ich uns beim gestrigen Oldenburgbesichtigungsbummel aber erspart. Aber das Tempo, das Volker beim Tortenbeseitigen vorlegt, ist trotzdem beeindruckend! 😉 Das war aber nur ein Stück! Anmerkung der Redaktion 😛

Aber der heutige Lauf auf meiner Lieblings- und Standardlaufrunde artete in so eine Sightseeingtour aus. Immer wieder stoppten wir an verschiedenen Punkten, ließen die Blicke schweifen und ich gab meinen kommentatorischen Senf dazu, sofern ich denn mal von etwas Ahnung hatte. Das war nicht immer der Fall, so mußte ich auf Fragen von Doris wie „Wohin führt der Geestrandgraben?“ oder „Wie tief ist die Hunte hier?“ passen.

Deshalb versuchte ich mit fotogenen Motiven wie z. B. am Großen Bornhorster See abzulenken 😀  Ach so! Ich dachte, die Abstecher zu diversen hübschen Plätzchen seien von Anfang an so geplant gewesen… aber eigentlich versuchte ich nur, mit meinen Fragen Volker ein wenig runterzubremsen! Das war gar nicht nötig! Anmerkung der Redaktion 🙂

Zum Glück war Doris auch von den Schafen verzückt und weitere allzu tiefgründige Fragen blieben aus 😆 Erstrecht als Doris die von unzähligen Fotos bekannte, nahezu unendliche Weite meines Laufreviers selbst erleben durfte. Ach ist das flach da!!! Ich konnte gaaanz weit sehen.

Auf meiner Lieblingsbank versuchte sie dann das Posing meines Vorstellungsbildes nachzuahmen.

Fast gelungen, oder? 😀 Geht aber auch zu zweit:

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Weiter ging es dann auf teils frisch geteerter Strecke immer entlang der Hunte. Gelegentlich hörte ich Doris dabei kichern, immer wenn ihr bekannte Ausblicke von meinem Blog live begegneten 🙂 Lustiges Gefühl durch einen gut bekannten Blog zu laufen. Heimatliche Gefühle konnte ich bei ihr auch noch aufkommen lassen, als wir uns der österreichischen Grenze am anderen Hunteufer näherten 😀

Auch die Treppe hoch zur Huntebrücke erklomm Doris meisterhaft (hatte ich da vorhin noch was von „flach“ gesagt? 😯 da hatte ich ja die Treppe noch nicht gesehen!) und meine Groupies staunten nicht schlecht, dass ich in Damenbegleitung unterwegs war.

15 Kilometer sind wir gelaufen, für die wir uns zwei Stunden Zeit ließen. (Mein Bremsmanöver war schlußendlich also doch erfolgreich! 😀 ) Schließlich ist so eine Sightseeinglaufrunde kein Bestzeitmarathon! 🙂

Nein, Marathon war es keiner, aber den phänomenalen Pflaumenkuchen in rauhen Mengen, den wir im Anschluß bei Volkers Mutter vertilgen durften, haben wir uns trotzdem verdient!

Zu anderen Ufern

… als denen des Wallersees treibt es dieser Tage die Doris. Ein paar Ihrer Urlaubstage verbringt sie bei uns im hohen Norden. Nach ihrer gestrigen Ankunft ging es natürlich erst einmal sofort auf eine kleine Laufrunde. Dafür verschmähte Doris schweren Herzens sogar frischen Pflaumenkuchen bei meiner Mutter. Das fand das Wetter gar nicht gut und strafte uns bei unserer kleinen Einstiegsrunde mit strömenden Regen.

Aber wer Doris und mich kennt, weiß dass Regen für uns keine allzu große Strafe bedeutet 😉 Und schon kurze Zeit später stand Doris zuerst an den Ufern des Großen Bornhorster Sees …

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… und anschließend an den Ufern des Kleinen Bornhorster Sees:

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Zum ersten Beineausschütteln reichten uns 7,8 km, schließlich stand für heute ein strammes Oldenburg-Sightseeing auf dem Programm. Dazu hat das Wetter jeden Widerstand aufgegeben 😀

Und weil ein Stadtbummel alleine noch keine Läufer müde macht, haben wir anschließend noch die drei Gipfel des berühmten Osternburger Utkiek-Massivs bezwungen 🙂

Fortsetzung folgt …

Deichläufer meets Tridreamteam

… auf diesen etwas sperrigen aber zutreffenden Team-Namen haben Helge, Karina und ich uns spontan geeinigt, um als Staffel beim Uewersauer-Trail in Luxemburg gemeinsam auf die 52 km-Strecke zu gehen.

Helge fürchtete mich schon fürs Traillaufen verloren als ich Ende April die Harzquerung zwar gefinisht aber nicht genossen hatte. Deshalb lud sie mich zu dieser Staffel ein und was lag näher als Karina als Dritte mit ins Boot zu holen.

Ruckzuck ist es dann auch November geworden und die Sache konnte dieses Wochenende über die Bühne gehen. Der Vierte im Bunde war Helges Göga Andi, der die ganze Strecke in Angriff genommen hat.

Nach meiner samstäglichen Anreise in den Hunsrück ging es am Sonntagmorgen in das knapp eineinhalb Autostunden entfernte luxemburgische Heiderscheid, dem Start- und Zielort des Trail Uewersauer.

Um 8:45 Uhr war der Start, zu dem uns allerfeinstes, stürmisches, regnerisches und a…kaltes Wetter erwartete. Allein auf dem ca. 200 m langen Weg vom Auto zur Veranstaltungsort froren einem nahezu die Hände ab.

Davon ließen wir uns die gute Laune natürlich nicht vermiesen und kurze Zeit später bibberten Andi und ich, der ich die Ehre hatte die erste Etappe zu laufen, dem Start entgegen. Gegen Kälte hilft aber bekanntlich Bewegung und auf den ersten Kilometern stellte sich bald die gewünschte Körperwärme ein. Die wirklich schöne Strecke lenkte darüber hinaus von den Wetterunbilden ab, die mir so unannehm auch gar nicht waren.

Nach zwei oder drei Kilometern setzte ich mich etwas von Andi ab, der mir aber immer dicht auf den Fersen blieb. Am ersten Verpflegungspunkt nach 10 km tauchte er schon auf, bevor ich weitergelaufen bin. Auch als nach 19 sehr kurzweiligen Kilometern meine Etappe an nächsten Verpflegungspunkt zu Ende war, war er dicht hinter mir.

Für mich war es schwer abzuschätzen wie lange ich für die 19 km brauchen würde. Ich kannte die Strecke mit ihren Steigungen und Wegeverhältnissen nicht. Deshalb orientierte ich mich an meinen Harzquerungszeiten und gab Helge und Karina an, dass ich wohl ungefähr zweieinhalb Sunden brauchen würde. Allerdings war die Strecke mit geschätzen 350 bis 400 Höhenmetern dann doch nicht so anspruchsvoll und auf den letzten Kilometern der Etappe ging es stetig leicht bergab, so dass ich schon nach 2:06 Stunden mein Ziel erreichte. Das versetzte Karina und speziell Helge, die mich ablöste etwas in Streß, da die beiden mit dem Auto gerade erst ein oder zwei Minuten vor mir am Wechselpunkt angekommen waren. Für mich war es super gelaufen, Helge sagte mir beim Start „Hab einfach nur Spaß“ und den hatte ich total 😀

Während Helge sich auf den Weg auf ihre Etappe macht, wechselte ich noch ein paar Worte mit Andi, bevor auch er seinen noch langen weiteren Weg fortsetzte. Dann konnte ich mich in Ruhe am Auto umziehen und Karina und ich fuhren zum nächsten Wechselpunkt. Der Matschfaktor auf den Trails hatte sich trotz des schlechten Wetters aber in Grenzen gehalten 🙂

Am nächsten Wechselpunkt hatten Karina und ich reichlich Zeit und ließen (liebe Umweltschützer bitte jetzt die Augen zu machen) das Auto laufen um in Regen und Sturm nicht erfrieren. Dann kam aber auch schon Helge angeflogen, strahlend wie man sie kennt. Ein Foto von Karina und Helge für die Presse und schon machte sich Karina auf die letzte Etappe.

Helge hatte auf Andi einen größeren Vorsprung erlaufen als ich und sie war schon umgezogen als er am zweiten Wechselpunkt auftauchte. Auf das Angebot von Helge, alles für ihren Göga zu tun, reagierte Andi mit einem Wunsch, den ich hier wirklich nicht wiedergeben kann 😀 Nur soviel, er hatte wohl noch reichlich Power.

Die dritte Etappe hatte es dann aber noch wirklich in sich. Auf einer Anhöhe stürmte der Wind einen Regenschauer waagerecht von vorne gegen die Läufer. Für Karina und Andi und all die anderen Läufe war das schon grenzwertig. Richtig schlammig wurde es auf der Etappe auch noch. Aber Karina und auch Andi liefen wohlbehalten ins Ziel in der Sporthalle von Heiderscheid ein. Leider habe ich die beiden dabei nicht fotografisch erwischt.

20-11-16-20

Damit endete ein tolles Lauferlebnis. Andi hat ein Wahnsinnsleistung abgelegt und Karina, Helge und meine Wenigkeit sind super durchgekommen und es hat uns wirklich Spaß gemacht. Wir haben schon verabredet, dass wir diese Staffel noch zweimal laufen werden, damit jeder von uns mal jede Etappe gelaufen ist. Schließlich bin ich nur die Sissyetappe gelaufen 😉

Mit Ende des Laufes waren aber noch nicht alle Highlights zu Ende. Aus den Luxenburger Ardennen ging es zurück zu Karina nachhause, wo ihr Mann gekocht hatte. Zum Essen waren auch Rainer, Karin und Anne geladen und so endete der erfolgreiche Lauftag mit einem schönen Bloggertreffen. Mehr geht einfach nicht!

Ich bedanke mich bei Helge, Karina und Andi für das tolle gemeinsame Lauferlebnis, bei Torsten fürs leckere Essen, bei Karina auch noch dafür, dass ich mit sauberen Laufklamotten wieder nachhause gefahren bin und bei Helge und Andi für die liebe Gastfreundschaft und Fahrdienste. Mehr Spaß mit so unkomplizierten Leuten wie Euch kann man nicht haben.

Es war super und hat mir einen wunderbaren Abschluß meiner diesjährigen Laufreiserei beschert ❗

Nächster Halt: Oldenburg

Ich habe es ja schon öfters festgestellt: Der Norden ist in Laufbloggerkreisen etwas unterrepräsentiert 🙂 Das spiegelt sich sogar in der Cruise & Cook-Tour von Anja wieder. Eine gefühlte Ewigkeit verbrachte sie in südlichen Gefilden 😉

Aber am Freitagabend war es dann endlich soweit und Jens und ich durften Anja empfangen. Es klingelt an der Tür und schon durch die Scheibe sehe ich ein strahlendes Gesicht. Tür auf, eine herzliche Umarmung und schon ist es als würden wir uns ewig kennen. So habe ich es eigentlich auch erwartet und so und noch viel besser ist es auch gekommen.

Und nicht nur deshalb, weil die Anja als Gast alles mitbringt, was wir während unserer gemeinsamen Zeit zu verzehren gedenken bzw. sie denkt was es zu essen geben soll!  Aber hätte sie doch nur auch noch den Rotwein mitgebracht, dann würde meine Auto nicht wie ein Partyraum am Morgen danach riechen. Aber lassen wir das, das war schließlich meine Dummheit, für die Anja nun wirklich absolut zu 100% gar nichts kann. Also so nullkommnull mäßig, echt jetzt! :mrgreen:

Am Freitagabend zauberten wir ruckzuck eine leckere Pizza mit Hefeteigboden. Das ich gerne Hefeteig mag, hatte Anja wohl irgendwo aufgeschnappt und diesen deshalb schon vor ihrer Anreise vorbereitet und mitgebracht 😀

Tags drauf enterte die Frühaufsteherin in aller Herrgottsfrühe unsere Küche um uns ebenfalls aus Hefeteig einen köstlichen Nussstrietzel zu backen, während Jens und ich noch den Schlaf der Gerechten schliefen 🙂

Nach dem Frühstück wurden Anja und ich dann so richtig aktiv und begaben uns auf eine Wanderung durch mein, allen regelmäßigen Lesern nur allzuvertrautes Laufrevier, dass Anja mit ihrer professionellen Kamera auf ihre ganz eigene Weise in Szene setzte.

Es ist schon erstaunlich wieviel Zeit Wandern im Vergleich zum Laufen benötigt. Aber ich hatte den Eindruck, Anja scheint mein flaches, teilweise geflutetes Laufrevier wenigstens etwas gefallen zu haben 🙂 Dazu hatte sich das Wetter mit 10° und immer mehr Sonnenschein und herrlichen Wolkenspielen allerdings auch sehr gast- und wanderfreundlich gezeigt.

Nach der Wanderung und dem Genuß des exorbitant leckeren Nussstrietzels fuhren wir mit meinem trunksüchtigen Auto in Stadt um dort noch etwas Sigthseeing, nun auch in Begleitung von Jens,  zu betreiben.

 

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Von der Citytour zurückgekehrt wurde dann nochmal gekocht, dass die Kamera wackelte 😀

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Das Ergebnis war extrem lecker, extrem sättigend und mit der extremen Erkenntnis verbunden, das man auch als Nicht-Veganer nicht an Tofu, in diesem Fall Räuchertofu, stirbt :mrgreen:

 

Nach dem Essen, zu dem noch ausreichend überlebender Rotwein kredenzt werden konnte, versanken wir in wunderbare Gespräche. Entgegen unseres Running Gags, mit dem wir uns das ganz Wochenende geneckt haben „Kommt alles in den Blog“ bleibt dieses unter uns und ich möchte einfach den Satz aus Anjas Post übernehmen: Das gehört in den Kopf und ins Herz!

Heute morgen ist Anja wieder gefahren, aber was bleibt ist die Erinnerung an ein super Wochenende und die Freude einen tollen Menschen kennengelernt zu haben.

Herzlichen Dank, liebe Anja, für Deinen Besuch und Deinen sehr lieb geschriebenen Post !