Bilderbuchtage

Läuferisch ist Ostern für mich schon wieder gelaufen. Mit dem Etappenlauf vom Karfreitag und den beiden Läufen am gestrigen Ostersonntag und dem heutigen Ostermontag kamen exakt 50 km zusammen. Dabei zeigten sich die ganzen Ostertage von ihrer allerbesten Seite, ein Frühlingstraum wie er im Buche steht. Da ich die beiden letzten Läufe vormittags gelaufen bin, durfte ich dazu auch noch eine fantastische Frische genießen.

Beim gestrigen Lauf zeigten die Pies Sucios ihre praktische Seite: Zack, von den Füßen, zack, selbige in den Kleinen Bornhorster See getaucht und danach, zack, wieder dran an den Füßen. Kein lästiges Abtrocknen und kein lästiges Socken über feuchte Füße ziehen 😎

Auch der Ostermontag stand unter Frühlingsgenußlaufmotto. Es grünt und blüht an jeder Ecke. Die Farben der Natur leuchten und strahlen mit dem blauen Himmel um die Wette. Die Bornhorster Wiesen fallen langsam wieder trocken und bald wird dort statt Wasser wieder sattes Grün zu sehen sein.

Ich kann gar nicht so viel laufen um mich an alledem sattzusehen. Aber die Woche über soll das Traumwetterchen ja noch anhalten bevor es dann auch hoffentlich mal wieder ausgiebig regnet, damit die Pracht sich auch weiter entfalten kann.

Restless legs

Mit der Nacht von Sonntag auf Montag ist es bei mir häufig so eine Sache. In der Regel Samstag und Sonntag ausgeschlafen ist die Müdigkeit nicht ganz so groß und die „Vorfreude“ auf die Arbeit tut wohl ihr übriges um nicht ganz so zügig in den Schlaf zu kommen. Das mir aber meine Beine irgendwann zwischen 11 und 12 signalisieren, dass sie gerne laufen würden, hatte ich aber auch noch nicht erlebt! 😯

Nun, ihrem Wunsch konnte ich in der Hoffnung auf baldigen Schönheitsschlaf denn doch nicht entsprechen und bin dann wenig später auch in selbigen gefallen 😀 Vielleicht waren die Beine vom Wochenende auch einfach nur unterfordert, da ich lediglich am Samstag gerade mal gute 15 km gelaufen bin.

Am Montag konnte ich auch nicht allzu viel Kilometer hinzufügen, bin aber um die Erfahrung reicher, dass ein durch Sturmböen angepeitschter Hagelschauer so richtig weh tun kann (ja ja, der zieht vorbei …) 😆 Außerdem habe ich meinem Smartphone eine „Spider-App“ beigefügt, als es aus der Jackentasche auf den Asphalt polterte, während ich nur die Handschuhe rausfriemeln wollte 😦

Heute widerrum zeigten sich die baren Füße nicht in Lauflaune und am rechten Fuß fürchtete ich eine Rissbildung in der Sohle. Drum kürzte ich den Lauf ab und lief zum Auto zurück um dort hocherfreut festzustellen, dass die V-Runs im Beifahrerfußraum rumlagen. Zack, angezogen und wieder los. Die Fußsohle ist aber zum Glück unversehrt geblieben, die befürchtete angedeutete Rissbildung war keine.

Auf knapp neun Barfußkilometer kamen noch einmal gute neun V-Run-Kilometer obendrauf. Nach diesem Lauf sank ich auf dem Sofa in einen tiefen Schlaf und auch die Beine schienen für den Augenblick zufrieden, kamen mit den letzten drei Läufen nun doch knappe 44 km zusammen. Lange anhalten wird das wohl aber nicht, weil eigentlich könnten sie schon wieder 🙂

Die Vögel

Es ist nicht das erste Mal das ich hier die Wildgänse in den Bornhorster Wiesen erwähne. Aber was diesen „Winter“ wieder auf und über den unter Wasser stehenden Wiesen los ist, begeistert mich jeden Tag aufs Neue. Deshalb habe ich mir auch mal die Mühe gemacht herauszukriegen was für Gänse das denn überhaupt genau sind. Mit des Internets Hilfe kann ich bestimmen, dass es um Nonnengänse, auch Weißwangengänse genannt, handelt.

Abertausende dieser Vögel bevölkern die Wiesen und wenn sie aufsteigen ist das Spektakel jedesmal unglaublich. Schließlich ist das ja kein Spatzenschwarm, sondern jedes dieser Tiere würde einen ganzen Backofen füllen 😆 Wenn so ein Schwarm über meinen Kopf zieht und Schatten auf den Weg wirft, hoffe ich auch jedesmal, dass die Gänse vorher auch schon ihren Stuhlgang erledigt haben :mrgreen: Hitchcock hätte sicher seine Freude an diesen Szenarien gehabt 😀

Nebenbei sei noch erwähnt, dass es bei zwei kurzen Läufen von jeweils gut acht Kilometern für Februarverhältnisse wieder sensationell frühsommerlich warm gewesen ist. Beim ersten Lauf nahm ich deswegen mein Langarmlaufshirt nach kurzer Zeit in die Hand. 25.02.19 01

Beim zweiten Lauf zog ich es gleich vor im Kurzarmshirt zu laufen. Traumbedingungen, bei denen nicht nur die Gänse ganz aus dem Häuschen sind 🙂

Solange die Gänse noch da sind, werde ich mir das Naturschauspiel noch so oft es geht anschauen.

Wintergarderobe

Sonne und milde Temperaturen allüberall in der Republik. Das da auch der Nordwesten mit eingeschlossen ist, freut mich sehr, auch wenn der Winter hier oben ja bislang recht zahm war. So konnte ich am Sonntagvormittag schon ohne Jacke unterwegs sein und selbst im Langarmshirt wurde es mir da schon etwas zu warm.

Tabula rasa wurde unter der Huntebrücke gemacht, sämtliches Gehölz wurde gerodet. Dadurch wirkt das Areal nicht mehr gerade einladend 😦 Ob die Rodung schon im Zusammenhang mit dem für ab 2020 geplanten Abriss und Neubau der Huntebrücke steht? Ich weiß es nicht. Allerdings war diese Verwüstung das einzig Unschöne an dem Lauf.

Nach gut 11 km stand ich wieder vor der Haustür, hatte die Sandalen abgestreift und wollte eigentlich nur etwas abdampfen, als ich spontan und ungeplant noch einmal barfuß losgetrabt bin. Aber nur drei Kilometer. Dann wurde es doch Zeit fürs Frühstück.

Heute mittag mußte ich das Traumwetter vor seinem baldigen Ende noch einmal ausnutzen. Die Hose noch etwas kürzer und im T-Shirt, über das ich anfänglich noch den Windbreaker gezogen hatte, da der Wind etwas frischer als am Sonntag war, aber noch kurzer Zeit konnte ich doch auf ihn verzichten.

Große Aufregung herrschte im Reich der Gänse. Herrscharen von den Tieren bevölkerten die mäßig überfluteten Huntewiesen und den Himmel. Während zahlreiche Vogelbeobachter mit großen Ferngläsern und noch größeren Kameras die Vögel einfingen, versuchte ich aus meiner kleinen Digi-Knipse rauszuholen was ging 🙂 Sie hat sich tapfer geschlagen, finde ich.

Wohl auch beim Knipsen des Deichläufers, der in so einem Outfit in einem Februar noch nie unterwegs war ❗

Mit dieser Art Wintergarderobe könnte ich mich durchaus anfreunden, fragt sich nur, was ich dann im Sommer anziehen soll 😯 😆

Immer wieder neue Entdeckungen

Diesen Januar feiere ich mein 14-jähriges Laufjubiläum und durch meine Barfußlauferei mache ich zur Zeit noch wieder reichlich neue Entdeckungen. So durfte ich heute erfahren, dass etwas bleiche Januar-Sonne reicht um Asphalt schon geringfügig zu erwärmen. Diese Wärme übertrug sich ruckzuck auf die Füße, dabei rechnete ich mit ausgesprochener Frische, denn die um die 0 ° fühlten sich durch den eisigen Wind um einiges kälter an.

22.01.19 01

Die zweite Erkenntnis des Tages: Durch Schafe sehr kurzgehaltene Grasnarbe ist gefroren sehr hubbelig und nahezu so hart und pieksig wie Schotter. Drum zog ich den Asphalt vor, schließlich bin ich doch kein Fakir, bin ich nämlich nicht 😀


Mit dem Wind lief es sich sehr angenehm, aber mit dem Wind von vorne biss dieser doch in die zu dünn gehandschuhten Hände und in die Oberschenkel. Durch die Fußbodenheizung war es aber nicht zu kalt für Foto- und Videospielereien 😆

Slowmotion und Superslowmotion in einem Video. Warum das so hintereinander folgt weiß ich aber selber nicht 🙂

Man kann statt Barfuß- aber auch Schlittschuhlaufen. Ich bleibe aber lieber bei ersteren, habe ich doch auf letzteren noch nie gestanden 😀

Profillos

Nein nein, mit dem Titel möchte ich nicht ins Politische abgleiten 😛 Vielmehr geht es um meine erneute Erfahrung, dass schuhlos auch profillos laufen bedeutet. Die heutigen zwei Kilometer auf der regennassen und matschigen Krone des Huntedeichs kam ich mir vor als würde ich mit dem Auto gerade sommerbereift durch die Alpen fahren. Die Traktion ließ doch erheblich zu wünschen übrig 😆 Der Weg am Fuße des Deiches war da dann doch erheblich besser laufbar.

Nicht nur bei solchen Schlitterläufen fasziniert es mich immer wieder wie warm die Füße bleiben. 6°, die sich durch Wind und Regen noch kälter anfühlten, sind gar nicht zu merken, während ich über nasses Gras, durch Matsch und durch Pfützen laufe. Der restliche Körper hingegen ist logischerweise dankbar für Isolation gegen Temperatur, Wind und Regen.

In der Regel sind die Füße nach ca. zwei Kilometer auf Betriebstemperatur. Davor komme ich allerdings schon ab und zu schon mal in die Versuchung umzudrehen und mich ins Warme zu verziehen oder gar Schuhe anzuziehen 😆 Aber dann wäre ich ja wieder nur darum bedacht, der größten Nässe auszuweichen, damit die Füße in den Schuhen nach Möglichkeit trockenbleiben. Und eingesaut sind die Schuhe dann auch gleich wieder. Für die Füße hingegen braucht es zum Schluß nur eine Pfütze oder etwas nasse Wiese und schon ist alles wieder blitzeblank 🙂

Bei ähnlichen, lediglich noch etwas frischeren Wetterverhältnissen wie am Sonntag reichte mir heute allerdings die Hälfte der Strecke von Vorgestern, man muß auch mal bescheiden sein! 😀

Regenfreude! Regenfreude?

Wenn man sich an das gerade vergangene Dürre- und Hitzejahr 2018 erinnert, mag man kaum glauben, dass das Jahr 2017 hier im Norden das genaue Gegenteil gewesen ist. Regen, Regen, Regen, wochenlang, monatelang. Soviel Regen, dass selbst meinereiner, dem bis dahin kein Regen zuviel, kein Wetter zu uselig sein konnte, die Sch… pardon die Nase vom ewigen Naß gestrichen voll hatte.

Nun laß ich gerade heute bei der Doris von Regenfreude, der sie sich auch noch im durch den Regen produzierten Schneematsch hingab. Normalerweise hätte ich ihr die Bedingungen geneidet, aber diesmal rümpfte ich nur etwas die noch gestrichen volle Nase.

Zwar weiche ich nach wie vor keinem Regen aus, aber wenn ich sonst ganz traurig war, weil es regnete wenn ich nicht laufen konnte und dieser Regen dann zum Laufen schon wieder vorbei war, so bin ich jetzt nicht böse wenn sich die Pladderei zum Laufen bereits wieder verzogen hat.

Scheinbar nicht umsonst war der Oktober in 2018 mein laufstärkster Monat, weil warm, sonnig, trocken, herrlich. Aber naß, naßkalt? Bäh! Fehlt nur noch, dass ich den Wind auch nicht mehr, dann wirds ernst :mrgreen:

Schon interessant wie sich die Befindlichkeiten so verändern und ich bin gespannt ob und wann die Regenfreude bei mir wieder zurückkehrt.

Gestern habe ich ob des strömenden Regens gepaart mit Sturm tatsächlich das Laufen geschwänzt bzw. auf heute verschoben (klingt besser). Weil für heute war Sonne angesagt. Die war auch da, wenn auch der kalte Nordwind die realen 4° gefühlt leicht ins Minus trieb und trotz Handschuhen für kalte Hände sorgte.

regen1

Gestern Regen und Sturm

 

Aber, wie gesagt, kein Regen 🙂 Apropos Regen: Ob es bei uns wohl diesen Winter auch noch Schnee gibt? Und wenn ja, habe ich da denn Bock drauf? Egal, es kommt wie es kommt. Im Moment ist er ja zwischen dem Norden und manchen Regionen im Süden doch etwas ungleich verteilt 😆

 

 

 

Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust

Ich war wieder einmal für ein langes Wochenende in meiner Lieblingsstadt Berlin um mir erstmalig den weihnachtlichen Lichterglanz einer Metropole anzuschauen, wozu sich u. a. auch eine Fahrt mit dem Doppeldeckerlinienbus anbietet. Das hat schon Spaß gemacht, auch wenn Berlin-Mitte sonst nicht unbedingt so meins ist 🙂

Am Freitagnachmittag war ich auf dem Weihnachtsmarkt unter der Gedächtniskirche, wo es für diese Zeit erstaunlich beschaulich zuging. Statt Gedränge viel Platz zum Bummeln und Schauen. Und bei all der kulinarischen Angebotsvielfalt konnte ich doch bei einer Sache nicht wiederstehen, wenn auch „Knacker“ statt Kochwurst und Pinkel ein echter Kulturfrevel sind 🙂

Auch über das Lichterschauen hinaus war mein Programm dicht gefüllt. Nachbarn und Freunde besuchen, ins Nachtleben abtauchen, in der Schöneberger Apostel-Paulus-Kirche dem Weihnachtsoratorium lauschen und noch einiges mehr, da blieb das Laufen tatsächlich mal auf der Strecke.

Schweren Herzens bin ich gestern abend wieder aus Berlin abgereist und habe heute erst einmal das Laufen nachgeholt. Hinein in die Weiten der Bornhorster Huntewiesen, den Blick auf Unendlich stellen, den Graugänsen zusehen und zuhören, Ruhe genießen.

Welch ein Kontrastprogramm. Ich mag beides und möchte beides nicht missen. In Berlin lebe ich immer richtig auf und genieße es mich durch diese große Stadt treiben zu lassen, in der ich mich mehr und mehr zuhause fühle. Oldenburg hingegen ist die Konstante, mit der Rückhalt gebenden Partnerschaft und Familie, dem Job, dem problemlosen Laufen in der Natur und mit dem weiten, norddeutschen Umland, das ich so sehr liebe.

So gesehen wohnen zwei Seelen in meiner Brust und sie können dort auch in friedlicher Eintracht nachbarschaftlich neben einander leben, denn kann ich beides haben. Was für ein Glück und so bleibt der Titel auch das einzige, was mich mit Goethes Faust verbindet 🙂

Streßtest

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Die sibirischen Graugänse sind wieder da, um in den Bornhorster Wiesen zu überwintern. Damit halten sie sich an die üblichen Zeiten und lassen sich nicht durch das verrückte Novemberwetter irritieren, dass mich heute noch einmal im sommerlichen Laufoutfit auf Strecke gehen ließ.

Mit ihnen sind nun auch wieder zahlreiche Vogelbeobachter mit teils gewaltigen Kameras und Objekten in meinem Laufrevier unterwegs. Meine kleine Digi-Knipse gerät bei dem Versuch auch ein paar anständige Bilder von den beeindruckenden Schwärmen dieser großen Vögel zu machen mächtig in Streß. Der ein oder andere Schnappschuß gelingt aber halbwegs.

Bei den Silberreihern wurde es für die Digi-Cam noch schwieriger, waren sie auf den Donnerschweer Wiesen doch etwas außer Reichweite für den bescheidenen Zoom.

Den komischsten Vogel des Tages hat sie aber ganz gut zu fassen bekommen: Die „Schwan von Oldenburg“ war dieser Tage im Oldenburger Stadthafen leckgeschlagen. Nun wurde sie erstmal im Osthafen an Land gehievt. Ihr Schicksal ist noch ungewiss, da über eine Reparatur oder eine Verschrottung noch nicht entschieden ist.

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Wie eingangs erwähnt war es heute noch einmal sehr warm für Novemberverhältnisse. Lediglich der kühle Gegenwind ließ erahnen, dass es doch eher Spätherbst als Frühling ist. Bei diesem närrischen Wetter bin ich gespannt, ob es für dieses Jahr die letzte Gelegenheit war im Sommeroutfit zu laufen. Apropos närrisch. Beim Abdrücken meiner Garmin zeigte diese exakt 11,11 km an. Fünf Tage zu früh, aber wir Nordlichter haben es ja eh nicht so mit Karneval 🙂

 

 

Das war so nicht geplant

Eine Pendelstrecke sollte es werden. Einmal vom Parkplatz an den Bornhorster Wiesen bis zum Ende des Weges entlang der Hunte am Klärwerk und zurück. Zweimal sieben nicht sonderlich einfallsreiche Kilometer, aber dafür ein anvisierter neuer Barfußstreckenrekord auf Asphalt. Die Strecke hatte ich mir ausgeguckt, weil auf ihr der Asphalt bis auf ein 400 m langes Teilstück von guter Qualität ist. Trotzdem hatte ich sicherheitshalber den Laufrucksack mit den Leguano-Socken für den Fall dabei, dass die Füße keinen Bock auf neuen Rekord hatten.

Auf ging es bei um die 13° und etwas frischem Wind. Nach nur zwei Kilometern kommt schon das 400 m-Teilstück mit dem miesen Asphalt, aber die Füße nahmen es diesmal erstaunlich gelassen. Das hatte ich schon anders erlebt. Also konnte ich entspannt bis zum Wendepunkt auf Höhe der zarte Düfte verbreitenden Kläranlage weiterlaufen. Bis hierher lief es ausgezeichnet, sollte es auch. Bis 10 km bin ich bislang schon das ein oder andere mal ohne Probleme gekommen. Auch als nach knapp 12 km wieder die 400 m Schrottasphalt zu laufen waren, ging alles glatt. Etwas langsamer, etwas mehr mit dem ganzen Fuß aufgesetzt, paßte. Von da an nur noch die zwei Schluß-Kilometer und das 14 km-Maß war voll.

Am Parkplatz angekommen war ich super zufrieden. Auf der anderen Seite fühlte ich mich, fühlten sich auch meine Füße irgendwie noch etwas unausgelastet. Die Sohlen sahen super aus, nichts schmerzte, nichts brannte. Und so bin ein einfach noch einmal ein Teilstück der Pendelstrecke gependelt und habe schlußendlich den Halbmarathon voll gemacht ❗

Ein perfekter Lauf ohne Probleme, lediglich die Waden waren auf den letzten vier, fünf Kilometern nicht mehr ganz so amused, ob der ungeplanten Verlängerung. Ansonsten: Füße gut, alles gut. 21,2 km im 6:21iger Tempo, damit hätte ich nie gerechnet, krass.