Unter die Piraten

… gehe ich im Sommer öfters, in dem ich mir mein Buff als Kopftuch übers Haupt streife um damit mangelnden Sonnenschutz durch mangelnde Haarpracht auszugleichen. Jetzt trage ich das Tuch erstmals in meinem Leben überhaupt den ganzen Tag auch im Haus und im Büro. Warum? Seit über 20 Jahren macht mir eine Hautkrankheit an der Kopfhaut zu schaffen. Jahrelang verharrte sie allerdings recht ruhig auf einem gewissen Status Quo. Seit einigen Wochen aber verwandelt sie meine Kopfhaut wieder in blühende Landschaften. Ein schönes Bild ist das nicht, speziell seit einigen Tagen. Und so verhülle ich zur Zeit mein Haupt aus eben diesem Grunde.

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Zum Laufen hatte ich dann das Buff gleich auf dem Kopf behalten. Wenn auch gute 10° für einen 2. Dezember ausgesprochen üppig sind, für meinen Kopf mit fast ohne Haare ist mir das trotzdem zuwenig 🙂

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Piraten waren mir auf meinem Lauf nicht begegnet und das war auch besser so. Die hätten sich mit mir am besten auch nicht anlegen sollen, ich hatte nämlich fürcherlich schlechte Laune. Selten habe ich so eine Wut von der Arbeit mit nach Hause genommen. Die ließ sich auf den 12 km leider auch nicht weglaufen.

Trotzdem konnten ich dem vorweihnachtlichen Lichterglanz auf der Autobahn 29 durchaus noch etwas abgewinnen :mrgreen:

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Da konnte mein bescheidenes Lauflicht nicht gegenan stinken 😯

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Mein „Locker“-Laufmantra hatte ich natürlich auch gleich wieder vergessen. Aber immerhin konnte ich das Tempo niedrig halten und der schlammig, glitschige Untergrund auf dem alten Bahndamm sorgte für einen durchaus spaßigen Skilanglaufgleitschritt.

Humor ist also wenn man trotzdem lacht 😀

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