Vier Tage nach Aschermittwoch

..ist alles vorbei, die treuen Laufbande, sie brechen entzwei. Von all den leckeren Torten, darf ich nichts mehr wissen, wie schön es auch sei, es ist alles vorbei …  *lalalalalah*

Nein, nein, wir haben uns gestern nicht über die vierte und letzte Etappe der Winterlaufserie vom Jadebusen nach Oldenburg geschunkelt. Es wurde noch nicht einmal über Karneval geredet, schließlich sind wir zum Glück im karnevalsresistenten Norden. Dieser Karnevalsklassiker schoß mir einfach nur durch den Kopf bei dem Gedanken, dass es nun eben halt erstmal wieder vorbei ist, mit diesen gesellig, chilligen Läufen durch nordische Winterlandschaften.

Aber bevor mit der Ankunft vor den Toren des ehemaligen Klosters Blankenburg, heute eine zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge, und anschließender Kaffeetafel alles vorbei war, ging es noch einmal über entspannte 22 km von der Weser gen Oldenburg.

Der Start war, wie immer, das Ziel der letzten Etappe. In diesem Fall die Juliusplate direkt an der Weser. Von da aus liefen wir über Ranzenbüttel, Dreisielen, Huntebrück, Neuenhuntdorf, Buttelerhörne und Iprump zum besagten Kloster Blankenburg. Klingen die Namen nicht teilweise einfach nur genial? 😀

Ach ja, wir, das waren übrigens Birgit, Ralf, Stephan, Uli und icke.

Eigentlich hätte ich es mir bei der optischen Wiedergabe dieses Laufs einfach machen und auf den Lauf vom Samstag letzter Woche verweisen können, weil wir zum Großteil auf der gleichen Strecke unterwegs waren. Ging aber nicht, weil gestern zum einem nämlich die Sonne schien und ich zum anderen die Strecke noch nie in diese Richtung gelaufen war 😀

Im gemütlichsten Trimm Trab mit großzüigen Pausen verging der Lauf wie im Fluge und Birgit wunderte sich, in welch kurzer Abfolge die Laufuhr trotzdem Kilometer um Kilometer abpiepste.

Die letzten knapp zwei Kilometer gönnte ich mir dann noch ein Barfußauslaufen und dann war es das auch schon. Beim abschließenden, traditionellen Torteessen konnte Uli leider nicht mehr dabei sein. Aufopferungsvoll habe ich aber für ihn mitgegessen. Beim Betrachten des Tortenbildes könnt Ihr raten, welches Stück meines ist 😎

Vier Läufe von November bis Februar, insgesamt knapp 90 km. Schön war es und mein Dank geht an dieser Stelle wieder an Ralf, der mit der Idee, der Planung und der Realisierung uns dieses Laufvergnügen bereitet und den Winter verkürzt hat. Nun kann er also eigentlich kommen, der Frühling! 😀

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