I have a dream

… wenn ich mich einmal so großspurig ausdrücken darf. Bei aller weltweiten Dramatik rund um das Corona-Virus, beschäftigt mich (und wohl nicht nur mich) der Gedanke, dass sich die Welt durch die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen vielleicht auch etwas zum Positiven verändern könnte. Ein erfolgreich bloggender Bekannter von mir hat in seinem Blog einen Beitrag von dem Trend- und Zukunftsforschers Matthias Horx aufgegriffen, der im Wesentlichen meine Gedanken wiedergibt. Ich hätte es zwar nicht so komplex und mit so vielen Fremdwörtern wiedergeben können, aber ich finde den Artikel trotzdem so lesenswert, dass ich ihn hier einfach einmal verlinke, voilà:

Die Welt nach Corona

Die Schlußworte möchte ich hier aber einmal, zum Neugierig machen, schon vorweg zitieren:

„Vielleicht war der Virus nur ein Sendbote aus der Zukunft. Seine drastische Botschaft lautet: Die menschliche Zivilisation ist zu dicht, zu schnell, zu überhitzt geworden. Sie rast zu sehr in eine bestimmte Richtung, in der es keine Zukunft gibt.

Aber sie kann sich neu erfinden.
System reset.
Cool down!
Musik auf den Balkonen!

So geht Zukunft.“

Nicht, dass ich da jetzt voller Hoffnung und Optimismus bin, dass es genauso kommen wird, aber vielleicht kommt und bleibt zumindestens etwas davon. Je länger die Krise dauert (was ich mir aber auch nicht wünschen mag), desto größter stehen die Chancen dafür.

Und wo ich gerade beim Verlinken bin, ich bin da auch noch auf einen Artikel von Zeit-Online gestoßen, der genau wiedergibt, was wir Läufer zur Zeit fast alle täglich feststellen können, nämlich, dass das Laufen gerade doch ziemlich boomt. Ein ganz cooler Artikel wie ich finde.

Laufen? Jetzt erst recht

Das enthalte Video ist inhaltlich zwar nicht ganz so meins, zeigt aber in einigen Sequenzen wunderbar das Tempelhofer Feld, meine Hauslaufstrecke in Berlin 🙂

Soweit mal ein etwas anders gearteter Post von mir.

Was gibt es sonst noch? Heute ist der 1. April und der Rückblick auf meinen Laufmonat März zeigt, dass er den zweitgrößten Monatskilometerumfang seit Beginn meiner Laufaufzeichnungen verzeichnet. Darüberhinaus war ich insgesamt geringfügig schneller unterwegs als üblich. Beides ist sicher zum Teil auch eine Folge der Corona-Krise.

Der letzte Lauf gestern endete allerdings mit auf Krawall gebürsteten Fußsohlen. Schon nach der Hälfte der schon zigfach barfuß gelaufenen Strecke, bemerkte ich, dass die Fußsohlen sehr empfindlich waren, trotzdem zog ich die 14 km, immer langsamer werdend, durch und beendete den Lauf mit völlig überreizten Sohlen. Das ist mir bestimmt schon über ein Dreivierteljahr lang nicht mehr passiert. Das werte ich jetzt mal als Signal, es in der kommenden Zeit mit dem Lauf insgesamt nicht zu überreizen. Schließlich wäre ein Wegfall des Laufens für mich eine echt schwere Krise in der Krise.