Summer-business as usual

Nach dem frischen, langen Lauf vom Sonntag gibt es jetzt wie Summer-Business as usual 🙂  Aber ich mache mir Olivers Blogtitel zu eigen und laufe einfach immer weiter, notfalls auf allen vieren :mrgreen:

Keine Sorge, alles nur gestellt, so schlimm war es heute gar nicht 😆

Als Rausschmeißer aus dem Juli war ich noch einmal 10,4 km barfuß unterwegs und bin dabei um eine Erkenntnis reicher geworden: Ausgetrockneter, harter Boden mit trockenem Gras kann richtig rutschig sein. Keine neue Erkenntnis hingegen: Sonnenverwöhnter Asphalt ist heiß… Aber gerade noch laufbar! 😀

Und die Bilanz für den Juli fällt trotz kurzzeitiger Sommergrippe und widriger Wetterbedingungen gar nicht mal schlecht aus 🙂

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Streik!

Am vergangenen Wochenende verschlug es uns nach Nordfriesland zu einer Familienfeier. Ich liebe diese Region. Am Fernmeldeturm in Bordelum gibt es eine Aussichtsplattform, die einem eine fantastische Aussicht auf die Nordsee bis rüber zu den Haaligen bietet. Leider war die Luft bei unserem Besuch nicht sonderlich klar und meine kleine Knipse zoomtechnisch etwas überfordert. Aber auf dem dritten Bild kann man die ungefähr 10 bis 13 km entfernten Hallig-Häuser zumindestens als graue Punkte in der Nordsee erkennen.

Leider fehlte die Zeit für einen Lauf und nach der frühabendlichen Rückkehr am Montag mußte wenigstens noch ein gut sieben Kilometer langer Barfußlauf her, um auf sehr warmen Asphalt im wahrsten Sinne des Wortes noch die Füße auszuschütteln 🙂

Am Dienstag dann rettete mich während des 16 km-Feierabendlaufs der doch sehr angenehme Wind vor dem Verglühen. Was mir einen Hauch von Erfrischung bot, entzieht der Natur allerdings noch mehr Feuchtigkeit. Die Bäume fangen schon an ihre Blätter aufzuwerfen. Es sieht teilweise aus wie im Herbst.

Gestern morgen dann ein gut fünf Kilometer langer Barfußlauf. Die Hoffnung auf morgendliche Frische verdampte allerdings in der schon zu früher Stunde stechenden Sonne. Umschwirrt von Fliegen und Bremsen, vor Schweiß triefend, war ich froh, mir nur diesen kurzen Lauf vorgenommen zu haben.

Einen kurzen Lauf sollte es heute auch nur am Utkiek geben. Zwei Kilometer hin zur Eisdiele und anschließend die zwei Kilometer wieder zurück.  Aber dazu habe ich mich abgemeldet.

Drinnen wie draußen 35°. Ich trete in den (Lauf-)Streik, Eis hin oder her. Diese Temperaturen sind einfach nichts für mich. Ich bin hitzegestreßt, mich macht dieses Wetter alle. Und es ist kein Ende in Sicht. Noch nie während meiner dreizehnjährigen Lauferei hatte ich so eine lange Wärmeperiode und ich hoffe, dass, so sie denn einmal zu Ende geht, so etwas auch nicht so schnell wiederkommt.

Soooo und zur Abkühlung gehe ich jetzt noch einmal auf meinen vorherigen Post! 😛

Ein paar Tropfen

An meinem Abreisetag aus Berlin saß dort doch noch ein Lauf drin. Die Sommergrippe entpuppte sich zum Glück doch nur als Grippchen und hatte sich nach drei Tagen weitestgehend gelegt.

Nur noch schnell von der Haustür los, das Tempelhofer Feld wegen der prallen Sonne meidend, suchte ich den Schatten in der Hasenheide. Auf immerhin knapp 11 km kam ich bevor ich wenige Zeit später wieder im Zug zurück gen Oldenburg  fuhr.

Der erste Lauf gestern in heimatlichen Gefilden drohte aufgrund noch größerer Hitze so richtig hart zu werden. Aber kurz vorm Start sorgten dunkele Wolken und Gegrummel am Himmel für sich rasch abkühlende Luft. Das schwache Gewitter bewegte sich allerdings nördlich und so sah ich kein großes Risiko und trabte los. Begleitet von kaum nennenswerten Regentropfen, die es weder schafften den Boden noch den Deichläufer zu benetzen 😆 Dafür war die Temperatur mit um die 20° wie aus heiterem Himmel nahezu erfrischend.

Und auf den letzten drei Kilometern kam er dann doch noch, der Regen. Lange nicht mehr erlebt und auch nicht üppig, da sich schon wieder die ersten Sonnenstrahlen unter ihn mischten. Den zu seinen Ehren eingelegte Extrakilometer überlebte der Regen dann auch schon nicht mehr. Aber immerhin endlich mal ein paar Tropfen.

Davon war heute bei einem sehr kurzen Shirt- and shoeless-Lauf schon wieder nichts mehr zu sehen.

Dieser knochentrockene Wahnsinnssommer setzt sich fort. Aber immerhin erlebe ich ihn jetzt auch wieder im Laufschritt 😎