Flucht ins Moor

Es grünt und blüht allenthalben und …

… die Sonne strahlt seit Tagen vielfach vom blankgeputzen Himmel. Lediglich die Temperaturen nebst kaltem Wind dämpfen noch etwas das Frühlingsgefühl. Zum Laufen ist das aber nahezu perfekt. Aber nicht nur zum Laufen, wie meine situationsbedingt vollen Lieblingslaufstrecken zeigen.

Um die von mir so geschätzte Ruhe zu haben, muß ich schon etwas von den üblichen Freizeitrouten abweichen, was in der hiesigen aufgeräumten Agrarregion teilweise gar nicht so einfach ist, zumindestens wenn man allzu weite Anreisen vermeiden möchte. Es gibt halt nicht an jeder Ecke Pfade und Trails, die sich in vielfacher Zahl durch Wald und Flur ziehen. Was mich ansonsten wenig tangiert, läßt mich in diesen Tagen doch etwas die Stirn runzeln.

Gestern gelang mir aber ein Entkommen in das von mir so sehr geschätzte kleine Moorgebiet der Gellener Torfmöörte. Hier herrschte (noch) himmlische Ruhe und bis auf ein menschliches Dreiergespann nebst ihren drei Hunden begegnete mir hier niemand. Fantastisch!

An der Hunte hatte ich heute auch noch Glück und erwischte eine günstige Uhrzeit und auch der sehr kräftige, kalte Wind mag seinen Anteil daran gehabt haben, dass erhältnismäßig wenig los war.

Zur Hochwasserzeit konnten sich meine Fußsohlen rehabilitieren, indem sie einen zügigen 10er wieder absolut klaglos ertrugen 😎

Zum Wochenende sollen nun auch die Temperaturen das Frühlingserlebnis rund machen, dann wird mit Sicherheit alles auf den Beinen und Rädern sein. Ich hoffe, dass ich auch dann noch meine zeitlichen oder örtlichen Fluchten finde 🙂