Versuchs mal mit Gemütlichkeit

Knackig kalt war die Nacht zum Montag und trotzdem habe ich nicht schlecht gestaunt, als selbst am Nachmittag noch Eis auf dem Kanal war, an dem ich so oft entlang trabe. In der Dämmerung hatte ich das gar nicht richtig erkannt, deutlich wurde es mir erst, als ich die Schwäne im „Eisloch“ gesehen habe.

Leichter Graupel und leichter Regen bei gerade mal 2- 3° machten den Lauf nicht gerade gemütlicher *bibber* Trotzdem oder gerade deswegen war es ein schöner 15 km-Törn 🙂

Schön ist es aber doch nach so einem Lauf ins wohligwarme Heim zu kommen. Dort macht es sich jetzt jeder wieder gemütlich und demnächst beginnt die weihnachtliche Dekoration. Unseren Teil dazu haben wir am Wochenende wieder mit unserer vorweihnachtlichen und winterlichen Ausstellung bei uns zuhause beigetragen. Nahezu schon traditoniell  hier wieder einige Impressionen:

 Also probierts mal mit Gemütlichkeit und Behaglichkeit 🙂

Lohnt eigentlich nicht

… über diesen Lauf zu bloggen. Aber ich tue es trotzdem, aus reiner Gewohnheit :mrgreen:

Der Nachmittag hast zwar tatsächlich schon wieder eine knappe halbe Stunde an Länge gewonnen, aber am heutigen grauen Tag war davon zum Start meines Laufs noch nicht so wirklich etwas zu spüren. Der Winter liegt in Lauerstellung und grient sich einen, dass er an einigen Stellen immer noch mit ein paar eisigen Stellen zu überraschen weiß. Erstaunlich, dass sich das bisschen Schnee und Eis nichtmal nach vier Tagen Tauwetter restlos verkrümmelt hat.

Von den paar eisigen Stellten abgesehen, war dieser 12,5 km-Lauf frei von irgendwelchen Besonderheiten. Abgesehen vielleicht vom, zu seinem Ende hin, sumpfigen Bahndamm und das ich deshalb zum Schluß mit schlammigen Schuhen und dreckbespritzten Waden bei Feinkost Albrecht reingetrampelt bin, um noch ein paar Kleinigkeiten einzukaufen.

11.01.16 05*bin ich nicht beigewesen, isch schwör!*

Die letzten 300 m zeigten dann, dass man auch mit einer Kiste Mandarinen und noch ein paar weiteren Lebensmitteln laufen kann 🙂 Jo, und das war es dann auch… Sach ich ja, lohnt eigentlich nicht. Von meiner eisernen Disziplin am Süßigkeitenregal mal abesehen! 😀

Das darf ich eigentlich niemanden erzählen

Gut, dass zur Zeit Urlaubszeit und auf vielen Blogs Ruhe eingekehrt ist. Dem entsprechend gering ist auch das Kommentaraufkommen. Nur aus diesem Grunde traue ich mich hier und jetzt zu erzählen, was ich eigentlich niemanden erzählen darf. Dabei geht es um nichts anderes als das, was ich heute an „Nahrung“ zu mir genommen habe.

Ich ordne das ganze mal chronologisch, damit ich auch nichts vergesse:

05:50 Uhr: Ein Joghurt, Geschmacksrichtung Erdbeere zum Becher schwarzen Tee.

08:00 Uhr: Ein Kollege hat Geburtstag und zur Feier seiner 23 Lenze gab es Negerkussbrötchen (ich weiß, der Ausdruck ist politisch unkorrekt, das kratzt mich jetzt aber mal gar nicht) In eiserner Disziplin habe ich es bei einem belassen. Dafür griff ich später noch zu Haribos und Konsorten.

11:00 Uhr: Ein Auszubildende hat heute ihren letzten Tag in unserem Bereich, zum Abschied gibt sie Kuchen aus. Ich belasse es bei drei Stückchen Bisquitrolle und einem Stück Marmorkuchen. Zu meiner Entschuldigung sei aber zumindestens gesagt, dass die Stücke wirklich sehr klein waren, ehrlich!!

13:00 Uhr Zwischenzeitlich kam der Chef mit einer für mich nicht sehr erbaulichen Nachricht. Andere freut sie, mich nicht. Frust macht sich breit. So begebe ich mich in der Mittagspause zu einem nahegelegenen Einkaufszentrum. Dort arbeitet mein Göga und ich jaule ihm erstmal die Ohren voll, um mich danach mit einer Eiswaffel mit drei Kugeln zu trösten: Waldmeister, Pistazie und „Blau“ (was immer das sein mag, sah krass aus und schmeckte auch so)

16:45 Uhr: Zur Teatime bei meiner Mutter habe ich die zwei Stücke Bienenstick, die schon auf mich warteten, verschmäht! Ich bin so stolz auf mich. Das hatte allerdings in erster Linie damit zu tun, dass ich schon 15 Minuten später zum Laufen aufgebrochen bin.

Ach ja, der Lauf. Es ging mal wieder zum Großen Bürgerbusch, um ein paar Finnbahnrunden mit dem urlaubsbedingt einzig verbleibenden Kollegen zu drehen. Mit Hin- und Zurücklaufen insgesamt 15 grottige Kilometer. Irgendwie taugte die halbe Tonne Zucker des Tages nicht wirklich als Energiespender. Naja, der Arbeitsfrust hing mir aber auch noch nach.

20:00 Uhr: Abendessen. Es gab die vier Scheiben Wurstbrot, die über Tag dem Süßigkeitenterror zum Opfer gefallen sind. Plus ein Weizenbier und zum Nachtisch ein Eis!, so ein Magnum mit Mandelsp.. sp…sp… splitter.

Ist das der Hammer oder ist das der Hammer?

Und wisst Ihr was wirklich der Hammer ist? Die Waage zeigte heute abend weniger an als heute morgen (ich wiege mich aus alter Gewohnheit immer morgens und abends) Glaubt Ihr nicht ? Ist aber so! Mein Körper kann nämlich mit diesen schlechten Kohlenhydraten nichts anfangen. Konnte er noch nie.

Nun sitze ich hier auf dem Sofa mit Mineralwasser und freue mich, dass morgen niemand Geburtstag hat, niemand seinen Ausstand gibt und mich hoffentlich auch mein Chef mich niemals nicht ärgert. Weil auch ohne Plus auf der Waage, hart ist so eine Ernährung schon! 😯