Hen, op un dal, wedder torüch

So langsam sollte ich mal anfangen ein paar Kilometer zu sammeln. Der alldonnerstägliche Utkiek-Lauf ist da allerdings nur bedingt geeignet. Es sei denn man läuft halt auch hin und auch wieder zurück. Gesagt getan.

Allerdings war ich etwas spät dran, was der Entspannung auf dem Hinweg etwas abträglich war. Aber immerhin waren mir sowohl die Eisenbahnklappbrücke als auch die Eisenbahnschranken gnädig und verharrten in für mich günstigen Positionen und ich erreichte nach Durchqueren des grünen Teils von Donnerschwee und des Agrarhafens mit nur fünf minütiger Verspätung den Treffpunkt am Utkiek.

Dort hatte sich die recht kleine Truppe auch noch gar nicht in Bewegung gesetzt. Ich schloß mich Uli und Stephan an, während die Mädels ein ruhigeres Tempo angehen wollten.  Zwischendurch habe ich aber die Fronten gewechselt, die Jungs waren mir doch etwas zu fix und ich suchte mein Heil bei den Damen 🙂

Die „Steigungen“ haben mich diesmal echt gestresst und ich war froh, nach der obligatorischen Stunde zusammen mit Uli den Heimweg antreten zu können. Den verbrachten wir mit etwas Citysightseeing.

Nachdem Uli sein Zuhause erreicht hatte, trabte ich die letzten knapp zwei Kilometer alleine weiter und vollendete einen exakt 22 km langen Lauf. Dabei kam ich mir vor, als wäre ich gut und gerne die doppelte Strecke gelaufen 🙂 Konditionell ist da also noch reichlich  Luft nach oben 😛 Aber immerhin ist der erste Einstieg in die etwas längeren Läufe geschafft 😎

Licht aus, Spot an

Wer kennt noch diesen Spruch von Ilja Richter aus der legendären Sendung „Disco“? Mein Auto dürfte den Spruch eigentlich nicht mehr kennen, der kleine Italiener wird zwar auch schon 10 Jahre alt, gehört damit aber definitiv zur Nach-Disco-Ära. Was er trotzdem mit „Licht aus, Spot an“ zu tun hat: Der Lichtschalter ist kaputt. Dieser ist mit dem Blinker kombiniert und wenn der Blinker nach dem Blinken wieder ausgeht, geht auch für einen Sekundenbruchteil das Licht aus 🙂

Um diesen unhaltbaren Umstand abzustellen, gab es gestern mal wieder ein Lauf von der Werkstatt zurück nachhause. Knappe 10 km vorbei an Tweelbäker See und Blankenburger See und über die Huntebrücke.

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Durch diese hohle Gasse muß er gehen laufen 🙂

Es klappert die Ente am rauschenden Bach …

Ein bescheidenes Grad Plus und lausiger Nordwind begleiteten den Weg Richtung Norden. Abgehakt nach einer Stunde.

Heute lief ich dann zunächst in Allerherrgottsfrühe bei -3° die 3,3 km ins Büro. Dabei gab es neben Tiefkühlente, bei Ankunft am Bürogebäude um 6:45 Uhr, auch den ersten Hauch von Helligkeit zu sehen 🙂

Nach Feierabend ging es dann bei herrlichem Sonnenschein 8,4 km mittenmang durch die Innenstadt und den Hafen raus nach Tweelbäke zur Werkstatt.

Dabei gab es kurze Zwangspausen an der gerade geöffneten, alten Eisenbahnbrücke und anschließend am am stärksten frequentierten Bahnübergang Oldenburgs. Aber wenig später war ich auch schon wieder im Grünen, wo sich im Schatten der Frost den ganzen Tag gehalten hat.

21,4 km kamen insgesamt bei den drei Läufen zusammen. Da sage noch einmal einer, Autofahren hält nicht fit 😀