Untypisch

… war der heutige Lauf für mich. Sowohl die Länge des Laufes und das Gruppenerlebnis als auch das Segeln unter den Fahnen meines Arbeitgebers waren doch eher ungewöhnlich. Der alljährliche Everstener Brunnenlauf stand an und mit ihm der 6,3 km lange Firmenlauf durch den Eversten Holz. Daniel kam vor einigen Wochen mit der Idee um die Ecke dort von unserem Fachdienst aus mitzulaufen, wozu es im Minimum vier Läufer braucht. Mit Bojana, Nadine, Svenja, Daniel und meiner einer kamen wir schlußendlich sogar auf fünf, die sich am heutigen Tag in das 800 Teilnehmer starke Läuferfeld einreihten.

Daniel hatte neben der Anmeldung auch für einheitliche Laufshirts gesorgt und es wurde in den letzten Wochen fleißig trainiert. Für die Mädels war die Distanz eine Herausforderung, entsprechend aufgeregt waren sie vor dem Start. Aber auch ich war etwas nervös, bedeuten 6,3 km doch mal tempomäßig etwas auf die Tube zu drücken, was ja nicht so wirklich meins ist, wie erst im letzten Post geschrieben.

So schritten wir gemeinsam zum Start und wenn man sich das erste Bild anschaut, müßte es eigentlich noch mit Vangelis Conquest of Paradise unterlegt werden 😆

Für mich war es der erste „Wettkampf“ in den V-Runs, womit ich offensichtlich alleine war, zumindestens ich habe keinen anderen Läufer in FiveFingers gesehen.

An der Strecke hatten wir mit Frank unseren eigenen Fotoreporter, der lediglich Daniel nicht richtig erwischt hatte und von Svenja offensichtlich ein Verbot erhalten hat, ihr Bild weiterzugeben, weil die Bilder von ihr fehlen 😛

Zum Lauf selber muß ich eingestehen, dass sich meine heimliche Hoffnung auf eine 4 vorne bei der Durchschnittspace nicht erfüllt hat. Obwohl ich mich diesmal entgegen meiner Gewohnheiten nicht ganz hinten sondern im vorderen Mittelfeld einsortiert, mehr oder minder nur überholt hatte und mich eigentlich einigermaßen flott fühlte, sprang nicht mehr als ein 5:24iger Schnitt heraus. Allerdings lag meine Garmin bei der Streckenmessung diesmal relativ stark daneben. Beim Zieleinlauf piepste sie exakt 6 km ab. Die fehlenden 300 m noch obendrauf gehauen, komme ich immerhin auf eine Pace von 5:09 min. Knapp daneben ist auch vorbei, aber es liest sich halt schon besser 😎

Daniel war erwartungsgemäß der erste von uns und nach mir liefen dicht getaket die drei Mädels ins Ziel. Auf welchen Platz wir mit unserer Gruppe gelandet sind, habe ich gar nicht nachgeschaut, ist mir auch nicht wichtig. Wichtig ist mir nur, dass wir unseren Spaß hatten und das jeder von uns gut und heile ins Ziel gekommen ist.

Nach dem Lauf hatte ich noch unbändige Lust die sechs Kilometer nachhause zu laufen. Aber erst einmal sind wir über das angrenzende Straßenfest gebummelt und eine Currywurst/Pommes/Mayo und zwei Bier später war diese Lust dann kulinarisch niedergerungen und ich freute mich, dass Daniel mich nicht nur zum Lauf abgeholt sondern auch wieder nachhause gekarrt hatte 😀

Super war`s und Spaß hat es gemacht. Da stört es auch nicht, dass wir, wie schon bei meiner ersten Teilnahme im Jahre 2013, in diesem Jahr wieder mit einem mintfarbenen Finishershirt beglückt wurden. Vor fünf Jahren habe ich über diesen Blog noch eine dankbare Abnehmerin gefunden. Aufruf an alle: Wie sieht es in diesem Jahr aus?  😆

Ich sage danke an unser Team für diesen coolen Lauftag!

 

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