Jenseits der Weser

… bewegten wir uns heute auf dem dritten Teil des Etappenlaufs vom Jadebusen nach Oldenburg. Wir, dass waren diesmal Axel, Kerstin, Ralf, Tomma und ich. Start war das Ziel der zweiten Etappe, der Parkplatz an der Fähre Brake – Sandstedt. Mit dieser Fähre setzten wir auch gleich über, um auf der anderen Weserseite mal wieder unterm Deich längs zu laufen.

Unser Chefplaner und -organisator Ralf ist gesundheitlich leicht angekratzt, alleine gelassen hat er uns deshalb zum Glück nicht, sondern hat die Tour mit dem Kick-Bike mitgemacht. Coole Sache, es hat wunderbar funktioniert. Das Knipsen des obligatorischen Startgruppenfotos hat der gutgelaunte und witzige Fährmann übernommen. So ging es schon gleich mit viel Spaß los 🙂

Die Weser ist doch schon ein etwas anderes Kaliber als die Hunte und erreicht nicht allzu weit vor ihrer Mündung in die Nordsee schon eine beachtliche Breite. Auf ihr sind richtig große Seeschiffe unterwegs und sie hat auch noch Platz hat für Deutschlands größte Flußinsel, Harriersand.

Milde Temperaturen und eine Sonne, die immer wieder milchig durch die Wolken blinzelte, begleiteten uns, so dass nicht nur die Lichtstimmung wunderschön war, sondern auch unsere 🙂

Neben Wissenswerten über Deichhöhen und Pegelstände (schließlich schützen die Deich hier unser aller Leben) …

… konnten wir auch ein paar Blicke auf meine Groupies werfen, die trotz des milden Wetters noch ein Dach über dem Kopf bevorzugten.

Weiter ging es durch eine weite, wenn auch etwas feuchte Landschaft, wie ich sie liebe …

… zum U-Boot-Bunker Valentin. Dieses monströse Zeugnis aus Deutschlands dunkelster Vergangenheit hat Dimensionen, die sich kaum mit der Digi-Cam einfangen lassen.

Sehr empfehlenswerte Informationen zu der bedrückenden Geschichte gibt es auf der eigens dafür von der Stadt Bremen angelegten Seite und unter Wikipedia.

Nach Verlassen dieses denkwürdigen Ortes hatten wir es nicht mehr weit, bis wir die Fähre Farge – Berne erreichten, die uns wieder auf der anderen Weserseite und direkt vor einem Restautrant/Café ablieferte 🙂

Bei bester Aussicht und nun einsetzendem Regen genossen wir das, was zu unseren Etappenläufen zum Schluß einfach immer dazugehört.

22,5 km im berühmt berüchtigen ruhigen Tempo bei warmen Januarwetter und mit guter Laune waren es heute. Diese Etappenläufe sind immer ein Highlight in diesem wie auch schon im vorherigen Laufwinter.

28.01.18 44

Und einen haben wir ja noch vor uns! 😀