Organspender

Die Schnürsenkel der Magical Shoes haben mich durch ihr ständiges Aufgehen zum Wahnsinn getrieben. Da sie sind fast so elastisch wie ein Gummiband sind, halten sie nicht einmal mit Doppelknoten. Wie praktsich, dass da noch meine ausrangierten Laufsofas Nike Pegasus mit all ihren Verwandten im großen Plastiksack auf ihr weiteres Schicksal warten. So habe ich deren Schnürsenkel in die Magicals transplantiert und Ruhe ist. Da ging sich Sonntag doch sogar gleich ein gut 14 km langer Lauf im 5:46iger Tempo aus. Durch meine Umstellung war ich schon lange nicht mehr so „flott“ auf dieser Distanz unterwegs gewesen 🙂 Vielleicht lag es aber auch am Slalomlauf um die Schafshinterlassenschaften, die künftige Barfußläufe nun wieder spannend machen 😆 Naja, immer noch besser als zu fest im Sattel zu sitzen 😀 Ansonsten fehlte es nur noch irgendwie an Farbe in der Natur.

Diese Farblosigkeit setzte sich auch gestern fort. Zwar ließ es sich das erste Mal ohne Jacke laufen, aber Himmel und Erde gingen immer noch eine freudlose Allianz aus Grau- und Brauntönen ein. Das langsam zurückweichende Wasser in den Bornhorster Wiesen macht das Bild auch nicht gerade schöner.

Ich gurkte mir eine Strecke durch die Bornhorster Wiesen, um den Großen und den Kleinen Bornhorster See und über den Damm der alten Braker Bahn …

… zusammen. Den letzten Kilometer lief ich noch mit einem Graubrot in der Hand um nach gut 18 km nicht mehr so ganz taufrisch, aber durchaus zufrieden wieder zuhause aufzuschlagen 🙂

Durch die Zeitumstellung reicht das Tageslicht jetzt wieder für ausgiebige Feierabendläufe, auch ohne Sonne. Immerhin  🙂

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Nicht gerade gerade

… bekam ich meinen linken Arm, seitdem ich mich vor dreieinhalb Wochen höchst elegant beim Ein- und Aussteigenüben mit den neuen Klickpedalen an meinem Rennrad auf den Pinsel gelegt habe. Immerhin habe ich nun seit ca. zwei Tagen nahezu keine Schmerzen mehr und der knapp 20 cm lange gelbe Fleck ist auch schon wieder Geschichte. Und seit heute geht auch er auch endlich wieder (fast) ganz gerade, der Arm 😀

In der Zeit habe ich auch erstmal gemerkt, was ich alles so mit links mache, bzw. da nicht mehr machen konnte. Nichtmal den Einhebelwasserhahn konnte ich bedienen 😯 Fahrradfahren ging auch nicht, deshalb kam für die Strecke zur Arbeit das Auto zum Einsatz und ich mußte es nach über zwei Monaten doch glattweg mal wieder tanken 😐 Aber seit gestern radel ich wieder.

Zum Glück ging Laufen die ganze Zeit, die angewinkelte Armhaltung paßte da ganz gut 🙂 Zur Feier des Tages habe ich das natürlich auch heute getan. Eine 10 km-Feierabend-Runde, an deren Ende ich ziemlich geschafft war. Aber immerhin hatte ich mich trotz großer Müdigkeit aufgerafft und da darf man halt auch mal geschafft sein 🙂

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Ein böiger, kalter Nordostwind ließ die 8° des Abends auch um einiges kälter erscheinen und so freute ich mich umso mehr auf die Rückkehr ins heimelige Heim 🙂

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