Fifty Shades of Grey und ein Lichtblick

Wer angesichts der Überschrift denkt, dass ich hier jetzt meine intimsten SM-Leidenschaften ausplaudere, der irrt sich gewaltig. Kenner dieses Laufblogs vermuten hingegen richtig: Wenn nämlich ein Läufer im Dezember durchs norddeutsche Tiefland trabt, hat er farbenmäßig nicht mehr viel zu erwarten. Wenn sich dann auch noch die Sonne gefühlt eine Ewigkeit nicht mehr hat blicken lassen, bleibt ihm nicht viel mehr übrig als nur die mindestens fünfzig Schattierungen von Grau auseinanderzuhalten.

So wie am letzten Samstag:

Oder am Montag:

Besagter Lichtblick war der gestrige Mittwoch, endlich etwas Sonne:

Dafür versank heute morgen wieder alles im Regengrau. Ausgerechnet, wo ich einen Freund zu einer kleinen Laufrunde animiert habe. Torben ist Schwimmer und kann aus hinlänglich bekannten Gründen seit fast sieben Wochen seinen Sport nicht mehr ausüben. Da er seit zwei Jahren nicht mehr gelaufen ist, sind wir zu einer kleinen Fünf-Kilometerrunde gestartet, die er nicht nur angesichts des Wetters super durchgezogen hat. Für mich kommen noch gute 2,5 km An- und Abreise zu ihm dazu.

Morgens 10 Uhr, duster wie im Moors, wie man im Plattdeutschen zu sagen pflegt.

Für die draußen herrschenden Fifty Shades of Grey habe ich mich in den letzten Tagen läuferisch ganz gut geschlagen. Kleiner Wortwitz 😆