Flip Flip Hurra

Ich komme ja immer noch nicht ganz rum: Barfuß auf meiner Hausrunde. Zu schrottig für meine zarten Füße ist der Asphalt auf den ersten Kilometern 😛 Wenn es Zeit ist die Treter abzustreichen wandern diese wahlweise in den Laufrucksack, in die Hecktaschen vom Bike-Shirt oder hinten in den Hosenbund (Sandalen). Wenn man aber den Flipbelt dabei hat, kann man die Sandalen daran festklipsen. Sehr praktisch vor allem dann wenn man weder Rucksack noch Bike-Shirt trägt und die Sandale regennaß ist, wie am vergangenen Samstag. Die Sandalen wiegen ja kaum mehr als ein Standardbrief und deshalb merkt man die, auf diese Weise transportiert, gar nicht 😀 Paßte also auf den 14,2 Barfußkilometern der 18 km-Gesamtstrecke, auf der es ausgesprochen frisch war. Richtiger Regen wartete aber freundlicher Weise bis ich wieder zuhause war.

Heute hatte er aber nicht gewartet, kalt war es auch, und so kamen an einem 29. April noch einmal die gelbe Jacke, Mütze und Handschuhe zum Einsatz.

Aber think pink: Immerhin kein Schnee und knappe 16 km hübschen ein vorletztes Mal die Aprilstatistik auf 😆

Da flippst du aus

Der Sommer naht und mit ihm die Zeit der spärlichen Laufbekleidung. Dabei bekomme ich jeden Sommer aufs Neue das Problem, all das Geraffel zu verstauen, das der gemeine Deichläufer auf seinen Lauftouren so mitschleppt. Als da sind Handy für den Notfall in Form von Verschollen gehen, Schwächeanfällen, Verletzungen oder keine Lust mehr, Fotoapparat um den Laufblog hinreichend zu bebildern und den Schlüssel für den Zutritt ins traute Heim nach dem Lauf.

Im Prinzip ist das jetzt nicht wirklich viel, sprengt aber doch die üblichen Schlüsseltäschen einer jeden Lauftight oder sonstiger luftiger Hosen. Jackentaschen, Taschen an Shirts? Im Sommer mangels Jacken und aufgrund nur eines lockeren T-Shirts ebenfalls Fehlanzeige.

Da berichtete Margitta vor längerer Zeit einmal, dass sie auf einer Marathonmesse den Flipbelt erstanden hat. Die ultimative Lösung für dieses katastrophale Transportproblem. Einige Zeit später geisterten dann Berichte über das Konkurrenz-Pondon durch allerlei Laufblogs. Grund genug mich für mein eigenes Geld für den FlipBelt zu entscheiden.

Das Dingens ist ein feines Teil, es drückt zwar meine Speckrolle etwas unvorteilhaft über den Hosenbund, aber das konnte ich dank geschickter Fotobearbeitung für die Blogpräsentation einigermaßen kaschieren. Aber ansonsten trägt es sich absolut unauffällig. Durch die vier Öffnungen läßt sich alles Gedöns ganz easy verstauen, wobei der Schlüssel noch extra durch einen Kunststoff-Clip gesichert werden kann.

Für Streckenlängen, wo ich weder Wasser noch Verpflegung brauche, ist das Teil genau das richtige. Im Netz in der Regel für um die 30 Euronen zu erstehen, halte ich den Gürtel für eine lohnenswerte Investition. Der Sommer kann also kommen!