Formtest

In vier Wochen will ich Marathon laufen und das wo ich den gesamten September lauftechnisch stinkenfaul gewesen bin. Gerade mal gute 100 km kamen im gesamten Monat zusammen. Ein Blick in meine Laufkladde offenbarte mir dann auch noch, dass mein letzter langer Lauf, die 30 km zum und um das Zwischenahner Meer, schon gut sechs Wochen her ist. Danach folgte nicht einmal mehr etwas im Zwanziger-Bereich 😯

O hauer hauer ha, das sind keine guten Voraussetzungen. Deshalb musste gestern ein Langer her. Einfach gucken was geht und damit eine Standortbestimmung vornehmen.

Eine große Runde über Wahnbeck, den Geestrand, das Gellener Moor zur Hunte mußte es sein. 13° bis 14° warme, klare Herbstluft, versüßt mit einem Regenschauer, sollten das Ganze abrunden.

Neben viel Natur und weiter Landschaft begegnete mir auch dieser einsame Geselle. Wer auch immer ihn da einfach auf den Tisch gesetzt hat.

Und mitten im Nirgendwo lag ein Bonbon auf dem Weg. Der Verpackung nach ein Exemplar, das am Vortag beim großen Kramermarktsumzug geworfen worden war. Erstaunlich, wo überall etwas verloren wird.

  02-10-16-13

30 km im bewußt ruhig gewählten Tempo (der Gesamtdurchschnitt lag bei 6:18 min/km) sind es geworden. Das in letzter Zeit immer mal wieder unruhige linke Knie hat den Lauf klaglos weggesteckt. Dafür wehklagten mal wieder die Fersen. Ansonsten lief es über die gesamte Distanz recht locker und die Beine wurden auch zum Ende hin nicht übermäßig schwer. Guuuut.

Das Ergebnis habe ich gebraucht um die notwenige Sicherheit zu bekommen. Die nächsten zwei Wochen reichen noch locker für zwei weitere längere Läufe und dann sollte es mit dem Marathon schon passen. Eilig werde ich es dabei eh nicht haben. Der Lauf wird sowieso neue persönliche Bestzeit bringen 😀 Aber auf der andere Seite gönne ich den Organisatoren und Helfern und mir trotzdem, dass wir noch einigermaßen zeitig ins Bett kommen. Und trotz PB möchte ich eigentlich auch nicht unbedingt Letzter werden 🙂