Gurkenbowle

Logischischer Weise fallen bei mir in den kommenden Wochen auch die Utkiek-Läufe aus und ich muß somit auch auf meine wöchentliche Dosis Laufgesellschaft verzichten. Gestern gab es aber einen Grund mich trotzdem an den Fuß der Oldenburg Mountains zu begeben. Aus Anlaß ihres Geburtstages gab Sylke ihre legendäre, sommerfrische Gurkenbowle aus. Mir war es bis dato noch nicht vergönnt, diese zu kosten, drum fuhr ich hin um mich zum Ende der Laufstunde in die Geburtstagslaufgesellschaft einzureihen.

Zugegeben, ein kleinen Stich gab es mir schon, als die Lauftruppe gut gelaunt angejoggt kam. Zum Glück hatten Sylke und ihre Mädelstruppe ihren Lauf schon etwas früher beendet und waren schon am Platz als ich ankam, so hatte ich gleich Unterhaltung und Ablenkung. Die anschließende große gesellige Runde war dann einfach nur schön und die Gurkenbowle in der Tat extrem köstlich. Leider will Sylke aber partout das Rezept nicht verraten 🙂

Dem Plan für einen Lauf nach Neuwerk am letzten Juli-Wochenende, über den gesprochen wurde, konnte ich auch ganz entspannt lauschen. Zum einen weil ich da eh nicht in Oldenburg bin und zum anderen weil ich 2016 und 2017 schon zweimal die Gelegenheit hatte über den Meeresgrund zu laufen. Dabei wäre ich natürlich trotzdem gerne, aber die Nordsee läuft ja nicht weg 🙂 Es wurde sogar schon über die ersten Läufe für 2020 angesprochen. In diese Gespräche konnte ich mich dann auch gleich wieder einklinken 🙂

Alles im allen war es gestern eine schöne Gelegenheit mit meinen Lauffreunden eine Runde anszustoßen und zu quatschen 😀

 

Osterfrische

Verhältnismäßig schattig sind die Ostertage ausgefallen. Es hat zwar erheblich weniger geregnet als vorhergesagt, aber die Temperaturen ließen alles andere als Frühlingsgefühle aufkommen. Aber was interessiert mich das Wetter, wenn ich nach einem Jahr endlich mal wieder die Gelegenheit hatte mit Heimo zu laufen.

14.04.17 01

Da war bei mir die Freude groß, dass wir schon am Karfreitag gemeinsam eine gut 10 km lange Runde laufen konnten. Aber die Krönung der Ostertage gönnten wir uns am heutigen Ostermontag. Heimo hatte eine 25 km-Strecke von Oldenburg nach Wardenburg vorgeschlagen. Das paßte mir ausgezeichnet in den Kram und um dem Ganzen noch ein Sahnehäubchen aufzusetzen, lief auch Heimos Frau Angela mit uns.

So machten wir uns von mir zuhause auf durch Oldenburg durch und viele Kilometer entlang der Hunte gen Wardenburg zu laufen. Noch einen dicken Schauer abwartend starteten wir gegen 11:30 Uht. Die Kälte hatte einen entscheidenden Vorteil: Die Luft war kristallklar und die Sonne schaffte es trotzdem den Windbreaker binnen kürzester Zeit überflüssig zu machen. Gut nur, dass sich die (Graupel-)Schauer in Grenzen hielten, denn während dieser fiel die Temperatur von 8° auf nur noch 5°.

Dem guten Laufgefühl tat das keinen Abbruch und wir schnurrten Kilometer um Kilometer ab. Sonnenschein und knallig blauer Himmel wechselten in rascher Folge mit dicken Wolken und verliehen der Frühlingslandschaft immer wieder neue Lichtstimmungen.

Hinter Oldenburg bekommt die Hunte einen ganz anderen Charakter als auf meinen sonst üblichen Strecken, nahezu lieblich schlängelt sie sich durch die Landschaft und ist ein beliebtes Revier für Kanu- und Kajakfahrer. So wurde dem Auge immer etwas geboten.

Die Autobahn A 29 galt es einmal zu unter- und anschließend wieder zu überqueren und schon wenig später näherte sich der überraschend kurzweilige Lauf dem Ende.

Als wir auf den Hof von Angelas Elternhaus aufbogen, fehlten uns zwar noch 500 m an den 25 km, aber dafür waren war recht zügig unterwegs gewesen. Ohne meine Uhr zwischendurch bei irgendwelchen Stopps anzuhalten, zeigte sie eine Tempo von 6:14 an. Da kann man nicht meckern, zumal wir alle im Ziel noch frisch und munter waren.

Mir hat es riesig Spaß gemacht mit den beiden zu laufen und ich freue mich jetzt schon, wenn sie diesmal schon zu Pfingsten erneut den Weißwurstäquator überqueren und wir dann erneut laufend das Oldenburger Land unsicher machen können.