Grau grau grau sind alle meine Farben

22-01-17-00

Leichter Nebel und mehrfach angetauter und dann wieder gefrorener Schnee waren die Begleiter auf meinem heutigen Lauf. Die stellenweise glatten Untergründe machten das Laufen teilweise nicht leicht und das selbst ein Feldweg rutschig sein kann, ist auch eine seltene Erfahrung. Trotzdem war es ein schöner Lauf. Nahezu Windstille nahm dem Frost die Schärfe und wenn sich die Weite der norddeutschen Landschaft noch zusätzlich im Nebel verliert, genießt man ein noch stärkeres Gefühl von Unendlichkeit.

An der großen Weite scheint sogar noch weiter gearbeitet zu werden, am Großen Bornhorster See lag ein riesiger Stapel Baumstäume. Keine Ahnung wo man die im näheren Umfeld alle roden konnte. Auf den Bornhorster Wiesen wurde schon schlittgelaufen und Eishockey gespielt, während die Hunte noch völlig eisfrei ist und sich der Blick nach Österreich im Nebel verliert.

Abseits der Asphaltstrecken sorgte der verharschte Untergrund für eine ganz eigene Laufakustik, die ich auch mal einzufangen versucht habe:

Wunderbare 18,3 km über Sonntagmittag waren es. Laufend kann ich diesem Winter in letzter Zeit wirklich viel abgewinnen.

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